Mesa Boogie Mark Five:35 Head

10

Vollröhrentopteil für E-Gitarre

  • 2 Kanäle
  • Leistung: 35 / 25 / 10 W schaltbar
  • Endstufenröhren: 4x EL84
  • Vorstufenröhren: 6x 12AX7
  • Kanal 1: Clean, Fat oder Crunch Modus mit Multi-Watt Power Switch (10/25/35 W), Gain, Treble, Mid/Boost, Bass, Presence, Reverb (Rückseite), Master und fußschaltbare Solo-Control
  • Kanal 2: legendäre Mark IIC+, Mark IV und Xtreme Modi mit Multi-Watt Power Switch (10/25/35 Watt), unabhängiges Gain, Treble, Middle, Bass, Presence, Reverb (Rückseite), Master und fußschaltbare Solo-Control
  • 5-Band Graphic EQ
  • Channel 1+2 separat anwählbar
  • fußschaltbar
  • Bypass-Möglichkeit
  • Spring Reverb - Channel 1+2 separat anwähl- und einstellbar (Rückseite)
  • FX Loop
  • eingebautes CabClone-Speaker-Simulation (Closed-Back/Open-Back/Vintage) mit integriertem Lastwiderstand und Kopfhörer Ausgang
  • Speaker On/Off und Ground-Lift Schalter
  • Abmessungen (H x B x T): 23,5 x 48 x 28 cm
  • Gewicht: 12,5 kg
  • inkl. 4-fach Fußschalter und Cover
  • made in USA
Erhältlich seit Januar 2016
Artikelnummer 375012
Verkaufseinheit 1 Stück
Leistung 35 W
Endstufenröhren EL84
Kanäle 2
Hall Ja
Fußschalter Ja
1.999 €
Versandkostenfrei und inkl. MwSt.
Auf Anfrage
Auf Anfrage

Zu diesem Artikel ist entweder die Liefersituation derzeit unklar oder unser Lieferant kann uns keinen Liefertermin nennen. Bitte setzen Sie sich mit unserem Team in Verbindung, um weitere Informationen über die Verfügbarkeit zu erhalten.

Informationen zum Versand
1

Der Mythos

Ursprünglich auf dem Layout eines Fender Princeton Amps basierend, wurde die Mark-Serie von Mesa/Boogie seit 1971 stetig weiterentwickelt. Sie genießt unter Gitarristen einen hervorragenden Ruf und trägt maßgeblich zum Mythos Mesa/Boogie bei. Seit 2009 gibt es die Mark V Vertreter der Reihe, und auch sie reihen sich ein in die Folge von High-End Vollröhren-Amps, wie man sie von Mesa/Boogie gewohnt ist. Der Mark Five:35 ist hierbei die 35 Watt Topteil-Variante und seit 2016 auf dem Markt. Der Verstärker ist als Zweikanaler ausgelegt und bietet außerdem einen ungewöhnlichen und sehr nützlichen Zusatzequalizer.

Verschmelzung der Generationen

Auf dem Papier hat der Mesa/Boogie Mark Five:35 zwei Kanäle. In der Praxis ist er aber um einiges flexibler, als man denken würde. Die Vorstufe von Channel 1 ist umschaltbar zwischen Clean-, Fat- und Crunch-Modus, welche allesamt unterschiedliche Charakteristiken mitbringen, während der Modusschalter bei Channel 2 einen anderen Weg geht: Hier wählt man zwischen Sounds, die den verschiedenen Mark-Generationen entliehen sind. So gibt es den crunchigen Mark IIC+ Modus, den wärmeren Mark IV Modus und mit “XTREME” die High-Gain-Einstellung des Mark V. Weiterhin haben beide Kanäle eine vollwertige und unabhängige Klangregelung mit Reglern für Bass, Middle, Treble und Presence sowie Gain und Master Volume.

Mächtiges Tool

Weitere Flexibilität erreicht der Mesa/Boogie Mark Five:35 durch seine Solo-Schaltung. Ganz rechts auf dem Panel finden sich zwei Regler mit der Beschriftung Solo 1 und Solo 2. Hierbei handelt es sich im Prinzip um zusätzliche Master-Volume Regler, welche per Fußschalter ausgewählt werden können, sodass sich insgesamt vier Lautstärkepegel ergeben, die vom Pedalboard aus wählbar sind. Noch ein sehr mächtiges Tool ist der grafische 5-Band-Equalizer. Er kann von den beiden Kanälen geteilt werden, jeweils einem zugeordnet sein oder aber ebenfalls vom Fußschalter aus selektiert werden. So ergeben sich mehr als genug Soundvarianten für jeden noch so anspruchsvollen Gitarristen.

Über Mesa/Boogie

Der kalifornische Hersteller von Vollröhren-Gitarrenverstärkern Mesa/Boogie hat seit seiner Gründung 1969 einige hochkarätige Namen von seinen Produkten überzeugt. Zu den Mesa/Boogie Fans gehören Carlos Santana, James Hetfield, Kirk Hammet, Frank Zappa, Paul McCartney, Pete Townshend, Mark Knopfler und viele mehr. Im Programm sind ausschließlich Vollröhren-Amps höchster Güte. Sie sind bekannt für ihren eigenständigen und kräftigen Zerr-Sound aber zaubern auch perlige Cleansounds hervor. Alle Amps werden in den USA hergestellt und weisen in der Regel ein vielseitiges, innovatives Layout auf. Echte Arbeitstiere.

Jede Menge durchdachter Features

Ein würdiger Vertreter für die prestigeträchtige Mark-Serie von Mesa/Boogie ist der Mark Five:35 allemal. Er bietet dem Spieler eine schier unendliche Soundpalette zum Wählen seiner Klangfarbe an, und das, ohne jegliche Abstriche bei der Klangqualität zu machen. Hier bekommt man reinsten Röhrensound. Obendrauf gibt es jede Menge durchdachter Features, wie den schaltbaren grafischen Equalizer, die schaltbaren Solo-Masterlevels, einen unabhängigen Reverb pro Kanal und den von Mesa/Boogie bereits bekannten CabClone D.I., der es ermöglicht, ein emuliertes Boxensignal abzugreifen, ohne den Verstärker mikrofonieren zu müssen. Wer also einen extrem umfangreichen Röhren-Amp der Spitzenklasse sucht, könnte mit dem Mark Five:35 fündig werden.

10 Kundenbewertungen

9 Rezensionen

C
Kompakter 50 Watt- Amp
C14 21.08.2017
Ja, richtig gelesen: Dieser angebliche 35- Watt- Verstärker ist von Erscheinen und Musikleistung ein 50 Watt- Gerät, d.h. man erreicht nie seine Leistungsgrenzen. Ich vermute, er wird als 35 W ausgewiesen, um nominell eine Distanz zum 90 W Giganten zu wahren, der, sollte es einen "Mark V 50" geben, sicher nicht mehr so gut über den Ladentisch ginge.

Über die Mark V- Serie ist ausreichend geschrieben worden. Man ist einig, daß es sich hier um einen der besten (leider auch teuersten) Gitarrenverstärker überhaupt handelt.
Was aber macht nun gerade den Mark V 35 interessant? Ich besitze auch den Mark V 25. Der ist für tatsächlich praktisch Alles locker ausreichend. Lautstärke? Druck? Fülle? Immens. Alles Weitere wäre Körperverletzung. Ich habe jedoch die besondere Anwendung, laute cleane Jazz- Soli aus einer ES 335 durch 2 Kompressoren in die ohnehin Röhren-komprimierende Clean- Vorstufe zu spielen. Das ist ein Ton solcher Dicke, daß der Mark V 25 da ganz leicht anfängt zu verzerren. Da ich alles andere an diesem Amp jedoch schätze, mußte der Mark V 35 her.

Der Cleansound ist für mich mitentscheidend, und das machen die Boogies so voll, warm und klar, wie ich es von keinem anderen Hersteller kenne.

Der Mark V kann (bis auf "Marshall") Alles, und zwar nicht irgendwie, sondern in Spitzenqualität. Jazz, Soul, Blues, Rock, Metal: Alles drin, alles bestens.

Die Extras machen viel aus: Der graphische EQ ist notwendig, um aus dem Rohmaterial matschfrei den Crunch- oder Solo- Sound zu formen. Der "Boost"- Mittenregler ist tatsächlich ein Röhren- Overdrive und bildet einen eigenen Vorstufensound. Das macht dann also sieben (7) Vorstufen zur Auswahl.

Die Solosounds sind unglaublich: Kräftig statt klirrend, fett bis bissig. Mit dem ersten Anspielen eines Mark V habe ich mich gleich zu Hause gefühlt (im Gegensatz zum "Express 5:50 +").

Die Boxensimulation habe ich noch nicht genutzt, aber nett, daß sie da ist. Den Hall mag ich nicht: Verschwimmender Kathedralensound. Ich spiele einen guten Digitalhall in der - problemlosen - Effektschleife. Lauter Gehäuselüfter.

Ungefragt ein Wort zu den Boxen: Wer seine Anlage tatsächlich gelegentlich bewegt, zum Beispiel in einem Kleinwagen, wird die Kompaktheit des 25W Modells zu schätzen wissen - auch der "35 W" ist noch gut und einhändig transportabel. Tip: Statt im Flightcase transportiere ich den 35W in einem "Accu-Case ATP-22 Padded Bag". Passend nutze ich von MesaBoogie eine "wide body 1x12" open back" Box, die tadellos überträgt, sowie bei Auftritten zusätzlich eine MesaBoogie Thiele Box, meist als Monitor . Das alles ist ebenso unauffällig wie mächtig.

Fazit: Der "25 W" ist ideal - meine Empfehlung. Für Spezialanwendungen, für Leute mit Hörschaden (oder die einen solchen erwerben wollen): Der "35 W". Wer schrankgroße Boxen beatmen will oder unbedingt einen dritten Kanal braucht (und Bodentreter nicht mag): Der "90 W". Viel Spaß!

UPDATE nach eineinhalb Jahren: Die Boxensimulation ist super / -praktisch , wie gut mikrophoniert. Der Lüfter nervt: In der Band ok, doch wer den Amp zuhause nutzen will, sollte sich da z.B. einen leisen Computerlüfter hineinsetzen. Wegen des DIN- Anschlusses muß ich den großen originalen Fußschalter benutzen, obwohl ich tatsächlich nur einen einzigen Tretknopf für die Kanalumschaltung bräuchte. Doch das sind kleine Schönheitsfehler: Der Amp ist Maximalversorgung, mehr braucht man nicht.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
11
0
Bewertung melden

Bewertung melden

A
Das Ende einer langen Suche...
Anonym 03.10.2016
... zumindest vorläufig, man weiß ja nie... :-)

Aber nun etwas genauer: ich bin mehr als glücklich mit dem Amp. Über die mannigfaltigen Soundmöglichkeiten möchte ich hier gar nicht groß reden, dazu gibt es bereits genug Rezensionen. Nur soviel: ich finde bisher jedweden Sound, den ich aus dem Amp rausgeholt habe hammer cool! Die Bedienung ist grundsätzlich idiotensicher. Das Sound einstellen ist allerdings mesatypisch: es gibt viel zu frickeln.

Ich nutze den Amp hauptsächlich als Bandamp mit meiner Rockkombo. Im Bandgefüge setzt er sich hervorragend durch, gerade der EQ bietet da nochmal ganz neue Spielmöglichkeiten. Roadtauglich ist er auch, mesatypische extrem robuste Verarbeitung und trotz seiner "nur" 35 Watt spielt er locker jeden Heavydrummer an die Wand... ;-) - und das übrigens auch noch weitestgehend bei 25 oder 10 Watt. Echt unglaublich wie laut die Kiste dann auch noch ist.

Also kurz zu Sound und Praktikabilität im "Alltag". Nichts auszusetzen, im Gegenteil hervorragend und 5 Punkte. Das ist aber gar nicht mal das, was ihn für mich so extrem attraktiv gemacht hat, denn diese Features findet man auch bei Amps geringerer Wertigkeit.

Zum Überflieger wird er für mich durch die Zusatzfeatures, die ich in dieser Zusammenstellung noch nicht bei Amps von Herstellern gefunden habe, die mich alternativ angesprochen hätten.

Zunächst ganz banal: die Soloboostfunktion. Man sollte meinen, daß sowas mittlerweile zum Standard eines vernünftigen Amps gehören würde, aber weit gefehlt. Endlich brauche ich nicht mehr irgendwelche Pedale zwischen-/vor-/aus-/ein-/drüberschalten oder dem Soundmann mal wieder böse Blicke zuwerfen, weil er den Einsatz verpasst hat. Ein Tritt auf das Fusspedal und es macht den Sound einfach so viel lauter, wie ich es möchte. Unverfälscht durch Pedale o.ä. Klingt evtl. komisch aber das ist ein Riesengewinn für mich.

Weiter die Boxensimulation mit DI-Out. Kein blödes Mikrogeklebe mehr vor und während des Gigs. Die Boxensimulation klingt dermaßen geil, der Amp fährt ab jetzt direkt in die PA und alles ist Prima! Der Soundmann sagt ebenfalls "DANKE!" :-)

Zuletzt die Kopfhörerfunktion. Ich kann den Amp nach der Probe bequem (obwohl er schon ein amtliches Topteil und kein Miniamp mehr ist) mit nach Hause nehmen, Kopfhörer ran, natürlich vorher den eingebauten Lastwiderstand anschalten und dann kann ich in meinem Schlafzimmer mit Röhrensound abrocken ohne, daß die Nachbarn mir meinen Freund und Helfer auf den Hals hetzen.

Einschleifweg und Hall sind beide ebenfalls sehr gut.

Zusammenfassend: in allen Kategorien 5 Sterne. Für mich lässt er nichts zu wünschen übrig. Klar, man muss für das Prunkstück tiefer in die Tasche greifen aber aus meiner Perspektive macht sich jeder Cent auch qualitativ in allen Kategorien bemerkbar. Klare Empfehlung!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
3
0
Bewertung melden

Bewertung melden

M
High-End Guitar Amp, leider mit Lüfter
MusicWasMyFirstLove 10.09.2018
Eigentlich ist bereits alles gesagt über diesen Amp. Der Clean-Kanal bleibt clean bis zum Anschlag und lässt sich mit den Klangregelungen auf jede erdenkliche Art an die eigenen Vorstellungen anpassen. Besonders gefällt mir Fat-Einstellung, die warm und voll ist, ohne jemals Gefahr zu laufen, matschig zu werden. Es geht einfach alles, was man sich vorstellen kann.

Crunch und Overdrive sind ebenfalls in jeder gewünschten Ausprägung einstellbar, bis zur Schmerzgrenze, wobei die Extreme-Einstellung gar nicht so extrem ist, sonder einen fetten Sound liefert.

Der Amp bringt jeden Lautsprecher zum klingen, lasse gerade 2x12 Tayden True Brit daran laufen, klasse! Besonder schön finde ich allerdings die Kombination mit EVM12L Speakern.

Wenn man die Leistung voll nutzen will braucht es aber mindesten eine 4x12 oder zwei 2x12 Boxen, sonst werden die Speaker übersteuert. Eine 1x12 Box kommt lautstärkemässig klar an ihre Grenzen, egal was für ein Lautsprecher eingebaut ist.

Fazit: der Amp für alle Fälle.

Nun kommt doch noch ein Wermutstropfen: inzwischen habe ich den Amp auch im Wohnzimmer ausprobiert und wunderte mich immer über irgendein Summen, wenn er eingeschaltet war. Kabel getauscht, Gitarre abgezogen, keine Veränderung. Es hat lange gebraucht, bis ich darauf gekommen bin: Mein erster Röhren-Amp mit Lüfter! Ist das wirklich nötig? Natürlich hört man den Lüfter im Normalbetrieb nicht, aber im Wohnzimmer nervt er.

Neues Fazit: ein Amp für fast alle Fälle.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
1
0
Bewertung melden

Bewertung melden

B
Me(g)sageil....
BernhardM 03.01.2018
Ganz große Klasse! Speziell im cleanen Bereich haut mich der Sound echt vom Hocker...Das, egal was für eine Gitarre ich gerade benutze. Der Sound ist superflexibel einstellbar und jederzeit von einer Durchsetzungskraft, die bei vermeintlichen bescheidenen 35 Watt so nicht zu erwarten ist (Headroom!!!). Die jeweils 3 Grundeinstellungen der Kanäle bieten eine wunderbare Basis auf der man mit den sehr sensibel reagierenden Reglern wunderbar stimmige Sounds produzieren kann. Fein, die am Gerät einstellbaren Sololautstärken, die per Fußschalter aktiviert werden können. Der Equalizer ist für mich das Sahnehäubchen....Reagiert sensibel..so wie es sein soll..Soundmöglichkeiten (fast) ohne Ende
Die Speakersimulation ist zudem wirklich gut gelungen. So ist man auch für große Bühnen gut gerüstet (wobei die 35 Watt für mittelgroße Räumlichkeiten vollauf genügen)..Stöpsel in die PA oder mikrofonieren und schon passt auch das wunderbar. Ich benutze den Amp in Kombi mit einer, bzw. zwei 1/12er Widebody Mesaboxen...Coole Sache..Einziger kleiner Wermutstropfen, der doch nicht gerade billige Preis...Doch...Der Amp ist es letztlich wert.

Nachtrag: 10 Tage nach dem Kauf brach der Ton während moderatem Spiel plötzlich ab. Zeitgleich fings an zu stinken ..'Habe sofort ausgeschaltet und nach ca. 10 Minuten wieder eingeschaltet. Danach funktionierte der Amp einwandfrei. Das war mir dann aber doch zu "heiß". So habe ich ihn getauscht..Das ging dank dem wirklich guten Kundenservice von Thomann sehr schnell...Amp verschickt-am Tag darauf hatte ich bereits den neuen Mark V...Ich hoffe und gehe davon aus, dass es jetzt keine Probleme mehr gibt.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
1
0
Bewertung melden

Bewertung melden

Passend von YouTube