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Korg Wavestate

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Digitaler Synthesizer mit Wave Sequencing 2.0

  • 37 anschlagdynamische Standard-Tasten
  • bis zu 4 Lanes gleichzeitg spielbar (Wavesequenzen mit jeweils eigenen Effekten und Modulationen)
  • Vektor-Joystick zum Morphen zwischen den verschiedenen Lanes
  • 12 unterschiedliche Filtermodelle wie z.B. MS-20 und Polysix
  • bis zu 14 Effekte parallel nutzbar
  • Polyphonie: 64 Stereo-Stimmen
  • Smooth Sound Transition
  • Set List Funktion
  • mehr als 1.000 verschiedene Modulationsziele
  • 3 Hüllkurven + Vektorhüllkurve
  • 3 LFOs
  • 2 Modulationsprozessoren
  • Presets
  • 240 Performances, 740 Programs und 1000 Wavesequenzen
  • Speicherplatz für User Performances
  • 2 Line-Ausgänge 6,3 mm Klinke (L/R)
  • Stereo Kopfhörerausgang: 6,3 mm Klinke
  • Eingang für Dämpfer-Pedal: 6,3 mm Klinke
  • MIDI Ein- und Ausgang
  • USB
  • Abmessungen (B x H x T): 565 x 92 x 338 mm
  • Gewicht: 2,9 kg
  • inkl. Netzteil (DC12V, 2500 mA)
  • passender Koffer: Art. 507315 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Anzahl der Tasten 37
Anschlagdynamik Ja
Aftertouch Nein
Keyboard Split Nein
Modulation Wheel Ja
Anzahl der Stimmen 64
Tonerzeugung Digital
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out
Speichermedium Intern
USB Anschluss Ja
Effekte Ja
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Digitalausgang Nein
Display Ja
Artikelnummer 482389
619 €
865 €
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7 Verkaufsrang

Wave Sequencing 2.0

Die Korg Wavestation von 1990 ist ein digitaler Klassiker, dessen rhythmisierten Flächen, kühlen Atmos und pulsierenden Sequenzen ein unverkennbarer Charakter innewohnt. Dieser ging aus der damals neuartigen Kombination aus Wave Sequencing und Vector-Synthese hervor. Der Wavestate ist keine einfache Wiederbelebung des Klassikers, sondern eine um ein Vielfaches leistungsfähigere Weiterentwicklung. Mit mehreren Gigabytes an Samples, überaus komplexen und in Echtzeit beeinflussbaren Modulationsmöglichkeiten, modernen Effekten und 64 Stereostimmen ist der Wavestate weit über sein Vorbild hinausgewachsen. Trotz seiner umfassenden Möglichkeiten ist der Wavestate ein kompakter, transportabler und leichter Synthesizer mit einem 37-Tasten-Keyboard. So kann er ganz einfach sowohl in ein Bühnen- als auch in ein Studio-Setup integriert werden.

Extrem vielseitige Möglichkeiten

Wave Sequencing 2.0 bricht die Bestandteile eines Sounds in Lanes für Pitch, Sample und Timing auf. Einzelne Samples lassen sich pro Step wechseln oder überblenden und in Tonhöhe und Rhythmik mit individuellen Lanes sowie einem Arpeggiator animieren. Die Lanes können auch unabhängig voneinander arbeiten und auf diese Weise sich stetig entwickelnde Klänge erzeugen. Diese bewegten Klänge werden in bis zu vier Layern kombiniert, wo sie sich schichten oder per Vector-Steuerung dynamisch mischen lassen. Zur Klangbearbeitung gibt es mehrere Filtermodelle, darunter auch Emulationen der Filter von MS-20 und Polysix sowie bis zu 14 simultan nutzbare Effekte. Die Bedienoberfläche ermöglicht sofortigen Zugriff auf die Parameter, die für eine Performance oder zur Anpassung der Sounds am wichtigsten sind. Dazu kommen acht zuweisbare Mod-Regler, ein Joystick und zwei Wheels, womit sich die Presets in Echtzeit maßgeschneidert manipulieren lassen.

Für ambitionierte Sounddesigner

Die komplexen Möglichkeiten von Wavestate sind eine Herausforderung für Sounddesigner, bergen aber ein enormes Potential in sich, das in dieser Form mit keinem anderen Synthesizer zu erreichen ist. Das Zusammenspiel von Wave Sequencing mit mehreren Lanes, Layern und Vector-Steuerung benötigt Zeit und Kenntnis für die gezielte Programmierung. Wavestate kann jedoch mit einem vielseitigen Zufallsgenerator von sich aus für kreativen Input beim Erstellen von Sounds sorgen. Aber auch Keyboarder, die nicht so tief in die Materie eindringen wollen, finden in Wavestate eine lohnenswerte Ergänzung für ihr Setup. Die große Auswahl an Presets, die unter anderem von den Entwicklern der originalen Wavestation programmiert wurden, bietet sehr viel Material, das mit den Spielhilfen expressiv gespielt werden kann.

Über Korg

Der Name Korg steht seit vielen Jahren für innovative Synthesizer, Workstations, Keyboards, Digitalpianos und mehr. Mit Instrumenten wie MS20, Polysix, Wavestation, KRONOS und der Volca-Serie, um nur einige zu nennen, schuf das von Tsutomu Kato und Tadashi Osanai 1963 gegründete japanische Unternehmen legendäre Synthesizer, deren Namen Musik in den Ohren vieler Keyboarder sind. Zudem ist die Firma Korg Erfinder des weltweit ersten Handstimmgeräts, dem WT-10. Aber nicht nur bei analogen Synthesizern, digitalen Workstations, Entertainer-Keyboards oder Digitalpianos steht Korg seit jeher für Qualität und Innovation, sondern auch bei Gitarrenverstärkern. Nachdem Korg 1992 die Namensrechte von Vox Amplification Ltd. erworben hatte, erweiterte Korg die Marke Vox neben Neuauflagen des legendären AC30 auch um preiswerte digitale Gitarrenverstärker mit Modeling-Technologie.

Sounds in Sync

Wavestate stellt für Soundbastler ein große Spielwiese dar. Speziell rhythmisierte Klänge und dynamische Sequenzen, die synchron zum Songtempo laufen, lassen sich vielfältig gestalten und dynamisch spielen. Mit Lanes, Sequencing, Arpeggios und Layern können sich Freunde von großzügigen Möglichkeiten hier wirklich austoben, in die Tiefen der Synthese vordringen und ungewöhnliche Klänge erschaffen. Alle Sparten der elektronischen Musik, aber auch progessive Popsongs und Ambient-Produktionen lassen sich hiermit bedienen. Live eignet sich der kompakte Wavestate sehr gut als Soloinstrument, mit dem sich Sounds mit programmierten Modulationen sowie dank Mod-Reglern und Joystick sehr ausdrucksstark performen lassen. Natürlich bietet sich auch hierfür die Synchronisation mit einer Drummaschine oder einem Master-Sequenzer an.

45 Kundenbewertungen

5 39 Kunden
4 5 Kunden
3 0 Kunden
2 1 Kunde
1 0 Kunden

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

U
Plastik pur, aber der Sound ist großartig
UR123 20.04.2020
Ich habe meine erste Wavestation 1994 gebraucht gekauft, und seitdem bin ich ein erklärter Fan des Konzeptes Vektorsynthese mit Wavesequencing. Inzwischen habe ich bis auf die SR-Version alle Varianten unter meinen Fingern gehabt und bin nach wie vor begeistert. Natürlich gab es immer ein paar Kritikpunkte, allen voran die fehlenden Filter und den begrenzten Wellenformvorrat. Letzter Punkt ist durch die vielen Korg M1 PCM-Karten und einen Double Dutch SAM-1 zu beheben, aber die fehlenden Filter haben mich immer gestört.

Hier setzt für mich der Wavestate an, und das macht er wirklich gut. Der Sound ist großartig, wenn man will bleibt der originale Wavestation-Charakter erhalten, aber diese Kiste kann auch ganz anders. Natürlich ist das Bedienkonzept auch ein anderes geworden, für mich trotz der "großen" Bedienoberfläche nicht unbedingt einfacher, denn die Komplexität der Klangerzeugung hat sich ebenfalls vervielfacht. Man muss also schon Zeit investieren, um hier wirklich gezielt Sounds programmieren zu können. Dass sich das aber lohnt machen schon die Werksounds ganz gut klar.

Zwei Dinge stören mich:

Zum einen ist das Teil einfach nur Plastik: die Tastatur gefällt mir überhaupt nicht, ist schwammig und fühlt sich jetzt schon ausgelutschter an, als meine erste Wavestation nach knapp 30 Jahren intensiver Nutzung. Das lässt nichts Gutes ahnen.

Zum anderen ist mir unverständlich, warum man immer noch keine eigenen Wellenformen einladen kann. Das Konzept auf der Basis eines (mehr oder weniger) RasPi gibt das eigentlich wunderbar her, und noch komplexer würde die Bedienung dadurch auch nicht mehr werden...

Trotzdem macht das Teil wirklich viel Freude, klingt hervorragend, kann einen auch noch überraschen und hat meine Liebe zu dem Synthesekonzept wieder aufgefrischt. Ich warte jetzt auf die Rackversion, in der ich dann hoffentlich auch eigene Wellenformen nutzen kann...

Nachtrag zur OS-Version 2.0:

Über ein Jahr später gibt es jetzt ein wirklich mächtiges Update - Korg erlaubt das Einladen eigener Samples/Wellenformen, es gibt eine Editor-Software, das Upgrade ist problemlos selbst installierbar und das Ganze kostet keinen Cent extra. Da gibt es von mir nochmal einen Stern bei den Features dazu!

Deshalb: dies ist definitiv die beste Wavestation, die es je gab. Die Tastatur hält bei mir auch immer noch - ich benutze sie zugegebenermaßen auch nicht allzu intensiv, aber das Spielgefühl ist eben auch nicht schlechter geworden.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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r
Ambient Maschine
ralphy 17.05.2021
Toller Sound. Besonders für Ambient Musik.
Die Verarbeitung ist ok, etwas viel Plastik, aber das ist für mich nicht so wichtig.
Wer jedoch auch auch eigene Sounds programmieren möchte muss Zeit und Geduld mitbringen. Oder Preset Packs kaufen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
1
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P
Es fehlt der Hold
Philipp491 16.04.2021
Leider gibt es keine Hold Funktion. Davon abgesehen haben mich die Presets bereits vollends überzeugt. Hier findet man neue interessante Sounds. Bei dem Preis ein no brainer allein für diese Sounds.

Die Verarbeitung ist dem Preis angemessen; Ausreißer nach unten habe ich keine ausmachen können.

Ich werde das Gerät als Preset-Wunder behalten.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
1
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m
ein tolles Teil, aber gewöhnungsbedürftig
meineMeinung 11.07.2020
Zustand der Welle...oder doch eher: Viele Zustände für viele Wellen, die zur selben Zeit erklingen. Die Korg Wavestate ist ein hochkomplexer Synthesizer mit SEHR vielen Einflußmöglichkeit auf Klang und Klangverlauf. Es gibt schon genug Reviews, so dass ich dazu nicht viel schreiben muss - ich stimme den Bewertungen fast immer voll zu.
Ich sehe diesen Synthesizer sehr affin zu Ambient und Cinematic Sounds bzw. Tracks.
Allerdings sind das auch meine derzeitigen Favorite Genres 8bin reiner Hobbyist). Die Wavestate ist sehr eigen und eigenständig. Für den Live-Einsatz imho nur begrenzt und mit viel Vorplanung geeignet. Die Verarbeitung ist nur bedingt bühnentauglich, allerdings das geringe Gewicht top für Mobilität. Über eine größere Tastatur angesteuert erschließen sich gleich nochmal deutlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Für mich ein Volltreffer von Korg !
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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