Line6 Helix Rack Guitar Processor

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Inklusive Helix Essentials

Inklusive Helix Essentials

Holen Sie mehr aus Ihrem Helix raus! Nach Kauf und Registrierung eines Line6 Helix Floor, Helix LT oder Helix Rack seit dem 01.04.2022 können Sie eine kostenlose 45-minütige Online-Schulung buchen. Die Sessions werden von Nico Schliemann durchgeführt.

Gitarrenprozessor

  • next-generation dual DSP-basierte HX Modeling Engine mit 4 diskreten Stereo-Signalwegen
  • 45 Amps, 30 Boxen, 16 Mikrofone und 70 Effekte
  • importiert IRs (Impulsantworten) bis zu 1024 / 2048 Samples Länge
  • bis zu 3 Expression-Pedale
  • CV / Expression Ausgang
  • Verstärker Schaltausgänge und weitreichende MIDI-Steuerung
  • umfangreiche Ein-, und Ausgänge für die nahtlose Integration des gesamten Rigs
  • 10 Eingänge und 12 Ausgänge (darunter 4 FX Loops)
  • 8 In / 8 Out USB Audio-Interface
  • AES / EBU, SPDIF und VDI-Schnittstellen
  • 123 dB Dynamikbereich am Gitarreneingang für enorme Tiefe und geringes Rauschen
  • robuste Konstruktion
  • Format: 19" / 3 HE
  • Maße: 48,26 x 13,34 x 24,13 cm
  • Gewicht: 4,2 kg
Erhältlich seit März 2016
Artikelnummer 366540
Verkaufseinheit 1 Stück
Design 19"
Röhre Nein
Amp Modeling Ja
Effekte Ja
Kopfhöreranschluss Ja
Direkt Out Ja
MIDI-Schnittstelle Ja
Integriertes Expression Pedal Nein
Anschlüsse für Pedale oder Fußleiste Ja
Aux-in Ja
Integriertes Stimmgerät Ja
USB Anschluss Ja
Drumcomputer Nein
Bauweise 19", 3 HE
Inkl. Stimmgerät 1
MIDI Schnittstelle 1
Line Out 1
Inkl. Netzteil 1
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1.349 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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Vollausstattung für den Gitarristen

Mit dem Helix Rack hat Line 6 ein digitales Komplettsystem für den professionellen Gitarristen geschaffen. Die Hardware simuliert die Kernelemente Verstärker und mikrofonierte Boxen ebenso wie vor- und nachgeschaltete Effekte aller Art, natürlich speicher- und nach Belieben konfigurierbar. Selbst Pedale, 19“-Effekte oder auch Vorstufen lassen sich in das 3-HE-19“-Racksystem über vier Send/Return-Loops integrieren. Dank leistungsstarker Signalprozessoren kann man im Helix Rack zudem mit bis zu vier Signalsträngen arbeiten und entsprechend komplexe Klänge erzeugen, die analog, digital und über USB abgreifbar sind. Das Gerät ist über einen großzügiges 6,2“-Farbdisplay geradlinig bedienbar. Es lässt dazu um den perfekt abgestimmten Controller Helix Control mit ergänzenden Einzeldisplays für die Fußtaster für eine intuitive, livetaugliche Bedienung komplettieren.

Verstärkersimulation, Effekte und Steuerzentrale

Helix Rack bietet erstklassige Simulationen von 62 Verstärkerkanälen, 37 Boxen, 17 Mikrofonen und mehr als einhundert Effekttypen. Dank zweier Signalprozessoren sind dabei komplexe Verschaltungen in bis zu vier Signalsträngen möglich. Statt tonnenschwerer und kaum erschwinglicher Racktürme kommt man hier mit drei Höheneinheiten aus. Helix Rack setzt für seine authentischen Klangergebnisse auf eine aufwändige Modellierung auf Komponentenbasis. Ergänzend lassen sich Impulsantworten für die Boxensimulation laden. Das große Display gestattet eine geradlinige Bedienung. Dazu ermöglichen die umfassenden Schnittstellen eine üppige Steuerung und Einbindung externer Geräte. Helix Rack kann ferner komfortabel über eine kostenlose Editor-Software vom Rechner aus konfiguriert werden.

Pop, Rock, Gitarre und Bass

Livemusiker profitieren von den Möglichkeiten des Helix Rack ebenso wie Projekt- und Tonstudios. Dabei ist Helix Rack aufgrund seiner immensen Auswahl an Verstärkern und Effekten genreübergreifend nutzbar – vom Top 40 Musiker bis hin zu Djent-Metaller. Tatsächlich wendet sich das System aber keinesfalls nur an E-Gitarristen, sondern kann auch elektrische Bässe und, dank Mikrofoneingang, akustische Gitarren mit den passenden Klängen ausstatten sowie Keyboards und andere Linepegelgeräte mit Effekten versehen. Schließlich wird die Ausstattung an Verstärkern und Effekten auch kontinuierlich über kostenlose Updates erweitert.

Über Line 6

Der amerikanische Hersteller Line 6, der seit 2014 dem Yamaha-Konzern angeschlossen ist, gehört zu den Pionieren im Bereich der digitalen Verstärker für Gitarristen. Schon 1996, im Jahr der Firmengründung, wurde der weltweit erste digitale Modelingverstärker AxSys 212 vorgestellt. Der Durchbruch gelang Line 6 mit dem POD (1998), der Modeling-Sounds erstmals im Heimstudio verfügbar machte. Seit 2015 sorgt die Helix-Serie für nochmals deutlich verfeinerte Simulationen. Daneben hat der Hersteller aus Kalifornien seit Jahren mit der Variax-Technik eine Möglichkeit geschaffen, auch den Klang der elektrischen Gitarre per Modeling zu flexibilisieren. Neben Effektpedalen hat Line 6 auch Software und Aufnahmetechnik im Angebot und im Bereich digitaler Funkstrecken zur Tonübertragung und kleiner Beschallungsanlagen am Markt präsent.

Solo, Teamspieler und Manager

Helix Rack ist eine Universallösung für Gitarristen. Trotz kompakter Abmessungen lässt sich hier die gesamte Verstärkerkette ersetzen. Bei der Aufnahme ist man dabei überall und zu jeder Zeit einsatzbereit. Auf der Bühne überzeugt die professionelle Kombination von Rackgerät und robuster, optionaler Steuereinheit durch enorme Klangvielfalt, bei Eliminierung von Pegel- und Konsistenzproblemen mikrofonierter realer Verstärker. Gleichzeitig ist Helix Rack aufgrund seiner Fähigkeiten als leistungsstarker Effektprozessor und als Boxensimulation auch ein idealer Partner für vorhandene reale Verstärker. Und schließlich ist das Gerät mit vier programmierbaren Effektloops, MIDI-Steuerbarkeit und dem übersichtlichen großen Display eine ideale Steuerzentrale für externe Hardware.

Im Detail erklärt: Komponentenmodellierung

Bei der Komponentenmodellierung wird eine reale Schaltung Bauteil für Bauteil vermessen und in der digitalen Emulation entsprechend mit diesen Eigenschaften nachempfunden. Auf diese Weise werden auch die Besonderheiten spezifischer verbauter Bauteile, deren Ansteuerung und deren Kennlinien erfasst. In der Summe ergibt sich durch dieses Vorgehen ein Klangergebnis, das sich sehr nah an einem ausgewählten Original und nicht an einem generischen Schaltplan orientiert. Gleichzeitig ergibt sich hieraus ein verblüffend authentisches, dynamisches Spielverhalten.

76 Kundenbewertungen

46 Rezensionen

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Da ist sie nun... next generation
cue.big 12.05.2016
Nach Jahren der Nutzung von Line6 Modelling-Lösungen wie den Urvater AX2, POD 2.0, POD X3 Live, POD HD500, POD HD500X - jedoch immer neben ganz normalen analogen Rigs, die ich nach wie vor nicht missen will - habe ich mir den Helix Rack samt Helix Control trotz des vergleichsweise hohen Preises gegönnt und jetzt seit ein paar Wochen im rockigen (max. Hardrock), bluesigen, funkigen und popigen Bereich in Betrieb, eher mit Fokus auf sogenannte Vintage- als auf modernere Sounds (beides aber möglich).

BEDIENUNG:

Vorweg gesagt, im Vergleich zu den genannten früheren Line6-Geräten ist die Bedienung deutlich einfacher und intuitiver, wenn man Grundkenntnisse zum Signalfluss hat. Fast so bisschen Richtung Apfeltelefone, was Intuitivität betrifft. Im Prinzip gilt, dass man eigentlich alles so einsetzen/schalten/konstruieren kann und sollte, wie man es mit "echten" Geräten machen würde. In die Anleitung musste ich nur in speziellen Fällen schauen und natürlich aus Neugier während des Wartens auf die Erstauslieferung...
Der HELIX CONTROL ist allerdings meiner Meinung nach Pflicht, das gehört einfach zusammen. Das macht das Editieren schon deutlich einfacher und auch unterhaltsamer. Für den Live-Einsatz sowieso unabdingbar. Da geht es dann wieder um eine Lösung für's Wah/Volume. Hier habe ich das Mission Engineering SP1-LH6 auserkoren, das speziell für den Helix gebaut wurde. Für mich die einzig wahre Lösung, echtes Wah-Feeling (ähnlich wie Crybaby), bühnentaugliche Verarbeitung, professionelles Top-Gerät. Als Expression-Pedal finde ich es nicht so gut, nutze ich aber nicht. Jau, dann ist man schon einige Euros los, hat aber ein professionelles Rig.

Was ich nicht gut finde: Der Software-Editor war zum Release überhaupt nicht erhältlich und ist es Stand Mai 2016 nur als Beta. Das finde ich schwach. Andererseits ist die Software-Lösung echt nicht nötig, wenn man den Helix Rack mit dem Controler nutzt und das Rack ungefähr auf Augenhöhe hat. Nutzt man den Helix ohne den Controler geht's auch deutlich einfacher als noch beim HD500X, aber da würde ich auch lieber auf einen Software-Editor zurückgreifen.

Das bloße Sichern und wieder Reinladen von Presets, Setlisten und Bundles läuft mit der sogenannten Helix-Applikation (kein Editor) bislang problemfrei. In der Funktionsweise eigentlich sehr nah an der Software für den HD500X.

SOUND:

Ja, schwierig drüber zu schreiben. Ich sag mal so: Schon deutlich besser, als ich es vom HD500X gewohnt bin. Besser im Sinne von (noch) authentischer, gerade in Sachen Dynamik/Ansprache hat Line6 da krasse Ergebnisse erzielt. Aber man muss nicht mehr so viel rumfrickeln wie beim HD500X, man wählt ein Model und es klingt von Anfang an schon ziemlich gut. Bei manchen Klassiker-Amps wie bspw. JTM45, Hiwatt, Park, Orange, Vöxe, aber auch einigen (nicht allen!) Fenders war ich schlicht platt. Sowohl über Kopfhörer (also vollständige Amp-/Cab-simulationen) als auch als Preamp-Models über echte Endstufe in echte Boxen gespielt. Krasse Sache, echt. Manche Amps klingen aufs erste Hören nicht so gefällig. Das liegt m. E. daran, dass die Models jetzt noch näher am Original dran sind und damit ehrlicher klingen. Nachdem ich das so akzeptiert hatte, komme ich wunderbar damit zurecht und erziele jetzt eben bessere Ergebnisse als mit dem HD500X. Man muss die Modelle halt ein wenig kennenlernen, wenn man sie als Original nicht kennt (und wer kennt schon alle...) Klasse Overdrive-Pedale sind auch drin, gefallen mir klanglich viel besser als früher, gerade im Verhalten zu den Ampmodels. Es ist nun mal auch in der analogen Welt so, dass nicht alle Zerrpedale vor allen Amps gleichgut oder überhaupt gut klingen. So auch beim Helix.

Es gibt viel mehr simulierte Abnahmemikrofone und hier empfinde ich einen der größten Fortschritte. Da hat sich schon einiges getan und man kann hier viel realistischer auf den Sound einwirken, gerade bei der Wahl der Entfernung des Mikros vom Speaker. Schön.
Mit Impulsantworten von Drittanbietern habe ich bislang nicht experimentiert, weil ich dafür bislang keine Notwendigkeit gesehen habe. Wenn mit der Zeit die Ansprüche an noch mehr Soundvielfalt (wer braucht das?) wieder weiter wachsen sollten, besteht jedenfalls die Möglichkeit, da was zu machen.

Da ich auch im echten Leben mehr auf 6L6-Endstufenröhren stehe (ich benötige halt warme, gaaaanz leicht angecrunchte Fendersounds, vorrangig für Strats und Teles), habe ich den Helix bzw. dessen Preamp-Models im Wege der 4-Kabel-Methode in verschiedene 6L6-Endstufen geschickt und über V30 Speaker getestet. Logisch ist, dass gerade die gemodelten Amps, die "in echt" auch 6L6-Röhren haben, in diesem Rig zum Teil extrem nah am Original sind. Und da ist auch nicht mehr wirklich was von geringerer Dynamik und blablabla zu merken. Meine Meinung. Auch die Models, die im Original britischen Sound wie EL34 haben, sind echt nah dran. In einem Bandkontext (live) würde ich mir nicht zutrauen, da irgendeinen Unterschied zu hören...

Was auch besser geworden ist: Die Amp-Models klingen natürlicher aus. Mich hat es immer gestört, wenn ein stehen gelassener Ton oder Chord unerträglich unnatürlich ausklang und dann verstummte. Das ist beim Helix viel besser bis richtig gut.

Der Helix schaltet leise/unauffällig und hat im Studio keinerlei "Eigengeräusch".

FEATURES:

Puh, wo fängt man da an? Für mich ein ganz wesentlicher Pluspunkt sind die geradezu unendlichen Routing-Möglichkeiten. 4 (!) Effekt-Loops, die aber eben nicht nur als klassische Einschleifwege nutzbar sind, sondern deren Sends andere Amps ansteuern können oder in sonstwas für Equipment geleitet werden können. An welcher Stelle im Signalweg man auch immer will. Man ist insoweit in fast nichts eingeschränkt. Die Möglichkeit, über den Helix auch den Kanal seines Amps (oder den Reverb) programmierbar zu schalten - vorausgesetzt der Amp hat nen Fußschalter - und zwar egal, ob der Amp Tip/Ring/Sleeve oder nur Tip/Sleeve hat, kann einem schon mal den MIDI-Switcher sparen.

MIDI geht sowieso. Ich kann, wenn ich live echt mal spaßeshalber mit einem Fender und einem Tubemeister spiele, den MIDI-fähigen Tubmeister derart leicht integrieren, dass das Umschalten zwischen Amps live überhaupt nicht mehr im Bewusstsein ist. Einfach 1x einen Taster auf dem Helix drücken und alles schaltet unauffällig (und übrigens nicht hörbar) um. Generell kann man - wenn man meint, das zu brauchen - letztlich mehrere Amps simpel über den Helix schalten, auch wenn die nicht MIDI-fähig sind. Gleichzeitig, einzeln, Stereo, mit unterschiedlichen Effekten, je nach Verkabelung sogar nur die Endstufe des Amps nutzend, in Stageboxen, direkt in die PA... und das bei jedem Preset unterschiedlich. 1x klick und man spielt nur für den Refrain ein völlig anderes System. Danach wieder 1x klick und wieder alles beim alten. Schon klasse und v. a. praktikabel.

Praktisch kann es auch sein, im Studio einen Amp ganz normal abzunehmen, aber gleichzeitig auch ein Ampmodel im Helix "mitaufzunehmen"... Einfach in den Helix reinspielen, das Helixsignal auf eine Spur, gleichzeitig das trockene Gitarrensignal durch den Helix durchschleifen und in den Amp (oder ins analoge Pedalboard) rein, abnehmen und auf ne andere Spur. Funktioniert einwandfrei und man hat ggf. Auswahl beim Mix.

Letztlich kann der Helix viel mehr, als man realistisch gesehen je brauchen wird. Bislang habe ich aber auch nichts gefunden, was ich bräuchte, der Helix aber nicht könnte.

Der 6,3-Klinke "Thru" ist ein gebufferter Bybass. Kann man in einen zweiten Amp leiten oder was auch immer. Re-Amping Geschichten sind damit kein Problem. Das ist auch ein wesentlicher Vorteil gegenüber der Bodenversion, die das nicht kann.

Zwischenfazit: Man kann ja all die Werbevideos im Netz anschauen. Ich kann letztlich nur noch beitragen, dass die angepriesene Einfachheit, den Helix als Herz seines Live- oder Studio-Rigs zu integrieren, tatsächlich so besteht. Es war nie einfacher, ein Line6 Gerät zu nutzen, trotz des nie dagewesenen Umfangs an Möglichkeiten.

Großartig: Für den Controller brauchts kein Netzkabel, das geht über die RJ45-Verbindung und es gibt dafür mittlerweile erschwingliche und relativ flexible Kabel mit Neutrik-RJ45-Steckern. Das lächerliche bühnenuntaugliche Netzteil des HD500X ist man damit endlich los (auch bei der Boden-Version, die hat endlich auch ein internes Netzteil). Die DC-In Buchse am Controller ist lt. Manual nur für etwaige noch zu entwickelnde Anwendungen vorsorglich verbaut, ebenso wie der USB-Anschluss. Das Updaten des Controllers funktioniert automatisch über die Updates des Helix.

Was auch endlich wieder geht (ging beim X3 Live, dann beim HD500 und HD500X nicht mehr, was ne Frechheit war): Man kann wieder unterschiedliche Signale an die XLR und die Klinke Ausgänge schicken. Also z. B. mit Boxensimulation an die PA und ohne an Amp/Stagebox, etc.

VERARBEITUNG:

Sieht edel aus. Ein Stern Abzug, weil ich es traurig finde, dass in dieser Preisklasse Plastikknöpfe verwendet werden. Angeblich ist das Ganze ja (auch) für die Bühne gebaut. Gerade einer der wesentlichsten Knöpfe (der sogenannte Joystick) ist aus Plastik und fühlt sich bei der Bedienung irgendwie billig und nicht robust an. Auch sind hinten die 6,3-Buchsen allesamt aus Kunststoff, inkl. Muttern. Der Helix Control dagegen, der ja live auf dem Boden steht, ist dagegen mal richtig solide verarbeitet. Komplett aus Metall, außer wieder die 6,3-Buchsen, was echt nicht geht in der Klasse.

Ergebnis: Ich bin als langjähriger Line6-Nutzer, der aber genauso gern analog spielt, sehr überzeugt vom neuen Flaggschiff von Line 6. Sowohl was den Sound als auch die technischen bzw. Routing-Möglichkeiten betrifft. Der Helix erlaubt es, mit noch relativ geringem Aufwand auf einer Bühne, sowohl vollständig analog als auch vollständig oder teilweise digital zu spielen und damit alle Vorteile vom jeweiligen System nutzen zu können.
Schon deutlich teurer, aber halt auch eine andere Liga als der HD500X. Ich bin glücklich.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
12
1
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M
Modelling mit kleinen Schwächen
Melanie8840 08.01.2021
Mit der Bewertung habe ich mir Zeit gelassen da ich nicht unbedingt den anfänglichen WOW Effekt dar legen wollte sondern nach einiger Zeit die Erfahrungen und was erst auffallt wenn man ein Teil länger in Verwendung hat.

Benutzt wird das Helix Rack sowohl im Homestudio als auch Live sehr angenehm mit Impulse Responses direkt in das Mischpult oder Interface einpegeln immer der selbe Sound die richtigen Settings.

Okay erst einmal zur Verarbeitung über die Plastik Knöpfe kann man hinwegsehen die halten auch einiges aus was aber nicht gut kommt ist der Einschaltknopf Bruzzelt und macht Blitze, wenn man ihn nicht einfach schnell umlegt das geht definitiv besser. Aber alles nichts weltbewegend gravierend Negatives.

Besonders gefallt mir persönlich das ich meine Preamps in den Loops haben kann und mit einem IR dann einen tollen Sound habe ohne Boxen schleppen. Auch ist es jetzt Geschichte das jemand auf die Idee kommt ein ganzes Stack mit einem Fußtritt eine Rampe hinunter zu befördern ( ja ich habe das erlebt und bin daneben gestanden wie mein Marshall Stack das durchmachen musste und erst durch eine Wand gebremst wurde). Die Anzahl der Effekte ist am Anfang überwältigend daran muss man sich gewöhnen ist aber gut gerade beim Recording wenn man spezielle Sounds sucht.

Gesamt kann man sagen das das Helix für Recording wie Live sehr gut geeignet ist ebenso wenn an spezielles nachbauen will .
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
0
0
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S
Kann man einfach nur weiterempfehlen!
StevieK 10.02.2022
Hier ist an wirklich an alles gedacht worden! Das Gerät ist nicht nur für jeden E-Gitarristen ein Traum, sondern auch für alle, die z.B. einen breath-Controller anschließen wollen. Ich benutze das Helix Rack zusammen mit dem Roland Integra 7 und dem Aodyo Sylphyo. Ein Traum! Brauche nichts anderes! Wenn ich mal zu faul zum Schleppen bin, benutze ich das Helix Native plugin, zusammen mit MainStage und Respiro von imoxplus. Meine Einstellungen von Helix Rack kann ich in das Helix plugin imortieren und ab geht die Post!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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Fv
Super Gitarrenprozessor
Frank von der Küste 06.01.2021
Spiele seit 10 Jahren mit einem Marshall JVM 410H und der entsprechenden Box in einer Garagenrockband, da ist er unschlagbar (dachte ich). 5 Sounds, fertig. Seit einem Jahr dröhne ich jetzt in einer Coverband mit und wollte mehr Soundvielfalt. Nach viel lesen und vergleichen (Kemper, Line6 Helix, Fractal Audio Axe-Fx III) habe ich mich für den Helix entschieden. Der Hauptpunkt liegt da in der einfachen Bedienung. Vom Sound, gerade im gesamten Bandsound kann ich bei allen dreien kein Unterschied raus hören. Für den Bühnensound benutze ich weiter hin meine Marshallbox und eine Seymour Duncan Power Stage 170 >>>> super. Bei Kneipenauftritten ohne PA kommt da richtig was raus. Die Marshallbox färbe den Sound da sicher mit. Wird eine PA verwendet, geht es direkt mit dem Line Out in die Stagebox. In beiden Situationen erzeugt der Helix einen erstklassigen Sound. Die verschiedenen Ausgänge können in Sound und Lautstärke separat angepasst werden. Die Programmierung über die Software am Computer ist sehr einfach. Da gibt es eine Menge tutorials im Netz. Der dazugehörige Fußschalter ist in Bedienung, Ablesbarkeit und Funktion sehr gut.
Das Marshalltopteil benutze ich jetzt überhaupt nicht mehr, weil der Helix auch den Sound gut hinbekommt. Spiele den Helix jetzt sein einem Jahr und meine Begeisterung nimmt immer mehr zu.
Top Gitarrenprozessor.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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