PRS SE Mark Holcomb HB

E-Gitarre

  • Mark Holcomb (Periphery) Signature-Modell
  • Korpus: Mahagoni
  • Decke: Wölkchenahorn
  • 3-streifiger Hals: Ahorn
  • Griffbrett: Ebenholz
  • Radius: 508 mm
  • Birds Griffbretteinlagen
  • 24 Bünde
  • Mensur: 648 mm
  • Tonabnehmer: Mark Holcomb Signature Seymour Duncan "Alpha / Omega"-Humbucker
  • 1 Volumen- und 1 Tonregler (Push/Pull Coil Split)
  • schwarz verchromte Hardware
  • Standardtuning: Drop C (C, G, C, F, A, D)
  • Farbe: Holcomb Burst
  • inkl. PRS Gigbag
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Soundbeispiele

 
0:00
  • Blues
  • Metal
  • Rock

Weitere Infos

Farbe Schwarz
Korpus Mahagoni
Decke Ahorn
Hals Ahorn
Griffbrett Ebenholz
Bünde 24
Mensur 648 mm
Tonabnehmerbestückung HH
Tremolo Nein
Inkl. Koffer Nein
Inkl. Gigbag Ja

Erschwingliche Marc Holcomb Signature

Die PRS SE-Modellreihe gilt nicht erst seit gestern als ernstzunehmende Alternative zu den in aller Regel sündhaft teuren US-Modellen von Paul Reed Smith Guitars. Unter strengen Vorgaben des Herstellers werden in Fernost Gitarren gefertigt, die seit ihrer Markteinführung durch ihre Qualität und ihre Ansiedlung im mittleren und unteren Preisbereich die Messlatte auf dem Gitarrenmarkt faktisch neu gelegt haben. Eines von diesen Instrumenten ist die SE Marc Holcomb HB, das Signature-Instrument des gleichnamigen Djent-Meisters!

Auf den ersten Blick kaum vom US-Modell zu unterscheiden

Der Body der SE Marc Holcomb HB schmeichelt dem Auge mit einer intensiv gemaserten Wölkchenahorndecke. Er wurde aus Mahagoni gefertigt und besitzt einen eingeleimten, dreistreifigen Ahornhals. Die Saitenführung erfolgt über eine String-through-Brücke, was für einen zusätzlichen Schub an Resonanzen sorgt. Diese solide und bewährte Bauart erzeugt einen knackigen und zugleich sustainreichen Sound, der von den beiden zusammen mit dem Künstler entwickelten Humbuckern schnörkellos an den angeschlossenen Verstärker geliefert wird. Die Tonabnehmer sind über zwei Regler und einen Dreiwegeschalter in Lautstärke und Ton steuerbar, eine Coil-Splitting-Funktion befindet sich ebenfalls mit an Bord. Nicht fehlen dürfen bei einer echten PRS als Markenzeichen natürlich die Bird-Inlays - und auch Marc Holcomb scheint darauf nicht verzichten zu wollen. Hier wurden sie in ein Griffbrett aus Ebenholz zwischen 24 sauber verarbeiteten Bünden eingesetzt.

Eine Gitarre speziell für Djent-Freaks!

Die SE Marc Holcomb HB erzeugt den knackigen, direkten und kompromisslos fetten Sound, der Marc Holcomb bzw. seiner Band Periphery die ganz persönliche Note verleiht. Dazu bedarf es einer speziellen Stimmung der Gitarre, als Standard-Tuning ist hier Drop C vorgesehen. Mit dem wuchtigen Klang lassen sich aber nicht nur Riffs und Soli im Djent-Style abfeuern, sondern auch viele weitere Stilrichtungen abdecken, die wirklich nur im Entferntesten mit Rockmusik zu tun haben. Darüber hinaus sorgt die Saitenführung durch den Korpus für einen zusätzlichen Schub an Resonanzen und ein schier endloses Sustain.

Über Paul Reed Smith Guitars

Paul Reed Smith Guitars ist ein US-amerikanischer Hersteller für exklusive E-Gitarren mit Sitz in Stevensville, Maryland. 1985 wurde die Firma durch Paul Reed Smith gegründet, der bereits Mitte der 1970er-Jahre im Rahmen seines Musikstudiums damit begonnen hatte, eigenhändig Gitarren herzustellen. Den Durchbruch verdankt PRS Guitars der Gitarrenlegende Carlos Santana, dem die Gitarren so gut gefielen, dass er bald Spezialanfertigungen der Instrumente bei PRS Guitars in Auftrag gab. Mittlerweile ist die Produktpalette auch auf Bässe, Akustikgitarren und Verstärker angewachsen und auch die Liste der PRS-Künstler ist reich an großen Namen. John Mayer, Mark Tremonti, Alex Lifeson oder Mark Holcomb sind nur einige der Signature Artists und bürgen für die Qualität der Produkte.

Periphery-Sounds zu einem sehr fairen Preis

Fans des ultrapräzisen und druckvollen Sounds von Periphery bzw. Marc Holcomb werden an dieser Gitarre ihre Freude haben! Auf Basis eines Mahagonikorpus mit einer wunderschön gemaserten Wölkchenahorndecke, einer Saitenführung durch den Korpus sowie eines geleimten Ahornhalses erzeugt die SE Marc Holcomb HB einen fetten Grundsound, den die beiden Alpha-/Omega-Tonabnehmer mühelos zum Verstärker portieren. Die Coilsplit-Option der Humbucker erweitert das klangliche Spektrum noch einmal bedeutend. Und damit dem edlen Teil beim Transportieren nichts passiert, wird die SE Marc Holcomb HB in einem passenden Gigbag ausgeliefert - so wie jede PRS aus der SE-Baureihe.

32 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.8 /5
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Features
Sound
Verarbeitung
PRS SE war schon besser
Ster, 30.07.2020
Die Gitarre kommt in einer für meinen Geschmack schönen Farbe, erinnert ein wenig an die alte Paul Allender, allerdings mündet das Burst in grau und nicht lila. Sie sieht auch nicht ganz so aus, wie auf den Bildern von Thomann. Die Hardware ist schwarz bzw. "cosmo black" wenn ich den Ibanez-Ausdruck hier benutzen darf und nicht verchromt. Der Sattel ist auch weiß (Material?) und nicht schwarz (Graphit) wie bei den meisten PRS und auf der Kopfplatte gibt es die PRS-Signatur mit einem kleinen SE-Logo. Auf der Abdeckplatte des Stabzugangs ist der Name von Holcomb aufgedruckt. Optisch ansprechend ist das Instrument, mein Exemplar hat aber leider ein gar nicht gut ausgesuchtes Ahorn-Furnier. Schade, denn das Instrument spielt gut, dazu später mehr.
Zu den Holzarbeiten kann man nicht viel sagen, da Zargen, Rückseite und Hals schwarz lackiert sind. Der leicht mattierte Hals spielt sich gut, ist aber nicht "wide thin" verglichen mit den US Modellen. Er ist etwas fleischiger, was mich keinesfalls stört. Die Fender-Mensur hilft dem tiefen Tuning der Gitarre. Auch in Standard-Stimmung spielt sie aber hervorragend. Die Brücke ist hervorragend. Wie ein PRS Tremolo ohne Block in schwarz-chrom (alias cosmo black). Tja und die Mechaniken sind auf meinem Modell von Gotoh. Ich kann hier wirklich nicht meckern, ich musste sie nur ein wenig justieren. Der Sattel ist aber leider Schrott. Das mir unbekannte weiße Material ist auch noch schlecht verarbeitet. Die Kerben sind zu tief und als ob man teilweise reingebissen hätte. Die Potis sind gut, der 3-weg Schalter aber leider aus Plastik. Gegen die beiden glänzend schwarzen Dome-Barrel-Knöpfe habe ich nichts auszusetzen. Die große Stärke der Gitarre sind ihre Tonabnehmer. Erinnern an die "Full Shred" von Seymour Duncan, nicht nur optisch. Schön klar, aber auch mit ordentlichem Wumms. Der "Full Shred" verhält sich ähnlich. Gesplittet sind die beiden auch wunderbar. Weil sie mit ihren zwei Sechskantschraubenreihen symmetrisch aussehen, kann man den einen im PU-Ring umdrehen. So bekommt man beim Splitten einen "Strat-ähnlichen" Ton. Die PU-Ringe sind ziemlich weiches, billiges Plastik, ich habe sie gegen welche aus Metall ausgetauscht (und den einen PU gedreht). Buchsenblech ist schwarz lackiert, Buchse ist minderer Qualität.
Trotz der genannten Mängel würde ich die Gitarre weiterempfehlen, und zwar nicht nur für die harte Riege. Es geht sogar Jazz mit ihr. Schade um den Rest allerdings.
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Gesamt
Features
Sound
Verarbeitung
Klasse Gitarre
Matze513, 10.11.2016
1) Kaufentscheidung: Ich wusste zwar, dass der Gitarrist der Band Periphery Mark Holcomb um 2015 ein limitiertes Signatureinstrument auf Basis der PRS Custom 24 mit ein paar "Eigenheiten" bekommen hat, aber mit er Kapelle selbst hatte ich mich nicht auseinandergesetzt. Dies änderte sich im Verlauf dieses Sommers, als ich mich dann doch mal mit dem Oeuvre Peripherys auseinandersetzte und mir die Alben "Juggernaut: Alpha" und "Juggernaut: Omega", sowie dann später noch "Periphery III: Select Difficulty" kaufte und sie auditiv verschlang. Dazu kamen die Studioberichte via YouTube sowie ein paar Features, in denen Holcomb selbst rumjingelte und Tipps und Kniffe zum Besten gab.
Die Produktion seiner Core-Gitarre war eingestellt, allerdings hatte dass Unternehmen PRS im engen Schulterschluss mit Mark Holcomb eine SE (Student Edition) entwickelt, die zwar unter Lizenz in Korea gefertigt wird, vom grundsätzlichen Aufbau aber dem US-Original entspricht. Dies bedeutet Mahagoni-Korpus mit Ahorndecke (und einem optisch ansprechendem Wölkchenahorn-Funier), einem mattiert lackierten Ahornhals mit 24 Bünden, einer Mensur von 25,5" (also Fendermensur), einem sehr flachen Griffbrettradius von 20", einem Ebenholzgriffbrett, einem festen Steg und String-through-Body-Saitenführung und den originalen Seymour Duncan Holcomb Signature Pickups Alpha (Hals) und Omega (Steg). Die Elektrik unterscheidet sich dahingehend, dass die SE einen Dreiwege-Klingenschalter hat und via Push-Pull-Tonepoti von Humbucker auf Singlecoil gewechselt werden kann. Das US-Original hat einen Fünfwege-Klinkenschalter, bei dem auf Position 2 bzw. 4 der Hals- bzw. Steg-Pickup von Humbucker auf Singlecoil verändert wird. Lackiert sind die Decken der Mark Holcomb SE in einem sog. Holcomb- Burst, was von einem grau-bläulichen Mittenbereich über Übergangsbereich mit violetter Aura, Aubergine und Braun ins Schwarz geht. Schwarz sind dann Zargen, Rücken und Hals.
Allein die sehr guten Pickups machten die Gitarre attraktiv. Der Kaufentschluss lag vor. Da ich meine Core-PRS privat aus den USA bezogen hatte, in Deutschland die Verfügbarkeit der PRS SE Mark Holcomb nicht gegeben war, fragte ich zuerst meinen damaligen Händler an. Auch er hatte Lieferzeiten von gut drei Monaten. Der Grundpreis war in Relation zur Deutschen UVP sehr vorteilhaft, allerdings wurde das in einen Standortnachteil verkehrt, weil im Wesentlichen die Lieferkosten inkl. Versicherung bald dreimal zu teuer waren wie vor ein paar Jahren, und auf diese Weise Einfuhrumsatzsteuer und Zollgebühren ebenfalls proportional stiegen. In Großbritannien machte der Brexit auch keine Anstalten das Pfund abzuwerten. Direkt in Deutschland zu kaufen, war also günstiger.
Mit Hilfe des Vertriebs wurden zwei Händler direkt angesprochen. Da ich aber ein paar Modifikationen von vornherein verwirklicht haben wollte, kam dies für die Auswahl noch hinzu. Letzten Endes ist es Thomann geworden, weil sie schneller waren und sofort zielführend Vorschläge/Angebote unterbreiteten. Was wollte ich geändert haben?
- Locking Tuner statt die verbauten "Vintage",
- einen PRS-USA-Sattel statt dem Seriensattel,
- Schaller-Security-Strap-Locks passend zur Black Chrome Hardware,
- schwarze Hipshot O-Ring Poti-Knöpfe wie am US Original.
Dazu bestellte ich noch einen PRS Signature Gurt, wie ich ihn schon an meiner US PRS und einer custom made Gitarre verwende.
Im ganzen Bestell- und Abstimmungsprozess wurde ich von Jonas Dorsch hervorragend betreut.
Bei den Locking Tunern empfahl mir Jonas, nicht die PRS Phase III zu bestellen, sondern auf Schaller M6 in der Farbe Ruthenium mit Ebenholzflügeln zurückzugreifen. Dafür gab es mehrere Argumente: Erstens müssen die Löcher in der Kopfplatte für die M6 im Gegensatz zu den Phase III nicht geweitet werden, zweitens werden die Phase III mittels zweier Schrauben auf der Kopfplattenrückseite befestigt, die M6 wie die PRS SE nur mittels einer (an der gleichen Stelle), der Wellenkörper der Phase III überdeckt dieses Loch dann auch nicht, drittens kann ich den Wechsel auch selbst durchführen, weil die Mechaniken gut zwei Monate Lieferzeit haben, und viertens ist der Farbton Ruthenium kongruent zum Black Chrome, während die Phase III glänzendes Chrom haben. Preislich war kein Unterschied.

2) Warten: Nachdem nun alles abgestimmt war, bezahlte ich die Rechnung, um die Beschaffung der Extras einzuleiten. Der ursprüngliche Liefertermin für Ende September 2016 konnte nicht gehalten werden. Parallel dazu brodelten Gerüchte, dass PRS die SE Reihe überarbeitet habe, es gab Bilder - auch von Holcombs -, die das gleiche Paul Reed Smith Logo hatten wie die US-Produkte und SE nur noch als Index um unteren rechten Rand der Unterschrift angebracht war. Würde ich vielleicht schon eine 2017er bekommen? Ist dieses neue Logo wahr?
Mitte Oktober 2016 stellte PRS tatsächlich die Überarbeitung der SE Reihe mit den 2017er Modellen vor. Ja, das Logo war tatsächlich wie auch den entdeckten Bildern. Nichtsdestotrotz bestand für mich die Frage, ob ich noch ein 2016er oder bereits ein 2017er Modell bekäme.
Eine Nachfrage bei Jonas, wann denn der PRS Europavertrieb die Lieferung nun ausführe, fanden spätestens am 25 Oktober 2016 ihre Antwort, als er mir ein paar Bilder einer PRS SE Mark Holcomb aus den Thomann-Hallen schickte. 2017er Modell... Noch im Serien-Auslieferungszustand mit weißem Sattel, den Black Chrome-Potiknöpfen. Thomann bekam drei Gitarren geliefert. Er hatte ein sehr schönes Exemplar ausgesucht mit wilder Wölkchenmaserung.
Da die Lieferung der Schallermechaniken nicht vor Ende November erwartet wird, sollte die Gitarre jetzt schon soweit mit dem modifiziert werden, was da ist.
Bei schönstem Wetter feierte ich am 29.10.2016 NGD (New Guitar Day).

3) Bewertung
- Verarbeitung: Ich habe oben einen Stern abgezogen. Dies ist vielleicht in der Relation übertrieben, aber soll auf der anderen Seite den Fokus auf zwei Dinge richten, die bei meiner Gitarre nicht "passten": Das Trussrodcover ist zu lang gewesen und berührte den Sattel, so dass es nicht plan auflag, nicht mal nach zärtlichem Schmirgeln wollte es plan liegen, weil es eben schon zulange gebogen war. Auf der Messe eines anderen großes Musikalienhändlers war ich kürzlich auf dem Messestand, schaute mir sowohl das dort ausgestellte 2017er wie auch das mit Blow-Out-Preisschild versehene 2016er Modell an, bei denen jeweils das TRC plan auf der Kopfplatte auflag. PRS schickt mir ein neues TRC zum Austauschen.
Der zweite Punkt betrifft die sehr weichen Pickupsrahmen, die insbesondere die Läuferseiten (die langen Seiten) nicht als Gerade ausgebildet haben. Auch hier sah das bei den ausgestellten Gitarren auf der Messe anders aus.

Der Rest ist sehr, sehr gut. Das Deckenfunier zeigt beim quilted Maple dreidimensionale Tiefe wie es meine US-PRS mit Vollholz-Ahorndecke (10-Top Selektion) auch bietet. Beim Vergleich von Bildmaterial des Modells PRS SE Mark Holcomb sieht man sehr deutlich, dass jedes Modell allein bei dem Deckenfunier mit anderen Maserungen aufwartet, die Verläufe des Holcomb-Bursts sind ebenfalls unterschiedlich, der Aufbau wie Anfangs skizziert aber gleich.
Im Gegensatz zum 2016er Modell ist die Mattierung des Halses nicht auf Höhe des 1. Bundes vorbei und geht ab dort glossy auf die Kopfplatte. In 2017 ist der gesamte Halsrücken matt, der Wechsel zum glänzenden Lack findet im Übergang Hals zur Kopfplatte V-förmig statt und wurde auf die "Zargen" der Kopfplatte gezogen, enden somit auf den dem Korpus zugewandten Seitenflächen der Kopfplatte.

- Haptik: Der Hochglanzlack klebt nicht, der mattierte Hals ist ein Handschmeichler. Subjektiv bewegt sich die Hand schneller als auf dem mir V12 (Nitro-PU-Mischung) lackierten Hals meiner Core PRS. Das Wide Thin Halsprofil in Verbindung mit dem 20" Griffbrettradius ließ mich erst skeptisch sein, weil ich schon SE mit Wide Thin in der Hand hatte, die "unangenehmes" Wizardhalsfeeling bescherten (viel zu flach). Diese Kombination hier ist sehr angenehm, man hat "was" in der Hand.

- Sound: Die Gitarre wurde mit .010 bis .052 D?Addarios ausgeliefert. Die Stimmung ist Drop C (C, G, C, F, A, D). Ich selber fahre sie auch in diesem Tuning, allenfalls stimme ich das C mal auf D, bin also dann ein Ganzton unter dem Standard-Tuning einer Gitarre.

Ich besitze eine Parker Fly Deluxe mit 24 Bünden, der gleichen Mensur. Auch diese stimmte ich auf Drop C, allerdings hat diese Gitarre einen .010 bis .046 Satz D?Addarios aufgezogen.

Im Vergleich beider Gitarren, die unterschiedlicher Preisklassen entsprechen, die Parker kostete 1995 etwa 6.500 DM und hat speziell auf die Gitarre abgestimmte Dimarzios, ist das Klangbild der Seymour Duncans wirklich besser.
Was auch bemerkenswert ist, und bei der Elektrik könnte man durch Einbau von hochwertigen Potis & Co. vielleicht auch noch eine Nuance Steigerung erreichen, die feinfühlige Ansprache der Potis und auch die Wirkung des Push-Pulls zum Wechsel zwischen Humbucker und Singlecoil. Bei einem auf High-Gain laufendem Amp kann man per Volumenpoti schön in Crunch und leicht angezerrte Gefilde regeln. Es matscht nicht, sondern wird transparent dargestellt. Im Singlecoil-Modus hat wirklich schön "Dreck". Diesen Sound erwartete ich bei den Teles, die ich mal 2014 auf der Musikmesse spielte und nicht fand. Wie ich einleitend zum US-Modell schrieb, hat diese zwar nur einen dreistufigen Pickupauswahlbereich (Treble, Treble + Bass, Bass), das ganze aber im Humbucker- oder Singlecoilbetrieb, man hat somit sechs Voicings am Start und nicht fünf. In der Mittenstellung ist tatsächlich ein Unterschied zu vernehmen. Im High-Gain liefert der Singlecoil schöne perkussive Anteile.
Tonal ist die Gitarre sehr überzeugend.

4) Ausblick: Die Tuner werden hoffentlich bald Eintreffen. Stimmstabil sind die Serientuner zwar, aber Locking Tuner beschleunigen ja zusätzlich noch das Saitenwechseln.
Die Pickuprings habe ich gegen welche aus Ebenholz getauscht, die ich über Crazyparts in Harsum bei Hildesheim (in Niedersachsen) bezogen habe. Im gleichen Beschaffungsvorgang kaufte ich noch einen Trapezoid-Knopf aus Ebenholz für den Tonabnehmerwahlschalter. Einen E-Fachdeckel aus Ebenholz konnte ich noch nicht bei Crazyparts erwerben, weil die SE-Fächer eine Nuance größer sind als bei den US-Modellen und somit die Deckel nicht kompatibel sind.
Die Holzrahmen geben den hochwertigen Pickups eine adäquate Einhausung, auch der Tonabnehmerwahlschalter gewinnt optisch dadurch und die Haptik ist auch angenehmer.

5) Zusammenfassung:
Für die, die eine sehr gute und flexible Gitarre ohne Vibratiosystem suchen, denen es dabei egal ist, ob sie in Fernost hergestellt wurde, sollten diese PRS SE Mark Holcomb in die Hand nehmen. Sattel und Mechaniken sind Bauteile, die über kurz oder lang hin zu hochwertigen Produkten getauscht werden sollten, weil damit Funktion und Klang verbessert werden. Eine Verwendung in Standardstimmung wird nach Anpassung der Halsspannung sicherlich ebenso möglich sein wie das Spiel in Drop C bei Auslieferung.
Ob man aktuell die Gunst der Stunde nutzt, eine 2016er mit Nachlass zu kaufen, hängt vom optischen Gesichtspunkt davon ab, ob es das neue Logo sein muss und wie man den Übergang vom mattierten zum glänzenden Bereich des Halses findet.
Auf der Messe griff ich mal den Hals der 2016. Ich fand es schon besser im Modelljahr 2017, den gesamten Halsrücken matt zu haben und nicht den Daumen auf glänzender und etwas adhäsiverer Oberfläche liegen zu haben, wenn ich in tiefen Lagen greife.
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Sound
Verarbeitung
PRS SE Mark Holcomb HB 2017
05.03.2017
Auf der Suche nach einer modernen LP-Version stieß ich 2013 auf die Tremonti SE von PRS. Abgesehen von "creamy" Pickups war sie schwer, schien wenig modern und irgendwie "united colours"-mäßig. Dieser Versuch scheiterte und ließ mich den "passiven Metallern" zuwenden.

Mit Ola Englunds Solar und Bowens JBM im Fokus stolperte ich über Mark Holcomb - und seine SE Mark Holcomb HB 2017. Deren Präsentation hat mich schlagartig erfasst - gemäßigt modern und cooler Look! 8D

Letzteres manifestierte sich bereits beim Auspacken! Form und Farbe harmonieren vollständig. Das Holcomb Burst ist topp verarbeitet, verläuft ohne farbliche Dissonanzen und ergänzt sich mit allen übrigen schwarzen Parts.
(Die ggw Fotostrecke gibt das so leider nicht wieder...)

Der Body mit gewölbte Decke wirkt etwas weniger filigran als der meiner Custom24 "25th" - die zusätzlichen knapp 300 gr. stehen ihr aber sehr gut und werden vom Konzept getragen. Beide Halsprofile unterscheiden sich übrigens bis an den 16.Bd durch unwesentliche 1-2 mm. Insgesamt macht mir die PRS SE Mark Holcomb HB 2017 daher einen sehr hochwertigen Eindruck.
Bei genauerem Hinsehen fielen dann ein etwas trockenes Griffbrett, zu weiche Saiten und ein recht leicht drehender Tone-Poti (für Push/Pull Coil Split) auf (daher -1Pkt...).

Der Sound (via Line6 Helix) der SE Mark Holcomb HB 2017 klingt unverstärkt in Drop-C angenehm knackig-trocken mit Biss.
Clean kommt warmes und differenziertes Strahlen hinzu.
Im High-Gain-Bereich fällt das fette Attack auf - am Steg durchsetzend und transparent, am Hals knackig fett.
Alles faszinierend, sehr inspirierend - und vom Spielgefühl mit getragen.

Über die Notwendigkeit des Einbaus von Looking-Tunern kann man evtl. später nachdenken.
Diese SE aber möchte ich nicht mehr aus der Hand geben.
Herkunft und Understatement dieser Gitarre erheben sie für mich zu einem Geheimtipp-Kandidaten!
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Geiles Metallbrett, kann aber auch anders
Steini74, 04.11.2017
Auf der Suche nach einer neuen Klampfe, es sollte eine PRS werden, stieß ich bei der Recherche auf dieses Modell und war sofort begeistert ob der klaren Metallausrichtung. Hierzu gibt es auch zahlreiche Youtube Clips, auch von Marc Holcomb, der meist sogar dieses günstige SE Modell spielt.

Ausgeliefert in Drop C Tuning (System of a down, Peripherie, etc.) lässt sie sich hervorragend bespielen. Aber auch im Standardtuning ist sie eine Offenbarung. Die Pickups sind super und harmonieren perfekt. Besonders beide zusammen haben einenn tollen Clean Sound. Zudem ist Coil Splitting möglich, so dass auch andere Stilrichtungen hervorragend gespielt werden können.
Die Bespielbarkeit der Gitarre ist sensationell gut, der satinierte Hals ein Handschmeichler, die dunkelgraue Hardware schaut sensationell aus, alles in allem ein Top Gerät, welches mir große Freude bereitet.
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