Presonus Studio 68c

USB-C 6x6 Audio Interface

  • 24 Bit / 192 kHz
  • 2 frontseitige Combo-Eingänge Mic/Line/Inst: XLR/Klinke
  • 2 rückseitige Combo-Eingänge Mic/Line: XLR/Klinke
  • 48 V Phantomspeisung
  • 4 XMAX Mic Preamps
  • 2 symmetrische TRS-Hauptausgänge mit frontseitiger Pegelsteuerung
  • DC-gekoppelte Line-Ausgänge erlauben das Senden von CV/Gate Signalen aus DAW heraus
  • 2 TRS Klinke Line Ausgänge
  • Stereo-Kopfhörerausgang mit A/B-Schaltung
  • LED-Pegelanzeigen - 4 Eingänge, 2 Hauptausgänge
  • S/PDIF- und MIDI-I/Os via Breakout Kabel (im Lieferumfang enthalten)
  • latenzfreies Monitoring
  • Systemvoraussetzungen Interface: ab Windows 7, Mac OSX 10.11 oder höher
  • inklusive USB-C auf USB-C und USB-C auf USB-A Kabel sowie Presonus Studio One Artist Software + Studio Magic Plugin-Suite (Ableton - Live Lite, Arturia - Analog Lab Lite 3 u. v. m.)

Weitere Infos

Recording / Playback Kanäle 6x6
Anzahl der Mikrofoneingänge 4
Anzahl der Line Eingänge 4
Anzahl der Instrumenten Eingänge 2
Anzahl der Line Ausgänge 4
Kopfhöreranschlüsse 1
Phantomspeisung Ja
S/PDIF Anschlüsse 1
ADAT Anschlüsse 0
AES/EBU Anschlüsse 0
MADI Anschlüsse 0
Ethernet 0
Sonstige Schnittstellen Keine
MIDI Schnittstelle Ja
Word Clock Nein
Maximale Abtastrate in kHz 192 kHz
Maximale Auflösung in bit 24 bit
USB Bus-Powered Nein
Inkl. Netzteil Ja
USB Version USB C

Mobiles USB-C Audio-Interface

Das Presonus Studio 68c ist ein 6x6-Audio-Interface mit USB-C-Anschluss und kann unter Windows 7 und unter macOS ab Version 10.11 betrieben werden. Das Studio 68c kann vier analoge Eingangs- und Ausgangssignale verarbeiten sowie zwei digitale Ein- und Ausgänge über eine S/PDIF-Schnittstelle. An den beiden XLR-Kombibuchsen auf der Frontseite des Interface können neben Mikrofonen und Keyboards auch Saiteninstrumente mit hochohmigen Ausgängen wie E-Gitarren oder E-Bässe verbunden werden. Die beiden rückwärtigen XLR-Kombibuchsen können Mikrofon- und Line-Pegel verarbeiten. Das 26c besitzt zudem eine MIDI-Schnittstelle der Anschluss erfolgt über eine Kabelpeitsche, die auch die beiden S/PDIF-Anschlüsse herausführt. Damit man ohne Umwege loslegen kann, wird das Audio-Interface mit einem Netzteil, zwei USB-Kabeln und der Studio-One-Artist-Software angeliefert.

Anstecken und loslegen!

Das Presonus Studio 68c ist ein kompaktes Audio-Interface, das zwar nicht bus-powered betrieben werden kann, aber dennoch klein genug für den mobilen Betrieb ist. Die großen Acht-Segment-LED-Ketten erlauben eine optische Kontrolle der Ein- und Ausgangspegel am Gerät selbst. Mit dem „MON“-Taster lässt sich das Direct-Monitoring aktivieren, welches einen 50/50-Mix aus dem Playback- und dem Eingangssignal auf die Ausgänge routet. Es können zwei unterschiedliche Mixe erstellt werden, mit dem „CUE A/B“-Taster wählt man die Signalquelle des Kopfhörerausgangs, so lassen sich zwei unterschiedliche Mixe für das Abhören und das Kopfhörer-Monitoring erstellen. Laut genug ist der Kopfhörerausgang auch für anspruchsvolle Musiker, denn er geht bis elf. Die Phantomspeisung für Kondensatormikrofone lässt sich für beiden Kanäle auf der Front aktivieren.

Acht-Kanal-Studio

Das Wort „Studio“ aus der Produktbezeichnung des Presonus Studio 68c geht tatsächlich über den bloßen Schein hinaus: Alle, die mit vier hochwertigen Kanälen auskommen, können sich mit dem USB-Audio-Interface ein kleines, aber feines Ton- oder Homestudio aufbauen. In vielen Fällen nimmt man im Studioalltag nur wenige Spuren auf – das Presonus Studio 68c liefert die dafür benötigten Kanäle in einem kompakten Audio-Interface und kann zudem mit guten Wandlerwerten von 24 Bit und maximal 192 kHz punkten. Hervorzuheben sind die vier hervorragend klingenden XMAX-L- Mikrofonvorstufen, die Presonus auch in seinen hochwertigen Digitalpulten verbaut.

Über Presonus

Die Firma Presonus ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das 1995 von Jim Odom und Brian Smith in Baton Rouge, Lousiana gegründet wurde und sowohl professionelle als auch preiswerte Hard- und Software für Musiker und Produzenten anbietet. Erstes Aufsehen erregte Presonus Mitte der 90er mit dem DCP8, einem analogen Acht-Kanal-Kompressor/Limiter/Gate mit Fader und Mute Automation, der digital durch MIDI gesteuert werden konnte. Es folgten eine Serie von Mikrofonverstärkern sowie erste Audio-Interfaces für die damals aufkommende Home-Recording Szene Anfang der 2000er Jahre. Heute finden sich im Katalog des Herstellers neben Audio-Interfaces, Mikrofonvorverstärkern, digitalen Mischpulten und Studiomonitoren auch die etablierte DAW-Software Studio One.

Das mobile Kreativtool

Jeder, der mit vier hochwertigen Aufnahmekanälen auskommt, findet im Presonus Studio 68c ein mobiles Kreativtool für alle möglichen Anwendungen. Es ist kompakt genug, dass Singer-Songwriter es einfach mit zum Gig nehmen oder unterwegs Ideen festhalten können. Musiker können dank der vier Kanäle zwei Stimmen und eine Gitarre bzw. Keyboard gleichzeitig aufnehmen und so ihre Ideen in der Studio One Artist Software mit virtuellen Instrumenten und Effekten verfeinern. Dank der zwei unterschiedlichen Stereomixe ist das 68c auch für DJs interessant, sie können über den Main-Outs beschallen und über den Line-Out vorhören. Zudem bietet die Ausstattung alles, was nötig ist, um zum Beispiel Musiker oder Sprecher in einem separaten Aufnahmeraum aufzunehmen, inklusive der Möglichkeit, zwei separate Mixe zu fahren. Das Studio 68c kann also die kompakte Schaltstelle eines kleinen Home-Studios bilden.

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4.8 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Verarbeitung
Features
Bedienung
Sound
Scharfes Teil - sounds good! \m/
Dr.AculaMeetsMozart, 28.05.2020
Meine Vorgeschichte:
Habe zuletzt meinen PC komplett aufgerüstet mit neuem Mainboard, AMD-Prozessor und Arbeitsspeicher. Als Audio-Interface diente mir seit dem Jahre 2010 ein Focusrite Saffire Pro 24. Dieses war über eine Firewire-PCIe Slotkarte mit meinem PC verbunden. Gefühlt aus "heiterem Himmel" lief plötzlich gar nix mehr - PC nur noch BlueScreen und Interface ohne Lock/Sync.

Kurz Dr. Google gefragt und erfahren: Saffire Pro 24 seit einigen Jahren seitens Hersteller Support eingestellt und zusätzlich noch softwareseitig ab Windows 10, Version 1809 keine Kompatibilität mehr gewährleistet. Nun ja... ich bin stets update-freudig und aktuelle Windos 10 Version ist 1909... dumm gelaufen, kann bei Hardware immer passieren, eine Lösung muss her...

Von der Idee zur Bestellung:
Lange überlegt was ich mache, es gibt ja heute einen großen Dschungel zu durchforsten: Schnittstellen, Anschlussmöglichkeiten, Software-Features und Hardware-Bestückung, etc ...
Ich entschied mich für eine Lösung, welche mein neues Mainboard schon onBoard hatte, nämlich eine USB-C-Schnittstelle. Meine Interface-Wahl fiel auf das Presonus Studio 68c.

Vom Warenkorb bis in mein Arbeitszimmer dauerte es trotz Corona-Action keine 4 Tage. Technik-Müll vom Schreibtisch geräumt und Platz gemacht für den neuen "Heavy Sound"-Brüllwürfel!

Meine Installation:
Während DHL mit meinem Paket unterwegs war, hab ich schon mal meinen PC vorbereitet und die hauseigene Presonus Control-Software "Universal Control" samt Treiber installiert.
Gemäß Feature-Beschreibung hier auf der Produktseite ist ein USB- Kabel in zwei Ausführungen inklusive, allerdings nur 1 m lang - für meinen Schreibtisch dezent zu kurz. Also hab ich mir noch eine handelsübliches USB-C auf USB-C Kabel mit 2 m Länge bestellt und schon mal verlegt. Damit war sämtliche Vorbereitung abgeschlossen.

... es klingelt an der Tür... Paket ist da!

Direkt ausgepackt... Netzteil verkabelt ... Audio-Kabel, Lautsprecher und Kopfhörer angeschlossen. Laut Bedienungsanleitung einfach USB-C-Kabel rein... Power on und Party!

Gigiantisch! Absolut kein Unterschied zwischen Theorie und Praxis!
Die Control Software meldet sofort nach Anschluss, dass ein neues Gerät entdeckt wurde und bittet um Firmware-Update. Ich als Update-Freund natürlich zugestimmt, Update dauerte ca. 2,5 Minuten und alles war sofort einsatzbereit.

Das erste Kennenlernen:
Dier Packungs-Inhalt selbst hat wenig Dokumente und Papiere - gefällt mir. Sämtliche Dokumentation findet man online.

Ich bin schon durch meine DAW (Studio One Pro 4) bei Presonus registriert und musste lediglich mein neues Interface noch in meinem Account mittels Seriennummer registrieren und schon habe ich alle Dokumentation, Anleitungen, Software-Pakete, Zusatz-Features zur Hand. Natürlich schön sortiert und digital im Presonus-Download Bereich.

Das Studio 68c macht einen sehr soliden Eindruck. Stabiles Gehäuse und geschmeidig laufende Drehregler.

Das Hörerlebnis:
Ich habe zuerst alle üblichen Audio-Quellen auf, in und um meinen PC herum damit getestet: Von meinem mp3-Player, über YouTube, PC-Games bis hin zu meiner DAW. Alles erfordert ja "Umschaltungen" seitens PC von Samplerate, Audio-Quellen und Software-Zugriffen. Ich konnte wirklich keinerlei Knacken, Sound-Abbrüche oder Verzögerungen feststellen. Schwer begeistert!

Das Spielerlebnis:
Jetzt fehlte noch die eigentliche Interface-Tätigkeit: Analog-Audio Input zu Digital übersetzen und aufzuzeichnen, gleichzeitige Audio-Wiedergabe mittels DAW und das zusammen ohne spürbare Latenz oder Abbrüche...

Ich muss sagen, ich war und bin immer noch komplett aus dem Häuschen, denn es lief und lief und läuft... Fehlerfrei, kein Störgeräusch, keine merkliche Latenz und für mich ganz neu: Ohne Bluescreen!

Meine Anmerkungen:
1. Software:
Ich bin ja die Control-Software aus dem Hause Focusrite gewohnt gewesen. Damit konnte man das Saffire-Interface sogar "programmieren" und als Stand Alone, also ohne angeschlossenen PC, nutzen. Dabei blieben Audio IO-Routings, Mixes und Faktoren wie Gain und Level gespeichert. Diese "Programming"-Feature bietet die Presonus Universal Software nicht.

Bei dem Studio 68c gilt: What you see, is what you get. Die Level-Einstellungen eines jeden Input-Kanals sind ausschließlich über die Dreh-Regler und die Taster an der Display-Front steuerbar. Die Control-Software dient als Treiber und als Firmware-Updater.

Soll kein Nachteil sein, nur ein Hinweis für eine mögliche Umgewöhnung der User...

2. USB, Geschwindigkeit und die Latenz:
Die Diskussion hört und liest man ja oft... ich kann nur sagen, dass mein PC gezielt für Audio-An- und Verwendung ausgelegt ist. All meine dazugekaufte Hardware (Prozessor, Mainboard, Arbeitsspeicher, Grafikkarten und Schnittstellen) habe ich ausreichend dimensioniert und darauf geachtet, dass so wenig "externer Kram" an meinen PC-Anschlüssen hängt wie nur möglich.

Somit ist mein USB-Bus des PCs ausschließlich mit meinem Audio-Interface beschäftigt und sonst nichts. Damit schaffe ich es, ohne jegliche Störungen und mit extrem geringer, nicht wahrnehmbarer Latenz Audio-Signale und Anwendungen zu verarbeiten.

Achtet beim Kauf dieses Interfaces darauf, dass Euer PC damit umgehen kann. Gemäß Spezifikation für das Presonus Studio 68c braucht ihr ein USB-Anschluss mit dem Steckertyp USB-C oder USB-A. Und dieser Anschluss sollte mindestens USB 2.0 kompatibel oder USB 3.0 kompatibel sein.

Damit diese Daten-Geschwindigkeit optimal ausgenutzt werden kann, sollte während Eurer Audio-Arbeit kein anderes Gerät auf diesem USB-Bus klemmen.

Mein Fazit:
Ich habe ein neues Interface gefunden. Habe es über eine USB-C-Schnittstelle ohne Probleme an meinen neuen PC angedockt und es hört sich großartig an! Für jeden Musiker, Studio- und Recording Begeisterten kann ich diese Audio-Interface Familie "Presonus Studio" nur wärmstens empfehlen. Ein echt faires Preis Leistungs Verhältnis und dazu noch eine sagenhafte Verarbeitung - in Hard- und auch in Software!

Ich liebe es!
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Gesamt
Verarbeitung
Features
Bedienung
Sound
An sich tolles Interface mit einem großen Minuspunkt!
Captain Grin, 24.02.2021
Wie schon in anderen Bewertungen geschrieben, ist das 68c an sich ein tolles Interface mit sehr guter Soundqualität. Es gibt nur einen, für mich sehr großen Minuspunkt, auf den ich hinweisen möchte: das Direct Monitoring am Interface ist ausschließlich in Mono möglich, sowohl auf Kopfhörern als auf den Boxen. Dabei werden alle Kanäle auf ein Monosignal summiert, wodurch Stereosignale teilweise extrem in ihrer Klangqualität verändert werden (Stichwort Phasenauslöschung etc). Außerdem ist es während der Aufnahme nahezu unmöglich Stereopositionierung, Lautstärkenunterschiede zwischen den Kanälen etc. zu beurteilen. Stereo-Monitoring ist nur über den Umweg der DAW möglich, inklusive der damit verbundenen Latenz. Ich kann das Interface also nur denen empfehlen, die primär in Mono aufnehmen oder kein Problem damit haben, kein latenzfreies Monitoring zu haben. Anspruchsvolles Sounddesign ist mit dem 68c unmöglich und mich persönlich so leider nahezu unbrauchbar.
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Gesamt
Verarbeitung
Features
Bedienung
Sound
ausgezeichnete Aufnahmequalität
jazzito, 22.08.2020
Habe das Presonus Studio 68c erworben im Austausch mit einem anderen AudioInterface, dessen Anschlüsse mit dem neuen MacBook nicht kompatibel waren und über einen Adapter auch nicht funktionierten. Presonus Studio 68c arbeitet sowohl mit einem USB-Anschluß als auch mit einem USB-C Anschluß und jede Aufnahme gelinkt. Einfache Bedienung, Sound klar, gute Anschlüsse, alles sehr gut verarbeitet.
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Features
Bedienung
Sound
Extra Stromversorgung ist ein Vorteil
wmueller, 10.06.2020
Ich habe mit dem studio68c mein Presonus studio 26 abgelöst. Nach einigen Testlesungen über Monate hatte sich herausgeschält, dass die Interfaces, die den Strom nicht nur über USB beziehen, mehr Headroom in den PreAmps haben und auch das Kopfhörersignal besser verstärken. Ich habe dies genauso erlebt, Ton ist tighter, Einstellungen sind mir geläufig vom Studio 26, Einrichtung unter Win10 stressfrei. Die Umlauflatenz (Signal ins 68c, durch den PC, duchrs 68c) ist jetzt bei 7,4ms, womit ich sehr zufrieden bin. Latenz nur durchs 68c ist null, perfekt. Ich würde den Schritt jederzeit wieder machen.
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