Pace iLok 3 USB-A

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USB-Kopierschutzschlüssel

  • für durch das iLok-License-Management geschützte Software-Lizenzen
  • ermöglicht die serielle Nutzung der hinterlegten Lizenzen an unterschiedlichen Arbeitsplätzen
  • abhängig von der Größe der verwendeten Lizenzen sind bis zu 1500 Lizenzen speicherbar
  • kompaktes Design und solides Metallgehäuse
  • nur für iLOK geschützte Software nutzbar - bitte die Angaben des jeweiligen Softwareherstellers beachten
  • Anschluss-Typ: USB-A

Hinweis: iLok-Account und Internetzugang für Registrierungsvorgänge benötigt

Erhältlich seit November 2016
Artikelnummer 401447
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Dongle to Go

Der Pace iLok 3 USB-A ist ein Kopierschutzschlüssel – auch „Dongle“ genannt. Er dient zur Freischaltung von Software und Plugins, basierend auf Pace Anti Piracy´s Licence-Management-Plattform, und speichert die Lizenzen der gekauften Software oder Plugins. Die betreffende Software fragt den Status des Dongles regelmäßig ab – sie funktioniert nur bei angestecktem Dongle. Der Vorteil eines iLoks gegenüber anderen Kopierschutzmaßnahmen: Die Lizenz ist nicht an einen stationären Computer gebunden, sodass man die Software an jedem Rechner nutzen kann, solange der iLok verbunden ist. Der iLok 3 USB-A ist aus der dritten iLok-Generation. Alles, was er braucht, ist ein USB-Anschluss. Für Laptops und Rechner mit USB-C-Anschluss gibt es den iLok 3 USB-C.

Tresor mit Cloud-Verbindung

Im Gegensatz zu den iLoks der ersten und zweiten Generation ist der iLok 3 deutlich geschrumpft und besitzt nun ein stabiles Metallgehäuse. Der USB-Stecker ist beim Transport durch eine Kappe geschützt. Auf einem iLok 3 finden bis zu 1.500 Lizenzen Platz. Falls der (unwahrscheinliche) Fall eintritt, dass dieser Speicherplatz nicht ausreicht, kann man auch mehrere iLoks gleichzeitig an einem Rechner nutzen. Ob der oder die iLoks dabei direkt am Rechner oder an einen USB-Hub angesteckt werden, ist irrelevant. Die iLok Mangament Software hilft dabei, Lizenzen auch schnell zwischen verschiedenen iLoks zu übertragen. Sogar einen Cloud-Service bietet Pace inzwischen an. Er speichert die Lizenzen auf einem „virtuellen“ iLok und fragt sie über eine verschlüsselte Datenverbindung ab. Dieser Fall erfordert im Vergleich zum Hardware-iLok eine stabile Internetverbindung.

Versicherung inklusive

Das iLok-Pace-Lizenz-Management-System besteht aus drei Komponenten: der Lizenz des Softwareherstellers, einem iLok-Account auf dem Pace-Server (zur Verwaltung der Lizenzen) und dem iLok-Dongle. Die gekaufte Lizenz überträgt der Softwarehersteller an den iLok-Account, wo die Nutzer sie dann auf dem iLok speichern können. Man sollte sich dabei bewusst machen, dass auf einem iLok schnell mal Lizenzen für hunderte, wenn nicht gar tausende Euros gespeichert sind – dementsprechend pfleglich sollte man seinen iLok behandeln. Bei Verlust, Defekt oder Diebstahl des iLok gibt es die Möglichkeit, seine Lizenzen über das „Recorvery Program“ wiederherzustellen (nach Ablauf der Garantiezeit entstehen hierfür zusätzliche Kosten). Zudem gibt es den kostenpflichtigen „Zero Downtime“-Service: Sollte der iLok einmal ausfallen, erhält man Übergangslizenzen, mit denen es sofort weitergehen kann.

Über Pace

Die Firma PACE Anti Piracy wurde im Jahr 1985 im kalifornischen San Jose, im Herzen des Silicon Valley, gegründet. Seitdem entwickelt PACE Kopierschutzplattformen für Softwarehersteller, wie den im Jahr 2000 vorgestellten iLok: ein hardwarebasierter Kopierschutzstecker für die USB-Schnittstelle. Über den iLok und die Licence-Management-Platform verwaltet PACE nach eigenen Angaben inzwischen weltweit über 125 Millionen Softwarelizenzen. Der zunehmenden Verbreitung von Cloud-Anwendungen kommt PACE mit dem iLok Cloud entgegen: Der Rechner verbindet sich in diesem Fall über eine verschlüsselte Internetverbindung direkt mit dem PACE Lizenz-Server. Der iLok-Dongle wird dann nicht mehr benötigt.

Die Plugin-Sammlung ist immer dabei

Ein Hardware-Dongle wie der Pace iLok 3 USB-A ist immer dann sinnvoll, wenn man von unterschiedlichen Arbeitsplätzen aus an einem Projekt arbeitet und dabei die gewohnte Plugin-Sammlung nutzen will. So ist es etwa möglich, schon während der Aufnahme im Tonstudio mit den eigenen Plugins und virtuellen Klangerzeugern zu arbeiten, die man sonst eigentlich erst später im heimischen Home-Studio beim Abmischen oder Produzieren verwendet. Sehr praktisch ist der hardwarebezogene Kopierschutz auch für Musiker und Produzenten, die an ihren Projekten von unterwegs aus arbeiten und dabei auf eine vollständige Plugin-Kompatibilität zwischen mobilem und Studioarbeitsrechner angewiesen sind. Da der iLok-Dongle die Lizenz direkt ausliest, benötigt der Laptop auch keine aktive Internetverbindung.

675 Kundenbewertungen

332 Rezensionen

S
Flexibilität, die man teuer bezahlen muss
Sascha574 09.11.2021
Vorweg: welches Problem löst der iLok3?
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Einige Softwareprodukte nutzen als Kopierschutz iLok. Theoretisch reicht dazu ein Account bei iLok. Installiert man auf dem Rechner die iLok-Software und loggt sich dort mit seinem iLok-Account ein, so kann man dort seine iLok-Lizenzen verwalten, also z.B. bestimmte Produkte aktivieren. Arbeitet man also stets an einem einzigen Rechner, so benötigt man den iLok USB-Stick NICHT. Komplizierter wird es, wenn man wie ich z.B. daheim, bzw. im Studio an einem Desktop arbeitet, unterwegs aber das Notebook dabei hat und dort ebenfalls Zugriff auf die iLok-geschützte Software (wie z.B. diverse Libraries von EastWest) haben möchte. Jede Lizenz kann zeitgleich nur auf einem einzigen Gerät aktiviert sein. D.h. möchte ich ein Produkt mobil nutzen, muss ich zunächst die Lizenz auf dem Desktop deaktivieren und dann auf dem Notebook aktivieren. Unterwegs einfach nur auf dem Notebook zu aktivieren, funktioniert NICHT. Man kann die Lizenz auf dem Desktop nicht aus der Ferne Deaktivieren.

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Hier kommt der iLok USB-Stick ins Spiel
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Der iLok-USB-Stick dient quasi als Dongle. Er ist wie ein Schlüsselbund, an dem man seine Lizenzen mit sich herumtragen kann. D.h. man aktiviert ein Produkt nicht mehr auf dem Rechner auf dem man dieses Nutzt, sondern auf dem Stick. Das Gerät in dem der Stick steckt, darf die Lizenz dann automatisch nutzen. Das lästige Deaktivieren und Aktivieren auf verschiedenen Geräten entfällt.
Außerdem ist die Gefahr gebannt, dass man sich durch eine Modifikation der Hardware aussperrt. Die Rechner auf denen eine Lizenz aktiviert ist, werden anhand der Hardwarespezifikationen erkannt. Tauscht man den RAM aus, oder baut man eine andere HDD ein, so erkennt iLok das System nicht mehr und man steckt in der Sackgasse. Eigentlich müsste man die eigene Lizenz nämlich auf dem Gerät deaktivieren, bevor man die Hardware modifiziert und hinterher wieder aktivieren. Verwendet man den iLok USB-Stick, braucht man sich diese Gedanken nicht zu machen. Natürlich kann man sich die Frage stellen, ob ein Hardware-Dongle wirklich noch zeitgemäß ist, andererseits ist dieser Kopierschutz effektiv und verleiht mir als Nutzer ganz ordentliche Flexibilität.

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Wieso nur 3 Sterne in der Summe?
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Hier geht es primär um den Punkt Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Ding ist im Grunde nur ein USB-Stick. Ja, es ist ein zertifizierter und mit Sicherheit auch verschlüsselt, aber wieso ein Stick für ein paar Cent oder vielleicht Euro am Ende des Tages knapp 50€ kostet, erschließt sich mir nicht. Ich war unter dem Strich bereit, diesen Preis zu zahlen, da die Vorteile und die Flexibilität die ich dadurch erlange, überwiegen. Allerdings tat ich dies durchaus mit einem gewissen Zähneknirschen.

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Fazit
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Recht teuer kommt der Stick daher. Wenn ihr iLok-geschützte Software sowieso nur auf einem einzigen Gerät nutzt, benötigt ihr diesen im Grunde nicht. Wenn ihr aber Eure Lizenzen flexibel mitnehmen und auf verschiedenen Rechnern einsetzen wollt, dann ist die Anschaffung durchaus eine Überlegung wert. Ich war ob des Preises (der im Übrigen nichts mit Thomann zu tun hat, sondern mehr oder weniger von iLok diktiert wird), etwas zerknirscht, habe die Anschaffung aber nicht bereut.
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CG
Ist das wirklich nötig?
Christian Großmann 30.01.2019
Um auf einem Laptop und einem Desktop-Rechner mit der gleichen Software arbeiten zu können, war ich gezwungen einen iLok-Stick zu kaufen. Andernfalls wären mehrere Programmlizenzen notwendig geworden. Mit dem Prinzip der Lizenzspeicherung bin ich prinzipiell einverstanden, da es mir das Leben deutlich leichter macht. Doch es gibt auch ein paar Nachteile:

Da ich Cubase verwende, ist ein zweiter Lizenzstick notwendig (arbeitet nicht mit iLok). Am Desktoprechner ist das kein Problem. Am Laptop ist die Verwendung zweier Sticks aufgrund der begrenzten Zahl an Ports allerdings nicht optimal. Damit kann ich aber noch leben. Die Verarbeitung ist ok und es gibt keinen Grund zur Beanstandung. Die Zahl der speicherbaren Lizenzen ist sehr hoch und es wird nur wenige Leute geben, die hier an ihr Limit kommen.

Die 20 Euro für einen Steinberg-KeyStick waren noch in Ordnung für mich. Dieser Preis ist, bedenkt man den Verwaltungsaufwand einer zweiten Sicherung der Lizenzen auf einem entsprechenden Server, noch angemessen. Der iLok-Stick ist hier mit sage und schreibe 46 Euro eine wirkliche Investition (ähnliche Verwaltung, jedoch durch Drittanbieter). Den Preis empfinde ich eindeutig zu teuer. Zwar investiert man das Geld (hoffentlich) nur ein einziges Mal, doch tut der Verlust des Geldes im Vergleich zu anderen Speichersticks echt weh. Im Prinzip ist es ja nichts anderes.

Leider komme ich bei meinem Setup um den Kauf nicht herum. Wer die Möglichkeit hat, die Lizenzen auf einem Rechner zu sichern und diese nicht auf anderen PCs zum Einsatz zu bringen, der sollte sich den Kauf dringend überlegen. Eigentlich ist es eine Frechheit (Geht nicht an Thomann - Ihr macht ja noch das Beste draus).

Eine Empfehlung bekommt der Stick von mir also nicht. Leider gibt es hier aber keine Alternative. Daher wird meine Meinung auch wenig Einfluss nehmen können. Wer auf den Kauf angewiesen ist, der kommt um die zusätzlichen Kosten leider nicht herum.
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Es ist 2021
Citizen Tim 29.12.2021
Im Studio habe ich schon einiges an USB-Slots belegt. Braucht es da wirklich noch ein Lizensierungssystem in Hardware-Form? C'mon! Der Stick an sich ist toll verarbeitet; nervt mich trotzdem :-)
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Kopierschutz muss sein!
rlsw 13.02.2022
Bin nach dem Ausfall meines ILOK2 auf den ILOK3 umgestiegen. Als Softwarehersteller würde ich die volle Punktzahl vergeben, denn aus Herstellersicht ermöglicht der ILOK die genaueste Kontrolle über den Ort und die Anzahl der Lizenzen. Aus Kundensicht nicht gerade das kostengünstigste und anwenderfreundlichste System. Die einfache Freischaltung mit einer "Computer-Lizenz", wie beispielsweise bei FabFilter, u-he oder Ableton, würden sicher die meisten Anwender bevorzugen. Wenn man wie ich professionell mit Audio arbeitet (Komposition, Sounddesign, Mixing), wird man aber um das System nicht herumkommen. Sehr viele der hochwertigen und hochpreisigen Plugins nutzen den ILOK - und je mehr man darüber laufen hat - ich gerade 34 - desto eher rechnen sich auch die Kosten. Insgesamt ein ausgereiftes Autorisierungssystem. Auch die Hardware (Version3) macht einen kompakten und sehr stabilen Eindruck. Wenn man darauf angewiesen ist, dass die Plugins "24/7" laufen, sollte man sich die kostenpflichtige "Zero Downtime" Option dazu buchen.
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