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Line6 HX Stomp

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Multi-Effektpedal

  • Multi-Effekt Prozessor mit dem Helix Sound
  • über 300 Effekte und Models aus dem Helix, M-Serie und anderen Line6 Produkten
  • 6 gleichzeitig nutzbare Verstärker-, Boxen und Effektblöcke - einschließlich Looper und IR-Loading
  • farbiges LC-Display
  • integriertes Audiointerface
  • 3 Fußtaster mit farbkodierten LED-Ringen
  • Midi In und Out
  • Expressionpedal Anschluss
  • Eingang: L/ Mono und Rechts
  • Ausgang: L/Mono und Rechts
  • USB
  • Midi In und Out/Thru
  • Kopfhörerausgang
  • FX-Loop
  • Aux In
  • Abmessungen: 17,8 x 12,6 x 6,6 cm
  • Gewicht: ca. 800 g
  • Anschluss für 9 V DC 3 A Netzteil
  • inkl. Netzteil
Bauweise Floorboard
Amp Modeling Ja
Drumcomputer Nein
Inkl. Stimmgerät Ja
Expression Pedal Nein
USB Anschluss Ja
Kopfhöreranschluss Ja
MIDI Schnittstelle Ja
Line Out Ja
Batteriebetrieb Nein
Inkl. Netzteil Ja
Erhältlich seit November 2018
Artikelnummer 450218
569 €
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In 3-4 Wochen lieferbar
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10 Verkaufsrang

Der kleine Bruder

Mit dem HX Stomp verfrachtet Line 6 die Klangkompetenz des renommierten Helix in ein kompaktes Pedal. Resultat ist ein digitales Komplettsystem für ambitionierte Gitarristen und Bassisten im Taschenformat. Die Hardware simuliert die Kernelemente Verstärker und mikrofonierte Boxen ebenso wie vor- und nachgeschaltete Effekte aller Art, natürlich speicher- und nach Belieben konfigurierbar. Dank eines leistungsstarken Signalprozessors kann HX Stomp zwei komplette Signalstränge mit Verstärkern und Boxen erzeugen oder auch als üppiger Multieffekt arbeiten. Selbst als USB-Audio-Interface ist das Pedal nutzbar.

Gitarrenrack im Taschenformat

HX Stomp bietet erstklassige Simulationen von 62 Verstärkerkanälen, 37 Boxen, 17 Mikrofonen und mehr als einhundert Effekttypen. Dank eines leistungsstarken Signalprozessors lassen sich dabei sogar zwei Signalstränge anlegen - ein speicherbares Komplettsystem, das in jede Tasche passt. HX Stomp setzt für seine authentischen Klangergebnisse auf eine aufwändige Modellierung auf Komponentenbasis. Dazu lassen sich auch Impulsantworten für die Boxensimulation laden. Das Farbdisplay gestattet eine geradlinige Bedienung. Dazu ermöglicht eine erstaunliche Schnittstellenausstattung eine sinnvolle Integration in unterschiedlichste Umgebungen, bis hin zur USB-Anbindung an den Rechner für mögliche Aufnahmen. Das Gerät ist trotz seiner Größe geradlinig bedienbar und kann zudem komfortabel über eine kostenlose Editor-Software vom Rechner aus konfiguriert werden.

Turbo für Gitarristen und Bassisten

HX Stomp punktet immer dann, wenn Sie live, bei der Probe oder Ausarbeitung von Ideen auf eine umfassende Auswahl hochwertiger Verstärkerklänge und Effekte zurückgreifen möchten - Speicherbarkeit, MIDI- und Echtzeitsteuerung inklusive. Aufgrund seiner immensen Auswahl an Verstärkern und Effekten ist HX Stomp dabei genreübergreifend einsetzbar - vom Top 40 Musiker über Djent-Metaller bis hin zum Bassisten. Und schließlich ist das regelmäßig durch den Hersteller aktualisierte HX Stomp auch für Linepegelsignale und Keyboards ein echter Tipp.

Über Line 6

Der amerikanische Hersteller Line 6, der seit 2014 dem Yamaha-Konzern angeschlossen ist, gehört zu den Pionieren im Bereich der digitalen Verstärker für Gitarristen. Schon 1996, im Jahr der Firmengründung, wurde der weltweit erste digitale Modelingverstärker AxSys 212 vorgestellt. Der Durchbruch gelang Line 6 mit dem POD (1998), der Modeling-Sounds erstmals im Heimstudio verfügbar machte. Seit 2015 sorgt die Helix-Serie für nochmals deutlich verfeinerte Simulationen. Daneben hat der Hersteller aus Kalifornien seit Jahren mit der Variax-Technik eine Möglichkeit geschaffen, auch den Klang der elektrischen Gitarre per Modeling zu flexibilisieren. Neben Effektpedalen hat Line 6 auch Software und Aufnahmetechnik im Angebot und im Bereich digitaler Funkstrecken zur Tonübertragung und kleiner Beschallungsanlagen am Markt präsent.

Universelle Ergänzung und Sicherheitsnetz

HX Stomp ist eine praktische Komplettlösung für die Aufnahme von Ideen - jederzeit einsatzbereit. Gleichzeitig ist das Pedal auch live in der Lage, die gesamte Verstärkerkette zu ersetzen und auf diese Weise stressfrei konsistente Klangergebnisse mit beachtlicher Klangvielfalt zu liefern. Genauso kann HX Stomp aber auch als Sicherheitsnetz oder Aufnahmeweg mit Boxensimulation fungieren oder einfach jedes bestehende Setup um weitere Klänge und Effekte sinnvoll ergänzen.

Im Detail erklärt: Komponentenmodellierung

Bei der Komponentenmodellierung wird eine reale Schaltung Bauteil für Bauteil vermessen und in der digitalen Emulation entsprechend mit diesen Eigenschaften nachempfunden. Auf diese Weise werden auch die Besonderheiten spezifischer verbauter Bauteile, deren Ansteuerung und deren Kennlinien erfasst. In der Summe ergibt sich durch dieses Vorgehen ein Klangergebnis, das sich sehr nah an einem ausgewählten Original und nicht an einem generischen Schaltplan orientiert. Gleichzeitig ergibt sich hieraus ein verblüffend authentisches, dynamisches Spielverhalten.

186 Kundenbewertungen

W
WOW - HX Stomp+ meine veränderte Welt danach
Werner3000 24.09.2020
Mein Bandkollege meinte" heutzutage spielt man digital live", weil man keine schweren Boxen mehr schleppen muss. Das sei so. Viel mehr hat mich aber interessiert wie gut Digitales-Processing ist, am PC funktioniert das ja schon bestens.
Also das HX bestellt.
Summary: ich bin fasziniert von den Möglichkeiten und es macht süchtig und es ist was für Soundtüftler: ich kann sooo viel einstellen (Achtung keine Zeit mehr für Gitarre üben, spiel repetitiv das gleich Riff gefühlt tausend mal um den Unterschied der gefühlten 10.000 Sounds und Einstellungen auf allen verfügbaren Lautsprechern zu testen) :
Facts:
41x3 Presets
Jedes Preset mit:
6 Effekten pro Prest möglich.
Zig Effekte als Auswahl am besten geht das von PC aus geht aber auch einfach am HX.
Effekte sind: Distorsion, Filter, Modulation EQ, Delay, Chorus, Reverb etc und das spezielle digital: Amp+Cab Modelling, nur Amp (nur Amp) , oder nur Cab, Alternativ kann statt dem Cab (=Cabinet /Loudspeakers) auch ein IR verwendet werden. IR muss extra gekauft werden (über Line 6 Plattform möglich). IR= Impulse Response, also generauer EQ Abbildung des Frequenzspektrums des Lieblings Speakers.

Jeden Effect kann man viele Paramter Einstellen wie beim echten Pedal.
dazu gibt es 4 Menus am HX:
a) Preset up/Down + Tap tuner
b)Snapshots (3) (hier kann man jeden Paramter am Effectpedal genauso abspeichern wie man in gern hätte)
c)Direkt Effekte( Pedale steuern) also on off
d)3 Presets zur Auswahl (jeweils pro taster)

Man kann auch (GENIAL!) global settings z.b. EQ settings wählen also wenn man zB nur E Gitarre spielt (es geht ja auch Bass, Acoustic Guitar, Keyboard etc) dann kann man Low Cut (gut) und HiCut (genial) z.B auf 8kHz legen mehr braucht ne E gitarre nämlich nicht hier kann man nach meinem Gehör auch diese unagenehmen zu hohen Frequenzen die bei FRFR auftreten eliminieren (Anmerkung das macht meines Wissens zB eine FRFR Guitar AMP auch!)
Habe begonnen mit AMP Simulation und IRs (muss man kaufen) rumzuspielen mit dem Effekt dass das auf meinen Studiomonitoren super klingt aber mein geliebter AMP (FBJ) den digitalen Sound nicht mehr bringt (mit AMP Simulation)
hab dann noch Preset Sounds gekauft (super aber zu laut, also ALLE gekauften Presets im Volume runterdrehen)
Anmerkung: die vorinstallierten Presets sind ziemlich gut , man muss nur etwas rumdrehen (Hall weniger, EQ anpassen etc)
Nochwas es klingt ja mit jeder Gitarre und jedem Raum etwas anderes also im wesentlichen am Anfang auf
Volume
Hall (was leise gut Klingt ist laut oft sch… = weniger Hall ist mehr)
Wenn etwas geübt dann auch
Amp EQ (Bass, Middle, Treble (hängt auch von verwendeter Gitarre ab, also Tele anders wie Strat etc))
fokusieren, hier kannst du nochmal das beste aus Gitarre und Raum rausholen ;)

**Wer A sagt muss auch B sagen war dann mein Motto.
Beides parall zu betreiben war mir zu viel.
Analoge Pedals und Amps verkauft !

NACHTEIL beim HX man braucht aus meiner Sicht noch unbedingt

A) (Emission Engineering) Pedal (1Fusschalter eingebaut + Pedal) oder
B) Doppelschalter ebenfalls Emission Engineering oder z.B Boss FS7 (Stereokabel! Etc.) um z.B. PRESET UP und PRESET DOWN mit Fuß durchzuwählen und am HX die 3 Taster für Sounds zu haben (Snapshots ist da mein Favorit, = eingespeicherte Sounds , du kannst jeden effect als snapshop , jede Einstellung speichern ..genial)

Die Studiomonitore sind sehr gut (ADAM AX3), aber wenn ich selten aber doch ZUHAUSE lauter aufdrehe (ok täglich) dann sind sie zu schwach vom Sound. Was muss nun her? habe ewig im inet recherchiert ,
nun das schwere Laney LFR11 geordert (Thomann) 20kg kann man doch nicht schleppen? ist doch genau der Grund warum ich das HX gekauft habe, aber ..ach ja ich muss es eh nicht schleppen, ist ja "nur" nur für Zuhause. Bei GIg nur HX Stomp (+ FS7) . ..

Ob der LFR 112 passt wir werden sehen. Ich werd s posten. Noch was wer überlegt auf digital FRFR (full range flat response(neutraler Loudspeaker)) umzusteigen, ihr braucht auf jeden Fall mal Zeit zum Lernen und Interesse an Gitarreneffekten (was nicht geht: Effekt mit Amp+Cab auf normale Gitarrenbox, was geht Amp simulation und Cab simulation ausschalten und dann auf normalen Gitarrenamp als als weiteres Pedal nutzen, nur dann nutzt man nur 50% vom gerät)

Nachtrag 1: LFR112 sehr guter Sound speziell wenn verzerrt und lauter. Wenn leise ist Adam genauso ok. Wenn Lauter Laney FR viel mehr Druck (Hallo Nachbarn!) Cool auch die Höhenanpassung. Camp Simulation habe ich noch nicht getestet.
Mir fehlt der Vergleich zu anderen Speakern. Generell mit Digital bekommt man seinen geliebten Sound aus meiner Sicht schon hin vor allem hat man viele Möglichkeiten interessantere Sounds zu erzeugen (ja analog auch), aber du musst auch bereits sein dafür Zeit aufzuwenden. Ich glaube aber dass es in Zukunft noch viel mehr Möglichkeiten digital geben wird.

Nachtrag 2: Ich verwende gekaufte IR von Celestion und bilde mir ein der Sound wir nochmals besser, aber ist das wirklich so..hmmm
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
11
3
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M
Gute Sounds - einfache Bedienung!
MatzeF 08.12.2019
Hi!

Wer hat's nicht ausprobiert: POD. Damals die Wunderkiste schlechthin. Nach der ersten Begeisterung aber ging der Weg meist wieder zurück zum Amp. So auch bei mir.
Nachdem ich jahrelang unterschiedlichste Mesa Boogie Amps gespielt habe und irgendwann aus verschiedenen Gründen (meist Lautstärke, Größe der Veranstaltung, später dann InEar, usw.) bei einem Fractal AX8 gelandet bin war ich trotzdem noch auf der Suche nach einem kleinen Gerät, das ich als Ersatz verwenden kann, sollte mal das große Teil ausfallen. Oder aber, für Proben, wenn's mal schnell gehen soll, wäre was Kleines auch nett. Also: HX Stomp!

Die Bedienung ist denkbar einfach. Sowohl über den Editor, als auch über das Gerät selbst. Und das sage ich als jemand, der sicher kein Interesse an Technik und und dem Scrollen durch zig Menüs hat.

Die Werkspresets geben einen breiten Überblick über die Fähigkeiten des HX Stomp. Vom Einsatz als DI-Lösung über Vorschaltgerät, Verwendung mit Keyboard, Bass, Akustikgitarre, 4-Kabel-Methode, hier wird alles möglich.
Das Ändern der Presets, die an sich schon mal gar nicht schlecht sind, ist denkbar leicht.

Die Sounds sind in Bänken zu je drei Sounds angeordnet. Nun lässt das Gerät verschiedene Betriebsarten zu. Entweder schaltet man mit zwei Switches einfach die Sounds rauf/runter, man wählt Snapshots (ein Grundsound mit verschiedenen Einstellungen) an, oder man legt sich auf einen Sound fest und weist den Switches verschiedene Funktionen zu, wie z. B. das Aktivieren bestimmter Effekte.

Wer Bedenken hat, dass das mit den Schaltmöglichkeiten eng werden könnte, der kann beruhigt ein paar Euro in die Hand nehmen und entweder ein Midiboard oder einen (wie in meinem Fall) Doppelfußschalter anschließen und somit zwei weitere Schaltmöglichkeiten schaffen.

Ich hab meine Sounds so organisiert, dass ich mit dem zusätzlichen Footswitch meine Grundsounds schalte und mit zwei Switches am Gerät Effekte zuschalte. Der dritte Switch am Gerät selbst übernimmt dabei Tap Tempo für Delays und aktiviert das Stimmgerät.

Anschlussmöglichkeiten für MIDI, das Einschleifen weiterer Effekte, Kopfhörer, usw. sind vorhanden und lassen keine Wünsche offen.
Per USB-Anschluss lässt sich der HX Stomp am Rechner verwalten.

Zu den Sounds: Sicher, das ist Geschmacksache. Vergleiche ich den HX Stomp mit meinem Fractal, dann ist der Gewinner schnell klar. Allerdings liegt da auch ein Tausender dazwischen.
Das soll aber keinesfalls bedeuten, dass der HX Stomp schlecht wäre! Ich hab das Gerät bei Proben, live, beim Aufnehmen und natürlich daheim im Einsatz und ich bin völlig zufrieden!
Wer ein bisschen Individualität sucht, der kann IRs laden und somit die Amps im Klang deutlich verändern.

Für 500€ gibt es mit dem HX Stomp ein äußerst vielseitig einsetzbares und gut klingendes Gerät. Von meiner Seite gibt es eine klare Empfehlung!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
3
0
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M
Entscheidungshilfe für Neueinsteiger und Rückkehrer
Melmarc 02.10.2020
Mehr als 10 Jahre hatte ich meine Ibanez RG in den Keller gestellt und auch die Entwicklung von Amps, Multieffekten usw. nicht verfolgt. Mein damaliges Equipment bestand aus einem ADA MP-1 mit einem Multieffekt von Digitech, gesteuert über eine Midi Fußleiste.

Durch diverse YT Videos bin ich u.a. auf diesen kleinen Modeler aufmerksam geworden. Klein, einfach zu bedienen und in diversen Szenarien einsetzbar. Damit meine ich sowohl das Üben @home, sowie den eventuellen Einsatz im Proberaum. Danach hatte ich gesucht.

Natürlich hat man vor dem Kauf Zweifel. Stimmt der Sound, kann ich das bedienen, lohnt sich die Investition? Ich mache es kurz . Wahrscheinlich habe ich in meinem Leben noch nie ein besseres Gerät gekauft. Man sollte sich ein wenig im Netz vorab informieren, also Videos schauen, vielleicht in Foren lesen. Dann wird die Installation des Gerätes und das Erstellen von Sounds zum Kinderspiel.

Wenige Sounds habe ich bislang programmiert. Das liegt daran, dass ich mit diesen so zufrieden bin und lieber gespielt habe anstatt stundenlang meinen Sound zu suchen. Die Bedienung über den Editor - besser geht es nicht. Was habe ich bisher so gemacht? Snapshots erstellt, IR geladen und damit teilweise die Sounds weiter verbessert, über In Ear Monitoring mit einem Drummer gespielt usw. Vieles davon hatte ich vor 5 Wochen noch nie gehört und sollte hier keinen Neueinsteiger abschrecken.

Zu Hause spiele ich den Stomp über einen durchschnittlichen Kopfhörer von Sennheiser. Das klingt so gut, dass ich den ursprünglichen Gedanken Aktivboxen noch zu kaufen erstmal beiseite gelegt habe.

Insgesamt stimmt das Paket aus Sound, Bedienbarkeit und Hardware einschl. Audio Interface.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
0
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TS
Thorsten S 06.12.2018
Mein erster richtiger Verstärker war ein Marshall JCM 800, den ich viele Jahre gespielt habe und auch heute noch besitze. Irgendwann bin ich auf die Modeling Software Guitar Rig gestoßen, mit der ich aber nie richtig warm wurde. Viel besser gefallen hat mir Overloud TH2. Dann kam der POD HD 500 auf den Markt und ich habe mich von der Software verabschiedet. Den POD HD 500 habe ich mehrere Jahre lang gespielt - zu Hause, im Proberaum und bei Auftritten. Als der Helix auf den Markt kam, war er mir anfangs etwas zu teuer und ich hatte außerdem Lust auf eine kleinere Lösung, die sich besser transportieren lässt. Da bin ich dann beim Atomic AmpliFire gelandet. Der hat mir bei rockigen Presets viel Spaß gemacht, es fiel mir aber schwer, damit cleane Presets zu erstellen, die sich gut anhören.

Als ich nun vom HX Stomp hörte, habe ich mir ein paar Videos angeschaut und ihn mir bestellt. Er ist sehr kompakt und hat eine in meinen Augen praktische Anordnung der Anschlüsse. Alle für mich wichtigen Buchsen befinden sich auf der Rückseite, damit bekomme ich ihn zusammen mit einem Funksender und einem Dunlop Mini-Expressionpedal auf ein sehr kleines, schmales Pedalboard. Bei Bedarf nehme ich ihn einfach einzeln mit. Warum das Netzteil so groß und unförmig sein muss, verstehe ich nicht. Ich verwende hauptsächlich ein Pedalboard-Netzteil, das Original-Netzteil nehme ich als Backup mit.

Die Software hat den HX Stomp anfänglich nicht gefunden, ich musste auf einen anderen USB-Port gehen, damit es funktionierte. Das Update auf die aktuelle Firmware lief problemlos und die Editor-Software finde ich sehr gelungen. Ich konnte damit in sehr kurzer Zeit meine Presets erstellen, das ist mir auf anderen Plattformen nicht so leicht gefallen. Obwohl ich mit meinen Presets zufrieden bin, lädt der HX Stomp dazu ein, mit weiteren Amps, Cabs und Effekten zu experimentieren. Während ich es bei vorherigen Geräten immer vermieden habe, am Gerät direkt zu editieren, finde ich dies beim HX Stomp wirklich gelungen. Das Interface ist für mich verständlich und es macht Spaß, ihn direkt zu bedienen. Die globalen Parameter können auch nur direkt am Gerät editiert werden. Die mehrfarbigen LED-Ringe an den Fußschaltern sind super und ermöglichen beim Spielen eine schnelle Zuordnung, z.B. wenn man den Lead-Boost schalten möchte.

Man kann wählen, ob man lieber die integrierten Cabs und Mikrofone kombiniert oder IR-Dateien lädt. Das ist für mich eine sehr gute, variable Lösung. Bisher bin ich mit den integrierten Modellen gut gefahren, werde aber bestimmt auch noch IR-Dateien ausprobieren. Zu Hause spiele ich oft mit Kopfhörern und bei den Proben über einen Dynacord AXM 12A Aktivmonitor.

Ich habe jetzt einige Stunden zu Hause und zwei Proben mit dem HX Stomp gespielt und bin sehr zufrieden. Die Amps reagieren direkt auf mein Spiel und den Volume-Regler, man kann den Ton schön formen und es klingt in meinen Ohren sehr gut.

Auch die Band mag den HX Stomp.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
0
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