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Oktava Mk 012-01 MSP2 Kondensatormikrofon Matched Pair

Stereo-Paar Kleinmembran-Kondensatormikrofone mit Wechselkapselsystem

Diese Mikrofone sind mittlerweile mehr als nur ein Geheimtipp, längst konnten sie sich ihren festen Platz im Live-Einsatz und im Recording-Bereich sichern. Mit einem Preis-/Leistungsverhältnis, das seinesgleichen sucht und erstaunlich üppiger Ausstattung haben die Mikrofone bereits viele Fans gefunden.

  • aufeinander abgestimmtes Stereo-Paar
  • Richtcharakteristik: Niere
  • aufsteckbares -10 dB Pad
  • maximaler Schaldruckpegel: 130 dB
  • Frequenzbereich: 20 - 20.000 Hz
  • Abmessungen (Durchmesser x Länge): 23 x 128 mm
  • Gewicht pro Mikrofon: ca. 200 g
  • Farbe: Silber
  • inkl. Mikrofonhalterung und Holzetui
  • made in Russia

Hinweis: benötigt +48 V Phantomspeisung.

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Soundbeispiele

 
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  • Bossa Cardioid
  • Strumming Cardioid
  • Cymbals Cardiod Dry
  • Woodblock Cardiod Dry
  • Woodblock Cardiod Reverb
  • Weniger anzeigen

Weitere Infos

Batteriespeisung Nein
Richtmikrofon Nein
Stereo Paar Ja
Schaltbarer Lowcut Nein
Schaltbarer Pad Ja
Charakteristik Niere

Russisches Pärchen

Die Kleinmembran-Kondensatormikros Oktava Mk 012-01 MSP2 galten schon länger als Geheimtipp für Klavier- und Flügelaufnahmen. Für einen unglaublich niedrigen Preis sollen sie in diesem Bereich sogar Neumännern das Wasser reichen – so wurde zumindest geunkt. Nun, mit Geheimtipp ist es vorbei, wie man den Verkaufscharts entnehmen kann. Aber der Preis für ein russisches „matched pair“ – also zwei handverlesene Mikrofone, die gleich klingen, damit Stereoaufnahmen perfekt gelingen – ist gleich geblieben.

Flexibel dank einfacher, aber genialer Schraubtechnik

Beim Oktava Mk 012 handelt sich um ein Kondensatormikrosystem, das aus einem Gehäuse mit der Elektronik und einer Vielzahl von Kapseln verschiedener Typen und Pads zum Aufschrauben besteht. Das Modell Mk 012-01 besteht aus dem Körper, der kleinen Kapsel mit Nierencharakteristik und dem 10-dB-Pad sowie einer recht eigenwillig konstruierten, aber funktionalen Mikrohalterung. Zusätzlich zu den Nierenkapseln gibt es omnidirektionale und Hypernierenkapseln sowie eine Vielzahl von mittelgroßen und großen Kapseln, die in der 100er-Serie des Unternehmens erhältlich sind. Es gibt auch Kapseln von Drittanbietern.

Aufnahmen in Stereo

Kleinmembranmikrofone (also die mit einem Membrandurchmesser von unter einem Zoll) eignen sich besonders gut für Aufnahmen, bei denen es auf klangliche Authentizität ankommt. Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Kapsel, desto neutraler und präziser ist das Klangbild (bei gleichzeitig geringerer Empfindlichkeit der Membran und oft guter Rückwärtsdämmung). Kleinmembraner übertragen bis weit über 15 kHz relativ linear, daher werden sie oft im Studio eingesetzt, zum Beispiel als Overheads für das Schlagzeug, kommen aber auch live in Frage, wenn ein authentisches Klangbild – etwa einer Stereoaufnahme eines Streichquartetts oder einer akustischen Gitarre– gewünscht ist.

Über Oktava

Oktava, der älteste und größte Hersteller von professionellem Audio-Equipment in Russland, wurde in Tula gegründet und ist in der 200 Kilometer südlich von Moskau gelegenen Industriestadt beheimatet. Die Stadt ist bis heute durch zahlreiche Fertigungsstätten für elektronische Geräte geprägt. Das Unternehmen blickt auf eine lange und wechselhafte Geschichte zurück. In der noch jungen UdSSR kamen 1927 eine Gruppe von Ingenieuren und Monteuren zusammen und bauten zunächst Übertragungsgeräte. Oktava ist vor allem für seine Klein- und Großmembran-Kondensatormikrofone sowie für Bändchenmikrofone bekannt, die Firma stellt allerdings auch weitere Geräte für den Studiobetrieb her.

Klingen klasse am Klavier

Insbesondere am Klavier und auch im Flügel machen die Mk 012-01 eine gute Figur. Durch das -10-dB-Pad vertragen sie aber auch hohe Schallpegel, wie sie zum Beispiel über einem Drumkit auftreten können. Der maximale Schalldruckpegel beträgt 130 dB. Und natürlich eignen sie sich für jede Art von Stereoaufnahme, sei es bei einem klassischen Konzert oder im Studio, wenn es gilt, Percussion oder ähnliches neutral und präzise abzunehmen. Für diesen geringen Preis sind sie in diesen Bereichen eine unbedingte Empfehlung.

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398 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.7 /5
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Features
Sound
Verarbeitung
Preis/Leistung unschlagbar
m_tree, 29.08.2017
Ich hab die Mikros noch für 300EUR in einem Bundle gekauft und für diesen Preis sind sie absolut unschlagbar. In meinen Ohren auch eine Klasse höher als die m.E. ziemlich überbewerteten Rode NT5.

Gerade bei Kondensator Mikrofonen ist der exponentielle Preisanstieg bezogen auf hörbare Qualitätssprünge zu bemerken. Einen hörbar professionelleren Sound hat man z.B. erst mit Neumann KM184, für die man gleich 4 mal so tief in die Tasche greifen muss.
Die MK012 betrachte ich als Minimum für ernsthafte und professionelle Aufnahmen bei Kleinmembran Kondensator Mikrofonen.

Sound:
Relativ neutral bei gleichzeitig warmem und gutmütigem Charakter. Ein grundsolider Klang, der allerdings etwas Präsenz (Frequenzgang, Dynamik, Auflösung, ...) vermissen lässt. Für Lead oder Solo Instrumente, die vorne im Mix sitzen sollen, eher weniger geeignet. Speziell bei Crashbecken gefallen sie mir aber sogar besser als Neumann KM184.
Gegenüber den KM184 ist das Top End kratziger, die Auflösung geringer und der Klang insgesamt etwas aufdringlicher, bei gleichzeitig hintergründigerem Klangcharakter.
Als Zumisch Mikrofonsystem perfekt geeignet.
Die Mikros liefern viel Pegel - die mitgelieferten -10dB Pads kamen bei mir schon zum Einsatz.

Verarbeitung:
Tadellos und road tauglich, das Holz Etui macht auch einen guten Eindruck.
Einziger Kritikpunkt ist hier, dass die Mikrofone nur mit abgeschraubten Kapseln in das Etui passen. Selbst wenn man alle Kapseln im Etui hat, nutzt man wahrscheinlich meistens die selben Kapseln. Die Gewinde verschleißen dadurch unnötig.

Fazit:
Davon abgesehen, dass diese Mikrofone der Einstieg für professionelle Aufnahmen und ein echter Preis/Leistungsknaller sind, sind sie auch einfach ein Klassiker, der in keiner Mikrofonsammlung fehlen darf.
Auch bei Anwesenheit von weitaus teureren Mikros wie Neumann oder Schoeps müssen sie sich nicht verstecken, weil es immer wieder die ein oder andere Klangquelle geben wird, die die MK012 passender in den Mix transportieren als andere Mikrofone.
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Features
Sound
Verarbeitung
Mein Eindruck der Oktava MK012
Frank aus S., 22.02.2021
Da ich Tonaufnahmen nur als Hobby betreibe, kann (und will) ich nicht zum Mikrofonladen an der Ecke gehen und mir da den Einkaufswagen mit Ware von Schoeps, Beyer oder Neumann vollpacken.
Auf Grund der überwiegend positiven Wertungen habe ich mir ein Paar der Oktava MK012 zugelegt.

Geliefert wurden sie in einem neutralen Pappkarton, auf dem ein Aufkleber verriet, dass die Messung zur Paarung nur wenige Tage vor dem Kauf erfolgt ist, also kein Ladenhüter. In dem Karton die Holzschatulle, ebenfalls ohne Logo oder sonstige Beschriftung, mit den beiden Körpern, zwei Nierenkapseln, zwei 10db Abschwächern und zwei Mikrofonklemmen. Nicht zu vergessen die Frequenzschriebe, die zwar etwas rustikal mit der Hand beschriftet sind, aber Diagramme für Beschallung von vorne, 90° und 180° enthalten. Mikrofonkörper und Kapseln wurden zusammen gemessen, ich habe mir darum Markierungen angebracht, um da später nichts zu verwechseln. Die Schaumstoffeinlage der Schatulle hat vier mit einer Art Stopfen verschlossenen Öffnungen. Wer später weitere Kapseln anschafft, kann die hier sicher unterbringen – praxisnah gedacht!
Die Abweichungen der beiden Mikros sind marginal, ob man das hört oder nur noch messen kann ist die Frage.
Die öfter erwähnte Wärme des Klangs mag daran liegen, dass oberhalb von 15kHz die Empfindlichkeit laut Diagramm merklich abnimmt.

Soweit die Theorie. Die Aufnahme eines Streichquartetts brachte ein hervorragendes Ergebnis; was aber immer eine subjektive Einschätzung ist.

Statt der werksseitig beigestellten Mikrofonklemmen habe ich Spinnen SSM4 verwendet. Die passen zwar eigentlich nicht für den Durchmesser der Oktavas, aber uneigentlich kann man ein Stück Gummi o.ä. passend zuschneiden und einkleben. Dann werden die leichtgewichtigen Mikros sicher gehalten. Trittschall dürfte von den Spinnen besser unterdrückt werden als durch die einfachen Serienklemmen.

Insgesamt haben die Oktavas bei mir ein guten Eindruck hinterlassen, die sehr einfachen Klemmen schmälern diesen Eindruck kaum. Man muß bei diesem Kritikpunkt auch den günstigen Preis berücksichtigen. Wer bei nicht zu üppigem Budget ein Paar gute Mikrofone sucht, ist mit den Okatava MK012 gut bedient.
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Absolute Empfehlung
NikosK., 17.10.2018
Ich bin mit diesem russischen Pärchen sehr zufrieden. Verarbeitung, Klang, Optik, alles ist ansprechend, sogar das Holzkästchen, in dem das Pärchen geliefert wird, weiß zu gefallen und bringt ein gewisses 80er Sowjet-Lüftchen ins Studio. ;0)

Ich nutze bisher die Mikrofone einzig um einen Flügel aufzunehmen. Für diesen Einsatzzweck kann ich ihnen vollste Eignung bescheinigen, allerdings muss ich anmerken, dass ich bis dato keine Erfahrung mit anderen Mikrofonen beim Aufnehmen eines Flügels hatte.

Für den Moment jedenfalls genügt mir die gebotene Qualität. Man muss allerdings sehr sehr viel mit Abständen und Positionen experimentieren und sollte sich nicht gleich entmutigen lassen. Am Anfang klangen die Mikros grottig und gaben den Charakter des Flügels überhaupt nicht wieder: selbstverständlich lag das nicht an den Mikros, sondern an der falschen Aufstellung. Nachdem ich mich etwas in gewisse Aufnahmetechniken eingelesen habe, gelangen mir auf Anhieb zufriedenstellende Ergebnisse.

Ja, die Mikros rauschen ein wenig: zu verzeihen bei dem Preis, meine ich. Sie sind bei mir an einem RME Fireface angeschlossen und natürlich hört man da die Flöhe husten, wenn man es möchte. Aber, wie gesagt: Preis, Preis, Preis!

Was mich interessieren würde - und vielleicht werde ich die sogar mal testen - ist, wie andere, viel teurere Stereo-Pärchen sich denn so schlagen, verglichen mit den Russen.
Bspw. die Shure KSM141 ST oder das berühmte Neumann-Pärchen. Ob riesige Klangwelten dazwischen liegen oder nur subtile Differenzen? Falls ich diesen Vergleich jemals machen werde, ergänze ich hier diese Bewertung.

Fazit: Ich kann im Moment nur für meinen Einsatzzweck, und zwar die Aufnahmen eines Flügels sprechen, dafür aber - bei dem Preis(!) - vollste Empfehlung meinerseits!
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Für die Flügel-Mikrofonierung sehr schön!
Outbikingalex, 08.10.2020
Zu der rustikalen Holzbox gibt es handbeschriftete Messprotokolle mit dem Frequenzgang der beiden Mikros. Das ist schon etwas retro. Die Verarbeitung ist sehr sorgfältig.
Als absoluter Recording-Laie habe ich diese Mikrofone erworben, um einen Bechstein-Flügel (Bj.71) im heimischen Wohnzimmer aufzunehmen. Zum Glück konnte ich mehrfach den Rat eines erfahrenen Tontechnikers einholen. Aufgrund seiner Anleitung habe ich dann insgesamt sechs verschiedene Mikrofonierungen in Ruhe ausprobiert, um den speziellen Klang einzufangen. Am Ende erwies sich eine AB-Mikrofonierung mittig direkt vor dem geöffneten Deckel, als die schönste Lösung - ohne die stark gedämpfte Raumakustik (Heimkino) mitzunehmen.
Vielleicht klingen die Oktava-Mikrofone nicht ganz so neutral, wie es in vielen Aufnahmesituationen gefordert wird, aber der schöne weiche, obertonreiche Klang dieses Flügels kommt damit allerbestens zur Geltung.
Letztes Wochenende habe ich dann mit den Oktavas einen anderen neueren Flügel in einer mittelgroßen Kirche aufgenommen (Mikrofon-Abstand ca. 5m), der in der sehr schönen Raumakustik leider als Instrument etwas dumpf klingt. Und das ist den Mikrofonen auch nicht entgangen.
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