Midas Heritage-D96-24-TP

Live Digital Console Control Centre

  • Tourpack inkl. Touring-Case
  • 144 Eingangskanäle
  • 120 Flexible Mix Busse
  • 96 kHz Sample Rate
  • 21" Full HD Multi Touch Screen
  • 41 Full Colour LC Info-Displays
  • 28 Motorfader 100 mm
  • Künstliche Intelligenz "Channel AI"
  • Dante, Madi und USB-Interface Unterstützung
  • passende Stageboxen (nicht im Lieferumfang enthalten): DL 231, DL151, DL152, DL153, DL154, DL155, DL251
Erhältlich seit Dezember 2021
Artikelnummer 532701
Verkaufseinheit 1 Stück
Bedienoberfläche physisch/remote
Faderanzahl 28
Inputs DSP Chan 144
Mic Preamp 8
physischer Output 8
Digitale Stagebox-Anbindung AES50
Hotspot Nein
Multitrack Record Ja
integ. Player/Rec via USB/SD nein
19" Rackmount Nein
Outputs DSP Chan 120
Busses 120
Mono-Line Input 8
Stereo-Line Input 0
Ethernet Ethernet
Soundkarte Interface Nein
Recorder Format Nein
Scribble Strips 1
RTA nein
Effekt Prozessor 96
Delay Input 1
Delay Output 1
Matrix 120
DCA/VCA Gruppen 24
Midi Connector Nein
Samplerate 96 kHz
separates Personal Monitorsystem nein
Kartenslot Erw. Karte 2
Digital ADAT Nein
Digital SPDIF Nein
Digital AES3/ASESEB Ja
Digital MADI Ja
Digital Dante ja
110V fähig 1
Hülle Optional
Gewicht 24 kg
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39.500 €
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KI-gesteuerte Signalerkennung

Das Midas HD96-24 ist eine wirkmächtige Livekonsole mit 144 Inputs, einer überragend hohen Anzahl von 120 Mix-Bussen und 96 Effekten. Dank KI erkennt das Pult selbstständig, ob beispielsweise ein Gitarren- oder Sprachsignal anliegt und macht dementsprechende Vorschläge zur Klangbearbeitung. Blickt man auf den kapazitiven 21“-Multi-Touch-Screen, verlässt man die gewohnten Pfade von Layern und Pages und erhält mit Farbgebung, Namen und Tags einen schnellen Zugriff auf zusammenhängende Features oder die 96 Flexi-AUX-Wege. Diese Struktur soll nicht nur die Reaktionsgeschwindigkeit in Livesituationen erhöhen, sondern darüber hinaus auch einen individuellen Workflow ermöglichen. Auf das Pult, das sich durch sein herausragend geringes Gewicht auszeichnet, gewährt Midas eine zehnjährige Garantie.

Bestens vernetzt

Die Vernetzung des Linux-basierten und mit einer Samplingrate von 96kHz ausgestatteten HD96-24 ist komplett redundant ausgeführt, wobei das AES50-Protokoll eine Übertragung mit extrem niedriger Latenz und stabiler Fehlerkorrektur sichert. Über je zwei optische und zwei Kupfer-Multicorebuchsen können je 192 bidirektionale Audiokanäle eingebunden werden. Zusätzlich bieten zwei Ultranet-Ports 32 digitale Ausgänge. Weitere 128 Outputs sind an zwei CM-1-Steckplätzen möglich. Neben acht analogen In- und Outputs, einem MIDI-In, -Out und -Thru, zwei Vier-Wege-3.0-USB-Hubs und drei AES3-Ein- und Ausgängen, einer Diagnose und Wordclock stehen vier AES50-Ethernetbuchsen sowie eine weitere Ethernetbuchse zum Netzwerk- oder WLAN-Router-Anschluss bereit. Zwecks Showfile-Sicherung oder Updates verbindet man das integrierte WLAN-Modul mit der mCloud.

Für Festinstallation oder Tour

Live-Profis profitieren vom Workflow mit Channel AI™ am Multi-Touchscreen. Auch intern präsentiert sich das Pult mit 24 variablen Control-Association-Groups und 96 Effekten als livetauglich. FOH-Mischer routen das komplette Drumset auf einen der 96 Flexi-Auxwege, bestücken diesen mit einem Effekt, senden das Signal an einen weiteren AUX-Weg oder bespielen die 24 Matrix-Busse. Monitormischer greifen das Signal an jedem Punkt ab, um es an einen der 123 Mixbusse zu senden. Mit den 24kg Eigengewicht ist die Konsole sehr tourfreundlich, zumal es zum Kauf eines Midas Heritage-D96-24-TP ein Case mit dazu gibt. Auf Festivals sorgt die redundant ausgeführte Stromversorgung für ein hohes Maß an Sicherheit. Verleiher können dabei besten Toursupport bieten, indem sie die Diagnoseprotokolle online einsehen.

Über Midas

Das 1970 in London gegründete Unternehmen produzierte zunächst Gitarrenverstärker und Lautsprecherboxen, spezialisierte sich dann aber auf die Entwicklung und Herstellung von Audiomischpulten und zählt heute zu den führenden Anbietern auf diesem Gebiet. In den späten Siebzigern fertigte Midas für die Tourneen von Pink Floyd riesige Spezialkonsolen an und auch Frank Zappa setzte für seine Welttournee 1980 auf ein maßgeschneidertes Aufnahmepult von Midas. Legendäre Produktserien wie PRO40, XL und HERITAGE wurden zum Industriestandard. Das Midas-Flaggschiff XL4 tourte mit Legenden wie Aerosmith, Bon Jovi, Metallica und den Rolling Stones um den Globus und gilt bis heute als das ultimative analoge Live-Mischpult. Im Jahr 2009 wurde Midas von Music Tribe übernommen. Das mittlerweile in Manchester ansässige Entwicklerteam blieb bestehen, die Fertigung aber wurde ins Music-Tribe-Werk im chinesischen Zhongshan verlegt.

Langstreckenlauf mit Stagebox

Passende Stage- und Splitboxen für das Midas HD96-24 stellen die Modelle DL 231, DL151, DL152, DL153, DL154, DL155 und DL251 dar. Hat man die Box an die Konsole angeschlossen, ist sie nach einem Pultupdate auf die neuste Stagebox-Version einsatzbereit, wobei sie weiterhin auch mit den Mischpulten der Midas-Pro-Serie betrieben werden kann. Abhängig davon, welche Distanz zu überbrücken ist und wie verzweigt das Netzwerk sein soll, bieten sich drei Verkabelungsvarianten an. Für einfache Kurzstrecken bis 100m kann man beispielsweise die DL153 oder DL 231 über ein Kupferkabel direkt mit der Konsole verbinden. Um die doppelte Wegstrecke zurückzulegen oder das Signal aufzusplitten, lässt sich der Extender und Multiplexer Klark Teknik DN9680 zwischenschalten. Langstreckenläufe bis zu insgesamt 600m sind möglich, wenn für den Weg zwischen Pult und DN9680 ein optisches Kabel eingesetzt wird.