Neumann KH 120 A

Aktiver 2-Wege Studio-Nahfeldmonitor

  • Bestückung: 5.25” Tieftöner + 1” Hochtöner
  • Frequenzbereich: (+/- 3 dB): 52 Hz - 21 kHz
  • Maximalpegel: 112.2 dB SPL
  • Leistung: 50 W Tiefton und 50 W Hochton
  • vierstufige Akustikregle für Bass, Low-Mid und Treble
  • elektronische Peak-/Thermo-Limiter-Schutzschaltung getrennt für Tief- und Hochtöner
  • Eingangs-/Ausgangs-Pegelregler
  • Eingang: symmetrisch XLR, magnetisch geschirmt
  • Abmessungen (H x B x T): 277 x 182 x 220 mm
  • Gewicht: 6,2 kg

Weitere Infos

Bestückung (gerundet) 1x 5,25"
Verstärkerleistung pro Stück (RMS) 100 W
Magnetische Abschirmung Ja
Analoger Eingang XLR Ja
Analoger Eingang Klinke Nein
Analoger Eingang Miniklinke Nein
Analoger Eingang Cinch Nein
Digitaleingang Nein
Manuelle Frequenzkorrektur Ja

Die Nahfeldreferenz

Der Neumann KH 120 A ist ein kompakter, aktiver Zwei-Wege-Bassreflex-Studiomonitor und für das Abhören im Nahfeld konzipiert, also für einen Hörabstand von etwa einem Meter. Wie die meisten hochwertigen Zwei-Wege-Monitore funktionieren auch hier der 130-mm-Tieftöner sowie der 25-mm-Hochtöner im Bi-Amping-Betrieb: Jeder Lautsprecher besitzt eine eigene Endstufe und wird von einer aktiven Frequenzweiche versorgt. Die geschickte Schallführung wird durch den MMD™-Waveguide (MMD: Mathematically Modelled Dispersion) gewährleistet und bewirkt eine Vergrößerung des Sweet Spot, ohne dass es dabei zu Klangveränderungen kommt. Zudem werden Reflektionen der Tisch- oder Pultoberfläche durch die gerichtete Abstrahlung des Schalls minimiert, was den KH 120 A ideal für beengte Abhörsituationen macht. Das Highlight des Neumann KH 120 A ist aber sein Klang: Der Monitor gibt das Signal unverfälscht wieder, Transienten werden präzise abgebildet und die räumliche Darstellung ist hervorragend.

Neutrales Herzstück im Studio

Die Abhörmonitore sind das Herzstück eines jeden Home- oder Tonstudios. Das größte Audio-Interface, das teuerste Großmembranmikrofon oder das mächtigste Plugin bringen nichts, wenn die Abhörmonitore Klangdetails nicht reproduzieren können. Mit dem Neumann KH 120 A bekommt man ein äußerst neutrales Werkzeug an die Hand, mit dem nichts schöngefärbt wird. Man könnte auch sagen, dass der KH 120 A gnadenlos ist: Gutes klingt auf ihm gut und Schlechtes schlecht. Zur Anpassung des Neumann KH 120 A an die Raumakustik lassen sich die Bässe und Höhen abdämpfen. Bei der Platzierung auf dem Tisch oder der Meterbridge eines Mischpultes verringert ein Low-Mid-Filter den negativen Effekt der Oberflächenreflektionen. Das frontseitige Logo leuchtet im Normalbetrieb weiß, während das Eingreifen der internen Schutzschaltungen durch ein rotes Aufleuchten gekennzeichnet wird. Die LED-Beleuchtung des Logos lässt sich dimmen und sogar ganz abschalten, was praktisch ist, wenn der KH 120 A in einem Heimkino als Center hinter der Leinwand steht.

Für Hörer mit Anspruch

Man findet den KH 120 A wegen seiner absoluten Klangtreue häufig in einer professionellen Produktionsumgebung, denn um die vollen Vorzüge dieses Monitors ausschöpfen zu können, sollte der Regieraum mit grundlegenden Akustikmaßnahmen wie Eck- und Seitenabsorbern ausgestattet sein. Anspruchsvolle Hörer werden dann mit einem grundehrlichen Monitor belohnt, der feinste Klangbeurteilungen zulässt. Nicht umsonst wird der Neumann KH 120 A immer wieder als Referenz in seiner Preisklasse bezeichnet – wohlgemerkt nicht vom Hersteller selbst, sondern von seinen Anwendern. Von den Vorzügen des KH 120 A profitieren aber nicht nur Studioprofis oder erfahrene Home-Recorder, sondern im Prinzip alle, die sich eine unverfälschte Wiedergabe des Programmmaterials wünschen. Der KH 120 A ist übrigens auch in Weiß erhältlich.

Über Neumann

Die Georg Neumann GmbH wurde 1928 in Berlin gegründet und ist nicht nur einer der bekanntesten Hersteller von Mikrofonen weltweit: Lange Zeit beschäftigte sich der vielseitige Erfindergeist und Pionier Georg Neumann auch mit Schallplattenschneidemaschinen und wiederaufladbaren Batterien. Die hiermit verbundene Technologie ist noch heute Grundlage für die mittlerweile allgegenwärtigen Akkus. Ferner baute die Firma viele Jahre sehr individuell konfigurierte Tonregieanlagen für Rundfunkstudios/Theater- und Konzerthäuser und seit einigen Jahren auch Studiomonitore. Im Jahre 1991 wurde Neumann ein Teil der Sennheiser-Firmengruppe und erhielt 1999 (als erste deutsche Firma überhaupt) den Technical Grammy für das technische Gesamtwerk des Unternehmens.

Großer Klang für kleine Räume

Da der Neumann KH 120 A wenig anfällig gegen seitliche Reflektionen ist, bietet sich der kompakte Monitor für den Einsatz in kleinen Räumen geradezu an. Man findet ihn deshalb häufig am Postproduktionsarbeitsplatz im Fernsehstudio oder im Übertragungswagen eines Radiosenders – und aus demselben Grund in kleineren Studioräumen und Home-Studios. Eigentlich ist der Neumann KH 120 A ein ausgewiesenes Werkzeug für Tonschaffende, aber auch außerhalb der Musik- und TV-Produktion finden sich Einsatzorte für den Nahfeldmonitor: In Verbindung mit dem Neumann KH 750 DSP Subwoofer kann man mit dem KH 120 A ein sehr hochwertiges 5.1-System für das Heimkino realisieren. Und es gibt durchaus engagierte Musikliebhaber, die sich diesen Lautsprecher aus einem ganz einfachen Grund ins Musikzimmer stellen: Sie wollen die Musik ganz nach der Intention des Künstlers genießen, ohne dass der Lautsprecher färbend ins Klanggeschehen eingreift.

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  • Sound
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Gesamt
Features
Verarbeitung
Sound
Ohrenschmaus
Omid-Paul Eftekhari, 03.08.2017
Die Neumann KH 120A werden von mir in Ihrer ureigensten Funktion verwendet, nämlich als Nahfeldmonitore in meiner Regie. In der Kabine stehen die KH80 zum schnellen Abhören und groben Schneiden von Aufnahmen. In der Regie mache ich an den KH 120A die aufwendige Nachbearbeitung meiner Sprachaufnahmen vor allem für Hörbücher, alle anderen Genres werden sowieso an Profi-Tonstudios zur weiteren Verarbeitung weitergegeben.
Die Neumänner erfüllen ihren Zweck ganz hervorragend. Ich höre alles, was nicht in der Aufnahme drin sein soll und ebenso alles, was ich mir erhoffe, in der Aufnahme zu haben. Alles, was durch mein Neumann TLM 103 oder Rode K2 durch mein Sennheiser MKH 416 oder auch das MK4 von Sennheiser durchgeht, kommt aus den Neumann KH 120A auch wieder raus. Punkt.
Aufbau, Einrichtung und Verwendung sind durch die klar strukturierte, leicht verständliche Bedienungs- und Aufbaueinleitung sogar für einen technischen Laien wie mich ohne Probleme machbar.
Die Boxen stehen auf Ohrhöhe auf eignen Stands (Gravity SP 3202), spielen räumlich freigestellt und ungehindert.
Der Klang ist fantastisch: für meine Ohren absolut ausreichend neutral in meinem Regieraum, unverfälschend, plastisch, und gnadenlos - eben genau so, wie ich es als kritischer UND genußvoller Hörer brauche.
Zur exakten Nachbearbeitung von Aufnahmen verwende ich diese Nahfeldmonitore in Kombination mit Kopfhörern von Focal (Spirit Professional) und bin begeistert davon, wie gut dieses Set zusammenpasst. Auch die AKG K712 (offene Bauweise) und 271 MK2 (geschlossene Bauweise mit Abschaltfunktion) fügen sich problemlos in meine Arbeitsroutine mit den KH 120A ein.

Über Verarbeitung und Features brauche ich nicht viele Worte zu verlieren: diese sind schlicht, effektiv und typisch für Neumann eine Klasse für sich.
Lediglich, daß die An-/Aus-Schalter rückseitig angebracht sind, ist ein Detail, das Neumann überdenken könnte. Aber nach ein paar Tagen greift man eh blind hin und findet alles problemlos.

Fazit: Für jeden ambitionierten und professionellen Hersteller von Sprachaufnahmen stellen die Neumann KH 120A als Nahfeldmonitore eine absolut verlässliche Größe im Studioalltag dar und tragen täglich dazu bei, die Freude an der Arbeit zu erhalten.
Absolute Kaufempfehlung!!!

Edit 11/2019: jetzt spielen die Lautsprecher noch besser, ich habe mich nach fast 60 Hörbüchern doch ziemlich gut eingehört und bin immer wieder überrascht, wie detailreich diese Lautsprecher gute Aufnahmen aller Art wiedergeben aber auch schlechte Aufnahmen entlarven.
Mittlerweile arbeite ich mit einem Controller, den ich zwischen die Neumänner und das UA Apollo Twin geschaltet habe. Denn hinzugekommen sind aus purer Neugierde und auf Empfehlung als ergänzendes Monitorpaar die Adam A3X, die, weil erst seit einem Vierteljahr in Betrieb, hinsichtlich Klangneutralität, Detailreichtum und Klanggröße noch deutlich gegen die Neumann KH 120A abfallen. Aber sie holen auf und werden besser, bleiben aber trotz allem kleiner in der Abbildung der Aufnahmen und klanglich sehr verschieden von den groß, unaufdringlich, präzise und souverän spielenden Neumännern.
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Klarheit, Impulstreue und Spaß am Hören
Lumbrezel, 14.08.2020
Ich benutze die KH 120 A in meinem Homestudio. Ich produziere und mische sowohl elektronische als auch Pop und akustische Musik darauf.
Was die KH 120 A zu meinem Erstaunen direkt gezeigt haben, war die Präzision der Wiedergabe - in einigen meiner Mixe wurden Verzerrungen in den Mitten deutlich hörbar, die ich vorher gar nicht gehört hatte (vorher hatte ich die RCF Ayra 8). Der Sound ist kristallklar, aber nicht metallisch. Er lässt mich damit hören, wie ein Fairchild oder ein 1176 den Sound färbt, und wie unterschiedlich die Versionen von UAD und Waves klingen (ohne Wertung).
Mit Sonarworks Reference und ein paar Teppichen an den Wänden habe ich jetzt einen guten, neutralen, linearen Sound, der dennoch Spaß beim Hören macht.
Zum Thema Bass (meine größten Bedenken): die Teile gehen problemlos bis 40 Hz runter (und tiefer), aber eben etwas abgesenkt - da ist die Firma Neumann einfach ehrlicher als andere Hersteller. Besser noch, die Monitore bilden im Bass genau noch den Frequenzbereich ab, der wirklich relevant ist. Ich achte jetzt viel mehr auf die Bässe 50 bis 100 Hz. Ein Subwoofer ist in meinem "Studio" nicht nötig, da es eher Phasenprobleme, Raummoden und stehende Bässe erzeugen würde und ich mich zudem zu sehr auf die ganz tiefen Subbässe konzentrieren würde.
Zum Thema Tiefenstaffelung: es gibt vielleicht Monitore, die noch mehr Tiefe abbilden können und mich noch bessere Mischungen machen lassen. Das sind aber die Monitore, die entweder im Bereich 2500 Euro/Stück kosten oder die überhaupt keinen Spaß mehr machen, weil sie eigentlich immer schlecht klingen (damit man das beste rausholen kann). Ich will mich nicht unnötig quälen und wenn man auf den Neumännern Tiefe hört, dann ist sie auch da.
Zum Thema Features: ich bin froh, dass die Boxen nicht zu viel Schnickschnack haben. Lediglich ist es schwierig, die kleinen dunklen Knöpfe, Drehregler und Beschriftung zu sehen, wenn man nicht genau frontal drauf schaut - aber einmal eingestellt, ändert man meistens sowieso nichts mehr.
Ich denke jetzt nach ca. 6 Monaten, diese Monitore sind eine perfekte Wahl gewesen, und die Feedbacks zu meinen Mixen bestätigen dies. Für ein Surround Studio würden sich diese Lautsprecher übrigens bestens eignen :-)
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Andreas901, 21.03.2017
Die Neumann KH 120 A sind Klasse Nahfeldmonitore. Zuvor hatte ich 8 Jahre von ESI ein Paar nEar 05 eXperience.

Das man auf Nahfeldmonitoren mehr Details hört als bei mittelmäßigen HiFi-Boxen - z.B. den Atem oder Lippengeräusche eines Sprechers - wußte ich vorher.

Mit den Neumanns kann ich aber noch viel mehr Details hören - z.B. Schnitte in Klassikaufnahmen. Das habe ich zuvor noch nie gehört. Ein guter Audioschnitt macht sich natürlich nicht durch Knackser oder Fehlgeräusche bemerkbar. Vielmehr ist das eine minimal geänderte Akkustik hervorgerufen durch einen geänderten Aufnahmewinkel. Vielleicht hat ein Musiker ein bisschen anders in das statisch aufgestellt Mikrofon gespielt. Wahnsinn was man hier hören kann. Man hört in den KH 120 A, bei welchen Aufnahmen sich der Tonmeister Mühe gegeben hat und selbst gute Abhörmonitore hatte.

Man darf sich natürlich nicht beschweren, wenn man in den Aufnahmen lauter Fehler hört - so ist das mit hervorragenden Lautsprechern. Ein Klasse Werkzeug. Ich erlebe mit den KH 120 A eine neue akustische Welt.

Meine MP3-Sammlung klingt auf den KH 120 A äußerst schlecht, weil ich in der Vergangenheit häufig nur mit 128kBit Datenrate encodiert habe. Diese Dateien klingen sehr matschig. Das habe ich bisher nicht so deutlich gehört. 386kbit sind nun für mich beim Encodieren Pflicht.

Unter 50Hz funktioniert die KH 120 A nicht mehr - wie soll sie auch bei einem Tieftöner mit 130 mm (5.25 Zoll). Wenn man in der Oktave 25-50Hz sich nicht in einen Blindflug begeben will, braucht man einen Studio-Subwoofer - z.B. den Neumann KH 805 für 1200 Euro. Der KH 805 ist mir aber zu groß und zu teuer. Alternativ habe ich den Presonus Temblor T10 für knapp 400 Euro erworben. Es ist schon Wahnsinn was die knapp eine Oktave von 30-50 Hz ausmacht.
Tiefer kommt der Temblor T10 aber auch nicht.

Stromverbrauch:
Neumann gibt für die KH 120 A Strom-Leistung an:
50 W Tiefton und 50 W Hochton pro Box.
Heute habe ich mein Strommessgerät (Conrad Energy Check 3000) an den Netzstecker einer (!) KH 120 A gesteckt: Leerlauf 12,5W, normale Abhörlautstärke 15W, Neumann-Logo rot (Schutzsystem aktiv) 25-35W. Der Subwoofer war bei der Messung immer ausgeschaltet.
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Unglaublich!
02.02.2016
Zunächst die Grundfakten meines Setups in der "Chain" (hat mir immer beim Lesen von Bewertungen und bei der Kauf-Entscheidung geholfen):
> Mics: Brauner Phantom, RODE NT2a, RODE M3, Shure SM 58, usw...
> Interface: Focusrite Scarlett 18i20
> DAW: Pro Tools 12
> Plug-Ins: diverse - sylenth, SynthMaster, izotope production bundle, waves gold bundle, waves ssl 4000, usw. usw.
> Abhöre (bislang): EMES Kobalt
> Referenz-Abhöre: Studiomaster-"Live-Aktiv-Mischpult" über entsprechende Studiomaster-"Großboxen"
>> Also kein wirkliches Profi-Setup - aber "gesundes" "Home-Hobby-Niveau" würde ich sagen - auf dieser Basis meine Bewertung.

Nun zu den "Neumännern":
Ich dachte immer, dass ich "höre" - die Neumänner haben mich eines besseren belehrt. Ausgepackt, eingesteckt und endlich "gehört".
Diese Boxen bilden den Klangraum unglaublich gut ab - sowohl in der Breite, als auch in der Tiefe. Man hört in jedem Mix jedes Element - eben so, wie es positioniert wurde. Damit hört man natürlich auch jeden Fehler in der Aufnahme und im Mix / Master - das kann schon frustrierend sein - aber dafür hat man ja Monitore...
Im Vergleich zu den EMES (oder allem anderen, was ich bislang hören durfte) kenne ich nichts, was in der Preisklasse auf diesem Niveau spielt.
Ich hab meine Frau (als Normal-User) den letzten Referenz-Test machen lassen zur Kaufentscheidung: "Augen zu - und sag mir wo die Boxen stehen" - Ergebnis: Sound top - Boxen? Welche Boxen?
Dann hat sie Ihre Referenz auf die Anlage gepackt - "Wagners Walküre" - auf die Idee wäre ich nie gekommen - aber als wirkliche "Challenge" kann ich das nur empfehlen... Auch das haben die kleinen Neumänner perfekt gemeistert - egal in welcher Lautstärke.

Klar fehlt je nach Anwendungsbreich ggf. noch ein Sub - für's Abhören / Mixen aus meiner Sicht nicht unbedingt erforderlich.

In Summe:
Ja - es gibt bessere Abhören - aber nicht in dieser Preisklasse. Mir haben die Neumänner schon in den ersten Tagen sehr viel "beigebracht" - und ich gebe sie nie wieder her! Wenn man an seinen eigenen Mixes verzweifelt, kannt man ja immer noch die Chart-Hits "auseinander-nehmen" - danke für diese Boxen @Berlin!

Update nach einigen Monaten:
Ich dachte, dass ich keinen Sub brauche... aber es hat doch sehr genervt - vor allem im EDM-Bereich - aber auch sonst - die 120er machen das für Ihre Größe wirklich gut - aber einen wirklichen Bass-Bereich bilden die beiden halt dann doch nicht ab (kein Wunder). Deshalb habe ich mal 3 Sub-Varianten als Kombi zu den 120er bestellt (welche oft im Netz diskutiert werden - natürlich gibt es auch dazu zig relevante und unterschiedliche Meinungen): Adam 8, Presonus Temblor t10 und den Neuman KH 810. Und ja: der Vergleich ist rein Gewichts- / Größen- und Preis-technisch vollkommen unfair - aber es gibt eben auch sehr viele Aussagen im Netz im Sinne von "ein Adam 8 tut es vollkommen" usw. - also einfach mal ausprobieren, dachte ich mir. Und wieder im sauberen "blind-vergleich" mit diversen unabhängigen Beobachtern bzw. Zuhöhern bewerten.

Fazit:
> Adam 8: Nette Fernbedinung - und bestimmt irgendwo sinnvoll - für mich Kategorie "Spielzeug" - das bekommen die 120er auch fast (Betonung auf "fast") schon alleine hin.
> Temblor 10: Fetter Bass und erstmal laut und beeindruckend - für die nächste Party würde ich diesen Sub sofort für diesen Preis anschließen - aber eben nicht definiert in den tiefen Frequenzen und für ein Studio-Setup aus meiner Sicht als Erweiterung einer Abhöre auch nicht das Wahre.
> und die KH 810: Aus meiner Sicht die perfekte Ergänzung - das macht richtig Spaß. Irgendwie auch kein Wunder, weil der Sub auf die Monitore perfekt abgestimmt ist. Sehr viele Einstellmöglichkeiten und aber auch initiale Konfigurationsvorgänge, bis alles sauber aufeinander abgestimmt ist - das funktionale Spektrum bieten die anderen Kanditaten aber auch gar nicht. Gefühlt (und auch real) ist der KH 810 viel zu groß für die 120er. Das kann man aber entsprechend aufeinander abstimmen. Und dann hat man ein Bass- und Gesamt-Erlebnis (sehr definiert in den Tiefen bis auf ~ 20 Hz), was wirklich unglaublich ist. Ja - wiederum entsprechend teuer für den Heimgebrauch (Faktor 5 zum Temblor) - aber jeden Cent Wert.
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