Maxon CP-101 Compressor Bodeneffekt

Kompressor

Die japanische Firma Maxon gibt es schon lange, obwohl sie bei uns nie wirklich bekannt war. Das liegt daran, dass Maxon immer eng verbunden mit Ibanez war, und die Effektpedale meist für Ibanez entwickelt wurden bzw. unter diesem Namen im Rest der Welt verkauft wurden. Mittlerweile hat sich aber herumgesprochen, dass der legendäre Tubescreamer TS808 eigentlich von Maxon kommt, und im Zuge des Retro-Booms bringt Maxon nun so gut wie alle alten Schätzchen wieder auf den Markt.

Der CP-101 Compressor ist ein Compressor der guten alten Schule und liefert eine saubere, warme Kompression, die je nach Einstellung dem Ton zu mehr Klarheit und Durchsetzungskraft oder aber auch zu langem Sustain verhilft. Ideal um Cleansounds auf die Sprünge zu helfen oder einen angezerrten Sound zu glätten und ihm unendliches Sustain zu verpassen ohne im Zerrsumpf zu versinken!

  • druckvolle Kompression
  • weicher Vintage-Charakter
  • niedriger Noise-Pegel
  • Regler für Sustain und Level
  • für E-Bass, E-Gitarre oder Semi-Akustikgitarre
  • Netzteil optional erhältlich (# 409939)
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Soundbeispiele

 
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  • Blues
  • Epiano
  • Funk

Weitere Infos

Art des Effekts Compressor
54 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.7 / 5.0
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
36 Textbewertungen Alle Bewertungen lesen
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Nur mit Verzerrung ...
26.11.2014
... wird der Sound gut!
Bei clean eingestelltem Amp werden mir die Dynamikspitzen einfach zu drastisch abgeregelt und die Kompression fällt sozusagen sofort ins Ohr. Da weder "threshold" noch "attack" bei diesem "Bodentreter" regelbar sind, lässt sich hier auch nicht gegensteuern. Selbst bei Sustain auf Linksanschlag bleibt diese Charakteristik erhalten und die Kompression (zu) gut hörbar.
Ist der Amp allerdings übersteuert, hat man durch das schnelle Abregeln nur weniger gain beim Anschlag. Je nach Sound stört das dann weniger oder gar nicht mehr und macht den Sound eher runder.
Durch die Rauscharmut ist der Einsatz des Compressors auch bei stärkerer Verzerrung möglich ohne sich einen hochflorigen Noiseteppich einzuhandeln.
Ansonsten bietet er eine sehr einfache Bedienung mit nur 2 Reglern was sicherlich vielen Musikern, vor allem im live-Betrieb, entgegenkommt. Dafür muss man auf Flexibilität verzichten.

Ich spiele den Compressor mit einer Strat in einen Engl GigMaster. Input-Gain ist fast auf Rechtsanschlag und der Amp liefert so einen leicht angecrunchten Sound im clean-Kanal. So fällt der Einsatz selbst bei maximaler Wirkung nur minimal auf. Mit Level am Compressor lässt sich hervorragend fürs Rock-Brett noch eine kleine Schippe drauflegen oder eben runter nehmen, um den Sound cleaner zu bekommen.
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Ein ziemlich bester Freund!!!
Don Tom , 20.05.2017
Kennt Ihr das Gefühl, wenn man schon beim Auspacken verliebt ist?

So war es mit dem CP-101...

Ich bin da vielleicht altmodisch aber ich verbinde mit einem soliden Gewicht automatisch Qualität und Zuverlässigkeit. Das Teil wird auch ohne Klettband auf meinem Board nicht verrutschen und viele, viele leidenschaftliche Tritte überstehen. Wobei ich nach etwa zwei Wochen sagen muss, dass das Kerlchen nur wenige Tritte zu verkraften haben wird, da ich es lediglich zu Beginn anschalten und zum Ende ausschalten werde.

Optik und Verarbeitung sind einfach bärenstark. Da gibt es nichts zu bemängeln. Besonders gut gefallen mir, wie gesagt, das solide Gewicht und die wunderbar schwergängigen Potis: aus Versehen verstellt sich da bestimmt nichts.

Ich nutze den CP-101 vor einem VOX AC-30 als erstes Pedal in der Kette. Der Amp läuft über den Normal Channel und den Low Gain Eingang. Dabei steht der Endstufen Master auf Maximum, der Vorstufen-Master etwa auf 30 Prozent, der Amp läuft also clean. Gespielt wird zurzeit eine Fender Tele (Mexiko). Nach dem CP-101 geht es weiter in den Walrus Audio Voyager (Overdrive), dann in den OCD Fulltone Overdrive und zuletzt in den EHX LPB1 Booster. Wah und Delay etc. lass ich jetzt mal außen vor.

Ich spiele nie clean, auch wenn der Amp ohne Vorstufenzerre eingestellt ist. Ich mag Zerre (nur Overdrive, keine Distortion) einfach aus den Pedalen. Zwei Overdrive-Pedals nutze ich um einen weichen, zurückhaltenden Zerrsound für Songs ohne größere Soli und einen etwas kräftigeren Zerrsound für Stücke mit Soli zu haben. Mit dem EHX-Booster kann ich dann jeweils die Lautstärke bei Bedarf anheben. Beide Overdrive-Pedale funktionieren übrigens wunderbar zusammen, wenn man Tone und Level gut austariert hat. Prinzipiell möchte ich während des Spielens weder an den Gitarren- noch an den Pedalpotis herumdrehen. Lieber habe ich zwei oder drei Pedale mehr. Ich bevorzuge große Vielfalt an Pedalen aber geringe Vielfalt an Reglern am jeweiligen Pedal.

Der Maxon CP-101 liefert mir genau, was ich wollte. Nur zwei Regler (Sustain und Level) und das war's. Und genau das, was er soll, liefert er auch: Butterweiches Sustain und druckvolle, warme Kompression, ohne dass sich das Signal moduliert oder gekünstelt anhört. Die Beschreibung auf der Produktseite trifft den Nagel auf den Kopf: warmer, weicher Vintage-Sound ohne Störgeräusche. Da brummt nichts, da kratzt nichts.

Bei Akkorden, Pickings oder Arpeggios klingt alles auch mit Kompression (Sustain und Level knapp über Mittelstellung) sehr differenziert. Bei Soli schweben die gehaltenen Töne wunderbar weiter ohne abzuknicken - ein Traum!!! Nie klingt es künstlich oder aufdringlich.

Entgegen der bisherigen Bewertungen kann ich nicht bestätigen, dass der CP-101 nur für Amps mit eingestellter Vorstufenzerre geeignet wäre. Bei mir funktioniert das so wunderbar...mir gefällt ein gewissen Maß an Kompression aber auch. Das alles ist natürlich Geschmacksache.

Eine weitere Besonderheit ist mir vor ein paar Tagen eingefallen. Alle AC-30 Besitzer dürften das gleiche "Problem" haben: wo und wann soll man die Röhren wirklich mal in höhere Lautstärkeregionen bringen, in denen so ein Amp erst richtig zu singen anfängt. Im Proberaum macht man sich da schnell Feinde. Das Ding ist einfach zu laut. Wenn man aber den Level-Regler zurückdreht, kann man den Amp ziemlich hochfahren und trotzdem die Lautstärke zähmen. Das klingt tatsächlich anders. Ob es mir gefällt oder nutzt, kann ich noch nicht beurteilen aber ich werde ein bisschen probieren. Dann sollte man aber auf jeden Fall auf den Bypass verzichten, da mit einem Tritt ein paar Trommelfelle weniger auf dem Markt sind.

Fazit: Wer nicht viel an Einstellungen arbeiten möchte und einen warmen, druckvollen Vintage-Sound mit feinem, cremigem Sustain sucht, sollte hier sein Glück finden können. Von mir dreimal JA - klare Kaufempfehlung. Und wenn man dann noch das Preis-Leistungs-Verhältnis in Betracht zieht, lohnt sich das Teil auch dann, wenn man es nur gelegentlich nutzt.
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