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Neumann NDH 20

38

Studio-Kopfhörer

  • Übertragungsbereich: 5 Hz - 30 kHz
  • dynamische 38 mm Treiber mit Neodymmagneten
  • Impedanz: 150 Ohm
  • Nennbelastbarkeit: 200 mW
  • Empfindlichkeit (1 kHz, 1 Vrms): 114 dBSPL
  • Klirrfaktor (1 kHz, 100 dBSPL): < 0.10%
  • Memory-Foam-Ohrpolster
  • einstellbarer Kopfbügel aus biegsamem Stahl
  • Ohrmuschelabdeckungen aus leichtgewichtigem Aluminium
  • Kopfhörer zusammenklappbar
  • 3,5 mm Stereo-Miniklinke
  • Gewicht (ohne Kabel): 388 g
  • inkl. Adapter auf 6.3 mm Stereoklinke, gerades Kabel und Spiralkabel, Stofftasche sowie Kurzanleitung
Bauform Over-Ear
System Geschlossen
Impedanz 150 Ohm
Frequenzgang 5 Hz–30000 Hz
Adapter Ja
Kabel austauschbar Ja
Farbe Schwarz/Grau
Artikelnummer 458103
479 €
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
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44 Verkaufsrang

38 Kundenbewertungen

5 32 Kunden
4 0 Kunden
3 5 Kunden
2 1 Kunde
1 0 Kunden

Sound

Tragekomfort

Verarbeitung

dd
verarbeitung sehr gut - klang mit schwächen
david d-moll 03.02.2021
Ich habe den Kopfhörer mit folgenden Modellen aus der gleichen Preisklasse verglichen:

Beyerdynamic DT1990
Beyerdynamic DT1770
Sennheiser HD660S
weiterhin - etwas günstigere Preisklasse:
Sennheiser HD600
AKG K 702
AKG K 712 Pro

Der NHD20 Ist zwar der teuerste KH aber dafür für den ersten Eindruck eine Enttäuschung - bei dem NAMEN hätte ich was anderes, wirklich ganz großartiges erwartet. Negativ: das Kabel überträgt störende Raschel-Geräusche aufs Gehäuse. Positiv: Verarbeitung und Aussehen ist sonst (bis auf Kabel) richtig gut.

Nach dem ernüchternden ersten Eindruck am Steinberg Interface UR-RT4, auf Sony-CD 559ES zum Testhören umgestiegen. Da klingt er schon um einiges besser.
Später alle KH am SPL Phonitor 2 gehört.

Der Klang ist zwar ganz gut - aber zu wenig Raum. Effekte wie Ping-Pong-Delay werden "verschluckt" - das bringen offene KH wie HD660S und AKG702+712 viel bessere Ergebnisse für Delay- /Raum- und Stereo-Effekte sowie eine größere Bühne.

Ich würde den HK nur empfehlen für Menschen die sich gerne Klassic CD*s anhören oder sonstige klassische Instrumente hören bzw. bearbeiten. Für Monitoring beim Recording ist er auch noch gut brauchbar. Stimmwiedergabe und Instrumente würde ich sogar mit 9,5/10 Punkten bewerten.

Für das Produzieren, Mixen und Mastern passt es bei MIR leider nicht (Effekte und Ortung)

Meine Idee war evtl. die "Im Kopf Lokalisation" -die hier zumindest nicht so extrem war wie beim DT1770- mittels SPL-Phonitor weg zu bekommen. Leider hatte mein Exemplar einen Fehler und die Matrix-Funktion (Crossfeed, Winkel und Center-Lautstärke) haben nicht funktioniert. Muss also wieder zurück.

Die Auflösung ist gut, der DT1990 ist dort ein klein wenig besser, jedoch leider auch nerviger in der Höhenbetonung.
Der DT1770 ist fast überall Überbetont: Bass, untere Mitten, schrille Höhen - gar nicht meins.

Zusammenfassung Neumann NDH 20:
+ sehr gute verarbeitung
+ sehr gute Wiedergabe klassicher/instrumentler Musik
* gute auflösung
* mitten und höhen neutral
- bass überbetont, bei dauernutzung hämmert es zu stark (anstrengend)
- delay effekte werden etwas geschluckt
- nicht für elektronische musik geeignet, teilweise seltsame wiedergabe

geignet für: Recording und Wiedergabe von Gesang, klassischen Instrumenten, Wiedergabe und Analyse von Einzelspuren.

Sehr gut hat mir der KH gefallen um meine E-Geige einzeln anzuhören. Sehr gute Abschirmung und toller Klang über die NHD20. Für diesen Teilbereich der beste aus dem Testfeld.

weniger geeinget für: Listening von Rock/Pop/Elektro

weniger geennet für: Mastering und Mixen mehrer Spuren (dann werden Details überspielt)

Empfehlung: würde den Neumann nicht ohne sehr guten KH-Verstärker betreiben - an einem SPL Phonitor erst gelang mir die Stereo-Mitte (Center) so einzustellen, dass ich es nicht mehr rechts verortet habe. (Problem tritt nur bei den geschlossenen Modellen auf).

Um wirklich "neutral" zu Produzieren und Mixen zu können, ist es nötig den Bass mittels EQ heraus zu regeln.

Sehr viel Aufwand damit der Sound beim Mixen und Mastern sowie Abhören stimmt.

Für das Recording meiner E-Violine gefällt er mir sehr gut. Da ist sogar von Vorteil, dass das Kabel rechts ist und so nicht stört. Vielleicht bekommt er nochmal eine Chance nur speziell für diesen Zweck.
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
2
2
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TA
Ernüchterte Begeisterung
Toni A. 17.11.2020
Der Grund für den NDH 20 war, die finanzielle Möglichkeit für ein Monitorsystem. Heißt, Monitorlautsprecher wären für mich unerschwinglich und räumlich nicht umzusetzen. Außerdem die Versprechung gut abgeschirmt zu sein, gepaart mit hohem Tragekomfort. Soweit der Hype. Jetzt die Realität:

-Der Tragekomfort ist gegeben, fast unglaublich, aber trotz des hohen Gewichts bequem. Und ich bin Brillenträger. Keine Kopfschmerzen.
-Die Abschirmung ist keiner besonderen Lorbeeren wert, und hier frage ich mich wer das wirklich entwickelt hat. Ausgepriesen für Theaterarbeit, laute Umgebung, Fieldrecording, als Musiker.
Als Vergleich habe ich mein altes Modell Beyerdynamic DT770 (der schirmt besser ab), altes Modell AudioTechnica ATH-M50 (eher gleich), Sony MDR-7506 (weniger). Ich persönlich finde die Abschirmung nicht berauschend, ich würde eher behaupten das man wirkungsvoll abgelenkt wird. Von außen kommende Geräusche oder Musik sind hörbar und teilweise irritierend. Da ich viel Ambeoaufnahmen mache, ist für mich die Outdooranwendung damit unsinnig (zu hohes Gewicht und im Lieferumfang nur ein Stoffbeutelchen). Da nehm ich meinen Sony (bessere Mobilität, leichter).
-Den Klang empfinde ich als fantastisch. Unglaublich transparent und alles ist räumlich zu orten. Der Klang wurde schon als unaufgeregt beschrieben und hat natürlich im Sinne eines MonitorKopfhörers seine Berechtigung. Ein Super Analysetool. Wenn man damit hochwertige Aufnahmen hört stellt sich Begeisterung ein. Ein Vergleich mit meinen obigen KH?s lassen alle dagegen etwas mumfig wirken. Bis auf den Sony vielleicht.

Zu meinem größten Ärger, und ich bin normalerweise ein zufriedener Nutzer von Neumannmikrofonen:
Der NDH-20 ist nicht mehr "Made in Germany" sondern "Made in China" (steht auf der Verpackung) und an einem Punkt vollig vergeigt. Während alle meine obigen KH?s für Rechtshänder sind, hat Neumann einen für Linkshänder entwickelt. Das Kabel ist an der rechten Seite. Das wäre nicht das eigentliche Problem. Problematisch ist, das Neumann das Kabel völlig Steif hat produzieren lassen, die Kabeloberfläche ist rauh/stumpf. Das hat unerwartete Nebenwirkungen. Es werden laute Geräusche durch das Kabel produziert. Reibegeräusche durch das steife und rauhe Kabel an Kleidung und Schulter. Man Kann den Kopf nicht mal geräuschlos drehen. Für Linkshänder mag das anders sein. Alle anderen KH?s haben ein flexibles Kabel und gehen mit. Der AHT-M50 knackt nur, weil er faltbar, ist in seinen Gelenken.
Wenn man selbst musiziert, ruhigere Passagen spielt und den Drang hat sich zu bewegen (Klavier und Gitarre), kann man diesen NDH 20 nur als einschränkend empfinden. Wenn man so steif sitzt wie das Kabel, ist er perfekt.
Behalten werde ich ihn, weil mich der Klang überzeugt und ich leider
mein Rücksendedatum verpasst habe. Würde Neumann ein sinnvolles Kabel als Ersatz liefern (flexibler, kürzerer Stecker oder gar abgewinkelt), gäbe es auf alles den maximalen Sternenhimmel. Für dieses Ingenieursdisaster gibt es die diversen Abstriche.
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
8
3
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P
Hmhm... was soll ich bloß von diesem Kopfhörer halten.
Peakey 05.08.2019
Ja, natürlich war die Erwartungshaltung groß. Ich schätze die Klein&Hummel/Neumann Produkte ungemein. Dass Neumann K&H übernommen hat und selbst zum Sennheiser Konzern gehört stört mich nicht. Im Gegenteil. Die Erneuerung der Monitorsersie und die Neuentwicklung der KH80 zeugt von fast liebevoller Produktpflege.
Aber der NDH20? Also Klein&Hummel Kopfhörer ist das keiner. Es ist ein Sennheiser (naja, klar...). Klingt er wie die Neumannmonitore? Überhaupt nicht, aber da muss man ausholen: Kein Kopfhörer klingt wirklich wie irgendein Lautsprecher. Und lineare/neutrale Kopfhörer kann es nicht geben. Der Entwickler muss immer ein wenig HRTF - frequenzgang und den frequenzgang von Lautsprechern in einem Raum simulieren. Davon kommen die Absenkungen und Überhöhungen in den f-Gängen wenn KHs mit'm Kunstkopf gemessen werden.
Das ist gut so und richtig.
In diesem speziellen Fall hat sich Sennheiser (tschuldigung, Neumann!) entschieden die Harmann Kurve heranzuziehen. Das ist an sich eine sehr Gute idee. Grob gesagt hat diese Kurve von 20hz bis 20khz einen rolloff von10db. Das ist wunderbar. Ich hab' viele Kopfhörer wo ich diese Kurve mit einer oder zwei Lagen Taschentuch unter der Ohrmuschen nachbau. Aber das mache ich zum entspannt Musikhören zum Feierabend hin. Zum arbeiten Mess ich mir doch Keinen Wolf um meine KH310 im Raum zu entzerren, und dann nehm ich einen Kophörer, der 'pleasingly' abgestimmt ist.
Würde er 200€ kosten, würde ich ihn für den Feierabend behalten. Wobei mein Sony WH1000 mit zwei Lagen Taschentuch den Feierabenjob hervorragend macht. Aber zum (unterwegs) Arbeiten werde ich weiterhin meinen DT770 heranziehen. Der ist hundert mal näher an den KH310 dran als der NDH20.
Und: Ich brauch Arbeitsgeräte, nix für'n Catwalk. Wenn das Magnesium(?) gehäuse den Preis von 500€ verursacht dann ist das doch eine schlechte Idee, oder? Ich will ihn nicht meinen Enkeln vererben, es reicht wenn man das Kabel tauschen kann.
Apropos Kabel: Das Kabelgeräusch ist irre. Still sitzen ist angesagt.
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
20
9
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C
Signature Sound
Chrizzlie 15.02.2020
Es gibt ihn, den Signature Sound. Es gibt einen AKG - Sound bei Mikros (vor Harman) und bei Kopfhörern. Und einen Sennheiser - Sound und und und.

Und dann gibt es den Sound, der bei Mikrofonen die Hörgewohnheiten der meisten Deutschen nach 1949 geprägt hat, der neben den fetten Bändchen, Shures und EV 20s auf vielen vielen US Produktionen bei der Solostimme zu hören ist und der, erst als Klein+Hummel und inzwischen unter dem Neumann-Label DIE Abhöre in Studios geworden ist.

Und jetzt also auch als Kopfhörer.

Es gibt wahrscheinlich linearere (wie misst man das sinnvoll?), welche die „besser“ auflösen (Fehlerlupen) und welche die besseren Bass haben (wozu eigentlich)? Auch welche mit mehr „Air“ und „kristallklare Höhen“ usw. - Alles richtig.

Nur: wenn ein Mix auf einem Neumann Monitor gut klingt, klingt er fast überall gut. Sogar auf einem Smartphonelautsprecherchen. Und wenn er auf dem NDH 20 gut klingt... auch.

Denn der NDH 20 klingt wie meine KH 120 minus Raum. Und genau das ist der Sinn - ich kann mit dem NDH 20 nahtlos wechseln und höre, wie sich die unvermeidlichen Raumeinflüsse auswirken.

Damit ist der NDH 20 perfekt zum Monitoren, für den Rohmix und den ersten Mixdown.
Man könnte wohl auch noch damit Mastern aber dazu hole ich mir gerne noch eine „zweite Meinung“ von einem offenen Kopfhörer ein.

Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben, alles Aluminium.
Dadurch wird der KH ein ziemliches Pfund auf dem Kopf, was ich trotz sehr guter Passform nach einiger Zeit schon spüre. Deshalb ein Sternchen Abzug (und damit es nicht heißt, ich wäre hier als Fanboy unterwegs).
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
11
1
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