M-Audio Oxygen 49 Mk4

USB-Keyboard mit 49 anschlagdynamischen Tasten

  • 8 anschlagdynamische Trigger Pads
  • 8 zuweisbare Drehregler
  • 9 zuweisbare Fader
  • Transport Taster für z.B. DAW Steuerung
  • LCD Display
  • USB Buspowered
  • USB MIDI
  • Eingang für Sustain Pedal
  • Lieferumfang: USB Kabel, Quickstart Guide, Software "Ableton Live Lite" und "Sonivox Twist"
  • Abmessungen (B x T x H): 814 x 243 x 94 mm
  • Gewicht: 2,9 kg

Weitere Infos

Aftertouch Nein
Splitzonen 0
Layerfunktion Nein
Pitch Bend / Modulation Ja
Drehregler 8
Fader 9
Pads 8
Display Ja
MIDI Schnittstelle Keine
Anschluss für Sustainpedal Ja
USB Anschluss Ja
Netzbetrieb Nein
Batteriebetrieb Nein
Bus-Powered Ja

Runde vier

Mit dem preisgünstigen USB-Controllerkeyboard Oxygen geht M-Audio bereits in die vierte Generation. Neu sind die acht anschlagdynamischen Pads auf der rechten Seite, die aufleuchten, wenn man mit dem Finger auf sie einhämmert. Hier geht es um die Version mit 49 anschlagdynamischen Tasten, es gibt das Oxygen Mk4 auch noch mit 61 und 25 Tasten. Letzteres Oxygen-Modell verfügt aus Platzgründen nicht über neun Fader und Buttons, sondern nur über einen. Abgesehen von der Zahl der Tasten sind die Tastaturen identisch (zu beachten: nicht gewichtet und ohne Aftertouch), auch alle Bedienelemente gleichen sich exakt.

Remote Control

Die Oxygen-Keyboards sind für die softwarebasierte Musikproduktion und Liveperfomances konzipiert worden. Die neun Fader, acht Drehregler, acht Pads und das Transportfeld erlauben das Fernsteuern einer Digital Audio Workstation (DAW), ohne allzu oft zur Maus greifen zu müssen. Dabei gibt es bereits Presets für populäre DAWs wie beispielsweise Live, Pro Tools, Logic, Cubase sowie für zahlreiche Effektplugins und virtuelle Instrumente. Das sorgt in vielen Fällen dafür, dass Controller und Software nicht erst mühsam angepasst werden müssen und man direkt mit dem Musikmachen beginnen kann.

Moderne Musikproduktion

Einem Pianisten werden die ungewichteten Tasten nicht sehr zusagen, allerdings geht es hier auch nicht um ausdrucksvolles Klavierspiel, sondern um eine möglichst vielseitige Steuerzentrale des softwarebasierten Musikstudios. Insbesondere Laptopmusiker sind hier angesprochen, denn die Keyboards von M-Audio sind ausgesprochen leicht und werden per USB mit Strom versorgt. Die Transporttaster für Start, Stop, Record und Cycle sowie die zahlreichen Bedienelemente sind auf die Musikproduktion mit einer DAW zugeschnitten. Zwei spezielle Tasten ermöglichen es, zwischen verschiedenen Oktavlagen zu wechseln.

Über M-Audio

M-Audio gehört zu den bekanntesten Herstellern von MIDI-Controllern, Audio- und MIDI-Interfaces, Monitorboxen und anderen Studiogeräten. 1988 unter dem Namen Midiman gegründet, konnte sich das Unternehmen schnell einen Namen machen, wobei eine praxisorientierte Ausstattung und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis immer im Vordergrund standen. Mit der erfolgreichen Oxygen-Reihe war M-Audio maßgeblich daran beteiligt, die Gattung der MIDI-Controllerkeyboards für DAW-basierte Studios zu etablieren. Eine Zeit lang gehörte M-Audio zu Digidesign / Avid. Mittlerweile gehört die Marke zum inMusic-Verbund und setzt ihre Erfolgsgeschichte fort.

Alles an Bord

Denkbar ist es zum Beispiel, die Lautstärke von acht Tracks und dem Master mit den neun Fadern zu regeln, während die Drehregler Effekte steuern und die Pads Clips starten. Aber auch zum Fingerdrumming beim Beatmaking sind die Pads natürlich geeignet. Um direkt loslegen zu können, hat M-Audio mit Ableton Live Lite und Avid Pro Tools First zwei Einsteiger-DAWs beigelegt. Dazu kommen die Amp-Simulation Avid Eleven Lite, die multitimbrale All-in-One-Workstation Xpand!2 von Air Music Technology und der virtuelle Spectral Morphing Synthesizer Sonivox Twist. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist Akai Professional VIP 3, eine Schaltzentrale für VST-Instrumente und -Effekte, sowie eine 2 GB umfassende Soundbibliothek von Touch Loops.

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  • 2
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4.4 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Verarbeitung
Allrounder wie Vidal
30.09.2016
Nach umfangreicher Recherche und genauem Abwägen habe ich mich in Sachen Musikproduktion für das M-Audio Oxygen 49 MK IV entschieden.
Für mich war es eine verdammt schwierige Wahl, mich zwischen diesem Midi-Keyboard, dem Novation Launchkey 49 (fand ich die Optik billig und wenig ansprechend, sonst wäre es garantiert 'ne Top-Wahl gewesen) und dem Alesis VI 49 (wäre ausstattungstechnisch, verarbeitungstechnisch und optisch vermutlich die beste Wahl innerhalb der unteren Preisklasse gewesen, war aber leider etwas zu groß für meinen Schreibtisch - da hätte die Maus keinen Platz mehr daneben gehabt) zu entscheiden.

Aber unter den gegebenen Bedingungen empfand ich das M-Audio 49 MK 4 als die beste Wahl für meine Zwecke.

Nachdem ich dieses bereits intensiv ausgetestet habe, kann ich folgendes Feedback dazu abgeben:

Vorteile:
------------
- Mit den 49 Tasten, den standardmäßigen Pitch- und Modwheels, den vielen Dreh- und Schiebereglern, Buttons, Drumpads, der Transportkonsole und zahlreichen Editiermöglichkeiten des Midikeyboards bleibt eigentlich kaum ein Wunsch offen und selbst umfangreichere, komplexe Soundtracks lassen sich so mit vergleichsweise wenig Zeitaufwand umsetzen.
- Die Klaviatur ist recht ansprechend - lässt sich nach kurzer Eingewöhnungsphase gut drauf spielen - für die größte Anschlagsstärke (Velocity-Wert von 127) muss man in der Standardeinstellung allerdings schon ein bisschen kräftig draufdrücken (aber kein Problem, da man die Anschlagsempfindlichkeit folgendermaßen einstellen kann: "Edit"-Taste >>> "Vel Curve" (einmal drücken für Klaviatur, zweimal für Drum-Pads) >>> Zahlenwert von 1 bis 7 eingeben (wobei man von 1-3 zunehmend leichter auf die Tasten drücken muss, um eine starke Anschlagsgeschwindigkeit erzeugen zu können, die Nummer 4 ein lineares Anschlagsverhalten bewirkt und über die Nummern 5-7 nur jeweils eine feste Anschlagstärke durch Tastendruck - egal wie stark - erzeugt wird) >>> zum Schluss noch mit "Enter"-Taste bestätigen).
- Die Drumpads sind ebenfalls echt phat - 8 Pads reichen auch völlig zu für exzessives Drumprogramming - sollte man wirklich mal mehr Drum-Elemente für eine einzelne Drumspur benötigen, stellt man die Spur über die softwareinterne Transportkonsole im Musikprogramm auf "Overdub" (so zumindest die Funktion bei mir in Samplitude Pro X2 Suite) ein, lässt den Track mit den Drumpads in den entsprechenden Oktaven erneut durchlaufen und fügt die weiteren Drum-Elemente zu den bereits bestehenden in der gleichen Spur so einfach hinzu.
- Das Midikeyboard ist solide gebaut - entgegen Kritiken auf anderen Portalen finde ich die Drehregler ziemlich robust - auch die Schieberegler machen für eine angemessene Handhabung einen weitestgehend stabilen Eindruck.
- Trotz der Tatsache, dass es vor allem aus Kunststoff besteht, hat es eine sehr ansprechende Optik und ein stattliches Gewicht.
- Das Keyboard ist trotz der immensen Ausstattung relativ platzsparend - es hat keine leeren, sinnlosen Flächen - alles ist gut verteilt und sinnvoll angeordnet.
- Es sind alle standardmäßigen Oktaven über die vorgesehenen Oktaven-Wechsel-Tasten spielbar - für die Klaviatur als auch für die Drumpads (bzw. für das Wechseln der Oktaven bei den Drumpads >>> Oktaven-Tasten + Shift-Taste am Midi-Keyboard drücken).
- Es ist keine Installation von Treibern notwendig - einfach über USB und Plug&Play loslegen.
- Das MIDI-Keyboard lässt sich über viele spezielle Funktionen individuell programmieren - die erweiterten Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten kann man im umfangreicheren Onlinehandbuch einsehen. Dieses kann man auf der Firmen-Seite von M-Audio unter Support und Documents mit der Angabe des jeweiligen Produkts finden.
(englische Version des Online-Handbuchs empfehlenswert, da ich in der deutschen Version geringfügige Fehler gefunden habe bzw. mitunter falsche Tasten angegeben sind)

Nachteile:
---------------
- Auf den ersten Eindruck vermitteln die Synth-Action-Tasten ein völlig anderes Spielgefühl und einen ungewohnten Tastenwiderstand im Vergleich zu einem richtigen Flügel/Piano - kann man sich aber binnen kurzer Zeit recht gut dran gewöhnen.
- Das Keyboard hat bei mir einen minimal unterschiedlichen Tastenabstand - differiert bei einigen Tasten lediglich um 1 Milimeter, ist allerdings kaum wahrnehmbar und nicht wirklich von großer Bedeutung beim Spielen.
- Das MIDI-Keyboard besitzt keine Aftertouch-Funktion zum nachträglichen Beeinflussen des Signals einer gedrückten Taste (hätte das Oxygen 49 MK IV nahezu vollkommen gemacht - kann man aber in dieser Preisklasse nicht wirklich erwarten und lässt sich zudem auch alles recht gut über Automationen bewerkstelligen).
- Die Transportkonsole des Keyboards wird bei meiner Musiksoftware/DAW (Samplitude Pro X2 Suite) offenbar nicht standardmäßig unterstützt (es werden für meine DAW leider keine - die Prozedur der Konfiguration vereinfachenden - Treiber für Direct-Link angeboten) - kann man aber über die System-Optionen in der DAW und über die Programmierungsfunktionen des Keyboards noch nachträglich einstellen (z.B. über die MMC-Funktionen >>> siehe Onlinehandbuch).
- Neben dem USB-Anschluss wäre eventuell noch ein alternativer Midi-Anschluss als direkte Verbindung zu einem Audio-Interface wünschenswert gewesen (funktioniert aber auch über die USB-Verbindung zum Rechner - bei gleichzeitiger Benutzung eines externen Audio-Interfaces - sehr gut, reibungslos und flüssig, ohne dass dabei zwischen Audio-Interface und Midi-Keyboard eine direkte Verbindung existiert. Theoretisch könnte man das Midi-Keyboard über einen entsprechenden USB-auf-Midi-Adapter direkt mit dem Audio-Interface verbinden - wird aber im Handbuch davon abgeraten).

Fazit: Sehr gutes Midi-Keyboard für die professionelle Musikproduktion mit nur unwesentlichen Schwachstellen, dafür sehr guter, umfassender Ausstattung, vielfältigsten Editier-Möglichkeiten, gutem Spielgefühl, an das man sich nach kurzer Zeit voll und ganz gewöhnen kann, ansprechender Optik und Verarbeitung - und das alles zu einem wirklich unschlagbaren Preis.
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Gesamt
Bedienung
Features
Verarbeitung
Für mich passts.
bukko, 20.03.2018
Ich verwende das Oxygen zusammen mit Reason 10. Einerseits steuere ich damit die DAW und ihre/seine Geräte, andererseits brauch ich die Keys, um meine Songs zu instrumentalisieren. Da ich meine Songs bisher nur auf Gitarre geschrieben habe, habe ich mich für dieses MK entschieden, da es ein Werkzeug ist meine Ideen kreativ umzusetzen. Keys, Pads, Fader, Potis.

Tastatur:

Die Tastatur ist für den Preis angemessen. Das nun die Keys untereinander mal 1mm Abstand haben und mal nicht, stört nur das Kabel meiner Kopfhörer, sollte es mal drin stecken bleiben.

Anschlagsdynamik

Die Anschlagdynamik (Synth-Action) wird über die Velocity vom Keyboard an die DAW übertragen. Das macht das MK auch eigentlich ganz gut. Jedoch darf man, in keiner Velocity-Einstellung, komplett dynamisches Spielen erwarten, d.h. von "sehr leise" bis "sehr laut". In default-Einstellung z.B. lässt sich ein "laut" und "sehr laut" nur schwer präzisieren, erfühlen oder antizipieren. Und für sehr laut muss ich schon rein-"hacken". Es kommt mir vor als würde das "laut" übersprungen, da ich es nicht "erwische". Auch nach einer intensiven 2-wöchigen Eingewöhnungsphase nicht. Aber, ganz ehrlich, dafür habe ich das MK auch nicht gekauft. Das können wahrscheinlich andere Keyboards besser auch gleicher Preisklasse. Aber dafür fehlen den anderen, die Fader und Potis und evtl. auch Pads. (Anm. Nein, ein 25 Tasten MK käme nicht in Frage, ich merke das ich die 49 Tasten wirklich brauche)

USB-MIDI / Mapping

Reason hat das Gerät nur als MKIII erkannt. Wobei ich mir denken kann, dass es zum MKIV keinen Unterschied gibt, oder aber Reason nur das Remote-Profil für MKIII hat. Wie dem auch sei. Die Standardsachen gehen. Lediglich die Drehpotis und die Slider muss man selbst per Override pro Projekt neu zuordnen.

Pads

Die Pads sind ganz ok. Aber, wie bei der Tastatur lassen sich keine super-dynamischen Sachen drauf einspielen.

Fazit

Ich bin der Meinung, dass mir das Oxygen mehr als nur reicht. Es ist ein Allrounder das meinem Zweck dient. Songwriting und Instrumentalisieren von Songs. Fertig. Wie gesagt, mein Hauptinstrument ist Gitarre. Das MK ist für mich als Support und Kreativ-Instrument gedacht.
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Verarbeitung
Erfüllt seinen Zweck
Rainer Fröhlich, 27.08.2020
Ich benutze es in meinem "Kellerstudio" um in Reaper die Mitschnitte der Bandproben abzumischen und etwas aufzupolieren. Die einfache Zuordnung der Regler und Potis haben da meinen Workflow vereinfacht. Sie könnten hierfür einen längeren Weg haben und etwas feinfühliger sein. Unterm Strich passt es jedoch.
Weiterer Einsatzzweck ist das Einspielen von Mididrums und anderen Midiinstrumenten beim Songwriting auch hier bin ich mit Anschlagverhalten und Dynamik zufrieden. Dabei geht es mir nur darum meinen Mitmusikern ein Grundgerüst und die Idee vom Song an die Hand zu geben. Das Einspielen erfolgt dann über richtige Instrumente. Klar gibt es für jeden meiner Einsatzzwecke bessere Lösungen aber als Allrounder gibt es für mich bei dem Preis keinen Grund zum meckern.
Die Installation war problemlos es wurde sofort von Reaper erkannt und alles andere habe ich mir persönlich konfiguriert.
Die Verarbeitung ist in Ordnung es ist sehr leicht und der Kunststoff fühlt sich einfach an. Bei mir hat es seinen festen Platz bei häufigen Transportieren oder hin und wegräumen hätte ich Bedenken das es lange hält.
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Features
Verarbeitung
Reicht völlig aus
der_jonas_da, 07.04.2020
Das Keyboard steht auf meinem Schreibtisch als Eingabegerät für Virtuelle Instrumente und für das Schreiben von Noten.

- Anschlagsdynamik: Eher nicht so gut, war aber auch zu erwarten. Eine Velocity im oberen Viertel zu triggern ist eher schwer; entweder man ist im unteren Viertel oder direkt beim Wert 127...

- Mod Wheel, Fader und Drehregler: Das Mod Wheel funktioniert super und fühlt sich hochwertig an. Die anderen Fader und Knöpfe sind für den Preis ok, aber völlig ausreichend.

- Ändern von MIDI CCs: Es ist einfach grauenvoll ein Fader einem MIDI CC allein mit der Klaviertastatur zuzuordnen. Eine App oder ein kleines Programm würde dem sicher Abhilfe schaffen.

- Verarbeitung: Das Teil ist eine Plastikschleuder. Dennoch fühlt sich alles brauchbar an und das Keyboard steht rutschfest auf meinem Schreibtisch, dank den Gummifüßen und des Gewichtes.

Zusammengefasst ist dieses Keyboard für den Preis gut. Es erfüllt meine Erwartungen und wird seinem Preis gerecht. Empfehlenswert ist es, wenn man Streicher oder Synthies einspielt (die nicht unbedingt Velocity brauchen) und dadurch, dass es so kompakt ist frisst es nicht zu viel Platz auf dem Schreibtisch.
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