Line6 Relay G30 Funkanlage

1239

2,4 GHz Gitarren- und Bassfunkanlage

  • 6 schaltbare Frequenzen
  • Audio-Frequenzbereich 10 - 20.000 Hz
  • max. SPL: 118 dB
  • Reichweite bis zu 30 m (umgebungsabhängig)
  • Ein- und Ausgang: Klinke
  • Batterielaufzeit ca. 8 Stunden
  • LED-Ketten für Status und Batterieanzeige
  • schaltbare EQ-Einstellungen zur Simulierung verschiedener Gitarrenkabel
  • kompakte und stylische Bauart
  • inkl. Batterien, Netzteil, Kabel und Bedienungsanleitung
  • Abmessungen (Receiver): 110 x 80 x 33 mm
  • Abmessungen (Transmitter): 85 x 65 x 35 mm
  • Kabellänge: 501 mm
Kanäle Gitarre 1
Übertragungstechnik digital
Frequenz 2400 MHz
Sendertyp Taschensender
Receivertyp Pedalboard
Abnehmbare Antenne Nein
Ladesystem Nein
Integrierter Akku Nein
Erhältlich seit August 2009
Artikelnummer 228151
Verkaufseinheit 1 Stück
Frequenz von 2400 MHz
Frequenz bis 2400 MHz
wählbare Frequenzen 6
Frequenzdisplay 1
Diversity 1
Akku Sender Nein
Ausgang 6,3 mm unbal.
Receiverbreite mm 80 mm
Receiverhöhe in mm 33 mm
Receivertiefe in mm 110 mm
Rackkit Nein
Mehr anzeigen
185 €
Versandkostenfrei und inkl. MwSt.
In 13-17 Wochen lieferbar
In 13-17 Wochen lieferbar

Dieser Artikel trifft bald bei uns ein und kann anschließend sofort verschickt werden.

Informationen zum Versand
1

Hinweise zu den unterstützten Frequenzbereichen

Hier sehen Sie, welche Frequenzbereiche von dieser Drahtlosanlage unterstützt werden und in welchen Ländern diese Frequenzen auch in Zukunft für Drahtlos-Anwendungen erlaubt sind.

Alle Angaben ohne Gewähr!

709 Kundenbewertungen

A
Gutes Einsteigersystem
Anonym 22.04.2016
Lange hatte ich mit dem system geliebäugelt, wollte endlich vom Kabel weg.
Geld war knapp, günstig musste es sein.
Also hab ich mir das System bestellt.

Paket kam an, habs ausgepackt und erstmal angeguckt.

Der Sender:
Der Sender ist aus Plastik und wirkt nicht ganz so wertig. Auch dem Batteriefach wollte ich nicht ganz trauen - punkto Batteriefach, da hat mir die Beschriftung gefehlt wie die Batterien reinkommen, so hab ich oft immer probiert weil ich es mir nicht merken konnte.
Die Befestigungsklammer zum befestigen am Gurt schien mir erstmal in Ordnung, allerdings bestätigte sich der Mangel der schon häufiger erwähnt wird.
Die Klammer leiert aus und hält nicht mehr wirklich, habs immer mit Gaffa, Zumpel oder Kabelbinder am Gurt befestigt.

Ansonsten, Channelauswahl auf der Oberfläche und der Anschalter auf der Oberseite. Einfach.
Auch gut: Es werden konventionelle Klinkenstecker verwendet. Damit schwindet die Notwendigkeit von spezialkabeln mit Mini-XLR-Steckern.


Der Empfänger:
Der Empfänger wirkt ganz gut und hält auch mal einen Fehltritt aus. Unterseite ist recht grade, sodass man ohne Probleme Velcro draufkleben kann und das Ding auf dem Pedalboard ordentlich befestigt ist.
Ansonsten auch hier, Plastik weit und breit - ist halt ein Einsteigersystem.
Anzeige über Batterie und Empfang, Regler für Channel und Cable-length Auswahl.
Selbsterklärend.
Klinkenbuchse auf der linken Seite.

Zur Frequenz:
2,4 GHz ist erstmal eine Frequenz die man nutzen kann.
Die Frequenzen sind die nächste Jahre anmeldefrei und können ohne weiteres benutzt werden.
Manko: Stichwort Wellenlänge - Aufgrund der Trägerfrequenz sind die Wellen ziemlich kurz und entsprechend schwingen diese schnell aus, das wiederrum bedeutet, dass die Reichweite darunter leiden muss.
Eine Reichweite von 10 m sind möglich, allerdings sollte dann direkter Sichtkontakt vorhanden sein.
Je nach Bedingung sind die 10 m realistisch. Auf mehr sollte man sich nicht verlassen.

Was man auch nicht vergessen sollte: auf 2.4 GHz funkt WLan, ebenso sind weitere 19 Geräte bei der Bundesnetzagentur angemeldet, welche auf der Frequenz funken.
Beim einschalten legt man gerne mal das eigene Wlan und das der Nachbarn komplett lahm.
Andersrum kanns aber auch passieren, dass das Wlan das Funksystem lahm legt, das sollte man im Hinterkopf behalten.

Fazit:
Schönes System für den Einstieg ins Kabellose.
Funktioniert und fühlt sich wie ein Kabel an, es gibt keinen Unterschied.
Funktioniert für Bühne und Proberaum. Sender ist etwas lieblos zusammengebaut, fühlt sich minderwertig an. Klammer leiert aus.
Ansonsten - jeder der wenig Geld hat aber trotzdem nicht mehr Kabelgebunden spielen will, der könnte damit glücklich werden.
Bedienung
Features
Verarbeitung
9
1
Bewertung melden

Bewertung melden

Na
Endlich Wireless mit gutem Sound!
Nick aus F. 04.04.2016
Bisher benutzte ich für meine Kontrabassabnahme Analoge Teile wie das AKG WMS 40. Da sich aber ab diesem Jahr die Gesetze für Wireless-funkanlagen geändert haben, war ich gezwungen mir was neues zu kaufen.

Nach etlichen Überlegungen entschied ich mich für das im Gigahertzbereich-sendende Line6 Relay G30. Und ich muss sagen, es war genau das Richtige!

Natürlich musste ich mir für die Befestigung am Kontrabass irgendwas neues einfallen lassen, aber die montierte Gurtklemme liess sich ganz einfach an den Saiten unterhalb des Steges klemmen.. et voilà! keine lose oder unsichere Haftung!

Frequenzkreuzungen gehören der Vergangenheit an! Ich selbst habe bisher nur ein einziges Mal Probleme damit gehabt, weil an einer Veranstaltung jemand ebenfalls mit einem Line6 Funkmikro über die selbe Frequenz sendete.. Ein einfacher Switch auf den Kanalregler und das Problem war beseitigt. Auch habe ich noch nie Irgendwelche Kreuzungen mit WLAN Netze erlebt.. bisher immer alles Problemlos.

Das wichtigste allerdings ist der Sound. Und da hat Line 6 ganze Arbeit geleistet! Während Analoge Wireless-Anlagen ständig Probleme bei den Bassbereiche hatten und diese oft gnadenlos abschnitten, ist es beim Line6 genau Umgekehrt: Die Bässe werden beinahe schon eher angehoben! Ich musste am Amp jedenfalls die Bässe etwas runterdrehen, sonst wär es schlichtweg zuviel des Guten gewesen..

Und daher schon bei den wenigen Minuspunkten:
Das Gerät hat keinen Gainregler! Man muss schlichtweg mit dem auskommen was da rauskommt und das ist ehrlich gesagt ordentlich an Gas bzw. Gain :) Mit anderen Worten: man muss am Amp ordentlich zurückdrehen, sonst überschlägt sich der eingangspegel am Amp! Aber wer sich damit auskennt der weiss: lieber zuviel als zuwenig Ausgangs/ bzw. Eingangspegel ! ;-)

Der zweite Minuspunkt ist wie andere hier bereits vermerkt haben, die Verarbeitung des Senders, denn dieses ist halt aus günstigem Plastik:
Die Klappe zum Batteriefach kann durchaus mal leicht aufspringen. Ergo: Die Batterien verlieren den Kontakt und der Sound verschwindet.. eifach so, mitten im gig... Lösung: Mit kleinem Gaffatape zukleben und fertig. ;-)

Ein weiterer Kleiner Minuspunkt: Die Batteriedauer. Ich wurde halt vom AKG WNS40 richtig verwöhnt, weil eine einzige Batterie eeeewig hielt. Das ist dann beim Line6 leider etwas anders. Auch habe ich mal Lithium-Batterien ausprobiert. Doch ohne Batterie-Tester kann auch eine langanhaltende Lithium-Batterie irgendwann mitten beim Gig ausgehen.. Ein kleines dilemma halt.. Deshalb als Tipp: entweder einen Batterietester zulegen, oder einen Grosspack an Alkaline-Batterien kaufen und vor jedem Gig Batterien wechseln. Dann ist man auf der Sicheren Seite. Bei mir hat aber auch schon ein Satz bis zu 2-3 Gigs gehalten.. Kommt also echt auf die Auslastung an..

Im Grossen und Ganzen: ein grosser Sprung nach Vorne was die Sound- und Übertragungsqualität angeht! Alles andere kann man für sich einstellen... ;-)
Bedienung
Features
Verarbeitung
4
0
Bewertung melden

Bewertung melden

S
Top für die Saite
Shorty 16.07.2014
Das G30-Set ist mehrfach beschrieben und für gut befunden. Ich selber habe erst mit dem Gitarren-Bundle TX35/RX-V35 rumgetestet. Davon bitte die Finger weg, wenn ihr Saiteninstrumente damit übertragen wollt (siehe Bericht dort).
Die Tests im Vorfeld auch mit einer geliehen G30-Anlage für ein paar Proben und einen Gig waren voll überzeugend.
Die Übertragung, das Hauptaugenmerk einer jeden Sendeanlage, ist absolut Top.
Ich schicke das Signal aus einem Warwick Thumb mit Aktiv-EMG's in meinen Ashdown ABM500 mit 6x10" Box. Bei der Zusammenstellung kann man, so behaupte ich mal, schon was über die Tonwiedergabe sagen.
Von den Höhen bis zu den ganz tiefen Bässen - alles präzise und - ganz wichtig - sofort da. Bitte nicht auf Latenzzeiten rumreiten. Die bekommt ihr wahrscheinlich nicht mal im Studio wirklich geprüft. Der Bereich bleibt nackte Theorie.

Mein Vergleich erfolgte immer mit einem guten Kabel. Großer Vorteil im direkten Vergleich: es gibt nichts einzustellen. Man hat mit Kabel und Sender ein nahezu 100% identisches Ausgangssignal anliegen. Wichtig, wenn man z. B. doch mal auf ein Kabel wechseln muss, weil man die Akkus ausgereizt hat und nichts Frisches im Gepäck ...

Die Haltbarkeit meiner beiden Akkus liegt bei locker über sechs Stunden. Ich habe sie noch nie ins Limit geschickt, da ich nach zwei Proben à ca. 3 bis 3,5 Std. immer wechsle. Sie danken es einem mit langer Haltbarkeit!

Die Kabelsimulation ist aus meiner und unseres Gitarrist Sicht unsinnig. Nehmt lieber den Tonregler am Instrument oder Amp.

Der große Knackpunkt bei Line6 ist die Verarbeitung, bzw. Materialien. Es ist billiges Plastik, machen wir uns da mal nichts vor.
Tipps aus der Bastelecke:
der Metall-Clip wird in zwei Plastikstöpsel eingerastet. Spät. beim dritten Anlauf, das Teil an den Gurt zu bekommen, ist der Plastikstöpsel abgebrochen.
Ganz wichtig daher die Prävention: beim Metall-Clip die (eigentlich überflüssige) Mittellasche hoch biegen, so dass sie nicht mehr auf den Plastikstöpsel drückt. Sie kann sogar etwas nach außen abstehen - umso besser.
Jetzt passt auch ein Ledergurt in den Clip, ohne gegen den Plastikstöpsel zu drücken.
Sichert das Instrumentenkabel beim Verlegen vom Sender zur Klinkenbuchse am Instrument, indem ihr es durch ein Loch oder Schlitz im Gurt gezogen wird. Die Zuglast muss weg vom Sender, bzw. Clip.
Ein Winkelstecker zum Instrument ist in vielen Fällen auch eine ganz wichtige Präventionsmaßnahme, um hier auch bei eine wilderen Gangart auf der Bühne "Ruhe" in die Halterung zu bekommen.
Ist der Plastikstöpsel ab, hilft Einschicken. Ist aber auch nicht immer super, weil's eh häufiger vorkommen kann. Mit UHU-Endfest300 z.B. wieder einkleben, sauber fixieren, nach ca. sechs Stunden vorsichtig große Überstände entfernen und schon hat die Sache Ruh - nachhaltig.

Unterem Strich kann ich derzeit diese Anlage jedem nur ans Herz legen. Bei dem Preis sowieso! Die Qualität ist die Sende-/Empfangsleistung. Den Rest kann man pimpen und hat so was wirklich reelles.
Bedienung
Features
Verarbeitung
4
1
Bewertung melden

Bewertung melden

Ma
Die zwei Seiten des Relay 30
Michi aus U. 18.06.2010
Nachdem ich das Line6 Relay nun ausgiebig im Proberaum, sowie bei Livegigs getestet habe komme ich zu folgendem Ergebnis. Die Features des Relay 30 sind super, auch mit der Reichweite des Senders und der Lebensdauer der Batterien bzw. Akkus hatte ich noch nie Probleme.
Jetzt kommt das große Aber!!!

Die Klammer zum festclipsen am Gürtel kann man getrost wegschmeissen. Die hält sowieso nicht. Ich habe mir eine günstige Fototasche zurechtgeschnitten, in die der Sender genau hineinpasst. Das funktioniert sehr gut. Line6 sollte die Metallklammer weglassen und gleich ein passendes Täschchen dazupacken.

Es kommt noch schlimmer! Beim letzten Gig ist mir der Sender aus ca. 50-60 cm höhe auf den Bodenn gefallen, was zur folge hatte das der Verschluss vom Batteriefach abgebrochen ist. Und wenn der Verschluss nicht einrastet, haben die Batterien nun mal keinen Kontakt.

Das Problem habe ich mit einem ca. 3-4 mm breiten Gummiring gelöst, den ich 2-3 mal stramm um das Batteriefach wickele, damit der Kontakt hergestellet wird. Das funktioniert einwandfrei und ist sogar sicherer als der Billigverschluss von Line6. (Man sollte natürlich immer ein paar Gummiringe in Reserve haben).

Fazit: Ich würde den Line6 Leuten raten lieber 50-60 Euro mehr für das Teil zu verlangen und dafür das wirklich gut funktionierende Teil auch Roadtauglich zu machen
Bedienung
Features
Verarbeitung
14
0
Bewertung melden

Bewertung melden

Passend von YouTube