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Neural DSP Quad Cortex

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Multi-Effektpedal für E-Gitarre & E-Bass

  • leistungsstarke und kompakte Bodeneinheit mit 2 GHz dedizierter DSP aus der Quad-Core SHARC Architektur
  • einzigartige neuronale "Neural Capture" Netzwerk Architektur ermöglicht die Analyse und Nachbildung der Dynamik und des Klangs von anderen Verstärkern
  • integriertes Wifi für das Teilen von Rig-Capture Presets, Backups sowie Firmware-Updates
  • die integrierte Superior Modeling Technology ermöglicht eine ständig wachsende Sammlung von Algorithmen mit kompromissloser Klangqualität
  • mit Custom Rig-Captures von einigen der besten Produzenten und Sound Designer
  • sehr niedriger Latenz und beispiellose routing Flexibilität
  • 7"-Multi-Touch-Display
  • Cabsim mit über 1000 Impulsantworten
  • 11 neuentwickelte Kombi-Fußchschalter mit Drehregler Funktion
  • Volumeregler
  • Netzadapter Anschluss: Hohlstecker Buchse 5,5 x 2,1 mm, Minuspol Innen
  • Stromversorgung über 12 V DC Netzadapter (im Lieferumfang enthalten)
  • Abmessungen (B x T x H): 290 x 191 x 48 mm
  • Gewicht: 1,6 kg

Hinweis: kein Batteriebetrieb möglich.

Anschlüsse:

  • Eingang 1 & 2: Kombi XLR / 6,3mm Klinke
  • FX Loop 1: 2x 6,3 mm Klinke
  • FX Loop 2: 2x 6,3 mm Klinke
  • Ausgang 1 & 2: 2x XLR
  • Ausgang 3 & 4: 2x 6,3 mm Stereoklinke
  • Kopfhöreranschluss: 6,3 mm Stereoklinke
  • Expression 1 & 2: 2x 6,3 mm Stereoklinke
  • MIDI In & Thru/Ou
  • USB
Design Floorboard
Röhre Nein
Amp Modeling Ja
Effekte Ja
Kopfhöreranschluss Ja
Direkt Out Ja
MIDI-Schnittstelle Ja
Integriertes Expression Pedal Nein
Anschlüsse für Pedale oder Fußleiste Ja
Aux-in Ja
Integriertes Stimmgerät Ja
USB Anschluss Ja
Drumcomputer Nein
Erhältlich seit April 2021
Artikelnummer 486992
1.849 €
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Kurzfristig lieferbar (2-5 Tage)
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High-End-Effektpedal für Gitarre und Bass

Mit einem extrem leistungsstarken 2GHz-Quadcore-SHARC-Prozessor, dem integrierten USB-Audio-Interface, vollwertiger MIDI-Kompatibilität, einem 7“-Touchscreen-Display und den zahlreichen Anschlüssen zeigt sich das Neural DSP Quad Cortex als professionell klingendes Pedal für Gitarristen und Bassisten. Über 50 Ampmodelle, mehr als 70 erstklassige Effekte und weit über 1.000 Cabsim IRs erwarten die Nutzer des kompakten Geräts. Als völlig neuer Ansatz erweist sich dabei die Neural Capture Technologie, mit der sich die Klangeigenschaften jedes Verstärkers und jeder Box nachbilden lassen: Das Neural DSP Quad Cortex nimmt das nachzubildende Set-up dabei genauso auf wie das menschliche Gehör. Damit bietet dieses System die mit Abstand am natürlichsten klingenden Amp-Simulationen auf dem Markt.

Touchscreen für eine übersichtliche Bedienung

Mit dem zentral angeordneten farbigen 7“-Touchscreen-Display können die gewünschten Patches per Drag-and-drop im Handumdrehen übersichtlich zusammengestellt werden. Zudem agieren die 11 robusten Metallschalter als Drehregler, sodass Korrekturen im Klang blitzschnell vorgenommen werden können. Die integrierte Superior Modeling Technology ermöglicht eine ständig wachsende Anzahl von Algorithmen in kompromissloser Klangqualität, die zusätzliches Equipment überflüssig machen. Dennoch besitzt Board zwei Effektwege, die das Einbinden der unverzichtbaren „Schätzchen“ ermöglichen. Zudem sorgen symmetrische Stereoausgänge, zwei Anschlüsse für Expression-Pedale, eine MIDI-Schnittstelle sowie kombinierte Klinken-XLR-Eingänge für eine enorme Flexibilität. Weiterhin lassen sich die Stereoeingänge dank Phantomspeisung auch prima für Gesang oder andere akustische Instrumente nutzen.

Drei Modi, Setlists und Gig View

Das Neural DSP Quad Cortex verfügt über drei verschiedene Modi, mit denen sich das Pedal an jede Situation anpassen lässt. Im „Stomp-Modus“ verhält sich das Pedal wie ein analoges Pedalboard, der „Scene-Modus“ hingegen steuert eine beliebige Anzahl von Effektblöcken innerhalb eines Rigs, während der „Preset-Modus“ den direkten Zugriff auf bis zu acht Virtual Rigs ermöglicht. Durch das Erstellen von sogenannten „Setlists“ lassen sich die Patches übersichtlich organisieren und verwalten – jede Setlist kann bis zu 32 Bänke mit acht Voreinstellungen umfassen. Damit können die Presets nach Kategorien, Projekten oder Alben geordnet und in Sekundenschnelle abgerufen werden. Ein weiterer praktischer Aspekt ist die Gig-View-Funktion, mit der sich die momentanen Funktionen der Fußschalter auf der kompletten Größe des Displays zeigen.

Über Neural DSP

Die 2017 gegründete Firma aus Finnland sieht sich als Entwickler und Anbieter computerbasierter Lösungen für die Musikindustrie. Befeuert von innovativen Technologien wie fortschrittlichen Algorithmen und Machine Learning enstehen bei Neural DSP Technologies zunächst Software-Plugins. In regelmäßigen Abständen erscheinen neue Produkte, die meist legendäre Amps detailgetreu nachbilden oder in Zusammenarbeit mit angesagten Gitarristen wie Plini oder Tosin Abasi deren charakteristische Sounds exakt reproduzieren. Im Jahr 2021 erschien mit dem Quad Cortex das erste Hardware-Produkt des noch jungen Unternehmens und es soll, getreu dem Firmen-Credo, durch technologische Innovationen die kreativen Möglichkeiten von Künstlern beflügeln.

Eine echte Workstation

Mit der riesigen Anzahl hochwertiger Amp-Simulationen, den über 1.000 Cab-Simulationen, den zahlreichen Effekten sowie der intuitiven Steuerung über das Touchscreen-Display ist das Neural DSP Quad Cortex zweifellos eine Profi-Maschine für den uneingeschränkten Einsatz im Proberaum, dem Studio oder beim Live-Gig. Neben den überzeugenden Sounds besticht das Board zudem mit seinen vielseitigen Anschlüssen, die es für nahezu jeden Einsatz qualifiziert. Hinzu kommt die Möglichkeit, mittels einzigartiger „Neural Capture Technologie“ den Klang und das Klangverhalten von Verstärkern oder Rigs nachzubilden und sie dauerhaft zu sichern, sodass die Vielfalt an möglichen Sounds stetig erweitert werden kann.

Für live und Studio geeignet

Sei es im Studio, im Proberaum oder beim Live-Gig: Das Neural DSP Quad Cortex behauptet sich in all diesen Situationen und besticht durch ein ausgereiftes Bedienkonzept mit beispielloser Routing-Flexibilität und cleveren Features, wie z.B. dem kombinierten Fußschalter, der auch gleichzeitig als Potis arbeitet. Primär für Gitarristen und Bassisten entwickelt kann das Quad Cortex dank seiner Mikrofoneingänge und der Phantomspeisung auch prima für die Bearbeitung von Gesang, Keyboards oder vielen anderen akustischen Instrumente eingesetzt werden.

40 Kundenbewertungen

5 33 Kunden
4 4 Kunden
3 2 Kunden
2 1 Kunde
1 0 Kunden

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

AW
Noch nicht perfekt, aber nah dran
Andreas W. 274 27.09.2021
Bewertung basiert auf Stand 27.09.2021!

Ich besitze das Quad Cortex seit zwei Wochen und möchte es nicht mehr missen, es ersetzt mein Line6 Helix vollständig und macht vieles besser:

Die Sounds sind noch mal ein guter Sprung nach vorne und klingen natürlicher und dynamischer als beim Helix.
Es ist kleiner und kompakter als das Helix und liefert trotzdem eine vergleichbare Menge an Rechenleistung, Routing-Möglichkeiten und hat im Gegensatz zu ähnlich kompakten Einheiten trotzdem noch 8 Fußschalter.
Der Touchscreen ist ein guter Ersatz für die aktuell noch fehlende Editorsoftware für den PC, das Konzept fand ich schon bei Headrush ziemlich geil.

Das Capturing:
Ich war anfangs eher skeptisch und von den Videos nicht so 100%ig überzeugt, aber jetzt wo ich das Teil selber hier hab und den Vergleich in Person habe, macht mir das echt etwas Angst.
Amps und OD-Pedale werden nahezu identisch abgebildet, minimale Unterschiede gibt es, aber die würden sich mit einem EQ ausbügeln lassen.

Es ist aber nicht alles toll an dem Gerät, der Großteil davon lässt sich aber "beheben", weil softwarebasiert (mit * gekennzeichnet):

1.*
"Hybrid"-Ansicht wie beim Helix fehlt:
z.B. die oberen 4 Schalter für Presets, die unteren 4 für Scenes oder andere erdenkliche Kombinationen

2.*
Frei konfigurierbare LEDs:
Aktuell leuchtet nur die LED der aktiven Scene in Farbe des Preset-Slots, der Rest ist aus, das macht es im dunkeln echt schwer den richtigen Schalter zu finden.
Wäre super wenn man die Farbe der LEDs für Scenes selber anpassen könnte(z.B. Blau für Clean, Orange für OD, Lila für Lead, etc.) und die inaktiven LEDs gedimmt leuchten würden.

3.(wobei das ein "Problem" meines Setups ist)
Die Lautstärke des Kopfhörerausgangs lässt sich nicht separat anpassen.
Bei mir wird die FRFR-Box und das QC über die selbe Steckdosenleiste gesteuert und gehen beide an sobald ich die anschalte.
Wenn ich also nun spät Abends über Kopfhörer spielen will, muss ich erst im I/O-Screen den XLR-Output runterdrehen und kann erst dann nur über Kopfhörer spielen.

4.
Lautes Brummen während des Boot-Vorgangs.
Wenn man das Gerät anschaltet und schon an der PA oder am Lautsprecher hängt, brummt es über diesen für fast den kompletten Bootvorgang, am Ende klickt dann ein Relais und es ist Ruhe.
Vermutlich wird während des Bootens der Ground Lift angesteuert...

5.*
IR's, zusätzliche Captures und Presets:
IR's muss man erst auf Neural DSP Webseite in seinen Account hochladen um sie dann am Quad Cortex herunterzuladen.
Zusätzliche Captures und Presets muss man sich in der Handy App "favorisieren" um sie dann auf dem Gerät herunter zuladen.
Das ist ziemlich umständlich, aber um es einfacher zu machen fehlt eine Editorsoftware für den PC, die gleichzeitig als "Cloud Library" dienen könnte.


Alles in allem bin ich trotzdem sehr zufrieden und kann insgesamt 4 von 5 Sternen vergeben.
Wenn die angesprochenen Punkte noch behoben werden, wird es eine 5 von 5-Wertung.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
1
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N
Neural DSP Quad Cortex
Nargothrond 13.09.2021
Hallo,

Bedienung:
In der Bedienung gibt es 4 Sterne. Wir haben hier supereingängige Perfektion - man braucht kaum das Manual zu bemühen und kann in kürzester Zeit alles erreichen, was man will. Warum der Abzug? Ich warte auf Updates die folgendes ermöglichen: Drag&Drop-Funktionen bzw. Copy-Paste-Features für die Einstellungen in Effektblöcken. ja, ich kann einen Effektblock verschieben und ihn auch in eine andere Spur in einem Sichtfeld kopieren - aber ich will Blöcke schnell markieren, kopieren und sie dann irgendwo anders einfügen können (so wie am PC mit Dateien und Ordnern), weil das VIEL schneller geht, als der aktuelle Workflow (der durchaus ansonsten sehr gut ist). Das Problem ist dann eins, wenn ich beispielsweise aus Werkspresets nur manche Blöcke und Blockkombinationen in ein eigenes bestehendes Preset einfügen will - das geht so nicht und ist lästig (Merkübung für sehr viele Zahlen und man muss permanent hin- und herhüpfen).
Für meinen Geschmack liegen die Fußtaster etwas zu nah beieinander aber ich werde das Gerät eh mit einem Midi-Controller steuern.

Features:
Ab von der Perfektion hinein in den 1-Stern-Abzug: Die Effekte. Nun - sie als mäßig oder gar schlecht zu bezeichnen ohne zu spezifizieren, was hier oder auch im Netz gern gemacht wird, ist schlicht s**dumm. Beste Cabsims, beste Amps, top Noise-Gate-Verhalten, recht gute Preamps, Top-Tracking bei Pitch/Octave etc. absolut brauchbare Delays, Reverbs und auch die vorhandenen Modulationen sind super, etc. etc.etc.. Wo ist also das Problem? Das Problem sind entweder die CPU-Auslastung (aber nur, wenn man es völlig übertreibt - nunja - genau dafür kaufen aber viele dieses Gerät) - oder Die Extravaganz.
Zu Ersterem ein Beispiel und zu Letzterem eine Erläuterung:
Ich kann problemlos ein übliches Setup mit allen benötigten 'Standard-Komponenten (Gate, Kompressor, Pitch, Preamp, 2. Preamp, Amp, 2. Amp, Modulation, Delay, Reverb, oder so ähnlich) erstellen, ohne dass die CPU ins Schwitzen kommt (wie der Hersteller ja auch kundtut). Wenn ich das nun ausbauen und mehrspurige Presets machen möchte (Wet-Dry-Geschichten, verschiedene Wet-, Staffelungen, Wet-in-Dry+WetWet, etc.) dann kommt die CPU sehr wohl irgendwann ins schwitzen - insbesondere bei vielen Amps, Delays und Reverbs gleichzeitig. Das Gleiche passiert bei Mehrpersonenpresets, lässt sich aber aushalten. Ich habe Presets für zwei Gitarren mit jeweils zwei Spuren gleichzeitig und für zwei Gitarren, einen Bass und eine Gesangsspur gleichzeitig (jeweils einspurig) und kann problemlos alles machen, wenn ich auf Tonnen von Hall verzichte (z.B. nur den Ambience Hall fahre) - aber eben nur dann. Das finde ich jedoch völlig ok so! Verglichen mit dem HX Stomp ist das Gerät hiermit eine (wendige) Mondrakete im Verhältnis zu einem kleinen Sportflugzeug - kostet aber auch x3.
Daher gehen wir in die Erläuterung zu den Effekten selbst: Wenn ich derartig komplexe Presets baue, muss ich auf extravagante Modulationen, Delays und Reverbs (die hier durchaus möglich sind, weil sie aus vielen Blöcken aufaddiert oder parallel gebaut werden können) weitdesgehend verzichten. Das muss ich beim Helix aber auch und selbst beim Axe FX bin ich da nicht grenzenlos. Wenn ich nun den besten Reverb 'ever' oder Absurditätenkabinette, geniale Granular-Synths, Chaoseffekte, etc. (Dwarfcraft, Hologram E., WMA Geigercounter, Tonnen teuerster Synths, etc.) möchte - und die alle gleichzeitig benutzen - dann bin ich hier halt fehl am Platz (man kann durchaus mit viel Kreativität und Aufwand ein paar davon nachstellen bzw. gibt es bei den Werkspresets auch interessante Ansätze). Aber - who cares - dann kauf ich mir die eben extra und hänge sie in die Effektloops.
Bei Features gibt das natürlich trotzdem nur 4 Sterne, aber vor allem wegen der Einschränkung der CPU bei den Reverbs und Delays - und nicht wegen der nur bedingt vorhandenen Extravaganz.

Sound:
'Der Gerät' hat definitiv die besten Amps, Cabs, und vor allem die besten Tweakmöglichkeiten - insbesondere in Verbindung mit der Capture Funktion - und sehr ordentliche Preamps. Zum Rest, s.o.
Wer jetzt nur Werkspresets verwendet wird je nach Anspruch schon wunschlos glücklich werden oder zu den Beschwerdeheinis gehören, die sich da irgendwie über seltsame Frequenzlöcher oder -Überbetonungen beschweren, nur weil sie keinen X-Band-EQ bedienen können. Man ließt auch häufig Sätze wie 'die Ampmodelle gefallen mir einfach nicht'. Ich frage mich dann immer, warum? Der Plexi klingt beispielsweise nach 3min tweakeen besser als der besterste echte Plexi, wenn irgendwer ihn 'einfach nur abnimmt' - und genau hier steigt so ein Gerät ja ein. Es ersetzt die 10 Amps und/oder Boxen auf mehr als adäquate Weise in winziger Platzform. Dass der gebeispielte Plexi im Raum dann halt eben anders klingt, als wenn er über eine PA-Box kommt, ist klar - aber das tut er auch, wenn der analoge Voodoo-Priester ein Mikrophon davor hängt und es durch irgendeine non-HighEnd-Anlage jagt. Es gilt: Solange ich nicht sehr viel Geld investiere und sehr sehr viel mehr Ahnung habe (zuzüglich einiger anderer Faktoren wie aktueller Raum, Kabel, etc.) dann wird man hier beste Ergebnisse zum vergleichbar kleinsten Preis erhalten und nicht Tonnen schleppen müssen.
Cut - musste einfach mal gesagt werden.

Verarbeitung:
Seems like 'build like a tank'. Natürlich noch keine Langzeitstudie möglich. Das Netzteil ist oft Ziel von Kritik - Irgendwie auch zurecht (hätte mir IEC oder eine flache Form mit seitlich abstehendem Stecker gewünscht) aber dann ist man halt vorsichtig damit und es tut seinen Dienst.

Looper:
Er glänzt durch Abwesenheit. Er möge bitte mehrspurig, auf verschiedene Ausgänge routbar (je Spur) sein - und unbedingt (!) Midi-Clock verarbeiten und midi-steuerbar sein.

Hinsichtlich Wartezeit und Kunden-als Betatester-Problem: Ja, seh ich auch so - ist nicht so g**l aber ist halt so.

Für das Geld: Totale Kaufempfehlung (5 Sterne mit Wohlwollen und der Hoffnung auf häufige sinnige Updates).
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
1
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F
Endlich!
FrankPrank 25.06.2021
Für mich als bisheriger Boss GT-1000CORE User ist der QC ein echtes Upgrade. Die Bedienung des QC ist für mich einfach nur ein Traum. Alles ist leicht, schnell und intuitiv erreichbar. Es macht Spaß, an den Parametern zu spielen um seinen Sound zu finden, weil es super schnell geht. Das hatte ich beim GT-1000 nicht. Klar, hier und da gibt es noch kleine Lücken im Bedienkonzept, aber da bin ich mir sicher, dass das in zukünftigen Updates adressiert wird.

Wenn man grob weiß, worauf man sound-mäßig steht, dann hat man in einer Minute einen Sound zusammen geklickt, der überragend gut klingt.

Sehr gut gefällt mir das Feature mit der CPU-Load. Hier wird eine Gesamtauslastung der DSP cores, sowie die Load einzelner Blöcke angezeigt. Wenn es also mal zu eng wird, dann sieht man darüber sehr schnell, wo der Flaschenhals ist.

Ich konnte ein 3 Amp Setup mit pre und post section bei ca. 66% Load zusammen stöpseln. Das routin dabei ist allerdings eine kleine Denkaufgabe. Man kann sehr viel machen, aber man sollte evtl. über folgende Limits bescheid wissen:
- Die ersten und letzten beiden Block-Zeilen sind dedizierten Cores zugeordnet.
- Für die beiden Block-Zeilen 1/2 und 3/4 kann man jeweils nur einmal splitten/mixen.
- D.h. wenn man die ersten beiden Block-Teilen load-mäßig ausgelastet hat, muss man auf Zeilen 3/4 ausweichen und das Routing anpassen.

Es gibt viele Cab+Mic Variationen. Es gibt alleine insg. 6 412er MESA Cabs (3 Traditional, 3 Oversized). Ich persönlch bin davon aber schnell überfordert und ende in Optionsparalyse. Deshalb arbeite ich lieber mit IRs. Diese lassen sich total bequem vom Rechner aus in die Cloud laden, worauf man dann vom QC aus direkt zugreifen kann. Besser geht es m.E. nicht.

Die mitgelieferten Amps finde ich super. Ich habe einen Diezel VH2 Channel 3, einen Marshall 900 und einen Plexi getestet. Der Plexi klingt wie mein Marshall SV20.

Viele beschweren sich ja über die Effekte wie Reverb und Delay. Ich finde die gar nicht so schlecht. Da fehlt es noch etwas an Vielfalt - es gibt z.B. keinen Plate-Reverb - aber das was da ist, klingt für mich absolut ansprechend.

Die Zuordnung von Switches finde ich gelungen und schnell machbar. Über das Konzept der Scenes lassen sich mehrer Elemente gleichzeitig an oder auschalten. Ich glaube, in der HX Welt nennt man das Snapshot.

Das Level der Send/Return Loops lässt sich einstellen. Damit hatte ich beim Boss GT1000 Probleme. Dort gab es ein massives Rauschen in den Loops. Hier kann man das nach Bedarf einleveln.

Prinzipiell hat man bei Input/Output und allen anderen Levels immer einen guten Überblick, wo was passiert. Die Levels der beiden Inputs lassen sich auch individuell anpassen. Gut, wenn man das Gerät mit z.B. einer Strat und einer Les Paul verwenden möchte. Die Strat hat natürlich weniger Output.

Das Teilen von Captures usw. in der Cloud fängt gerade erst an. Aktuell gibt es dort noch nicht so viel. Aber das lebt natürlich auch vom Mitmachen. Ich habe mit einem Bekannten schon Captures ausgetauscht. Das hat prima geklappt und war total spannend.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
1
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M
Updates notwendig
Markus8024 04.09.2021
Kein Gamechanger!
Habe das QC jetzt seit ca. 3 Monaten. Besitze nebenbei einen Kemper und ein AX 8 von Fractal Audio. Wollte mit der Kombination von Capture und Modelling eine Verbesserung erreichen. Leider ist dies nicht gelungen.
Die Presets sind meiner Meinung nach kein Kunstgriff und auch nicht wirklich besser nach dem Drehen an den Reglern.
Hatte dann einige meiner Amps "gecaptured". Dauert einige Zeit und das Ergebnis ist nicht wirklich besser als beim Kemper.
Die Bässe und Höhen sind beim QC intensiver als beim Kemper, was mir aber im Distortionbereich nicht wirklich gefällt und deshalb von mir immer mit dem EQ gecuttet wurden.
Die Effekte sind zwar nach dem letzten Update besser geworden, jedoch noch weit entfernt von den anderen Geräten.
Aufgefallen ist mir auch noch, dass verschiedene Einstellungen, zB. bei Configurationen des Pedals für einige Effekte, diese Einstellungen nachher öfters ausgefallen sind, oder auf einmal auf einem anderen Bereich plötzlich wirkten. Z.B. statt auf den Effekmix jetzt auf den Gain des Amps.
Der Wah-Effekt ist zwar amtlich, jedoch greift das Pedal nicht immer in Real-Time. Probierte verschiedene aus. (Boss Expr. Fractal Expr.)
Ich habe jetzt wieder auf den Kemper gewechselt und bin vollauf zufrieden. Verkaufe das QC jetzt noch nicht. Hoffe, dass mit den Updates noch einige positive Überaschungen kommen werden.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
3
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