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Laney IRT60H Ironheart Gitarren Topteil

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Röhren-Topteil für Gitarre

  • Leistung: 60 W
  • 4 Vorstufenröhren ECC83
  • 2 Endstufenröhren 6L6
  • Class AB-Verstärker
  • 3 Kanäle: Clean, Rhythm & Lead
  • Regler für Bass, Middle, Treble mit Pull-Push EQ-Shift
  • Presence
  • Reverb
  • fußschaltbarer Pre Boost für jeden Kanal
  • FX Loop
  • Lautsprecherausgang: 4,8 und 16 Ohm
  • Abmessungen (B x H x T): 678 x 271 x 288
  • Gewicht: 16,5 kg
  • inkl. 4-fach Fußschalter
  • passendes Case: Art.. 317521 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Leistung 60 W
Endstufenröhren 6L6
Kanäle 3
Hall Ja
Fußschalter Ja
Erhältlich seit September 2011
Artikelnummer 269324
699 €
999 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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24 Verkaufsrang

64 Kundenbewertungen

D
Danach habe ich gesucht
DaHNZ 21.09.2019
Nach 19 Jahren Modelling-Amp (AX212) und einer Rundreise durch aktuelle Modelle (Marshall, Line 6, Fender, Hughes und Kettner) der Modelling-Verstärker, habe ich meine Rückkehr zu einem Röhren Amp beschlossen. Engl, Marshall, Fender sowie Hughes und Kettner habe ich bereits vorher besessen.
Nun habe ich beschlossen einen Dreikanaler mit Boost, Reverb, DI-Out, Aux-In und ohne sauteuren Zusatzfussschalter zu erstehen. Clean sollte er anders als der typische Marshall sein und getrennte Klangregelung für Clean, Crunch und Lead sollte auch vorhanden sein. Es sollten auch nicht unbedingt 100 W sein, aber genug Power um in der Band bestehen zu können. Er sollte nicht zu schwer sein und, na klar, gut aussehen sowie natürlich ein gutes Preis-Leistungsverhältnis haben.
Lange gesucht und gefunden. Genau dieser Amp. Also bestellt. Dazu habe ich eine Harley Benton 2x12er Box gewählt.
Nach zwei Tagen war alles da und ich habe das Gerät angeschlossen und ausprobiert.
Verarbeitung:
Das Gerät kam bei mit im einwandfreien Zustand an. Nichts wackelte oder klapperte, war lose oder offensichtlich mangelhaft verarbeitet. Kein Poti kratzt oder macht Störgeräusche. Alles funktioniert prächtig. Einzig die Instrumentenbuchse machte mir zu Anfang Angst. Mit der Erwärmung des Gerätes kam es zu Störgeräuschen, die bei längeren Betrieb wieder verschwanden. Aber ich denke, das hätte man konstruktiv lösen können, vielleicht ist es die Qualität des Bauteils. Daher zieh ich bei der Verarbeitung einen Stern ab.
Bedienung:
Die Bedienung erklärt sich eigentlich von selbst. Im Zusammenhang mit dem schön stabilen Fussschalter wird auch im Handbuch leider nicht erklärt, wird diese stehen müssen, damit die Umschaltung auch klappt. Schalter Clean=Clean, Schalter Lead=Lead, keiner von beiden= Rhythm. Clean und Rhythm teilen sich eine Klangregelung, was aber nichts ausmacht. Der Lead-Kanal besitzt dafür eine eigen Klangregelung. Auf beiden Kanälen können Bass, Middle und Treble mit den Push-Pull-Potis noch Frequenzbereiche angepasst werden. Mit dem Watts-Poti (ich würde ihn eher als Master bezeichnen) kann die Gesamtlautstärke tatsächlich von Wohnzimmer bis Gig eingestellt werden. Zusätzlich kann der Bass und Höhenanteil gut angepasst werden.
Sound und Features:
Tja, genau mein Geschmack. Ein echter Allrounder für Rock. Clean ist super und bleibt auch Clean oder aber ich schalte den Boost dazu. Der steuert die Vorstufe weiter auf, macht aus Clean einen angezerrten Sound, im Rhythm Rock zu Hardrock und im Lead noch Creme oben drauf. Mit dem Gain lassen sich alle Kanäle super einstellen. Mit den Volume-Potis habe ich es tatsächlich schnell geschafft alle Lautstärken gut aneinander anzupassen. Der Reverb ist digital und unterstreicht den Sound hervorragend ohne ihn zu dominieren, was ich bei anderen Amps oft erleben musste. Die FX-Loop funktioniert gut, kann aber leider nur über einen Schalter an der Rückseite auf Bypass gestellt werden. Die DI-Box liefert einen guten Sound, mit Box klingt es aber besser. Beim Umschalten auf den Lead-Kanal hört man im Hintergrund Rauschen, das wie ich finde allerdings verkraftbar ist, zumindest mit Humbuckern. Bei Single-Coils braucht man aber aber bestimmt ein Gate. Ich habe ein Effektboard vor den Instrumenteneingang. Da konnte ich alles tatsächlich stumm schalten, Druck für das Solo einstellen (wenn einem der Boost nicht reicht) und Modulationseffekte benutzen, ohne dass es zum großen Matschen kam. Der Amp setzt sich im Proberaum und Gig prima durch, ohne bereits ausgereizt zu sein.
Auch die Jungs von der Band waren sehr begeistert. Ich habe seit langer Zeit eine Probe komplett ohne Effekte gespielt und diese auch nicht vermisst. Dazu gibt der Laney auch optisch eine gute Figur ab. Durch die interne rote Beleuchtung sieht das Teil echt klasse aus.

Fazit:
Ich habe den Amp jetzt drei Wochen im Gebrauch und kann nichts negatives sagen. Zusammen mit der 2x12er Box erlebe ich eine wahre Spielfreude und bin froh diese Entscheidung getroffen zu haben. Der Preis ist dazu noch der Hammer. Ich denke ich werde mich noch lange an dem Amp erfreuen und spreche hier rein subjektiv ein klare Kaufempfehlung aus!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
3
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A
Made in Jap...ähhh...China
Anonym 11.08.2016
So, da stand er also, der Laney IRT 60H , angeschlossen an die entsprechende 4x12 Box und bereit für alles was die musikalisch aufgewärmten Finger so fabrizieren würden.

Vorerst vielleicht noch ein paar Worte, zur Verarbeitung.
Da wären die Inputbuchsen zu nennen die aus Plastik sind und den Eindruck machen, sie kämen einem sofort entgegen, sobald man mal das Instrumentenkabel zieht.
Bis jetzt nicht passiert, aber werden sicherlich in nächster Zeit mal ausgetauscht.

Ansonsten wirkt der Verstärker sehr robust und anständig verarbeitet. Hier also definitiv: Daumen hoch!

Also, erstmal natürlich der Cleankanal, welcher sich mit dem Rythmus/bzw. erstem Kanal, eine Equalizersektion teilt. Ums kurz zu machen: Clean kann der Verstärker in allen Bereichen souverän glänzen, ob gezupft, strumming oder was auch immer, alles einwandfrei.
Reizvoll ist natürlich auch, ein Overdrive ( so ein kleines grünes zb.) davor zu schalten, dann gehts auch sehr schön in die Blues Richtung.

Der Rythmuskanal dann selbst ist auch nicht ohne, hier kann man angefangen von rauchigem Blues bis staubig trockenem Hard Rock, so ziemlich alles spielen, was man möchte, sofern man den Verstärker auch entsprechend einstellt. Für die Metal Enthusiasten sei hier dringend empfohlen, den Amp eigenen Boost zu aktivieren, dann läuft man im testen lediglich gefahr die Zeit zu vergessen. Aber das ist ja kein allzu schlechtes Zeichen und man kann sich getrost die Finger bei Songs al'a Mr. Crowley, Eruption, Poison was the cure u.ä. verknoten.

Was natürlich jetzt noch bleibt ist der Leadkanal, der dem Rhytmuskanal nicht unähnlich ist, dafür wesentlich lauter und irgendwie wärmer klingt. Was einem dann letzten Endes lieber ist, bleibt jedem selbst überlassen. Ich persönlich richte mich nach dem jeweiligen Song, welchen der beiden Kanäle ich wähle.

Gitarrenmäßig kommt der Amp übrigens sowohl mit passiven Tonabnehmern (Dimarzio in einer Ibanez Prestige) als auch mit aktiven (EMG?s in einer Fender American Standard Strat) sehr gut zurecht.

Alles in allem also ein Amp der nicht nur gut aussieht, sondern auch sehr gut klingt, wenn man denn sein Instrument auch tatsächlich beherrscht.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
5
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Ma
Für den Preis eine absolute Wucht!
Moritz aus R. 15.01.2014
Zuerst muss ich sagen, dass ich mir vor der Anschaffung des Ironhearts noch echt viele Mitstreiter angeschaut habe und ergiebig getestet habe. (Orange, Marshall und wie sie alle heißen...).
Allerdings hab ich keinen gefunden, der dem Ironheart in Punkto Vielseitigkeit das Wasser reichen kann. Von einem richtig weichen und schönen Clean Sound, über einen netten und spritzigen Overdrive/Rhythm Channel, bis hin zu einem ordentlichen Lead Channel, mit dem man ohne Probleme fette Metallriffs spielen kann (Wer allerdings nach einem reinem Metal-Amp sucht, wird mit dem Ironheart nicht zufrieden sein, weil diesem meiner Meinung nach dazu noch die letzte Härte fehlt!)
Klar gibt es Amps, die soundmäßig um einiges besser sind, allerdings ist der Preis unschlagbar. Für das Geld sucht man lange und schließlich vergebens nach einem Amp, der einerseits einen echt richtig soliden Sound und gleichzeitig 3 Kanäle + Booster bietet (und dabei im Dunkeln noch sooo geil aussieht! :D )

Allerdings geht der Preis natürlich auf Kosten der Verarbeitung...
Es gibt ein paar Kleinigkeiten, mit denen man leben muss: Die Klinkenbuchsen für alle möglichen Inputs sind aus Plastik und der Halt der Kabel dementsprechend eher schlecht. Ich spiele auch mit dem Gedanken mir richtige Buchsen beim Musikhändler um die Ecke einbauen zu lassen.
Auch musste ich das Teil zwei mal zurückschicken, weil ich einmal ein verdächtiges Klappern im Inneren feststellte und weil einmal nach einigen Betriebsstunden ein enormes Grundrauschen entstand.
Auch ist der Booster meiner Meinung nach eher unbrauchbar. Er lässt den Sound gerade im Lead Channel sehr verschwimmen und übersteuert schnell.

Was meiner Meinung nach aber ein richtiger Kritikpunkt ist, ist das enorme Grundgeräusch, besonders im Lead Channel. In den Spielpausen auf den Bühnen kann man den Amp unmöglich im Lead Channel laufen lassen, weil sonst ein lautes Rauschen die Zuschauer stören würde. Deswegen versuche ich jetzt auch mit einem NS-2 von Boss mir Abhilfe zu schaffen, indem ich das Noisegate in dem Effektloop des Ironhearts (ein weiterer Pluspunkt!) einschleife und hoffe mir so Abhilfe zu schaffen.

Auch wenn ich viele kleine Kritikpunkte an dem Laney üben muss, gefällt mir der Amp von Tag zu Tag mehr. Er ist super für meine Zwecke als Coverband Mitglied aufgrund seiner enormen Vielseitigkeit geeignet und wird auch nicht mehr hergegeben.
Wenn ich jetzt noch das Problem mit dem Grundgeräusch gelöst bekomme, dann ist das der perfekte Amp für mich.

Wer also nen guten und vorallem günstigen Amp sucht, ist bei dem Ironheart genau richtig!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
4
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R
Panzer mit Legobauteilen
Ralf909 12.06.2012
Ich spiele das Laney Top an einer DIY 2x12 mit Eminence Governor Speakern, und kann meinem Vorredner zum Thema Klang in allen drei Kanälen nur zustimmen. Souveräner Cleansound (wenn auch kein Fender Clean, was ich als Vorteil empfinde), und in den Zerrstufen ist alles drin, von Blues-OD (Clean mit aktivem Boost) über Classic-, Hard- Heavy Rock, Punk Hardcore, Old- und Newschool Metal. Auch Pedale, vorgeschaltet und im Loop, kooperieren vom feinsten. Die Rauschfreiheit ist extrem gut, mit oder ohne FX, und stellt alles was ich bisher am Amps gespielt habe um Längen in den Schatten.

Soweit, so genial. Aber:
Mein Amp hatte nicht nur das in diversen Foren beklagte flackern der Netz-Kontrollleuchte, sondern nach dem ersten anstöpseln kam mit auch gleich die Input Klinkenbuchse entgegen! Diese ist eine Printbuchse mit Plastikgewinde und Plastikschraube, beides von der gefühlten Konsistenz eines Schrumpfschlauches. Das wußte ich noch nicht, als ich die Schraube erstmal wieder festdrehte, und den Amp dann Retour schickte wegen der Flackerleuchte.
Der Leuchtenfehler wurde behoben (es soll sich um Korrision an den billigen Befestigungspinnen der Leuchte handeln), und als ich den Amp von Thomann zurück bekam, war wieder die Inputbuchse locker. Das Gewinde auf der Buchse war praktisch nicht mehr vorhanden, klar das die Schraube nicht hält.

Ich hab dann die ganze Kiste zerlegt, um von innen die Buchse festhalten zu können, und aussen eine Metallschraube von einer rumliegenden Klinkenbuchse draufzudrehen. Die sitzt jetzt bombenfest, dafür geht der Klinkenstecker nicht mehr ganz so leicht rein. Aber ich hatte keine Lust, das Ding schon wieder zurück zu schicken.
Laneys spiele ich seit den 80ern, AOR, GL50 stehen hier neben dem Ironheart, und die haben beide noch keine Werkstatt von innen gesehen. Seinen Ruf als Hersteller extrem soliden Geräts hat Laney bei mir erstmal verloren. Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, dass ausgerechnet ein derart belastetes Bauteil wie die Input Buchse von so mieser Qualität verbaut wird, Preis hin und her. Vor allem, da der Rest vom Amp wirklich aus hochwertigem massivem Material besteht.
Ich gebe daher für Verarbeitung nur 2 Sterne, und rate Laney, diese Buchse dringend durch eine Metallversion zu ersetzen. 4 Sterne Gesamtbewertung wegen des überragend guten und vielseitigen Sounds.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
11
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