Presonus Temblor T8

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Aktiver Studio Subwoofer

  • nach unten abstrahlender 8"-Tieftöner mit glasfaserverstärkter Membran
  • Übertragungsbereich: 30 Hz - 200 Hz
  • Class-AB-Endstufe
  • Leistung: 100 Watt (RMS)
  • Maximalpegel: Peak 104 dB
  • TRS-Klinkeneingänge (L/R), 6,3 mm symmetrisch
  • Cinch-Eingänge (L/R), unsymmetrisch, auch zusammen mit den TRS-Eingängen nutzbar
  • Gain-Regler (-30 dB bis +6 dB)
  • Regelbares Tiefpassfilter: 50 Hz - 130 Hz
  • Phasenschalter
  • TRS-Klinkenausgänge (L/R), 6,3 mm symmetrisch
  • Cinch-Ausgänge (L/R), unsymmetrisch, auch zusammen mit den TRS-Ausgängen nutzbar
  • zuschaltbares 80 Hz Hochpassfilter im Ausgang
  • Ausgangsstrombegrenzer
  • Überhitzungs-, Transienten- und Subsonic-Schutzschaltung
  • Auto-Standby-Schaltung
  • vinylbeschichtetes MDF-Gehäuse mit frontseitigem Reflexport
  • TRS-TRS-Verbindungskabel (6,3 mm Klinke, symmetrisch, 2 m) im Lieferumfang enthalten
  • Maße (B x T x H): 260 x 320 x 280 mm
  • Gewicht: 9,6 kg
Erhältlich seit Januar 2015
Artikelnummer 356115
Verkaufseinheit 1 Stück
Bestückung 1x 8"
Leistung 100 W
Frequenzgang 30 Hz – 200 Hz
Anschlüsse Klinke, Cinch
Maße 260 x 320 x 280 mm
Gewicht 9,6 kg
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Deep down and dirty

Der Presonus Temblor T8 ist ein aktiver Subwoofer mit einer nach unten abstrahlenden 8“-Kompositmembran und insbesondere bei elektronischer Musik eine große Hilfe, denn dort reichen die Bässe oft extrem weit nach unten. Der Subwoofer erweitert den Frequenzbereich - etwa einer bestehenden Abhöre - nach unten und kann auch solche Bässe problemlos wiedergeben. Für die mittleren und höheren Frequenzen kann so auf deutlich kleinere Monitore zurückgegriffen werden. Per Tiefpassfilter am Subwoofer wird die Übergabefrequenz an diese geregelt. Der Temblor T8 bietet viel Leistung zu einem günstigen Preis.

Für alles vorbereitet

Auf der Rückseite des Subwoofers kann zunächst per Input-Gain-Regler die Eingangslautstärke des Signals angepasst werden, das über zwei große Klinken- und/oder Cinchbuchsen zugeführt wird. Dann wird per Drehregler die Übergabefrequenz von 50 bis 130 Hz bestimmt, bevor das Signal an die Satelliten weitergeleitet wird (ebenfalls 6,35mm-Klinke und/oder Cinch). Der Output des Subwoofers kann um 180 Grad in der Phase gedreht werden und mit einem 80-Hz-Hochpassfilter wird die Wiedergabe von Fullrangematerial über den Temblor T8 verhindert. Eine automatische Stand-by-Schaltung legt den Subwoofer schlafen, wenn längere Zeit kein Signal mehr ankommt.

Gut kombinierbar

Studiomonitore kommen je nach Größe bei tiefen Frequenzen an ihre Grenzen. Insbesondere Einsteiger werden sich wohl zunächst für kleinere Speaker entscheiden und sich nach und nach an den Klang gewöhnen. Wenn es aber etwa bei elektronischer Musik in den unteren Frequenzbereichen zu dünn wird, ist die Anschaffung eines Subwoofers eine gute Idee, so werden die gewohnte Abhöreigenschaften nicht verändert und der Frequenzbereich nur nach unten erweitert. Der Temblor T8 bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten, um dieses Verhalten zu gewährleisten. Natürlich kann man man ihn auch von vornherein bei der Konzeption einer Abhöre einplanen.

Über Presonus

Die Firma Presonus ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das 1995 von Jim Odom und Brian Smith in Baton Rouge, Lousiana gegründet wurde und sowohl professionelle als auch preiswerte Hard- und Software für Musiker und Produzenten anbietet. Erstes Aufsehen erregte Presonus Mitte der 90er mit dem DCP8, einem analogen Acht-Kanal-Kompressor/Limiter/Gate mit Fader und Mute Automation, der digital durch MIDI gesteuert werden konnte. Es folgten eine Serie von Mikrofonverstärkern sowie erste Audio-Interfaces für die damals aufkommende Home-Recording Szene Anfang der 2000er Jahre. Heute finden sich im Katalog des Herstellers neben Audio-Interfaces, Mikrofonvorverstärkern, digitalen Mischpulten und Studiomonitoren auch die etablierte DAW-Software Studio One.

Rumble in the jungle

Der Presonus Temblor T8 erlaubt es, das Bassfundament einer Mischung genau zu kontrollieren, da er Bässe mühelos sauber und präzise wiedergeben kann. Er fungiert als zentrale Schnittstelle des Monitorsystems, denn er verfügt über alle notwendigen Anschlüsse und Bedienelemente für diesen Zweck. Aber er macht nicht nur als Ergänzung einer kleineren oder größeren Abhöre eine gute Figur (und das bezieht sich auch auf die Optik). Auch das Musikhören macht mit einem Subwoofer gehörig Spaß und natürlich erzeugt er auch im Heimkinosystem genau das gewünschte Grummeln, das wohlig in den Bauch fährt.

23 Kundenbewertungen

17 Rezensionen

M
Betrifft tiefe Frequenzen....
Marjory 18.09.2015
Also es gibt zwei Gründe warum man sich ein Subwoofer kauft.
A) Um den Bass lauter zu hören, oder
B) um den Subwoofer mit Nahfeld Monitoren im Studio zu betreiben.

Ich benötige ein Subwoofer um im Regieraum des Studios auch die tiefen Frequenzen bewerten zu können. Das heißt der Subwoofer läuft in Verbindung mit den Nahfeldmonitoren. Während das Einstellen des Verhältnisses zu den Monitoren, bzw Fullrange Speakers für Konsumenten die eigentlich nur mehr Bass hören wollen leicht ist, da man bzgl der Lautstärke Verhältnisse von Subwoofer und den daran angeschlossenen Monitoren (oder HiFi) Lautsprechern nach Geschmack gehen kann wird es bei der Einstellung im Studio schon schwieriger. Man will ja ein neutrales Klangbild erreichen. Es dauerte über eine Woche bis ich unter Hinzunahme von CDs die ich gut kenne, und auch mit Verwendung diverser Studio Kopfhörer die die richtige Einstellung, bzw das Lautstärke Verhältniss von Subwoofer und Nahfeldmonitoren fand. Hier ist zu erwähnen das ich, wie im Studiobetrieb eigentlich üblich, die Frequenztrennung von 80Hz wählte.
Noch ein Wort zur Einstellung, Sub zu Monitoren. Man sollte den Sub eigentlich nicht hören oder orten können. Hört man den Sub oder kann man orten wo er steht ist die Einstellung falsch oder der Sub steht am falschen Platz im Regieraum. Nun, zu dem Subwoofer. Das Gerät macht ein robusten Eindruck, scheint sehr hochwertig verarbeitet zu sein. Der Klang ist wirklich sehr trocken, und nach richtiger Einstellung bekomme ich nun wirklich ein guten Gesamtsound im Studio.
Ich bin sehr zufrieden mit diesem Sub. Zu bemängeln allerdings ist diese dumme Abschaltung. Bekommt der Sub kein Signal für 10 Minuten schaltet er sich auf Standby, und schaltet sich dann wieder selbst ein sobald er ein Signal bekommt. Beim selbsttätigen wiedereinschalten allerdings ist ein kurze Verzögerung wahrzunehmen und ein leichter, aber wiklich sehr leiser Plopp Sound zu hören. Ich kann nicht verstehen was dieser, in vielen Monitoren etc, zu findende automatischer Abschalt Quatsch soll. Nach meiner Meinung ist dies ein Gimmick der Industrie, ein Gimmick der nicht benötigt wird, selbst wenn dieser Gimmick 50 Cent Stromkosten pro Jahr einsparen sollte. Da wir im Studio an einem anderen Monitor Paar den Yamaha HS8 Subwoofer angeschlossen haben hier ein kurzer Vergleich. Während der Yamaha etwas zurückhaltender arbeitet ist der Presonus etwas mehr vordergründig. Es ist zu erwähnen das auch das richtige Einstellen des Yamaha (Lautstarke Verhältniss Sub zu Monitoren) über eine Woche dauerte. Also das Prinzip ist das Gleiche. Was Klangqualität anbetrifft sind der Yamaha und der Presonus durchaus als gleichwertig zu bezeichnen.
Ich bin zufrieden mit dem Tremblor T8 und kann das Gerät für den Profi Gebrauch im Studio, sowie für das Wohnzimmer des Musik Konsumenten empfehlen. Zum Schluss möchte ich noch darauf hinweisen das der Lautsprecher des Sub nach unten abstrahlt. Man sollte des Sub daher nicht auf ein Teppich, sondern auf eine harte Unterlage, am besten Holz, stellen. Steht der Sub auf einem Teppich empfehle ich eine Holzplatte ca 35x35 cm unterzulegen. Die Holzplatte gibts im Baumarkt, den Sub gibts bei Thomann.
Features
Sound
Verarbeitung
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AD
Tolle Ergänzung zu Nahfeldmonitoren
Alex Drane 10.08.2018
EINLEITUNG:
Ich hatte die Gelegenheit, den Subwoofer direkt bei Thomann vor Ort anzutesten. Seine "Gegner" waren dabei viele andere Subwoofer, teils in schwindelerregenden Preiskategorien. Vorab: Der Sub erledigt seine Arbeit in vorbildlicher Weise, und das in einer Preiskategorie, die gerade für Einsteiger, aber auch semi-professionelle Musiker absolut ausreichend ist.

EINSATZGEBIET:
Der Subwoofer wird bei mir zu Hause im Homestudio eingesetzt, und zwar als Ergänzung zu den Adam T5V Nahfeldmonitoren. Ich produziere Musik im elektronischen Bereich und da ist ein fülliger Bass natürlich essentiell. Hier kann man sagen, dass der Subwoofer seine Stärken ausspielen kann. Während die Monitore bereits einen klaren und angenehmen Klang bieten, jedoch oft im unteren Frequenzbereich etwas an Fülle vermissen, kann der Temblor T8 den Druck im Kellerbereich hervorragend ausfüllen.

VERARBEITUNG:
Dabei ist er von den Abmessungen sehr kompakt, sodass er auch in kleinen Studio-Umgebungen eingesetzt werden kann. Die Verarbeitung lässt meines Erachtens keine Wünsche offen, es sind keine Spaltmaße vorhanden, die Anschlussbuchsen sind fest mit dem Gehäuse verschraubt und auch ansonsten sind alle Bedienelemente leicht zu regeln und sind zudem hochwertig verarbeitet.

ANSCHLUSSMÖGLICHKEITEN & AUSSTATTUNG:
Die Anschlussmöglichkeiten sind mit Klinke und Chinch zwar recht spärlich gesät, jedoch wird man als Homeproducer in aller Regel nicht mehr benötigen. Die Klinkenanschlüsse sind symmetrisch, die Chinch-Anschlüsse unsymmetrisch. Positiv hervorzuheben sind die zahlreichen Schutzvorrichtungen, wie z.B. Schutz vor RF-Einstreuung, ein Überhitzungsschutz, eine Einschaltverzögerung und einiges mehr. Mir persönlich gefällt vor allem der nach unten gerichtete Lautsprecher sehr gut (Downfiring-Prinzip). Hier besteht keine Möglichkeit, aus Versehen mal mit dem Fuß gegen den Lautsprecher zu kommen und ihn dadurch zu beschädigen. Als Katzenpapa brauche ich auch keine Angst zu haben, dass die Samtpfoten unerlaubterweise die Sicken als "Kratzbaum" nutzen.

KLANG:
Was soll ich groß sagen? Klar, Klang ist subjektiv, jeder Mensch nimmt diesen anders wahr. Ich kann aber aus meiner Sicht heraus sagen, dass der Sub die beste Anschaffung in der letzten Zeit war. In dieser Preisklasse überzeugt mich der Klang definitiv, auch bei höheren Lautstärken "rumpelt" der Bass nicht, sondern gibt auch feinste Übergänge klar und deutlich wieder. Auch das Gehäuse erzeugt keinerlei Eigenschwingung oder Resonanzen. Mittels des Low-Pass-Filters kann ich den Sub auch genau auf meine Monitore anpassen und somit das für mich beste Klangerlebnis erzielen.

FAZIT:
Der Temblor T8 hat mich in allen Belangen voll überzeugt. Nicht nur, dass er einen hervorragenden Klang im unteren Frequenzbereich bietet. Nein, er ist auch in der Preisklasse absolut spitze. Gerade wenn einem bei den Nahfeldmonitoren der gewisse "Tiefgang" fehlt - was vor allem bei elektronischen Genres stark ins Gewicht fällt - kann der Sub die perfekte Ergänzung darstellen. Durch seine kompakte Bauweise passt er überall hin und bietet mit seiner überzeugenden Ausstattung alles, was für einen Eisnteiger oder auch Fortgeschrittenen notwendig ist. Von mir gibt es daher eine klare Kaufempfehlung.
Features
Sound
Verarbeitung
5
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B
Könnte ja eigentlich gut sein, aber....
Bassclarinet 07.07.2019
Der Temblor T8 tut seinen Dienst in einem Heimstudio, wo er den alten Tascam VL-A5 etwas Bassfundament gibt.

Der Anschluss ist absolut problemlos, das Signal wird symmetrisch durch den Subwoofer durchgeschleift, dann die Sache einepegelt - am schnellsten geht es mit Rosa Rauschen und einem Spektrum Analyser.

Klang: gut. Geht realistisch gemessen bis 35 Hz, darunter ist nicht mehr viel los. Für die Abmessungen ist das ganz ordentlich.

Aber nun kommt das Problem: Der Subwoofer brummt multidisziplinär: mechanisch und elektrisch.
Will heissen: der verbaute Trafo ist laut, ziemlich laut sogar. Diese mechanische Brummen wird natürlich durch die Bauweise der Box nicht gerade gedämpft, und so hört man das Brummen auch in 2m Entfernung im stillen Raum.

Die elektrische Abschirmung lässt auch zu wünschen übrig. Auf dem durchgeleiteten Signal findet man neben dem 50 Hz Grundton auch etliche Obertöne, sowie ein reichhaltiges höherfrequentes Störspektrum, gewürzt mit einer Prise Rauschen.

Beim Arbeitseinsatz hört man natürlich auf Lautstärken, die die genannten Probleme grösstenteils kaschieren. Beim Abmischen von Kammerensembles o.ä. stört es jedoch nicht unerheblich.

Ich habe den Subwoofer dann doch in die akustisch ungünstige, aber schallgedämpfte Ecke verbannt, so dass das Trafobrummen nicht mehr so störend zu vernehmen war.

Fazit: für die Preisklasse in Ordnung, aber leider nicht perfekt - magnetisch geschirmte Ringkerntrafos sind leider teuer.
Features
Sound
Verarbeitung
3
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C
Untersützung für meine JBL Contol 1 Pro
Chrissi.F 14.07.2021
Der T8 steht in meiner 50 qm Wohnküche und liefert nach meiner Ansicht ein sehr gut dosierbares Bassfundament für die kleinen JBL`s.
Nebengeräusch, wie Rauschen oder Einschaltknacken hab ich noch nicht gehört. Bin sehr zufrieden. Werde einen Fusschalter nachrüsten.
Features
Sound
Verarbeitung
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