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Korg Minilogue XD

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Hybrider Synthesizer

  • 4-stimmig polyphon
  • 37 anschlagdynamische Slim-Tasten
  • zwei analoge VCOs und digitaler Multi-Engine Oszillator (Noise, FM, User-Wavetables) pro Stimme
  • 2-Pol-Filter mit Drive-Schaltung
  • 1x VCA, 1x LFO, 2 Hüllkurven
  • Oszillator-Sync und -Ringmodulation
  • 500 Klänge speicherbar (200 Presets + 300 User)
  • digitale Effektsektion mit Modulationseffekten, Delay und Reverb
  • 4 Voice Modi (Poly, Unison, Chord, Arp / Latch)
  • Joystick für Pitchbend und Modulation
  • Micro-Tuning mit 23 Preset- und 6 User-Skalen
  • polyphoner 16 Step Sequencer mit Motion Sequencer
  • Anzeige der erzeugten Wellenform durch Oszilloskop Funktion im OLED Display
  • 44 Bedienelemente für direkten Zugriff auf alle Parameter
  • Bedienfeld aus robustem Aluminium
  • Rückwand aus echtem Holz
  • Stereo Line-Ausgang: 2x 6,3 mm Klinke
  • Kopfhörerausgang: 6,3 mm Klinke stereo
  • Sustain-Pedal Anschluss: 6,3 mm Klinke
  • Sync In / Out: 3,5 mm Klinke mono
  • 2x CV In: 3,5 mm Klinke
  • MIDI In /Out
  • USB B
  • Abmessungen (B x T x H): 500 x 300 x 85 mm
  • Gewicht: 2,8 kg
  • inkl. Netzteil DC 9V (KA350)
  • passende Koffer: Art. 506402 und Art. 489741 (bedie nicht im Lieferumfang enthalten)
  • passende Tasche: Art. 188915 und Art. 490632 (beide nicht im Lieferumfang enthalten)
Anzahl der Tasten 37
Anschlagdynamik Ja
Aftertouch Nein
Keyboard Split Nein
Modulation Wheel Ja
Anzahl der Stimmen 4
Tonerzeugung Digital-Analog Hybrid
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out
Speichermedium Intern
USB Anschluss Ja
Effekte Ja
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Digitalausgang Nein
Display Ja
Erhältlich seit März 2019
Artikelnummer 457066
Pedal Anschlüsse 1
Maße 500 x 300 x 85 mm
Gewicht 2,8 kg
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Zwischen Prologue und Minilogue

Der Korg Minilogue XD ist ein hybrider Synthesizer im Desktop-Design. Vorgestellt wurde er 2019 auf der Winter-NAMM. Sein analoger Bruder, der Korg Minilogue, wurde 2017 sogar mit dem Red Dot Award für Design ausgezeichnet und bisher von bekannten Künstlern wie Jimmy Edgar und Richard Devine genutzt. Der polyphone Korg Minilogue XD vereint Features des beliebten Korg-Flagschiffes Prologue in einem kompakten Design und setzt noch einige Extras oben drauf. Hierzu gehört z. B. eine digitale Effekt- und Microtuning-Sektion. Im Gegensatz zum Minilogue verfügt der Minilogue XD auch über ein Oszilloskop, wie es auch beim Prologue vorzufinden ist. Mit der mitgelieferten Software lassen sich eigene Wellenformen erstellen, sodass auch der persönliche Geschmack in den Minilogue XD integriert werden kann. Alles in allem stellt der schwarze Minilogue XD eine erweiterte Fusion aus Prologue und Minilogue dar.

Vielfältige Oszillatoren für abwechslungsreiche Sounds

Der Minilogue XD verfügt über zwei Oszillatoren, die die Wellenformen Rechteck, Dreieck und Sägezahn bieten. Diese können sich durch Cross- und Ringmodulation gegenseitig umgestalten. Beide Oszillatoren lassen sich individuell stimmen. Mit dem Drehregler SHAPE lässt sich die Komplexität der Wellenform oder die Pulsweite beim Rechteck einstellen. Im Minilogue XD findet sich die Multi-Engine des Prologue, die einen Noise-Generator enthält. Sie kann außerdem VPM-basierte FM-Sounds realisieren. Wem diese Vielfalt an Sounds nicht reicht, der kann auf das mitgelieferte Software-Development-Kit zurückgreifen, mit dem über den Computer eigene Wellenformen erstellt werden können. Vier Voice-Modi sind verfügbar, darunter Poly, Unison und Chord. Der vierte Voice-Mode ARP nutzt ein Arpeggio und kann mit bis zu vier Stimmen gespielt werden.

Eine Schatzkiste für Soundtüftler

Dank des integrierten Speichersystems sind 200 Presets verfügbar. Es lassen sich aber zusätzlich noch bis zu 300 eigene Presets abspeichern. Mit an Bord ist auch ein Sequenzer mit 16 Steps. Die interne, digitale Effektesektion sorgt für den letzten Schliff am Sound des Minilogue XD. Sie wurde ebenfalls dem Prologue entnommen. Anstatt von Rädern für Pitchbend und Modulation findet sich hier ein Joystick, mit dem man beide Effekte gleichzeitig steuern kann. Es lässt sich auch ein Dämpfer/Sustain-Pedal an den Synthesizer anschließen. Mit dem Sync- sowie den MIDI-in- und -out-Anschlüssen lässt sich der Synthesizer auch in Kombination mit externen Geräten betreiben. Den Möglichkeiten sind also in Hinblick auf kreatives Sounddesign keine Grenzen gesetzt.

Über Korg

Der Name Korg steht seit vielen Jahren für innovative Synthesizer, Workstations, Keyboards, Digitalpianos und mehr. Mit Instrumenten wie MS20, Polysix, Wavestation, KRONOS und der Volca-Serie, um nur einige zu nennen, schuf das von Tsutomu Kato und Tadashi Osanai 1963 gegründete japanische Unternehmen legendäre Synthesizer, deren Namen Musik in den Ohren vieler Keyboarder sind. Zudem ist die Firma Korg Erfinder des weltweit ersten Handstimmgeräts, dem WT-10. Aber nicht nur bei analogen Synthesizern, digitalen Workstations, Entertainer-Keyboards oder Digitalpianos steht Korg seit jeher für Qualität und Innovation, sondern auch bei Gitarrenverstärkern. Nachdem Korg 1992 die Namensrechte von Vox Amplification Ltd. erworben hatte, erweiterte Korg die Marke Vox neben Neuauflagen des legendären AC30 auch um preiswerte digitale Gitarrenverstärker mit Modeling-Technologie.

Exzellente Sounds auf Abruf

Einfach anschließen, einschalten und loslegen - der Minilogue XD bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten zum Experimentieren und liefert vorprogrammierte Presets, damit man für den schnellen und perfekten Sound gar nicht lange suchen muss. Mit Korgs Software Sound Librarian lassen sich über das Software-Developer-Kit erstellte Sounds vom Computer per USB auf den Minilogue XD laden. Mit ergänzenden Softwareprodukten von Herstellern wie Sinevibes lässt sich der Minilogue XD noch einmal mehr erweitern. Live-Keyboarder und Klangtüftler finden im Korg Minilogue XD ein ausdrucksstarkes Musikinstrument, das dank Aluminiumgehäuse mit Echtholzrückwand stabil verbaut ist.

68 Kundenbewertungen

R
Sehr viel "BANG FOR THE BUCK"
Richard990 27.10.2020
Was kann der Minilogue XD nicht? ... Hochpassfiltern... zumindest nicht von Haus aus.
Ansonsten strotzt er nur so vor Funktionalität, der Sound ist von Fett bis Leicht vorhanden.
Durch die offene Architektur gibt es die Möglichkeit den Synth nach eigenem Geschmack noch weiter "auszubauen" und das für wenig Geld.
Schnell habe ich den Pluck Oszillator als auch den String und den CHIPS 2.0 Oszillator zugekauft. Diese waren auch schnell und einfach am Gerät Installiert.

Positives:
- Durch die Möglichkeit der Useroszillatoren ein ungeahnter Mehrwert (vor allem der Chips 2.0 Oszillator verwandelt den Minilogue XD für damals 20€ in eine 8-Bit Traummaschine, inkl. 8 Bit. Drums, mit eigenem Arpeggiator)
- Die Effekte sind absolut golden, da sie das Klangspektrum ENORM erweitern, sei es durch Modulation,Reverb,Delay oder alle 3 Effekte auf einmal
-Es können auch USER-Filter und USER-Effekte zugekauft werden von Drittanbietern
-Solide Verbaut, Metallgehäuse, nichts wackelt alles fühlt sich wertig an
- Der Sound kann für den einen oder anderen Geschmackssache sein, aber es gibt kaum einen Vielfältigeren Synth in dieser Preisklasse, vor allem aber auch durch die User-Mods.

Negatives:
- keine Hold Funktion!
- Die Useroszillatoren sind nur über Tastenkombinationen in Untermenüs zu bedienen, was das Klangschrauben für mich manchmal etwas mühsam macht, da ich ein großer Fan von direkter Bedienbarkeit und ein Feind des Menütauchens bin

Fazit:
Wer einen Tauchgang ins Menü nicht fürchtet um sich die Vielfältigkeit dieses Synths zu erschließen der wird reichlich belohnt werden.
Bedienung
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Sound
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PF
Perfekte Symbiose aus VCO und FM-Synthese (2OP)
Planet Fuse 17.02.2020
Ich nutze den Minilogue im Studio für Techno, Trance und House Produktionen. Habe mittlerweise zwei Stück (Black and White), weil ich die einfache Programmierung sehr schätze (komme schnell ans Ziel) und die coolness der einfachen Chord Setzungen (Moll) im Voice-Mode.

Was aber am Sound einfach genial ist, dass ich die gute alte VoltageControlled-AnalogOSC mit dem Multi-OSC (=FM 2OP oder Wavetable 3 Timres) kombinieren kann...es verbindet auf einfache Weise die Soundwelt meiner guten alten DX-7 MK1 udn MK2 mit dem klassischen VCF-Filter in Folge plus FX-Board. Leider hat damals Yamaha mit dem Nachfolger vom DX-7II als SY-77/99 das Ganze zu komplex gestaltet...

Negativ gibt es nur kleinere Punkte an der Bedienung auszusetzen, dass ich die Soundsuche nicht gruppieren kann. Aber immerhin mit der gehaltenen Shift-Taste kann ich schneller in 10er-Schritten durchscrollen.
Dann stört mich nur noch der An-Taster - mir wäre ein An-Schalter lieber gewesen.
Zu guter Letzt dann noch: Ich hoffe auf ein weiteres Softwareupdate (2.01 aktuell), das nach dem Ausschalten sich das letztgewählte Patch merkt. Ist aber alles Jammern auf hohem Niveau bei dem sehr günstigen Preis.

Nachtrag: Mir fehlt im LFO die Delay-Time für eine verzögerte Einschwingzeit...deshalb ein Stern Abzug bei Features.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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F
Wahre Liebe kommt von Innen
Furtin72 05.06.2020
Soviel vorweggenommen: ich bin absoluter Anfänger.
Ich hatte als Jungendlicher (inzwischen Ende 40) mal einen Roland SH-101 ((ja, ich habe ihn damals verkauft....seufz!) aber das war es dann auch schon mit Synthesizern.

Als Freund elektronischer Klanglandschaften habe ich in der Corona Krise viel Zeit mit schauen von handgemachter, elektronischer Musik verbracht. Allen voran den ganzen geilen Eurorack Zeugs in Schrankgröße, die aussehen wie Übersee-Telefonverschaltungen aus den 50ern. Und manchmal auch so klingen.

Und dann die kleineren Module, DFAM, Volcas, Behringer Module etc.

Aber es musste auch was zum "herkömmlichen" musizieren her - und nach ausgiebiger Recherche habe ich mein Glück gefunden: KORG minilogue xd.

Satter analoger Sound mit vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten (im Grunde 3 VCOs), dazu viele speicherbare Patches und obendrauf ein Sequenzer mit motion Funktion. Das Ganze auch noch in 4 Stimmig Polyphon. Und dazu so schön leicht und kompakt (ich spiele ihn manchmal auf dem Schoß). Und ja, der digitale Oszillator ist kein Gimmick, sondern für mich wirklich wertvoll!

Inzwischen gab es auch eine Firmwareaktualisierung und man kann sogar externe Userpresets laden.

So ein Gerät wird nicht alle Tage gebaut und ich freue mich sehr, ihn zu spielen. Wer sich mit weniger zufrieden gibt, ist selber Schuld.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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P
Toller Klang, sehr gute Bedienung
Paaaw 31.01.2021
Zunächst skeptisch, da ich Preset-Synthesizer nie so mochte. Menu-Diving finde ich immer etwas ermüdend. Der Minilogue XD ist jedoch ein sehr gut durchdachter Synthesizer! Die vielen Bedienelemente ermöglichen vielen direkten Zugriff und selbst Funktionen, die sich hinter 1-2 Submenü Schritten verbergen, sind schnell und im laufenden Betrieb zu erreichen.
Toll ist die Sync Funktion über CV. Ich habe den XD als Master-Clock für meinen Moog DFAM verwendet und das funktioniert sehr gut. Die Clock reagiert nur empfindlich auf Änderungen in der Steckerleiste. Wenn zum Beispiel ein Netzteil in derselben Steckerleise, in der auch der XD angeschlossen ist, ein- oder ausgesteckt wird, dann hüpft die CV Clock um einen Wert. Für mich ist das aber nicht weiter schlimm.

Der Sound wird viel gerühmt und als Hi-Fi bezeichnet. Dem kann ich mich anschließen. Der Synth klingt fantastisch. Das Hybride aus analog und digital arbeitet sehr gut zusammen und klingt hochwertig. Wer LoFi Effekte sucht, bekommt auch hier die Möglichkeit, durch Filter und Delay Einstellungen tolle, wabernde Klänge zu schrauben.

Die FX Sektion ist ebenfalls sehr hochwertig.

Die Verarbeitung ist gut, jedoch merkt man, dass am Gehäuse gespart wird. Die Top-Platte ist aus Metall und die Knöpfe sitzen gut, der Rest des Gehäuses ist jedoch aus Plastik und das sehr hübsche Holzelement fühlt sich irgendwie nicht so echt an. Der Vorteil ist aber, dass der Synth leicht und tragbar ist - für gigging musicians also sehr gut!

Alles in allem ist der Synth für sein Geld ein sehr vielseitiges und nützliches Produkt. Man bekommt direkt Lust, einen Film Score mit ihm zu produzieren oder ein Minimal-Ambient Set auf die Beine zu stellen.
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