Moog Grandmother Dark

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Semi-modularer Analog Synthesizer

  • 32-Tasten Fatar Keyboard
  • speichert bis zu 3 Sequenzen mit bis zu 256 Noten
  • Arpeggiator
  • integrierter Hardware-Federhall basierend auf Moog 905 (auch für externe Signale nutzbar)
  • 2 analoge Oszillatoren mit wählbarer Wellenform und hard sync
  • klassischer 4-Pole 10 Hz - 20 kHz Ladder Filter
  • patchbarer 1-Pole High Pass Filter
  • analoger ADSR Hüllkurven Generator
  • patchbares bipolares Dämpfungsglied
  • kompatibel zu Mother-32, DFAM und anderen Modular-Systemen
  • Pitch- und Modulations-Rad
  • Abmessungen (BxTxH): 58 x 36.2 x 13.9 cm
  • Gewicht: 7.25 kg
  • Farbe: Schwarz
  • inkl. 12V Netzteil (100-240V)

Anschlüsse:

  • 41 Patch-Punkte mit 21 Eingängen, 16 Ausgängen und einem parallel verdrahteten 4-Klinkenstecker Mult
  • 1 Line-Eingang 6.3 mm Klinke unsymmetrisch
  • 1 kombinierter Line-/Kopfhörerausgang 6.3 mm Klinke
  • MIDI In / Out / Thru
  • USB
Erhältlich seit November 2020
Artikelnummer 498585
Verkaufseinheit 1 Stück
Anzahl der Tasten 32
Anschlagdynamik Ja
Aftertouch Nein
Keyboard Split Nein
Modulation Wheel Ja
Anzahl der Stimmen 1
Tonerzeugung Analog
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out, 1x Thru
Speichermedium Keine
USB Anschluss Ja
Effekte Federhall
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 1
Digitalausgang Nein
Display Nein
Pedal Anschlüsse Keine
Maße 580 x 362 x 139 mm
Gewicht 7,3 kg
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What you see is what you get

Der Moog Grandmother Dark ist die schwarze Version des semimodularen Synthesizers. Semimodular bedeutet in diesem Fall, dass der Grandmother 41 Patch-Punkte aufweist, aber auch ohne Stecken bereits spielbar ist. Das System ist übrigens kompatibel zu den anderen (semi-)modularen Moog-Produkten sowie anderen modularen Synthesizern. Die zwei analogen Oszillatoren und das klassische Ladder-Filter sind wie viele Aspekte des Designs an die alten Moog-Modular-Systeme angelehnt. Das Ganze kommt in einem gewohnt soliden und sehr hübschen Gehäuse mit einem hochwertigen 32-Tasten-Fatar-Keyboard. Digitale Verschnörkelungen gibt es beim Grandmother nicht, auch keine Presets: What you see is what you get.

Großmutter mit neuen Tricks

Neben den schon erwähnten Oszillatoren und Filtern findet sich im Moog Grandmother, passend zum optischen Retro-Einschlag, ein Spring Tank, der bei Bedarf für einen herrlichen Federhall sorgt. Allerdings hat der Grandmother auch ein paar moderne Features im Gepäck. So gibt es auf der Rückseite neben den 5-Pin-MIDI-Anschlüssen auch eine USB-Verbindung. Auf der Vorderseite hält Moog einen Arpeggiator sowie einen Sequenzer bereit, der mit 256 Schritten mehr als genug Platz für jede noch so umfangreiche Melodie bietet. Wie es sich für ein modular ausgelegtes Gerät gehört, enthält es auch die klassischen Utilities wie einen Signalsplitter (Mult) und einen Attenuator, mit dem Steuersignale verstärkt oder abgeschwächt werden können.

Purist ohne digitalen Schnickschnack

Eines sollte klar sein: Wie eigentlich jeder Moog ist der Sound des Grandmother über jeden Zweifel erhaben. Wer einen Moog kauft, bekommt Moog-Sound und wer Moog-Sound will, kauft einen Moog. So einfach ist das. Der Grandmother ist sicher kein Schweizer Taschenmesser, sondern ein Purist ohne digitalen Schnickschnack. Ob als Zusatzgerät für Bassisten, um auch mit Synth-Klängen die Wände wackeln zu lassen, oder als Control-Center für Modular-Enthusiasten: Dank seiner durchdachten Oberfläche und Verbindungsfreudigkeit kann der Grandmother viele Herzen höherschlagen lassen.

Über Moog

Der US-amerikanische Hersteller von Synthesizern mit Sitz in Asheville, North Carolina, gehört zu den Pionieren auf diesem Gebiet und genießt einen legendären Ruf. Robert Moog befasste sich seit den 50er Jahren mit elektronischer Klangerzeugung und sammelte erste Erfahrungen mit der Herstellung von Theremins. Den Durchbruch brachte 1968 das mit mehreren Grammys ausgezeichnete Album Switched-On Bach von Wendy Carlos (damals bekannt als Walter Carlos), das im Mehrspurverfahren mit einem Mono-Synthesizer eingespielt wurde. Der 1971 erschienene Minimoog wurde zum beliebtesten Synthesizer der 70er Jahre und gilt bis heute als Messlatte für die Klangqualität von Synthesizersounds. Er und die folgenden Geräte wie Memorymoog, Polymoog oder Prodigy prägten den Sound zahlreicher Alben, von Stevie Wonder bis Police und von Saga bis Kraftwerk.

Das Soundlabor

Die Klangerzeugnissektion des Grandmother hat 2 Oszillatoren, ein Filter, ein ADSR und einen LFO an Bord - that’s it. Seine volle Stärke spielt der Grandmother aber erst im experimentellen Bereich so richtig aus. Die 41 Patchpunkte laden zum fröhlichen Stöpseln und Stecken ins Soundlabor ein. Besonders in Verbindung mit einem Modularsynthesizer sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, da quasi jedes Modul des Grandmothers an jedem Punkt abgreifbar ist. Ein toller Gefährte auch etwa für den Moog Mother-32, und das alles zu einem Preis, der sich wirklich sehen lassen kann.

16 Kundenbewertungen

12 Rezensionen

G
Erwartungen übertroffen
G7.3 30.12.2021
Ich könnte jetzt einen ewigen Text schreiben über Gefühlsausbrüche und Emotionen. Ich glaube ich mache es kurz. Es ist ein Moog und zwar reinrassig. Der warme Sound das Filter und überhaupt alles an diesem Synthi sind TRAUMHAFT. Ich besitze ja schon einen Moog Minitaur für meine Bässe und ich finde auch hier spielt der kleine Zwerg in na einsamen Liga denn besser geht es nicht. Der Grand Mother ist eine Super Ergänzung. Ich hatte anfänglich etwas Panik mit dem Modularem Patch Gedöns. Ja, es ist meine erste Erfahrung mit den süßen Patchkabeln. Die Sorge ist aber total unbegründet denn es ist wirklich einfach und im Handbuch auch super erklärt. Und erst das patchen holt das potential so richtig raus. Deshalb keine Angst davor und einfach machen. Wird nicht mein letzter Moog sein.
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B
Gut aber zahm
Be-hexen 06.01.2022
Die Grandmother ist eine richtige Performerin und ich finde auch dass das Teil insgesamt gelungen ist und Spass macht.
Was ich ankreiden möchte ist, dass mir der Synthesizer tlw. zu wenig brachial ist, wie ich es gerne hätte. Er klingt m.M.nach schon besser wie der Sub37, den ich auch hatte, den ich klanglich aber sehr langweilig fand.
Ich würde gerne mal was haben wollen, dass die Features einer Grandmother mitbringt aber gewaltig und monströs klingt wie Micromoog oder Multimoog. Die Grandmother werde ich dennoch behalten, da sie eine gute Ergänzung zum Modularsystem ist.
Bedienung
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FV
Fu Vk 02.03.2021
einsatz
daheim im Studio, einfach nur spielen und patchen sowie professionelle Aufnahmen LP/EP

wie von moog erwartet, sehr guter Sound
great Knobs for using
leider sehr viel Kunststoffverarbeitung, Sideparts aus gute Holz wären ästhetischer und dem Produkt entsprechend
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D
Un semi modulaire fascinant
Dreadlove 13.03.2021
J'utilise ce synthé en home studio, en complément de VST. Je voulais à l'origine un Matriarch, mais j'ai opté pour la grand mère sur les conseils de Youtubeurs avertis. Je ne regrette pas mon choix. Le Matriarch pour plus tard, pourquoi pas?
C'est un excellent instrument qui permet de découvrir le semi modulaire sans trop se perdre, l'apprivoiser. Il permet de créer. L'absence de mémoire n'est pas gênant. ça oblige à comprendre ce qu'on fait. C'est un instrument de musique, pas une machine, il ne demande qu'à être compris. Le Grandmother a un énorme potentiel, patché ou pas.
Le son est rond, agressif, doux, puissant, subtil, violent, chaud, vivant, organique. Tout dépend. Je suis souvent surpris de voir comment, en touchant un potard, le son change, se transforme. C'est fascinant. Surprenant.
L'objet est robuste, très bien fini. Je le trouve beau dans sa sobriété. Seul défaut à mes yeux... il est un peu petit. Pas simple de le mettre sur un stand à hauteur d'homme assis. Mais ça peut être aussi un avantage. Donc...
Bedienung
Features
Sound
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