Korg Volca FM

Kompakter Digital FM Synthesizer

  • 3-stimmig polyphon
  • vollständig kompatibel zum Original
  • automatisierbarer Step-Sequenzer mit 16 Steps
  • mit Warp Active Step, Arpeggiator und Pattern Chain
  • Chorus-Effekt
  • Sync Ein- und Ausgang: 3,5 mm Minibuchse Mono
  • MIDI Eingang
  • Kopfhörerausgang: 3,5 mm Mini-Klinke Stereo
  • Stromversorgung: 6 AA-Batterien oder über optionales Netzteil KA-350 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • Abmessungen (B x H x T): 193 × 115 × 40 mm
  • Gewicht: 360 g
  • passender Koffer: Art. 489618 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • passende Tasche: Art. 485319 (nicht im Lieferumfang enthalten)
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Soundbeispiele

 
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Weitere Infos

Anzahl der Tasten 16
Anschlagdynamik Nein
Aftertouch Nein
Keyboard Split Nein
Modulation Wheel Nein
Anzahl der Stimmen 3
Tonerzeugung FM-Synthese
MIDI Schnittstelle 1x In
Speichermedium Keine
USB Anschluss Nein
Effekte Chorus
Arpeggiator Nein
Anzahl der analogen Ausgänge 1
Digitalausgang Nein
Display Nein

Kompakte, günstige FM-Groovebox für individuelle Setups

Mit der Volca-Serie lässt sich ein individuelles Setup aus spezialisierten Geräten zusammenstellen. Volca FM repräsentiert in dieser Serie das digitale Gegengewicht zu den verschiedenen Analogsynthesizern. Der dreistimmige Synthesizer kann mit trockenen Bässen und scharfen Leadsounds, aber auch einfachen Chords eine neue Klangfarbe in ein Setup, das aus unterschiedlichen Synthesizern und Groovegear aufgebaut ist, bringen. Außerdem kann er seine Sounds mit einem livetauglichen Sequenzer ansteuern, dessen Schwerpunkt zusammen mit einem Arpeggiator auf Bühnenperformances und Jamsessions liegt. Alle Volcas können dank Batteriebetrieb und eingebautem Lautsprecher autark betrieben werden. Zudem lassen sie sich über einen analogen Sync sowie über MIDI problemlos mit weiteren Volcas oder anderen Geräten zu einem größeren Setup verbinden.

FM-Synthesizer mit Sequenzer

Die Klangerzeugung des kompakten Volca FM entspricht der des größten FM-Klassikers aller Zeiten, dem Yamaha DX7. Mit sechs Operatoren und 32 Algorithmen lassen sich damit alle Sounds umsetzen, die für FM so typisch sind. Trocken, hart, perkussiv und immer etwas kühl sind die Qualitäten, die sich insbesondere bei Bässen, Sequenzer-Sounds, SFX und Percussion bemerkbar machen. Die wichtigsten Parameter sind auf der Oberfläche direkt zu erreichen. FM-Kenntnisse und Geduld sind beim Vordringen in die Programmiertiefen durchaus angebracht. Volca FM paart die Klangerzeugung mit einem Stepsequenzer samt Arpeggiator. Neben den Noten können auch kontinuierlich veränderbare Parameter über Motion Sequence punktuell animiert und mit Warp Active Step in der Live-Performance variiert werden. Alternativ lässt sich der Synthesizer über MIDI spielen, etwa wenn längere Sequenzen oder Soloeinlagen gefragt sind.

Digital im Desktop-Setup

Volca FM ist für den EDM-Bereich prädestiniert. Aufgrund der begrenzten Polyphonie eignet sich der Synthesizer eher für Sequenzerfiguren und Minimal-Chords als für FM-Klassiker wie das berühmte DX7-Piano. Performer können mit den Reglern direkt und effektiv in die wichtigsten Klangparameter bei laufenden Sequenzen eingreifen. Soundbastler hingegen loten die Tiefen der FM-Synthese über die Menüstruktur aus - für einen besseren Komfort kann auch die App (iPad bzw. MacOS) eines Drittanbieters genutzt werden. Volca FM kann gleichermaßen in ein Studio- oder in ein Live-Setup integriert werden, wo die Groovebox nur wenig Platz einnimmt. Mit seinem spontan zu bedienenden Arpeggiator und der Warp-Active-Step-Funktion lässt sich bei der Perfomance frei improvisieren. Außerdem kann mit der kleinen Maschine jederzeit und überall gearbeitet werden: Batterien rein, Kopfhörer auf oder Lautsprecher an und los geht‘s.

Über Korg

Der Name Korg steht seit vielen Jahren für innovative Synthesizer, Workstations, Keyboards, Digitalpianos und mehr. Mit Instrumenten wie MS20, Polysix, Wavestation, KRONOS und der Volca-Serie, um nur einige zu nennen, schuf das von Tsutomu Kato und Tadashi Osanai 1963 gegründete japanische Unternehmen legendäre Synthesizer, deren Namen Musik in den Ohren vieler Keyboarder sind. Zudem ist die Firma Korg Erfinder des weltweit ersten Handstimmgeräts, dem WT-10. Aber nicht nur bei analogen Synthesizern, digitalen Workstations, Entertainer-Keyboards oder Digitalpianos steht Korg seit jeher für Qualität und Innovation, sondern auch bei Gitarrenverstärkern. Nachdem Korg 1992 die Namensrechte von Vox Amplification Ltd. erworben hatte, erweiterte Korg die Marke Vox neben Neuauflagen des legendären AC30 auch um preiswerte digitale Gitarrenverstärker mit Modeling-Technologie.

FM-Chords und „kalte“ Sounds

Volca FM ergänzt als digitaler Poly-Synth ein Setup aus Drummachine, Lead-Synthesizer, Bassliner oder ähnlichen Grooveboxen. Er kann einerseits mit seinen drei Stimmen Backing-Sounds und Chords erzeugen, aber auch als Solo- oder Bass-Synthesizer agieren. In allen Fällen setzt sein prägnanter FM-Klang einen Akzent zwischen analogen Sounds und Samples. In Kombination mit einer Drummachine oder Volca Sample und Volca FM kann sogar schon ein kompletter Minimal-Track entstehen. Der Sequenzer wird in Echtzeit eingespielt. Es lassen sich 16 Patterns für ein Set speichern, die man über die Chain-Funktion auch zu längeren Läufen verbinden kann. Mit Active Step und Warp Active Step kann in diese Abläufe live sowie beim Jammen intuitiv eingegriffen werden. Für repetitive Muster ist der ebenso livetaugliche Arpeggiator zuständig.

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  • 3
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4.5 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Mein Hirn tut weh ...
Darage Bang, 30.05.2017
Ich bin von Natur aus ein Soundbastler und nutze maien Hard- und Sofware-Synths im Heimstudio in Kombination mit verschiedenen DAWs. Mir macht es Spaß an den Knöpfen zu drehen und Sounds zu entdecken. Der Volca FM hat mich hier aber leider nicht überzeugt. Nicht, weil er keinen guten Klang hat, denn den hat er, sondern weil er unter der Haube sehr komplex ist und dadurch als klassischer Volca wirklich schlecht zu bedienen ist. Jetzt aber erst mal das Positive:

----------- Gut:
Die allgemeinen Volca-Features, der MIDI- und Volca-Sync, sowie der Volca Sequenzer sind ganz anständig und tun ihren Dienst.
Die Qualität der Verarbeitung ist ebenfalls gut.
Das Gerät liefert zwar bei geeigneten Einstellungen einen klasse Sound und haut auch im Bassbereich gut durch die Wand, aber alles in allem ist da auch schon die Grenze zu ziehen.

----------- Böse:
Die Bedienung erscheint auf den ersten Blick überschaubar, aber wenn man die Sounds in der Tiefe bearbeiten will, wird schnell klar, dass dem Volca eine Menge an Display fehlt. Die 2 x 2 harmlos erscheinenden Attack- und Decay-Regler sind nur die Spitze des Eisbergs. Darunter muss man aber über das magere 9-stellige Display sechs Oszillatoren mit je 23 Parametern (darunter allein schon sieben je Osc für die Hüllkurve) einstellen. Dazu kommt noch die allgemeine Parameter-Sektion mit 16 Parametern. Und viele von den teilweise sehr kryptisch benamten Parametern haben einen gravierenden Einfluss auf den Sound. Auch schon bei kleinen Änderungen, so wie es bei der FM-Synthese halt ist. Alles in allem ein recht mächtiger Synth mit großem Potenzial, wäre da eben nicht das mickrige Volca-Display. Spätestens wenn ich in der 2. Rekursion versuche, den angestrebten Sound feinzutunen, stelle ich fest, dass mein Kurzzeitgedächtnis die vorherigen Parameter nur noch bruchstückhaft erinnert. Ab da wird es dann - zumindest für mich - sehr unbquem. Und natürlich ist die Anleitung, ganz im Korg-Stil, auf einer spartanischen Infografik im DIN A4-Format zusammengeschrumpft und ungefähr so hilfreich wie eine Gabel zum Suppe essen. Gäbe es nicht YouTube, würde ich immer noch völlig planlos an den Knöpfchen drehen, ohne zu wissen, was eigentlich wirklich passiert. Mit dem Volca FM wird auch eine doppelseitig bedruckte Harkarton-Bedienhilfe mitgeliefert, auf der alle Parameter in Menschensprache übersetzt wurden und auf der Rückseite kann man die Verschaltungen der FM-Algorhythmen ersehen. Allein diese Flut von Informationen sollte klar machen, dass hier keine schnellen Sounds mal eben "hingetweakt" werden.
Es gibt zwar eine iPad-App (Patch Base, 21 Dollar) mit der man die Sounds sehr viel besser, weil sichtbar, editieren kann. Aber zusammen mit den Kabeln für den Anschluss legt man dann nochmal rund 50 Euro auf den Tisch.

Was auch negativ auffällt, ist der LFO. Dieser erzeugt bei den Hüllkurven Rechteck, S&H und Ramp Down einen initialen Knacks, vermutlich, weil er zu hart einsteigt. Das ist schlecht umgesetzt und sollte eigentlich einer Bude wie Korg schon lange nicht mehr passieren.

Außerdem werden die Sounds nicht immer sauber abgespeichert und sind total verhackstückt, wenn man sie wieder abruft. Nach einer Stunde Starren in ein rotes Display, bis man endlich alles soweit hat, ist das extrem frustrierend.

Und wer nicht alle 2 Tage sechs AA-Batterien auf den Kompost schmeißen will, der sollte sich ein Netzteil dazu kaufen. Also noch mal 30 Euro, wenn man das extrem überteuerte Korg-Teil nimmt. Hab ich nicht, gibt's bei Amazon billiger.

----------- Fazit:
Der Korg Volca FM ist bei genauerem Testen sehr mühselig einzustellen und nichts für den schnellen Geistesblitz oder gar eine Live-Performance mit spontanen Sound-Tweaks. Eher was für introvertierte Bastler, am besten mit einer Inselbegabung für's Zahlen memorieren.

Meiner Meinung nach sollte Korg nicht versuchen, jede Synth-Variante in ein Volca-Kistchen zu packen. Was bei Volca Keys und Bass wegen der eher geradlinigen Syntheseform noch gut funktioniert, ist für den komplexen FM bei weitem nicht mehr ausreichend. Vielleicht bin ich ja ein bisschen verwöhnt, aber Form follows Function. Das hat Korg beim FM nicht mehr beherzigt, denn hier wird mit der Brechstange versucht alles in das gleiche Chassis zu quetschen.
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Guter Klang, Midi-Einbindung schwierig
Daddy T., 02.04.2019
Pros:
- Klang ist sehr gut, max. 3 Stimmen ist OK
- Kompatibilität zu DX7 patches und damit zu DX7 Editoren
- Flexibler Sequencer

Cons:
- Fummelige Bedienung
- Kein MIDI-OUT
- Unverschämt kastrierte MIDI-Implementierung: keine Note-On Velocity, kein Hold Pedal, keine Reaktion auf Modulationwheel oder Aftertouch, kein Programchange, keine Parameteränderung über sysex (nur bulk dump)

Fazit:
Ich hab mir den Volca FM gekauft, um eine echte FM-Stimme in meinem Rompler Setup zu haben. Diesen Zweck erfüllt er mit externen Effekten ausgezeichnet. Die Einbindung in ein Midi-Setup ist problematisch. Ich route die Daten über einen Raspberry-Pi, der die fehlende Velocity, das Hold Pedal und ein Mapping der gängigen Midi-CCs auf Volca-Parameter ermöglicht. Solässt sich das Kistechn dann auch wie ein Synthesizer spielen und macht richtig Spass. Für eine derart kastrierten Midi-Implementierung habe ich kein Verständnis.

Nachtrag: Mittlerweile (März 2020) gibt es eine 'Inofficial firmware 1.09' für den Volca FM, die sehr viele nützliche MIDI features nachliefert. z.B. Velocity wird umgesetzt, einzelne Parameter per SYSEX geändert, 100% patch Kompatibilität zum DX7 u.a.
Fazit: Die ursprünglichen MIDI-Einschränkungen sind nur dem Marketing geschuldet. Die Hardware an sich kann das alles.
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Features
Sound
Verarbeitung
Mit Fabrikationsfehlern
Kroetoman, 18.08.2020
Bei Thomann kurz entschlossen bestellt und schnell angekommen. Top Service. Ich habe die Sernr. 062333. Ich habe nach einiger Zeit des Herumprobierens bemerkt, dass die LED von Pad8 und die vom Erase-Button nicht funktionierten. Was tun? Zurückschicken? Ich entschloss mich zur Demontage des Gerätes und fand offensichtlich nichts, was auf einen Fehler hingewiesen hatte. Da ich die SMD-Fertigung berufsbedingt kenne und auch die möglichen Fehler, die dort produziert werden, lötete ich die LED einfach einmal nach. Ergebnis positiv. Beide LED aktiv. Allerdings ist es für mich schon ein Aufreger, wenn man für sein hart verdientes Geld fehlerhafte Ware bekommt. Da kann man schon wieder Wetten darauf machen, welche Funktion aufgrund der schlechten Herstellung als nächstes flöten geht. KORG stand einmal für erstklassiges Material und die Kritik geht an den Hersteller und nicht an den Händler Thomann. Dieser Mangel hat die Freude über die wirklich tollen Soundmöglichkeiten schon etwas getrübt. Es ist nicht jedermanns Sache, ein neues Gerät zu öffnen und in der Fertigung gemachte Fehler zu beseitigen. Wer die FM-Sounds liebt und wie ich kein Montagsgerät erwischt hat, der wird hier allerdings nicht enttäuscht. Stranger than Paradise geht für meine Begriffe nur mit FM-OPs. Störend ist manchmal nur die 3-Stimmigkeit. Das könnte gern mehr sein.
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Sound
Verarbeitung
Fetter FM-Sound fürs kleine Geld
Steely Dick, 18.08.2020
Wer bisher noch nicht weiß, was die Volca FM alles drauf hat, hat einiges verpasst!

Bedienung:
Gewohnt komplex für FM Synthese im DX7 Stil, empfehlenswert ist hier die alternative Firmware, mit der man in Dexed (DX7-VST) seine Patches erstellen kann und dann auf die Volca laden.

Features:
Vollwertiger 3-stimmiger FM-Synthesizer mit 6 Operatoren.

Sound:
Sehr fett im Bass-Segment und ansprechend fein bei den bekannten FM-Glocken und E Piano Sounds!

Verarbeitung:
Gewohnt für Volca

Gesamt:
5/5, wobei die alternative Firmware mmn. ein Muss ist!
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