Palmer PGA04-8 Ohm DI-Box

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Passive Mono DI-Box

Palmer ADIG-LB ist die konsequente Weiterentwicklung unseres legendären Speaker-Simulators PDI03, der sich weltweit in den Tonstudios bewährt hat, und von so bekannten Künstlern wie Keith Richards / Rolling Stones, Alex Lifeson / Rush, Warren Curcurullo / Duran Duran oder auch Eddie van Halen und Def Leppard, um nur einige zu nennen, eingesetzt wird. Der ADIG-LB wird anstelle einer Lautsprecherbox angeschlossen und ermöglicht die direkte Einspielung von Gitarrensignalen in das Mischpult ohne "akustische Umweltbelastung" durch einen "aufgerissenen" Gitarrenverstärker. Eine umfangreiche, spezielle Filtersektion erlaubt, das Signal in weiten Grenzen zu beeinflussen, wie es mit üblichen EQ-Schaltungen nicht möglich ist. Das Gerät arbeitet ohne zusätzliche Stromversorgung.

  • Loadbox: Klinkeneingang für Lautsprechersignal mit paralleler Buchse zum Durchschleifen des Signals, wenn (als Monitor im Bühnenbetrieb) eine Lautsprecherbox angeschlossen werden soll.
  • Eingangsimpedanz der Loadbox: 8 Ohm, max. Eingangsleistung 120 W RMS
  • Anzeige der Eingangsleistung: 6-polige LED-Kette
  • Ausgänge: 2 unsymmetrische Klinkenbuchsen, erdfrei, eine symmetrische XLR-Buchse.
  • Ausgangsimpedanzen: Klinke 10 kOhm, XLR-Buchse 600 Ohm.
  • Pegel: Unsymmetrisch 0 dBu, symmetrisch -10 dBu bei 25 Watt Eingangsleistung.
  • Regler: Volume Filter, LOW,HIGH,LITE/BROWN-Schalter variiert den Klangcharakter
  • Full Range Volume liefert den ungefilterten Klang, in Verbindung mit dem HI-CUT Schalter kann über diesen Regler der sehr helle Klang von 10" Lautsprechern simuliert werden.
  • beide Regler mischbar
  • Größe 19", 1 HE
  • 5 Jahre Herstellergarantie
Erhältlich seit Januar 2005
Artikelnummer 176431
Verkaufseinheit 1 Stück
Mehrkanalig Nein
Kanäle 1
Aktiv / Passiv Passiv
19" Ja
Schaltbarer Pad Nein
Schaltbarer Gnd/Lift Ja
Batteriespeisung Nein
Speaker Simulation Ja
389 €
547,52 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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40 Kundenbewertungen

26 Rezensionen

HM
Gute Wahl
Hank Moody 30.01.2010
Mangels eigenen Aufnahmeraumes behelfe ich mir z.Zt. mit der PALMER PGA 04 sowie dem SPL TRANSDUCER.
Den Sound der SPL halte ich für (wenn es überhaupt so zu bewerten ist) 10-15% besser, was allerdings mit einem doppelt so hohen Preis zu bezahlen ist. Ich finde, der Transducer-Sound bettet sich ein bisschen besser und weicher in den Gesamtmix ein und bietet zudem noch ein paar Sounddetails mehr.
Ganz sicher jedoch sind beide Geräte meisten anderen Geräten dieser Art überlegen.

EDIT:

Nach einigen Jahren intensiver Benutzung erlaube ich mir nun ein abschliessendes Urteil zu fällen.
Wann immer möglich, nehme ich mit Mikrofon und guten Boxen auf. Auch hochwertige Iso-Cabs (z.B. AudioAmpCo oder Grossmann) sind dafür bestens geeignet. Die erste Wahl bei Speaker Simulatoren ist für mich immer noch der SPL Transducer. Wenn es finanziell nicht gehen sollte, tut es jedoch auch der Palmer und schlägt damit immer noch PlugIns wie Guitar Rig etc. in Sachen Druck und Plastizität des Sounds.

Der PALMER liefert einige Frequenzen, die mir im Vergleich mit dem SPL nicht so gefallen. Die kann man im Mix bearbeiten, ich hab's aber von vornherein gerne mehr oder weniger fertig. Der SPL geizt im direkten Vergleich zwar etwas mit Höhen, diese können jedoch am Amp oder im Mix problemlos hinzugefügt werden.

Ganz wichtig: um Speaker-Simulatoren zufriedenstellend verwenden zu können, sollte man seine Amps wirklich gut kennen! Dann sollte man noch wissen, wie man die Simulatoren einstellt. Bei mir haben sich folgende Einstellungen als Standard bewährt:
PALMER ? Low 10, High 2, Colour Lite, Hi Cut on, Full Range 0
SPL - Speaker Action 9 Uhr, Miking Level 15 Uhr, alle Schalter nach oben
Features
Sound
Verarbeitung
2
0
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T
Man muß wissen, wofür man es einsetzt
TonyFrickler 24.10.2011
Ich benutze es für Little-Big-Amp Setup. Also einen kleinen (Fender Champ) Amp in den Palmer PGA04 und dann den Ausgang in einen großen Amp. Und dafür ist es superklasse!

So haben es wahrscheinlich auch die namhaften Endorser benutzt. Oder auch, um im Studio (oder vielleicht auch live) ein zusätzliches DI-Signal neben den anderen 25 Mikrofonen vor der Box zu haben. Die PGA04 ist, soweit ich weiß die einzige DI-Box mit regelbaren Filtern. Und das hat schon was für sich.

Wer sich allerdings erwartet, dass man damit einen RICHTIG ECHTEN Speakersound hinbekommt, wenn man es einfach mal eben ins Mischpult (oder gar in die heimische Stereoanlage) stöpselt muß mit Enttäuschungen rechnen. Das klingt dann garnichtmal schlecht, geht schon, man kann was damit machen aber es klingt eben auch nicht RICHTIG ECHT. Ist so, wie der Unterschied zwischen Orangensaft aus dem TetraPak und frisch gepressten. Ist OK, aber mehr auch nicht.

Was garnicht OK ist an dem Teil ist die Loadbox. Wenn mann da mal für einen direkten A/B Vergleich noch eine wirklich induktive Last hintendran hängt fällts einem wie Schuppen von den Ohren. Die eingebaute Loadbox klingt, erstmal, vor dem A/B-Vergleich, eigentlich garnicht so schlecht. Dann aber daneben eine richtig induktive Last klingt dann doch auch hier wieder wie frisch gepresster Orangensaft.

Aber ich werde das Teil behalten. Denn ich WILL ja garnicht, dass es klingen kann, wie ein richtig echter Lautsprecher. Ich will einfach nur ne DI-Box mit ner schönen, für Gitarrenlautsprecher optimierten Klangregelung. Und das hat die PGA04!

Schade, dass es das Teil nicht kleiner und ohne Loadbox gibt. Ich werde wahrscheinlich die PGA05 nehmen. Die Loadbox ist Technik aus den Achzigern, einfach nicht mehr state of the art, verglichen mit dem, was es sonst noch so gibt heutzutage.
Features
Sound
Verarbeitung
2
1
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A@
Besser als erwartet!
Andre @ Rockvalley 11.09.2011
Ich benutze einen Engl Savage SE Topteil, ein TC G-Force im Loop und eine 2x12 Engl Box mit Vintage 30 Speakern. Wie oben schon erwähnt, klingt es besser als erwartet!

Stabiles Metall-Gehäuse, ein sauberes und aufgeräumtes Innenleben und sehr gut laufende Potis. Die Lüftungsschlitze sind oben und unten. Da die Leistung des Amps in Wärme umgewandelt wird, sollten die frei bleiben. Ein 2-3 HE Rack sollte man also noch mitbestellen, falls nicht vorhanden.

Über Kopfhörer fand ich´s ganz gut, über die PA gespielt hat´s mich überzeugt. Und mir gefällt die PGA04, entgegen vieler Web-Meinungen, deutlich besser als die PDI 03!

Cleansounds gelingen mir besser als mit dem Mikro (egal ob SM57 oder E906). Warm und direkt. Deutlich verbessert sich auch die wahrgenommene Qualität und Tiefe von Delay, Reverb, Chorus etc.
Verzerrte Sounds sind schwieriger und klingen natürlich anders als gewohnt.
1.) Weniger Verzerrung, den die Verzerrung von Speaker und Mikro fehlen ja nun.
2.) Die Interaktion von Speaker und Entstufe fehlt.

Es fehlt es ein wenig an Weichheit und die Höhen sind ein wenig zu harsch. Das kann man mit dem Mischpult ein wenig ausgleichen. Großes Plus: Man lernt endlich einmal, was soundlich zwischen 300 und 800 Hz so passiert und wie wichtig dieser Berieich für den verzerrten Klang ist.

Meine Lieblingseinstellung ist alles auf 12Uhr, den HiCut Filter aktiviert und das alles im Brown-Sound Modus. Damit kommt man zu 80/90% an den Boxensound ran. Und das bei jedem Auftritt! Für´s Publikum sollte das allemal reichen!

Und weniger Lärm auf der Bühne. Für Bands, die von der Bühnen mixen und den Monitor als Frontcheck benutzen wird´s einfacher, weil es eine Krachquelle weniger auf der Bühne gibt. Wenn sich jetzt der Bassist noch von seiner 50kg Box trennt.....
Features
Sound
Verarbeitung
0
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A
Top Gerät für cleane und angezerrte Sounds
Anonym 15.05.2014
Ich bin seit 30 Jahren als Gitarrist live und im Studio unterwegs (v.a. Jazz, Bigband, Funk, Soul etc). Ich bevorzuge v.a. cleane und angezerrte Sounds. Vorwiegend nutze ich Fender-Amps und kenne meinen Sound in- und auswendig.

Mir geht es hauptsächlich darum, diesen "meinen" Sound, also den meiner gewohnten Amps, möglichst originalgetreu zu reproduzieren.

Mein Testaufbau:
Ein Fender Concert und ein Marshall JCM 800 aus den frühen 80ern, ein Studiopult und Neumann KH 120 Monitore.

Beim PGA04 habe ich sowohl den Fender als auch den Marshall sofort wiedererkannt. Ich war sehr erstaunt, weil ich erstmals meinen Sound ohne Mikrofon nahezu authentisch hinbekam - und zwar aus dem Stand ohne viel Rumgeschraube. Beeindruckend.
Features
Sound
Verarbeitung
1
0
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