RME M-1610 Pro

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16-Kanal AD- / 8-Kanal DA-Wandler

  • SteadyClock FS
  • LC-Display
  • 16 Line-Eingänge: Sub-D25
  • 6 Line-Eingänge: 6,3 mm Klinke
  • 8 Line-Ausgänge: Sub-D25
  • 2 Line-Ausgänge: 6,3 mm Klinke
  • 4 ADAT Ausgänge
  • Stereo Kopfhörer-Ausgang: 6,3 mm Klinke
  • USB
  • MADI SFP (optional)
  • MADI Ein- und Ausgang coaxial
  • Wordclock Ein- und Ausgang
  • 2 Gigabit Ethernet (802.3 compliant) Anschlüsse
  • redundantes Netzteil
  • Bauform: 19" / 1 HE
Erhältlich seit August 2020
Artikelnummer 483571
Verkaufseinheit 1 Stück
Anzahl der Kanäle 16
AD-Wandlung Ja
DA-Wandlung Ja
Max. Auflösung 24 bit
Max. Abtastrate 192 kHz
S/PDIF-Schnittstelle Nein
AES/EBU-Schnittstelle Nein
ADAT-Schnittstelle Ja
Word Clock Ja
Anzahl der analogen Eingänge 16
Anzahl der analoge Ausgänge 8
Kopfhöreranschluss Ja
Besonderheiten MADI, AVB
2.599 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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1 Kundenbewertungen

1 Rezension

M
Flexibles High-End für günstiges Geld
MFASonic 09.11.2021
Mit zwei RME M-1610 Pro habe ich hier einen Apollo 8 sowie einen RME ADI-8 QS ersetzt und zugleich auch das System von ADAT (RayDat) auf MADI (Madi FX) gewechselt.

Da das Wichtigste an einem Wandler der Klang ist, fangen wir damit an. Ganz kurz: Der M-1610 ist sowohl beim A/D als auch beim D/A schlicht Weltklasse und lässt nicht nur das eher mittelmäßige Apollo, sondern sogar den ADI-8 hinter sich. Ich hatte das nicht erwartet, auch wenn die technischen Spezifikationen ja geringfügig über denen des ADI-8 QS liegen und deutlich über denen des Apollo. Aber auf dem Papier interessiert mich das nur am Rande. Was jedoch aus den Boxen bzw. auch aus dem herausragenden eingebauten Kopfhörerverstärker kommt, ist schon nochmals ein deutlich Stück transparenter und linearer als alles, was ich je gehört habe. Respekt.

Herausragend ist auch die Konnektivität. Über das gut programmierte und ohne jede Installation sofort verfügbare Webinterface kann man praktisch alles zu allem verkabeln und erhält somit mehr als "nur" den Wandler: Geradezu eine digitale Patchbay (das habe ich nur einmal bisher noch besser gesehen, und zwar im Eventide H9000, aber ich schweife ab). Einziger Nachteil ist, dass fast alle Ein-/Ausgänge bis auf 6 (In) bzw 2 (Out) nur als D25 vorliegen. Klar, das ist der Bauart geschuldet, denn so viele Anschlüsse nebst 2 PSU und 26 Wandler in nur 1 Höheneinheit fordern ihren Tribut.

Verarbeitung. Wie bei RME gewohnt, ist die Verarbeitung sehr gut. Nichts wirkt billig, alle Anschlüsse sind stabil, mit einer Ausnahme: Optional kann man einen optisches MADI-Modul nachrüsten. Dies ist allerdings ein wenig wackelig, ausgerechnet. Die kleinen MADI-Lichtleiter sind halt etwas fisselig. Für Installationen wird man aber eher auf AVB gehen, und außerdem kann nahezu alles redundant geschaltet werden. Somit dürfte das Ausfallrisiko bei Null sein. RME hat außerdem aus der Vergangenheit gelernt und verbaut gleich zwei Netzteile. Fällt eines aus, schaltet sich das andere ein - nahtlos. Nachdem mir bei 3 FireFaces sowie auch einem ADI-8 QS schon die Netzteile abgeschmiert sind, verstehe ich den Sinn dieser Maßnahme durchaus.

Bedienung: Netzwerkkabel rein, Browser starten, fertig. Sollten doch dann 5 Sterne sein? Nein, denn die Bedienung am Gerät selbst ist zu mühsam. Für das Patchen der I/O sehe ich das ein, wie will man das auch elegant lösen. Aber das man für das Wechseln der Samplerate oder der Kopfhörerlautstärke durch das Menü muss... hmm.

Apropos Wechseln der Samplerate: Leider geht das nicht automatisch. Warum nicht - keinen Plan. Und da sind wir auch schon bei den Features. Abgesehen von dem oben Beschriebenen gibt's keine. Kein individuelles Trimming pro Kanal (nur 13, 19 24 Schalter), keine Limiter wie bei ADI-8, keine übersichtliche LED-Meterbridge, keine Remote (außer per Browser, aber das ist weder schnell noch sehr intuitiv), kein extra Lautstärkeregler für die Kopfhörer.

Abschließend muss man aber sagen, dass trotz der paar Kritikpunkte RME hier wirklich viel Wandler für kleines Geld anbietet. Klanglich spielt der M1610 in der Topliga, und das gleich auf 16/10 Kanälen! Ich hatte hier neulich z.B. einen Ferrofish 16 zum Vergleich, aber da liegen wirklich Welten dazwischen. Und unser guter alter Cranesong HEDD, der ja mal das Maß aller Dinge war, steht nun endgültig beim Azubi.
Bedienung
Features
Verarbeitung
Sound
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