LD Systems Maui 28 G2

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Kompaktes Plug & Play-Säulensystem

  • für Monitor- und PA-Beschallungen
  • dezente Optik für unauffälligen Einsatz
  • Leistung: 1000 W RMS, 2000 W Peak
  • bestehend aus einem 2x 8" Bassreflex Subwoofer und zwei Satelliten-Lautsprechern mit 16x 3" Md / 2x 1" Hochtontreiber
  • integrierte Class D-Digitalendstufe
  • Array-Anordnung
  • Frequenzbereich: 45 - 20.000 Hz
  • Maximalpegel: 126 dB
  • Mikrofoneingang XLR/Klinke Kombi Input
  • Lineeingang LR XLR/Klinke Kombi und Cinch Input
  • Instrumenten Hi-Z Klinke Eingang
  • MP3/Bluetooth Eingang mit 3,5 mm Stereoklinke Input
  • XLR Sub und System Out
  • regelbarer Sub und Main Level and der Oberseite
  • Schutzschaltungen: DC-Schutz, Kurzschluss, Multiband Limiter, Überhitzung
  • Mono/Stereo schaltbar
  • Abmessungen (B x H x T): Subwoofer: 370 x 484 x 480 mm / Satellite: 96 x 780/795 x 104 mm
  • Gewicht Subwoofer: 20,2 kg / Satellite: 5,6 / 5,4 kg
  • Birkenmultiplex Subwoofergehäuse
  • Aluminium-Gehäuse Topteil mit Multipin Anschlüssen für einfache Montage ohne Lautsprecherstative und Lautsprecherkabel
  • passendes Case für Satellitenlautsprecher: Art. 412447 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • passendes Case für Subwoofer: Art. 412488 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • passendes Rollenbrett: Art. 410477 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit Januar 2017
Artikelnummer 403694
Verkaufseinheit 1 Stück
Über 150 Personen Ja
Über 300 Personen Nein
Inkl. Mischpult Nein
Inkl. Subwoofer Ja
Aktivlautsprecher Ja
Linienstrahler / Säule Ja
Breite 370 mm
Inkl. Player 1
Tiefe 480 mm
Höhe 2059 mm
Gewicht 31,2 kg
Tieftöner Sub 2x8
Bestückung Säulenlautsprecher 16x3; 2x1
Leistung RMS 1000 W
Leistung Herstellerangabe 2000 W
Inputs zeitgleich 4
Mic Preamps 1
Line Out XLR
Bluetooth Play 1
Farbe schwarz
Hülle 403707, 403708
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1.049 €
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In 1-2 Wochen lieferbar
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PA-Beschallung im Handumdrehen

Mit dem Maui 28 G2 bringt LD Systems ein PA-Säulensystem auf den Markt, das sich mit seiner schlichten Optik sowohl für unbemerkte Monitor- als auch für wenig störende PA-Beschallungen eignet. Das aktive Säulensystem, bestehend aus Linienstrahler und Subwoofer, ist nicht nur platzsparend, sondern es lässt sich auch im Handumdrehen aufbauen, sodass es nach dem Plug-and-play-Prinzip sofort losgehen kann. In seinen beiden Satelliten-Speakern arbeiten gleich sechzehn 3″ große Mitteltöner sowie zwei zusätzliche Hochtontreiber mit 1″-Durchmesser. Der Subwoofer ist mit zwei 8″-Tieftönern bestückt und holt weitere Bassenergie aus seinem Bassreflexsystem.

Hohe Leistungsreserven

Beim LD Systems Maui 28 G2 sorgen 2000W Peak und 1000W RMS Leistung dafür, dass die unscheinbare Anlage um die 100 bis 150 Personen beschallen kann. Dabei liefert jedes Monosystem einen maximalen Schalldruckpegel von 126dBSPL. Sein Frequenzbereich reicht in den Höhen auf bis zu 20kHz und damit bis an die Grenzen des menschlichen Hörvermögens. In den Bässen reichen die Frequenzen auf bis zu 45Hz herunter. Wer noch mehr Basspower möchte, kann am XLR-Sub-Ausgang einen weiteren Subwoofer anschließen. Selbstverständlich lässt sich der im System verarbeitete Sound aber auch per "System Out" an ein Monitor- oder FOH-Mischpult weiterreichen. Wem dieser Aufwand zu groß erscheint, kann nicht nur die Gesamtlautstärke, sondern auch die Bassanteile der Anlage erst einmal per Regler justieren.

Flexibler Einsatz

Bei Gesangseinlagen, Moderationen, Präsentationen sowie allen anderen Stimmübertragungen kann das Mikrofon direkt am dafür vorgesehenen Eingang des LD Systems Maui 28 G2 angeschlossen werden. Seine Combo-Buchse umfasst sowohl XLR- als auch Klinkenstecker. Dasselbe gilt auch für die beiden Line-Eingänge, zusätzlich stehen hier zwei Cinch-Buchsen, beispielsweise für HiFi-Geräte, bereit. Singer-Songwriter stöpseln ihre Akustikgitarre unmittelbar in die Klinkenbuchse des Instrumenteneingangs. Und wie es sich für eine zeitgemäße Klein-PA gehört, gibt es auch eine Miniklinkenbuchse für den Anschluss eines Laptops, Smartphones oder Tablets. Sofern eine Bluetooth-Funktion vorhanden ist, lassen sich diese Geräte auch kabellos mit dem Maui 28 G2 verbinden.

Über LD Systems

LD Systems ist eine aus Deutschland stammende Marke der Adam Hall Group. Geleitet von dem Bestreben, Musikern die Freiheit zu geben, die sie auf der Bühne brauchen, um ihre Klangvorstellungen Wirklichkeit werden zu lassen. entwickelt sie unter anderem erschwingliche Lautsprecher-Serien, Funkmikrofone und In-Ear-Monitoring. LD Systems legt Wert auf die Langlebigkeit und Benutzerfreundlichkeit der Produkte. Bereits bei der Entwicklung wird auf einfache, intuitive und effektive Bedienbarkeit geachtet. Auch dem Design des Equipments schenkt LD Systems große Aufmerksamkeit, damit Veranstaltungstechnik nicht nur akustisch, sondern auch optisch ein Genuss ist. So wurden LD Systems bereits einige namhafte Design-Preise verliehen.

Verlässlich auch im Dauerbetrieb

Wegen seiner Schutzschaltungen gegen Überspannung, Kurzschluss und Überhitzung eignet sich das LD Systems Maui 28 G2 für den Dauerbetrieb auf Messen ebenso wie für Events, die eine hohe Betriebssicherheit erfordern. Mit über 2m Höhe transportiert das zusammengesteckte System Höhen und Mitten optimal über die Köpfe von Zuschauenden hinweg. Apropos Transport: Das Birkenmultiplex-Gehäuse des Subwoofers ist zwar schwer, aber damit eben sehr auch robust. Wer die über 31kg schwere Anlage häufig bewegen muss, findet optional nicht nur maßgeschneiderte Cases (Artikel-Nr. 412488 und 412447), sondern auch ein passendes Rollbrett (Artikel-Nr. 410477). DJs, Alleinunterhalter und Bands können die Anlage übrigens nicht nur im Mono-, sondern, ergänzt um ein zweites System, auch im Stereobetrieb nutzen.

158 Kundenbewertungen

111 Rezensionen

F
Erfüllt voll unsere Erwartungen...
Felix327 24.01.2021
....und die waren aufgrund der Rezensionen und der Werbeversprechen sehr hoch.

Wir nutzen seit ca. 2 Jahren zwei Maui 28 G2 für unser Trio (Keyboard/ Gesang, Gitarre/Gesang und Cajon/Gesang), das Ganze eingesteuert über ein digitales Mischpult. Außerdem spielen wir auch Proben und kleinere Gigs mit der großen Band (6 Musiker, fetziger Cover-Rock).

Die Anlage ist für unsere Zwecke sehr gut geeignet. Gigs mit 50 Gästen ist gar kein Problem. Die Lautstärke und der Druck reichen dafür auf jeden Fall.

Wesentlicher Pluspunkt ist natürlich das Handling: schnell auf- und abgebaut sowie kaum Platzbedarf bei der Location und beim Transport. Zusätzliches Monitoring braucht’s nicht. Das Gewicht der Subwoofer ist akzeptabel, kann von einer Person getragen werden (die Säulenmodule selbst sind sowieso kein Problem).

Zum Sound: sehr klar und transparent, alle Instrumente setzen sich sehr gut durch. Die Bässe kommen sehr definiert rüber, ohne Dröhnen, lediglich bei der Cajon gibt es Schwierigkeiten, einige Bass-Frequenzen zu zügeln. Das liegt aber am Instrument. Beim Betrieb mit der großen Band fehlen etwas die Tiefbässe, da kommt über unsere PA mit 15-Zoll-Sub natürlich mehr. Die Mitten sind sehr durchsetzungsfähig, die Höhen sehr crispy ohne schrill zu wirken. Wir haben übrigens auch festgestellt, dass wir deutlich leiser spielen können, weil die Anlage einfach weiter trägt als unsere PA.

Beim Thema Feedback darf man allerdings auch hier nicht erwarten, dass die Physik überlistet wird. Es kommt schon drauf an, wie man die Boxen positioniert. Da müssen wir eigentlich in jedem Raum immer etwas experimentieren und natürlich auch immer sauber einpfeifen ...hier sind mir manche Rezensionen doch etwas zu euphorisch.

Die Anlage hat aus meiner Sicht noch einen großen Vorteil: die Verteilung des Sounds im Raum ist unglaublich. Egal wo der Zuhörer steht, der Sound ist überall gleich gut, das gilt auch für die Musiker selbst: wir hören im Wesentlichen das Gleiche wie das Auditorium, das macht das Mixen ohne einen separaten Mixer im Raum problemlos von der Bühne aus möglich. Natürlich lassen die Höhen irgendwann nach, wenn der Abstand jenseits 6 - 8 m von der Box beträgt. Das ist jedoch deutlich besser als bei unserer PA, da lassen die Höhen schon nach 3 bis 4 m hörbar nach.

Alles in allem haben wir die Anschaffung nie bereut, das Preis-Leistungsverhältnis ist hier ohnehin überragend. Die Konkurrenz von Bose hatten wir übrigens auch angetestet, der Sound hatte uns aber eher enttäuscht und die fanden wir im Vergleich auch zu teuer.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
7
0
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Pa
Gebt ihr etwas Raum, dann klingt sie geil (Update: nach Reparatur)
P aus W 01.09.2017
Einsatz
Wir haben eine kompakte Anlage gesucht für kleinere Auftritte mit Band (Keyboard, Gitarre, Gesang) bzw. für den mobilen Einsatz (Ansprachen, kleinere Partys). Wichtig war uns neben einer einfachen Handhabung und einem leichten Transport v.a. eine gute Sprachverständlichkeit da es bei uns in der Band v.a. auf die Texte ankommt.
Nachdem wir bei Thomann vor Ort unsere Anforderungen an die Anlage geschildert haben wurden wir kompetent beraten. Nach dem Probehören diverser anderer Anlagen (Bose L1 Compact, RCF Evox 8) hat uns der kompetente Mitarbeiter die LD Maui 28 G2 empfohlen.
Das kompakte und dezente Design gefällt uns persönlich sehr gut.

Nach anfänglichen Lieferengpässen wurde die Anlage dann nach ca. 2-3 Wochen geliefert.

Klang
Bei der ersten Inbetriebnahme im Proberaum (ca. 20 qm) waren wir etwas enttäuscht vom Subwoofer (wenig Tiefgang).
Nachdem wir die Anlage jedoch nun mehrmals im Einsatz hatten (Kirche und Hochzeitsscheune jeweils Platz für ca. 100 Personen, Open Air) waren wir dann doch sehr von der Leistungsfähigkeit der beiden 20er Bässe überrascht. Bis zu einem Abstand von ca. 10-15 m fehlt da absolut nichts, schöner ausgewogener Klang. Der Subwoofer braucht scheinbar eine gewisse Raumgröße um seine Wirkung (v.a. Tiefgang) entfalten zu können. Dabei klingt er immer sauber und in keinster Weise wummrig. Die Verständlichkeit (Klarheit) ist sehr gut, auch über einen rel. breiten und weiten Raum.
Die Feedback-Festigkeit ist erstaunlich, nur wenn das Mikro direkt vor die Hochtöner (auf ca. 2,00 m Höhe) gehalten wird pfeift es, macht man aber in der Regel nicht. Man kann sich tatsächlich direkt neben die Anlage stellen und nutzt sie gleich als Monitor mit.
Kanal 1 (Mic) finden wir persönlich etwas dumpf. Hier fehlt eben doch ein kleiner EQ. Für kurze Ansprachen ist das jedoch absolut ok. Da wir für Auftritte sowieso ein kleines Mischpult nutzen können wir dieses Manko gut verschmerzen.
Auffällig ist, dass das Level des 2. Kanals (Line, Chinch) leiser ist als das des 4. Kanals (MP3, 3.5 mm Klinke, Bluetooth).
Kanal 3 (HI-Z) nutzen wir kaum mangels EQ. Da sind die Geschmäcker an den Gitarrenklang einfach zu unterschiedlich.

Funktion
Das Betriebsgeräusch ist sehr gering, quasi nicht zu hören.
Bluetooth funktioniert, nutzen wir aber kaum.
Sollte der Bass bei bestimmten Stücken dann doch mal zu viel/wenig sein, kann man das mit dem separaten Regler schön justieren. Sehr schön: die Regler haben eine feine Rasterung.
Die Mittel- und Hochtöner funktionieren nur wenn beide Top-Teile verwendet werden, nur das obere alleine + Subwoofer funktioniert nicht. Es muss also immer die komplette Höhe aufgebaut werden.

Handhabung / Gewicht / Verarbeitung
Der Aufbau der Anlage ist super schnell erledigt, jedoch erst nachdem wir die Führungen der Stäbchen etwas mit Silikon-Öl eingesprüht haben. Jetzt rutschen die beiden oberen Teile quasi durch ihr Eigengewicht in die Führungen.
Die Anlage lässt sich ohne Probleme alleine transportieren.
Die Verarbeitung ist sehr hochwertig (Subwoofer-Gehäuse aus Holz überzogen mit robustem Strukturlack, Metallgitter)

Haben die Anlage als Bundle mit den Taschen genommen. Diese sind absolut durchdacht und empfehlenswert. Die Haube für den Subwoofer besitzt Aussparungen für die Griffe und kleine Tasche hinten dran für Kabel. Bei der Tasche für die Top-Teile sind kleine Schaumstoffstücke enthalten die die 4 Stäbchen effektiv schützen.

Zusammenfassung
Wer also eine kompakte und mobile Anlage mit ausgewogenem Klang (v.a. Sprachverständlichkeit) sucht und dabei noch ein separates Mischpult einsetzt findet in der Maui LD28 G2 genau das Richtige.


Update (nach 4 Jahren leider nicht mehr geil)

Die LD Maui 28 G2 lässt uns leider immer häufiger im Stich.
Aufgefallen ist es uns zuerst, als die Musik die wir über Bluetooth haben laufen lassen, mit der Zeit immer dumpfer wurde, so als würde der Hochton mit der Zeit „weggeregelt“ werden. Dabei lief alles lediglich etwas über Zimmerlautstärke, also in keinster Weise am Limit. Beim nächsten Einschalten war wieder alles ok. Das Problem ist immer wieder aufgetreten.

Mittlerweile fällt der Hochton sporadisch komplett aus, so als wäre ein Wackelkontakt drauf. Das führt dann natürlich dazu, dass v.a. die Texte der Lieder überhaupt nicht mehr verstanden werden. Bei Liveauftritten ist das sehr ärgerlich.
Dabei ist es egal welcher Eingang an der Anlage benutzt wird. Wir nutzen v.a. den Line-Eingang über die XLR/Klinke Kombibuchsen, die vom Stereo-Signal des Mischpultes gespeist werden. Die Level Regler (Sub, Main, Line) stehen dabei meist auf ca. 12 Uhr. Wir nutzen auch nur 1 System im Mono Setup. Auch mit einem anderen Mischpult hatten wir dasselbe Problem.

Die Anlage geht dabei nicht ans Limit bzw. in den Protect Modus (die entsprechenden Lampen leuchten nicht) wenn der Hochton ausfällt.

Irgendwie haben wir das Gefühl, dass da die Software (evtl. Multibandlimiter o.ä.) eingreift, oder irgendein Verstärkermodul das zeitliche segnet. Wir haben die Anlage auch immer pfleglich behandelt und die Schutzhüllen verwendet.

Nach über 4 Jahren greift leider keine Garantie mehr.
Wir hoffen natürlich, dass eine Reparatur möglich ist. Fragt sich halt nur wie teuer das wird? Vielleicht zeigt sich der Hersteller ja auch kulant.


Update (nach Reparatur)
Wir haben die Anlage über Thomann reparieren lassen, was auch alles ohne Probleme ablief. Laut Rechnung war die Vorverstärkerplatine defekt. Da die Garantie abgelaufen war mussten wir die 260 EUR aus eigener Tasche zahlen. Naja besser als komplett neu zu kaufen. Sie läuft derzeit wieder einwandfrei und tut das hoffentlich noch längere Zeit.
Insgesamt vergeben wir 4 Sterne, da der Defekt mach relativ kurzer Zeit einfach ärgerlich war.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
17
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K
Kann man kaufen
KeineAhnungVonNix 29.08.2018
Erst einmal zum ausprobieren ein System bestellt. Wie immer schnell von Thomann geliefert und natürlich gleich getestet und zwar im direkten Vergleich mit der HK Nano 602 (als gestackte Monosäule). Der Aufbau der Maui gefällt mir recht gut, wobei 31 KG im Gesamtgewicht doch schon eine Ansage für eine Säule sind. Auch stimmt es, dass die Verbindung zwischen den beiden Säulensystemen recht schwergängig wieder zu lösen ist. Getestet wurde der Sound über Laptop und Denon Mischpult. Im direkten Vergleich mit der HK Nano 602 kam dabei heraus, dass die HK eine deutlich höhere Grundlautstärke besitzt. Bei gleichen Einstellungen (alles mittig), ist die HK erst einmal von Haus aus lauter. Man muss den Gain Regler des genutzten Kanals der Maui schon weit über Mitte drehen, um die gleiche Grundlautstärke zu erreichen. In Sachen Bassdruck konnte ich keinen großen Unterschied zur Nano 602 feststellen. Das war recht ähnlich zur HK. Obenrum klingt die Maui einen Tick klarer/schöner. Allerdings fehlt mir ein bisschen der "auf die Fresse Druck" obenrum. Bei Lautstärken bis der Limiter einsetzt hat die Maui minimalste Vorteile. Die HK nutze ich als DJ im Stereoset (2 Systeme), für kleine Feiern in kleinen Räumen mit wenig Platz in der Gastro maximal ca. 60-70 Personen (darüber hinaus habe ich ganz andere Systeme). Dafür ist die HK generell super geeignet und klingt top. Ziel ist, mit der Maui im Stereoset (2 Systeme) vielleicht auch mal 100 Personen in kleinen Räumen mit wenig Platz zum Aufbau als DJ gut zu beschallen. Das traue ich der Maui mit 2 Systemen gerade eben so zu. Wenn ich aber von DJs lese, die damit 150-250 Personen beschallen wollen (oder 100 mit einer Maui mono), dann muss ich ganz ernsthaft an diesen DJs zweifeln. Das kann die Maui nämlich ganz sicher nicht gut lösen, sofern man eine Ecke Druck auf der Tanzfläche haben will. Aufgebaut sieht die Maui insgesamt schick aus, schicker als die Nano 602, die ich mit S-Connect Distanzstangen betreibe, also auch ohne Kabel zwischen Bass und Tops. Dafür hat die Nano 602 satte 15 KG (!!) Gewichtsvorteil gegenüber der Maui und das bessere Tragehandling. 2 Mauis möchte ich nicht irgendwo in den 1. Stock schleppen müssen. Bei 2 Nano 602 sieht das schon anders aus. Beim Sub der Maui fehlt mir unbedingt ein Tragegriff oben, um die Subs bequemer tragen zu können. Beide Anlagen haben also ihre Vorteile. Was ich auf jeden Fall noch anmerken muss: Ich habe auch mal die erste Variante der Maui 28 gehört, als ohne das G2. Diese war einfach nur unterirdisch gruselig in Sachen Sound. Die G2 ist da eine deutliche Verbesserung. Keines dieser kleinen Säulensysteme ersetzt ernsthaft ein herkömmliches Beschallungssystem. Schon meine beiden RCF 745A MK4 Tops klingen Fullrange (ohne extra Subs) besser, druckvoller und deutlich lauter, als zwei Mauis oder zwei Nano 602. Sehen aber aufgebaut in kleinen Räumen leider viel zu bullig aus. Daher sehe ich die Säulensysteme mitunter als gute Alternative, eben weil es kaum Platz am Veranstaltungsort einnimmt und aufgebaut smart aussieht. Als Profi kann man sowas als 2. oder 3. System durchaus im Bestand haben.

Update nach den ersten beiden Einsätzen in einem Raum, wo ich 20x im Jahr bin und sonst immer 15 Zoll Sub mit 2x 12 Zoll Top aufbaue: Jeweils feierfreudige Hochzeiten mit jeweils ca. 70 Gästen. Einsatz war als Stereoset mit 2 Systemen, da ich mir ein System kurzfristig leihen konnte. Ja, die Maui kann das und hätte auch noch ein paar Personen mehr geschafft. Der Klang war bis zum Einsatz des Limiters durchaus gut, aber viele Reserven waren in Sachen Bass und Gesamtlautstärke nicht mehr da. Ich habe den Limiter einige Male blinken sehen. Meine Schätzung in Sachen Personenzahl muss ich daher einen Tick nach unten schrauben. Ich würde keine 100 Personen mit 2 Systemen als DJ beschallen wollen. Da fehlt mir persönlich dann doch allerhand. 70-80 Personen in den passenden Räumen ist für mich realistisch. Als Hauptanlage für DJs kann ich dieses System daher nur bedingt empfehlen. Da würde ich eher auf ein herkömmliches System mit z.B. 1x 15 oder 18 Zoll Sub und 2x 12 oder 15 Zoll Top zurückgreifen. Damit ist man flexibler und leistungsstärker unterwegs. Und man bekommt für das Geld, was zwei Mauis kosten, schon ganz ordentliche Sachen. Aber für alle DJs, die sich eine kleine Zweitanlage für kleinere Feiern in passenden Räumen leisten können und wollen, kann ich 2x die Maui 28G durchaus empfehlen. Übrigens nicht nur bei Musik, sondern auch bei Sprache, die gut rüber kommt. Ich habe zwischen 3-4 Sternen in der Gesamtbewertung geschwankt, mich dann aber für sehr gute 3 entschieden.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
21
9
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DO
Ich bin völlig überrumpelt
DJ Opa Walter 22.05.2022
Ich bin bzw. war fanatischer Fan von passiver Technik. 38 jahre habe ich jede Woche, oftmals mehrmals, meine Subwoofer, Mitten und Hochtöner nebst Verstärkerkiste geschleppt, während andere DJ's schon längt aktive System nutzten. Ich konnte dem nichts abgewinnen. Meine Achenbachs, Dynacords und KME's nebst meinen Lab's waren mir heilig, eben wegen des Klangs. Befreundete DJ's veruchetn immer wieder, mich zum Kauf von zwei aktiveb Säulensysteme, wenigstens für die "kleinen" Muggen, zu überreden und rieten mirt zu HK Polar12. Vor zwei wochen und nach drei Muggen hintereinander und beim Blick in meinen Terminkalender hatte ich die Nase voll. Bis September noch mindestens 35mal eine halbe Tonne schleppen, aufbauen und dann wieder abbauen und wieder ins Auto tragen? Nein! Also versuchte ich, zwei HK Polar12 zu bekommen. Unmöglich! Ein telefonisches Beratungsgespräch mit der Firma Thomann zeigte mir als Alternative die LD Maui28 G2 auf, ja wurde mir sogar empfohlen, zu mal ich mittelweile die HK Polar12 probegehört hatte und mir auffiel, dass sie, im oberen Leistungsbereich, ab dem mitteleren Mittenbereich nach oben im Klang unsauber wird. Ich kaufte also zwei Maui28 G2, die auch innerhalb von zwei Tagen bei mir eintrafen. Zwei tage später, also gestern, stand die erste Mugge an, bei der die 2 Maui's zum Einsatz kommen sollten. Vorsichtshalber ließ ich das "große Besteck" im Transporter, die zwei Maui's verloren sich irgendwo dazwischen. Am Veranstaltungsort angekommen erfolgte zunächst die Objektbesichtigung. Größe etwa 600qm, Höhe 4,50m. Erwartete Personenzahl 350-400. Gewünschte Musik Schlager, Discofox, House und leichtes Techno. Spontan entschied ich mich, vorsichtshalber zwei Doppel-15'er, angeschoben von einer FP10000Q, unter die Maui's zu bauen, aber erst mal nicht anzuschließen. beim ersten Soundcheck, der nur mit den zwei Maui's erfolgte, foil mir die Zigarette aus dem Mund, so baff war ich. Ein Sound, der sowas von sauber und klar rüberkam, und dass bis zur Leistungsgrenze. Gigantisch. Ein Bass, der nichts, aber auch gar nichts zu wünschen übrig ließ und und sich, bis zur 15 Zoll Größe, in keiner Weise von meinen passiven Subwoofern, von denen ich einige habe, unterschied. Meine zwei Techniker konnten die Doppel-15'er und die Endtsufenkiste wieder ins Auto bringen...aber ganz hinten hin. Ich habe die zwei Maui's an dem Abned höchsten zu zwei Drittel ausgefahren, mehr brauchte ich nicht. Trotzem war es ein Hammer-Sound in gigantischer Lautstärke. Die Gäste waren alle begeistert. Und ich bedanke mich bei PA-Beratungsteam der Firma Thomann. Perfekte Beratung! Nur meine Praxis für Physiotherapie wird jetz weniger an mir verdienen, denn Boxenschleppen ist jetzt größtenteils vorbei, und damit auch keine Rückenschmerzen mehr.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
6
1
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