Korg NTS-1

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Digitaler DIY Synthesizer

  • vollständiger Bausatz der ohne Lötarbeiten montiert werden kann
  • monophone Klangerzeugung
  • Multi Engine aus Prologue und Minilogue XD mit VPM- & Wavetablesynthese
  • frei programmierbarer User-Oszillator
  • Multimode Filter (Tiefpass, Hochpass, Bandpass)
  • digitale Effekte aus Prologue und Minilogue XD
  • Arpeggiator
  • 3 LFOs
  • 1 Envelope Generator
  • Stromversorgung über USB
  • integrierter Lautsprecher
  • Ribbon-Keyboard
  • Stereo Kopfhörerausgang: 3.5 mm Klinke
  • Aux-In: 3.5 mm Klinke
  • Sync In/Out: 3.5 mm Klinke
  • MIDI In: 3.5 mm Klinke
  • micro USB Port
  • Abmessungen (B x T x H): 129 x 78 x 39 mm
  • Gewicht: 124 g
Erhältlich seit Februar 2020
Artikelnummer 473592
Verkaufseinheit 1 Stück
Anzahl der Tasten 18
Anschlagdynamik Nein
Aftertouch Nein
Keyboard Split Nein
Modulation Wheel Nein
Anzahl der Stimmen 1
Tonerzeugung Digital
MIDI Schnittstelle 1x In
Speichermedium Keine
USB Anschluss Ja
Effekte Multieffektprozessor
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 1
Digitalausgang Nein
Display Ja
Pedal Anschlüsse Keine
Maße 129 x 78 x 39 mm
Gewicht 0,1 kg
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110 Kundenbewertungen

74 Rezensionen

S
Geniales Teil
SammyF 06.03.2020
AUFBAU : super simpel. Ich habe es im Wartenraum eines Arztes ohne Anleitung zusammengesteckt und musste nur ein paar Shrauben zwischendurch mal lockern (die Reihenfolge ist wichtig:P

SOUND und FEATURES: es ist kinderleicht tolle Sounds aus dem (erstaunlich lauten) internen Speaker rauszulocken. Es hat wirklich (fast?) alles was die grossen haben, aber halt mono-tonig und die ton Qualität wirkt professionell. Einziger Wermutstropfen : der Windows Treiber um den NTS-1 über MIDI anzusteuern, bzw. um User-defined Oszillatoren und co. hochzuladen scheint mit Windows10 Probleme zu haben. übrigens Als reines MIdi Gerät (ohne das hochladen von Parametern) funktionniert der NTS-1 out of the box mit Jackd unter LInux.

BEDIENUNG: na gut .. das Ribbon Keyboard ist schon sehr spartanisch,kann aber zumindest mit dem Arpeggiator ganz nette Ergebnisse liefern. Am besten läufts natürlich über ein Midi Keyboard oder sequenzer. Was die anderen Bedienelemente betrifft kann man nicht klagen. Allein das einstellen des Arp wenn es gerade läuft kann problematisch werden, da man es meistens versehentlich stoppt.

tl;dr
Mit dem NTS-1 rumzunooden macht unglaublich viel Spass, aber die Anwendungsmöglichkeiten sind (fast) endlos.

EDIT: nach ein paar Monaten hat sich leider der audio-in port (ohne Gewalteinwirkung) vom Mainboard gelöst, genauergesagt die Plaettchen auf denen es gelötet war. Leider kann man das Teil auch nicht wieder zuruecklöten da keine Kontakte mehr vorhanden sind. Momentan überlege ich wie ich die restlichen ports sichere, da ich Angst habe, dass ihnen das selbe Schicksal blüht.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
8
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N
Monosynth + MultiFX mit riesigem Spaßfaktor zum Kampfpreis!
Namenszwangopfer 18.01.2023
Der Korg NuTek nts-1 ist ein Microcontroller in einer minimalistischen Kiste, der die Welt des Korg Logue SDK eröffnet mit nachladbaren (USB, Korg Software) Klangerzeugungs- und Effektalgorhythmen von Korgs _logue Reihe und User Patches.

Tolles Produkt!

Nachteile vorneweg, bei diesem Preis gibt es Kompromisse:

Die Folienklaviatur ist inakzeptabel und nur mit dem erstklassigen Arpeggiator nutzbar, aber der Kleine versteht Midi über USB und TRS-A.

Die Bedienung kann etwas umständlich werden, weil die wenigen Bedienelemente mehrfach belegt sind und mensch ohne Anleitung etwa den LFO niemals finden würde.

Es gibt keine Presets und keine Speichermöglichkeit. Der Sound muß jedesmal von Hand eingestellt werden - eher etwas zum Erkunden, Jammen und Samplen.

Die Funktion der Potentiometer wechselt je nach gedrücktem Knopf und wenn mensch nach einem Seitenwechsel am Regler dreht springt der neu ausgewählte Parameter zur Reglerstellung. Damit läßt sich umgehen, aber wenn mensch es vergißt kann es plötzlich garstig klingen.

Externe Signale können per Line-Level TRS durch die Effekte geschleift werden. Dabei bleibt die Klangerzeugung spielbar, ABER: leider geht das externe Signal nicht durch das Filter und die Lautstärke ist nicht separat regelbar. Mensch muß sich mit LPF zur Lautstärkeregelung der Klangerzeugung behelfen oder das externe Signal vorher entsprechend verstärken. Ein Pocket Operator zum Beispiel hat nicht genug Gain und klingt neben dem nts-1 im gleichen Signalweg mickrig.

Der Zusammenbau ist von einem Viertklässler zuverlässig in wenigen Minuten zu schaffen. Den nts-1 als Bausatz zu verkaufen hat wohl eher mit Kostenersparnis zu tun - lernen kann mensch hier leider nichts.

Das Gehäuse ist aus Platinenmaterial und nicht nur etwas wackelig, sondern wahrscheinlich auch eher giftig. Schleifarbeiten bitte mit Atemschutz und Handschuhen an gut durchlüftetem Ort durchführen! Wenn mensch die winzigen Schräubchen ab und zu nachzieht oder mit Schraubenlack versiegelt übersteht die Kiste gerade so vorsichtigen Rucksacktransport. Ein Case wäre aber besser, gerade weil die Potentiometer nur mit Lötfüßchen im Gehäuse sitzen.

Korg bewirbt auf der Website zum Produkt DIY Erweiterbarkeit. Dies ist jedoch nur im Rahmen des vorgeschlagenen Referenzboards und seines eigenen Microcontrollers möglich, der die Regler und Knöpfe für den Hauptprozessor pollt. Modder müssen diesen Microcontroller integrieren oder emulieren und ein eigenes PCB darum entwerfen können. Die Software dazu liegt auf Github. Ein einfacher GPIO Zugang zu den Bedienelementen ist nicht vorgesehen.

Das waren alle Nachteile, die mir nach einem Jahr aufgefallen sind. Und sie sind winzig im Vergleich zu den Möglichkeiten dieser phantastischen Box.

Zunächst einmal erhält mensch einen virtuell analogen monophonen Synthesizer mit Oszillator, Filter, Hüllkurve, LFO, Arpeggiator und einer Auswahl an Effekten, von denen 3 gleichzeitig laufen können.
Mit USB-Strom und Kopfhörer ist das Gerät auch unterwegs eine nicht endende Klanglandschaft. Die vorinstallierten Oszillatoren klingen klassisch und breit, das multimode Filter hat alles was mensch braucht und mehr, und die amtlichen Chorus-, Delay- und Reverb-Algorhythmen bieten tiefe Räume und Texturen.
Von üblichen Synthie-Leads über tighte Bässe bis hin zu wabernden Ambient Pads ist hier alles mit drin. Besonders der Arpeggiator begeistert mit Transposition nach Tasteneingabe, 6 wählbaren Tonarten, allen üblichen Laufrichtungen und -Längen, und einem Tempo, das bis ins Bizarre reicht, oder per Midi und Click mit Freunden synchronisiert.

Die Effekte decken alles ab, was mensch an ihren Synthie stöpseln möchte: Chorus, Delays, Reverbs, und viele Weitere.
Die Möglichkeit der Line-In Buchse sind gewaltig. Als end-of-chain Multieffekt erreicht der Kleine ein Preis-Leistungs Verhältnis Ähnlich eines Zoom MS-70CDR und sollte in keinem Proberaum fehlen.
Die Effekte klingen toll und müssen sich vor keinem professionellen Pedalboard verstecken. Die Rechenleistung reicht nicht für komplexe granulare Delays oder Reverbs mit stimmbarem Shimmer, aber alles unter Boutique-Pedal Komplexität ist kein Problem.

Schließlich lassen sich alle Oszillatoren und Effekte austauschen mit Downloads von Korg selbst und vielen weiteren Anbietern teils kostenloser Patches der großen Korg _Logue Synthesizer. Nicht alle Patches laufen auf dem nts-1, aber dies ist auf der Website klar ersichtlich und die meisten laufen einwandfrei.

In der Preiskategorie gibt es nichts vergleichbares. Für ähnliches Geld bekommt mensch höchstens ein Stylophone GenX1 oder einen Monotron Delay. Beide bieten Ähnliches mit Klangerzeugung und Einschleifen externer Signale sowie einem intuitiven Spaßfaktor, aber weitaus weniger Möglichkeiten als der nts-1 sowohl als Klangerzeuger, aber besonders als Effekt. Die etwas teureren Volcas bieten deutlich mehr Tiefe aber sehr viel weniger Vielseitigkeit. Der halb so teure Monotron Duo ist im Vergleich ein Spielzeug. Der nts-1 trifft den Sweet Spot besser als alle anderen.

Der nts-1 ist ein echtes Taschenmesser. Für einen unschlagbaren Preis
erhält mensch einen tollen mobilen Monosynth, einen vielseitigen Multieffekt und kann Patches der deutlich teureren Korg Synthesizer benutzen. Auch
mehrere nts-1 lassen sich wunderbar in die meisten Setups integrieren.
Wer Volcas mag wird den Winzling lieben. Die Effekte machen selbst aus
alten Casios noch massive Klangwunder. Ein guter erster Synth der mit wächst und auch wenn dann ein Gerät mit Klaviatur hinzukommt nicht überflüssig wird. Der nts-1 ist vielseitig und macht Spaß. Ein perfektes Geschenk, auch an sich selbst.

Zur Vertiefung empfehle ich Youtube Videos von Audiopilz, Molten Music Technology, und natürlich Loopop.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
5
2
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AM
Viel Sound für wenig Geld
Acid Mo 02.02.2021
Wenn man sich das kleine Ding so ansieht erwartet man erstmal nicht, wie viel Features und Möglichkeiten der Korg NTS-1 bietet.

Üppig ausgestattet mit Waveforms, Effekten, Filtern, Modulationsmöglichkeiten... Ich nutze es zu Hause in erster Linie als Effektgerät, unterwegs kann ich den Synthesizer mit meinem Digitakt per Midi ansteuern und habe alles dabei was ich brauche. Wahnsinn!
Der eingebaute Lautsprecher ist dabei eher Gimmick als wirklich sinnvoll oder hervorragend vom Klang aber hey, warum nicht.

Über Audio In können Tonsignale durch den Filter und die unterschiedlichen Effekte bedient werden. Dabei sind Reverb, Delay und noch ein dritter Effekt (Chorus, Flanger, etc.) gleichzeitig nutzbar, wobei sich aus Platzgründen immer nur einer gleichzeitig steuern lässt. Die Klaviatur ist für Arpeggios ganz cool, aber das meiste holt man schon aus dem gerät raus wenn es über ein externes gerät angespielt wird (dies geht auch mit einer DAW).

Das Zusammenbauen macht Spaß und ist gerade für Einsteiger interessant um mal einen Blick ins innere eines Synthis zu werfen ohne dass man etwas kaputt machen kann. Bei mir war in einem Seitenteil das Loch nicht groß genug gebohrt dass die mitgelieferte Schraube nicht rein ging. Lässt sich aber einfach fixen.

Von mir klare Empfehlung!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
1
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p
SAG NICHT KLEINER ZU MIR...............
psycÖneer 01.12.2020
...süß...ist er lediglich auf den ersten Blick, denn nach dem Zusammenbauen, einer Sache von höchstens einer halben Stunde erfährt man dann das wahre Wesen des "Winzlings"!
Sowohl als Allein-Instrument, im Verbund mit meinem Arturia Minibrute 2, über Midi oder auch als Effektgerät macht er eine echt gute Figur.(Auch an der Gitarre) Die Effekte Delay und Reverb sind eine wahre Freude, aber auch bei Instrumenten wie dem Korg Elektribe oder dem Drumbrute von Arturia zeigt er seine Potenz!
Ich denke, dass ich mit ihm noch eine Menge Freude haben werde. Was ich ein wenig schade finde, ist, dass er nicht ohne Stromquelle von ausserhalb auskommt. Da macht mir der eingebaute Lautsprecher nicht so richtig Sinn, denn diesen würde ich gerne mal draussen unterwegs nutzen, ohne einen Laptop mitschleppen zu müssen. Ebenfalls ist das mitgelieferte Kabel etwas kurz um den Synt. zum spielen in der Hand zu halten und es ist so steif, daß das geringe Gewicht des Zwerges nicht ausreicht um gerade stehen zu bleiben, aber Schluß jetzt mit der Erbsenzählerei !!!!
Mein Fazit ist, er ist sein Geld wert, es ist ein echter KORG, mit tollem Sound, guter Handhabung und wem er zu spartanisch daherkommt findet mit dem mitgelieferten Code zusätzlich zu diverser Software, Zubehör, um das gute Teil zu pimpen .Eines noch, bevor ich schließe. Passt bitte auf wenn ihr die Teile des Gehäuses auseinanderbrecht " sie können sehr scharfkantig sein". Trotzdem würde ich ihn auf jeden Fall wieder kaufen und auch weiter empfehlen!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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