RGBLink Mini

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Multiformat HDMI Live-Streaming Video Mischer

  • USB 3.0 live-streaming Port
  • keine Treiber notwendig - Plug and Play mit Facebook, YouTube, Zoom, MS Teams etc.
  • Live-Vorschau für alle 4 Eingänge
  • nahtlose Übergänge
  • automatisches und manuelles Switching
  • Übergangseffekte
  • Picture-In-Picture
  • Control Remote App
  • OBS Studio Support

Technische Daten:

  • Ausgänge: 1x HDMI-A, 1x USB Type A
  • Audio: je 1x 3.5mm Stereo Klinke Ein-/Ausgang
  • Netzwerk: 1x RJ45 LAN
  • Unterstützte Standards: HDMI 1.3, USB 3.0, H.265 / ISO / IEC 23008-2
  • Stromversorgung: DC 12 V / 1.5A, max. 18 W
  • Abmessungen (BxHxT): 180 x 75 x 112 mm
  • Gewicht: 600 g

Auflösung Input:

  • SMPTE: 720p50/60 | 1080i50 | 1080p23/24/30/50/60
  • Vesa: 1024×768@60 | 1280×720@60 | 1280×768@60 | 1280×800@60 | 1280×1024@60 | 1360×768@60 | 1366×768@60| 1440×900@60 | 1600×1200@60 | 1680×1050@60 | 1920×1080@60 | 1920×1200@60

Auflösung Output:

  • SMPTE: 720p60 | 1080p60
  • Vesa: 1024×768@60 | 1280×720@60 | 1280×768@60 | 1280×1024@60 | 1360×768@60 | 1900×1200@60
  • USB Streaming: 1280×720@60 | 1280×720@60 |1280×1024@60 |1360×768@60 | 1920×1080@60
Erhältlich seit September 2020
Artikelnummer 503295
Verkaufseinheit 1 Stück
Streamingfähig über USB Ja
Typ Video Mixer
275 €
296,31 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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PP
Gute Alternative zum Atem Mini
Pilsner Pils 93 16.11.2020
Ich hab das RGBLink Mini jetzt seit ein paar Tagen und es war bereits zweimal bei einem Stream im Einsatz. Da ich vorher das Atem Mini von Blackmagic benutzt habe, kann ich einen guten Vergleich der Geräte aufstellen.
Wer sich nicht alles durchlesen will: Ein Fazit ist ganz unten zusammengefasst.

Eines vorweg: Keines der Geräte ist besser oder schlechter als das andere. Das eine kann aber bestimmte Dinge besser/schlechter und eignet sich daher für andere Ansprüche. Außerdem ist es möglich, dass sich einige Funktionen künftig durch Firmware-Updates ändern, bedenkt also dass dieses Review am 16.11.2020 geschrieben wurde.

Design/Verarbeitung:
Das Atem Mini sieht trotz des Plastikgehäuses schicker aus, während das RGB einfach aus zwei gebogenen und verschraubten Metallplatten besteht. Das sieht durch die etwas schroffen Kanten weniger 'designed' und nach mehr 'von der Stange' aus (das ist es übrigens auch, denn es gibt mehrere Geräte von anderen Marken und abweichender Optik, jedoch mit haargenau den gleichen Funktionen wie bspw. den Livepro L1 von Feelworld). Das stört mich jedoch nicht, denn beide sind super stabil gebaut. Auch der T-Bar am RGBLink macht einen soliden Eindruck, jedoch würde ich beim Transport keine Sachen draufstellen. Die Gummiknöpfe an beiden Switchern sind leider wabbelig und haben einen teilweise sehr undefinierten Druckpunkt.
Die Maße sind sehr ähnlich, das RGB ist ein wenig kürzer, dafür aber höher (es steht also weiter von der Unterlage ab). Das Gewicht ist (ohne nachgemessen zu haben) sehr ähnlich und beide sind problemlos transportierbar.
Beide Geräte kommen mit einem externen Netzteil und besitzen keinen On/Off Schalter, sondern fahren hoch sobald man sie an eine Netzsteckdose hängt. Im Betrieb werden beide recht warm, Aussetzter oder Abstürze habe ich bisher bei noch keinem erlebt.

Features Video:
Beide Geräte können vier HDMI Signale verarbeiten. Dabei werden alle auf die gleiche FPS-Zahl und Auflösung skaliert (das ist übrigens einstellbar), ein externer Konverter wie bspw. bei den älteren Atem-Geräten ist also bei beiden nicht nötig.
Bei der Videoausgabe zeigt sich das RGB flexibler: Man kann sowohl den USB als auch den HDMI Ausgang als Programm-Out bzw. Multiview bestimmen. Das Atem hingegen kann kein Multiview und der USB-Output ist als Programm-Out fix geloggt. Dafür kann es wahlweise über den HDMI-Ausgang eines der vier Input-Signale permanent ausgeben (z.B. eine PC-Präsentation).
Bei der Videoqualität konnte ich so gut wie keine Unterschiede feststellen, beide Geräte verfügen über eine maximale Ausgabe von 1920x1080p/60fps.

Features Audio:
Das Atem Mini verfügt über zwei, das RGBLink nur über einen separaten Audio-Input, ausgeführt als 3,5mm Klinke. Zudem lässt sich beim Atem ein Delay zur Synchronisation einstellen, was beim RGB nicht geht. Weiterhin ist bei der Atem-Software ein kompletter Audio-Mixer an Bord, mit dem man Kompressor, Limiter, EQ uvm. einstellen und die sechs Signale nach Lust und Laune anpassen kann. Hier hat das RGB eindeutig das Nachsehen, denn man kann das Audio nicht bearbeiten, sondern lediglich auswählen welche Audioquelle man nutzen will ('Embedded' = Audio kommt von gerade aktiver HDMI-Quelle, also Kameramikrofon o. Ä.; 'External' = Audio kommt über die Miniklinke; 'Inputs 1 bis 4' = Audio kommt permanent über eine der vier HDMI-Eingänge).
Der einzige Vorteil des RGBLink Mini's hinsichtlich Audio ist der am Atem nicht vorhandene Kopfhörer-Ausgang, dessen Volume sich mit dem linken Drehknopf einstellen lässt und somit für latenzfreies Monitoring sorgt.

Hardware/Software:
Im Gegensatz zum Atem, für dass man unbedingt die Software benötigt, lässt sich beim RGBLink alles direkt am Gerät selbst steuern. Es steht laut Hersteller zwar eine Software zur Verfügung, die Installation ist jedoch ein wahrer Krampf: Es gibt keine richtige Bedienungsanleitung und auch nach mehreren Stunden Ausprobierens ist es mir nicht gelungen das RGBLink über ein Netzwerk mit Windows 10 zu verbinden. Das ist schade, aber kein Beinbruch, denn notwendig ist die Software wie bereits erwähnt nicht (laut Hersteller wird momentan an einer IOS-App gearbeitet mit der man das RGB wireless steuern kann. Wäre ein sehr nützliches Feature, spätestens dann sollte die Einrichtung eines Netzwerks aber funktionieren!). Dafür sind für das RGBLink keinerlei Treiber nötig und wird unter Windows 10 sofort als Webcam erkannt, super!
Beide Geräte verfügen über unterschiedliche Übergangseffekte: beim RGBLink sind es 15 an der Zahl, beim Atem lediglich 6, wobei die Qualität beim Atem durchaus besser wirkt (viele Effekte beim RGB sehen aus wie aus einer alten PowerPoint Präsentation). Wichtig sind aber eigentlich nur der schnelle Cut sowie ein Fade für weiche Übergänget. Beim RGB kann man den Fade mit dem T-Bar jedoch noch ein wenig gefühlvoller auslösen (besonders schön bei ruhigen Songwriter-Performances o.Ä.). Wie man die Übergänge steuern will (also klassisch perr Anwählen eines Preview und anschließendem Cut oder per schnellem Cut-Bus) ist bei beiden Switchern konfigurierbar.
Picture-In-Picture können ebefalls beide, wobei das Atem hier deutlich flexibler ist, da man die eingebetteten Bilder skalieren und frei positionieren kann, beim RGBLink muss man sich mit den vorgegebenen Presets zufrieden geben. Außerdem gelingt das An- und Ausschalten am Atem durch den separaten Knopf am Gerät schneller, beim RGBLink muss man sich jedes Mal in das PiP-Menü einwählen.
Einen Chroma Key für Green Screen Effekte besitzt das RGBLink im Gegensatz zum Atem Mini nicht.
Auch einen Media Player vermisst man, wobei jener beim Atem nur Fotos und keine Videos oder Animationen abspielen kann.
Das Highlight des RGBLinks ist eindeutig der integrierte, kleine Bildschirm, auf dem (wenn man sich gerade nicht in einem Menü bewegt) alle vier HDMI-Quellen als Multiview angezeigt werden. Dieser reicht mit seinen 3x4 cm Abmessungen natürlich nicht aus um ein Colour Grading damit anzupassen, um die Signale zu checken oder z.B. die Position der Kamera bei Zusammenarbeit mit Kameraleuten im Blick zu behalten eignet er sich prima.

Support:
Hier ist Blackmagic eindeutig vorne! Es gab seit Release der Atem Mini Reihe diverse Updates und man geht auf die Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer ein. Ob sich das beim RGBLink auch so entwickelt bleibt abzuwarten, jedoch habe ich da so meine Zweifel: Die aktuelle Website sowie der online-Support helfen momentan leider kaum bis gar nicht bei auftretenden Problemen.


Fazit:
Das RGB Link ist mit seinen aktuell 335 € in etwa so teuer wie das Blackmagic Atem Mini (aktuell 309€). Es wird keine extra Software benötigt und alles ist direkt und unkompliziert am Gerät einstellbar, die Menüstrukturen sind dabei angenehm flach. Ein oder zwei zusätzliche Knöpfe wären jedoch noch hilfreich gewesen, etwa um die PiP-Funktion schnell an und ausschalten zu können. Ansonsten ist die Hardware durch den integrierten Multiview-Screen und den T-Bar umfangreicher als bei der Konkurrenz von Blackmagic. Auch die Video-Ausgabeoptionen sind meiner meiner nach sinnvoller als beim Atem.
Dadurch, dass man auf separate Software-Funktionen verzichtet hat fehlen allerdings zusätzliche Features wie ein virtueller Audiomixer, Mediaplayer und Chroma Keyer.
Benutzt man Broadcast-Programme wie etwa OBS Studio erhät man diese Funktionen jedoch auch dort. Wer außerdem (wie ich) mit einem separaten Audio-Mischpult arbeitet vermisst die Audio-Software beim Atem nicht unbedingt.
Interessant wird die angekündigte App des Herstellers um den Switcher wireless steuern zu können. Allerdings bleibt abzuwarten ob das auch funktionieren wird, denn die aktuelle Windows Software von RGBLink erkennt das Mini momentan noch nicht und ist daher quasi unbrauchbar.

Im Moment ist das RGBLink Mini die einzige Alternative zum Blackmagic Atem Mini, vorallem in dieser Preiskategorie. Man bekommt bei beiden Geräten viel fürs Geld geboten, letztlich muss jeder selbst abwägen welche Features für den eigenen Workflow nötig bzw. wichtig sind.
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o
"DER" HDMI Switcher...
olliz 14.11.2021
Ich habe mehrerer HDMI Quellen - darunter 2x GoPro - die sich mit einem herkömmlichen HDMI-Switch prinzipiell umschalten lassen, dabei entsteht aber immer eine "Lücke" und die GoPros schalten dabei immer auf den Medienmodus um. Der RGBLink ist als "nur" HDMI Switch sicher unterfordert, macht aber für meine Wünsche genau das was ich will!
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T
Leider nein.
Toc6 03.02.2021
Die Frage ist offensichtlich: RGBLink Mini oder Blackmagic Atem Mini?

Nunja. Der RGBLink hat einen "Gashebel" (T-Bar), ein Mini-Preview-Display und kann auf dem USB-UVC-Out auch die Preview-Ansicht senden. Das hat er dem Blackmagic voraus.

Doch der Teufel liegt im Detail: Schnelle Überblendungen gelingen mit der T-Bar nicht, sie steht immer auf Zeitverzögerung. Sofort schneiden kann zwar aktiviert werden, dann ist das "Chose & Cut" Prinzip außer kraft und die T-Bar wirkungslos. Das winzige Display ist nicht besonders nützlich, es reicht gerade mal, um die Quellen zu erahnen und ihre Auflösung und Framerate abzulesen.

Ein haariges Detail beim Blackmagic ist, dass er nur FullHD ausgeben kann. RGBLink dagegen: 720p geht auch. Aber: Nicht mit 25fps. Und schon crashen manche Videokonferenzsysteme gleich wieder hinterher. Also doch noch irgendwas von Avermedia oder AJA an den HDMI-Ausgang hängen, um wieder USB-UVC zu kriegen...

Die Übertragung über USB2 funktionierte bei mir nur mit massiver Bildstörung. Über USB3 ging es gut – mit dem mitgelieferten Kabelstummel, der an zwei Enden den gleichen USB-Stecker hat, sich also nicht an den USB-Standard hält und für den man im Verlustfall garantiert nirgends spontan ein Ersatzteil findet. Besonders lecker aber: Sobald USB3 am Thinkpad hing, war meine komplette Sennheiser EW100 Funkanlage gestört. Ob über den Äther oder über irgendwas in der Kabellage, das ließ sich nicht nachvollziehen.

Einen Audio-Ausgang, das hat der RGBLink dem Blackmagic auch voraus. Bei letzterem muss man sich mit einem Monitor mit Kopfhörerausgang behelfen. Dafür gibt's einen Keyer für Greenscreen und einen Medienplayer zum Einblenden von Bauchbinden. Die Knöpfe sind auch bei Blackmagic labberig, aber es gibt keine Störungen, keine nicht normgerecht genutzte Verkabelung, und dazu noch den eingebauten Digitalmischer fürs Audio.

Am Ende kommen beide Geräte aus China, aber der von Blackmagic ist deutlich weniger Billigware. Wer nicht auf jeden Euro kucken muss, sollte gleich zur PRO-Variante greifen.

RGBLink hingegen: Nicht vertrauenserweckend und mit Tücken. Geht zurück.
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A
Eine echte Alternative
Andreas990 31.05.2021
habe alle Bewertungen zum Blackmagic ATEM MIni (und Pro) durchgelesen. Auch schonmal selbst im Einsatz gehabt.
Trotzdem habe ich mich beim Kauf für den RGBLink entschieden.
kann mehr und hat vor allem emhr die Features, die ICH mir gewünscht habe.
Andere Anwender bevorzugen evtl. den ATEM Mini, aber mich hat RGBLink überzeugt.
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