Kemper Profiling Amplifier Rack schwarz

19" Gitarren Preamp

Seit dem Einzug der Modeling-Technologie in die Gitarrenverstärkerwelt können Gitarristen mit relativ geringem Aufwand auf eine Vielzahl von Sounds und Effekten zugreifen.

Was aber, wenn man statt der Soundvorgaben des Herstellers lieber seine ganz eigenen Lieblingssounds mitnehmen möchte? Vor Erscheinen des Kemper Profiling Amps blieben da im Grunde nicht viele Alternativen: Entweder man schleppte - wie vor der digitalen Revolution - sein komplettes Equipment von Ort zu Ort, oder man versuchte die modellierten Sounds des Modeling Amps soweit wie möglich an die eigenen Wunschvorstellungen anzupassen.

Kemper beschreitet hier einen neuen Weg. Statt vordefinierte Emulation verschiedener Verstärkermodelle zu verwenden, erstellt der Profiling Amp (Nomen est Omen) ein exaktes Abbild des am Verstärker eingestellten Sounds samt angeschlossener Box und Mikrofon. Damit vereint man alle persönlichen Lieblingssounds in einem Gerät. Zusätzlich kann das Soundprofil mit diversen Boden Effekt Emulationen, Master Effekten, Equalizer, usw bearbeitet werden. Ein eigener Amp-Fuhrpark ist dabei keine zwingende Voraussetzung, denn der Profiling Amplifier wird bereits mit einer großen Anzahl klassischer Verstärkerprofile ausgeliefert. Zudem hat sich mittlerweile eine große Kemper-Community etabliert, in der weltweit Soundprofile über das Internet ausgetauscht werden.

  • Format: 19" / 3 HE (da die Gummifüße aus Belüftungsgründen nicht entfernt werden sollten, ist ein mind. 4 HE-Rack erforderlich)
  • Maße (B x H x T): 48,3 x 13,9 x 22 cm
  • Gewicht: 5 kg
  • Farbe: Schwarz

Anschlüsse:

  • Mic Input
  • Line In
  • Alternative input
  • Direct Out
  • Monitor Out
  • Master Out: Klinke & XLR
  • S/PDIF Digital Ein und Ausgang
  • Midi In/Out/Thru
  • 2x Fußschalter (Klinke)
  • Network & USB

Weitere Infos

Design 19"
Röhre Nein
Amp Modeling Ja
Effekte Ja
Kopfhöreranschluss Ja
Direkt Out Ja
MIDI-Schnittstelle Ja
Integriertes Expression Pedal Nein
Anschlüsse für Pedale oder Fußleiste Ja
Aux-in Ja
Integriertes Stimmgerät Ja
USB Anschluss Ja
Drumcomputer Nein

Der Kemper Profiler Rack - eine neue Generation von Gitarrenamps ist da!

Lange schon versuchen sich viele Hersteller von Gitarrenverstärkern daran, den Sound der legendären Amps in ein einziges Gehäuse zu pressen. So richtig gelungen ist das nie - bis im Jahr 2012 die Firma Kemper mit dem Profiling-Amp ein neues Kapitel aufschlug! Die völlig neue und einzigartige Profiling-Technologie ermöglicht es, jeden beliebigen Verstärker mit einem Mikrofon aufzunehmen und ihn dann im Profiling Amplifier Rack weiter zu bearbeiten. Umgeben von einer leistungsfähigen Elektronik mit hochwertigen DSP-Effekten, umfangreichen Routingmöglichkeiten, Boxen- und Mikrofonmodellen jeglicher Art und einer intuitiven Bedienoberfläche im Stile eines echten Gitarrenamps, erwachen die Legenden ihrer Zeit zu neuem Leben und können mit zeitgemäßen Features weiter bearbeitet und dauerhaft gesichert werden. Ein geniales Konzept, das eine neue Ära der Gitarrenverstärkung einläutete.

Die besten Gitarrenamps aller Zeiten in atemberaubender Perfektion emuliert

Mit dem Kemper Profiling Amplifier Rack geht ein Traum für Gitarristen in Erfüllung, denn die Suche nach dem richtigen Amp hat an dieser Stelle ein Ende. Durch die Profiling-Technologie ist es nicht nur möglich, zahllose Verstärkermodelle immer im Speicher dabei zu haben. Viel mehr besteht auch die Möglichkeit, einen x-beliebigen Verstärker und dessen Klangverhalten unmittelbar aufzuzeichnen und zu konservieren - was die Grenzen der Flexibilität somit völlig neu definiert. Zahllose weitere digitale Bearbeitungsmöglichkeiten, wie etwa der Tausch des Lautsprechers/der Box des aufgezeichneten Originals gegen einen anderen Typ, das Hinzufügen von hochwertigen Effekten oder aber die variablen Anschluss- und Routingmöglichkeiten (extern wie intern) machen den Kemper Profiling Amplifier Rack ganz sicher zu einem der flexibelsten Gitarrenverstärker, den der Markt zu bieten hat!

Ultraflexibles Klangmonster für Soundfreaks mit Profiambitionen!

Der Kemper Profiling Amplifier Rack ist in seinem studiofreundlichen 19“-Format jeder Anforderung mühelos gewachsen und zweifellos als eine absolute Profimaschine zu betrachten. Fans von Sounds alter Vintage-Schätzchen müssen nun nicht mehr ein Vermögen ausgeben, wollen sie denn die zumeist sündhaft teuren und zum Teil sehr seltenen Originale bzw. deren Sounds und Klangverhalten besitzen, um diese je nach Bedarf nach Lust und Laune weiter zu bearbeiten. Klangbastler und Soundfreaks werden mit diesem Soundmonster bei der Nutzung der vielen Features ebenso ihre Freude haben wie der Musiker im Studio, in welchem der Kemper Profiling Amplifier Rack durch seine vielseitigen Anschlussmöglichkeiten eine Menge Gitarrenamps ersetzen und damit im Endeffekt viel Aufwand in Sachen Zeit, Verkabelung und Mikrofonierung einsparen kann.

Über Kemper Amps

Die deutsche Firma Kemper Amps bzw. deren Gründer Christoph Kemper ist kein ganz Unbekannter in der Musikbranche. Bereits seine erste Entwicklung, der virtuell-analoge Access Virus Synthesizer, war seiner Zeit weit voraus und bescherte der Firma einen ungeahnten Erfolg und ein hohes Ansehen in der Szene zugleich. Davon angetrieben entwickelte man dann die Profiler-Technologie, die eine beeindruckend realistische Abbildung eines zuvor mit Mikrofon aufgezeichneten Verstärkers ermöglicht und damit völlig neue Maßstäbe im Bereich der digitalen Amp-Simulation einläutete. Diese Technologie ist heute in verschiedenen Varianten des Kemper Profiler Systems erhältlich: als reines Head, als Top mit integrierter und kraftvoller Class-D-Endstufe, als Rackeinschub oder auch in Form eines Floorboards.

Der Profiler - schlicht und ergreifend jeder Anforderung gewachsen!

Egal, ob nun beim Einsatz neben dem Mixer im Studiorack, auf der Bühne mit einer Endstufe und Box als Backline, oder etwa zu Hause beim Üben im stillen Kämmerlein: Der Kemper Profiling Amplifier Rack bietet dank seiner ungemeinen Flexibilität ein riesiges Potenzial, dessen Grenzen einzig und allein vom Benutzer gesetzt werden. Die umfangreichen Anschlussmöglichkeiten beinhalten auch digitale Onboard-Schnittstellen, wie etwa S/PDIF oder zwei USB-Ausgänge, wodurch sich das Signal des Profiling Amplifier Rack völlig verlustfrei und ganz fix in einer DAW im Studio aufzeichnen lässt. Zahlreiche Presets der besten Gitarrenamps aller Zeiten befinden sich jedoch schon im Speicher des Kemper Profiling Amplifier Rack, sodass es hier ohne Umschweife direkt auf die Klangreise gehen kann!

Im Detail erklärt: Profiling

Im Prinzip ist der Kemper Profiler in erster Linie ein hochspezialisiertes Messgerät, das mittels eines komplizierten Algorithmus in der Lage ist, Klangeigenschaften einer Signalkette exakt nachzubilden. Dazu zählen generell erstmal der Verstärker, der eben nachgebildet werden soll, die angeschlossene Box und das verwendete Mikrofon. Diese Standardgarnitur lässt sich nun etwa um Pedale erweitern, die auf Wunsch auch „mitgeprofiled“ werden. Es lässt sich aber auch ein reines Verstärkerprofil anlegen, indem man den Amp an eine DI-Box statt einen konventionellen Lautsprecher hängt. Um die Eigenschaften der individuellen Signalkette zu erkennen, schickt der Kemper nun diverse Messsignale durch den angeschlossenen Verstärker und erstellt auf diesem Wege ein sogenanntes „Profile“, dessen Klang und Dynamikverhalten selbst von Profis vom Original kaum zu unterscheiden ist. Nachfolgend lässt sich das erstellte Profil noch mittels einiger Parameter feinjustieren, benennen und abspeichern. Auf diese Art und Weise kann man nun, nahezu unbeschränkt, die eigene Verstärkersammlung archivieren und mit auf die Bühne oder ins Studio mitnehmen.

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4.9 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Amps? Braucht man eigentlich nicht mehr.
mDaniel, 03.06.2013
Ich spiele nun schon sehr lange herum mit digitalen Lösungen und lande dann doch immer wieder beim Amp. Diesmal nicht, ich spiele den KPA nun seit Oktober 2011 in etwa (damals eine pioneer unit). Anfangs ein paar kleinere Probleme gehabt, ist aber alles Geschichte seit über einem Jahr.
Ich bin vom KPA einfach nur begeistert - er "klingt" nicht sondern reproduziert (für mich im A/B Test nicht voneinander unterscheidbar) einfach das, womit man ihn speist. Da gilt natürlich auch "Shit in - shit out"

Wenn ich nun aber einen richtig geilen Amp mit einer super Box habe und das "profiliere" dann klingt eben das Profile des KPA hinterher auch richtig genial.
Sowohl Ansprache als auch Dynamik ist (für mich) identisch dem Originalamp. Eine coole Sache ist, dass man Amps die im Original nicht sehr dynamisch sind hinterher (in den Advanced Parametern) dynamischer machen kann. Generell kann man die Profiles auch hinterher noch sehr gut verbiegen. Das einzige was in meinen Ohren nicht so gut klingt ist wenn man hinterher übernatürlich viel Treble und Presence hinzufügen möchte - aber das klingt meistens nicht gut, auch am echten Amp nicht :P

Ich war genau in diesem Punkt anfangs sehr skeptisch, was ist wenn "irgendwer" auf der Welt ein Profile erstellt welches mir nicht gefällt - habe ich dann einfach Pech gehabt? Absolut nicht. Der EQ ist sehr wirkungsvoll und im Prinzip ist die Herangehensweise auch nicht großartig anders als bei anderen Modellern. Nur dass ich im Kemper den "Ursprungssound" eben selbst bestimme (bzw. der der das Profile erstellt) und das nicht den Leuten von Line6, Fractal, Digitech und wie sie alle heißen überlasse.

Von den mitgelieferten Profiles (Stand FW-Version 2.0) klingen einige ziemlich geil, einige gefallen mir nicht. Da kann der KPA aber nichts dafür - ein Mesa Rectifier z.b. gefällt mir eben nicht und wird mir auch in einem Modeller/Profiler nie gefallen - ist eben Geschmackssache. Mein Hauptprofile ist das kostenlose "JCM800" von theampfactory geworden - klingt einfach tierisch gut. Mit der Klangreglung bekomme ich von Clean bis Highgain wirklich ALLES hin. Ich weiß auch nicht ob der Amp so dynamisch ist oder ob das im KPA hinterher eingestellt wurde aber das Teil ist einfach so megadynamisch - das ist schon fast unglaublich und sehr beindruckend.

Zu den Effekten:
Ich bin kein Effektfreak. Ich brauch ein gutes Delay, einen Boost vorm Amp und vielleicht noch einen Chorus. Dann bin ich glücklich.
Qualitativ sind die Effekte des KPAs auf einem hohen Level, man ist mit den 8 Effektslots aber natürlich eingeschränkter als beispielsweise beim Axe-FX2. Mich persönlich stört das nicht, weil ich ohnehin nie mehr als 3-4 Effekte nutze.
Das Volumepedal ist (anders als bei den POD HD z.B.) übrigens immer vorhanden und muss nicht extra in einem Slot "eingesetzt" werden.
Die Effekte die ich nutze klingen sehr gut. Man kann einen richtig schön dezent klingenden Vintagechorus einstellen. Das Delay funzt 1a - mit dem Bandwith Regler kann man auch analoge Delays super simulieren. Der Hall klingt in meinen Ohren zimelich gut, ich hab ihn aber immer nur extrem dezent im Einsatz (maximal 10% im Mix) - ich glaub ich würde ohnehin keinen Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Hall merken.
Was mir wirklich hervorragend gut gefällt sind die Zerrpedale. Die klingen wirklich super, auf jeden Fall besser als die aller anderen Modeller die ich bisher getestet habe. Außerdem sind sie wirklich einfach einzustellen.
Prinzipiell würde ich die Effektqualität durchaus mit einem Axe-FX vergleichen, aber wie gesagt - das kann jemand der viel mit Effekten arbeitet sicherlich besser beurteilen!

Fazit nach mehr als 1,5 Jahren KPA Nutzung:

Genial, mehr braucht man dazu denke ich nicht sagen! Ich konnte auch ausführlich mit dem Axe2 vergleichen. Für mich ist der Kemper besser geeignet. Ich finde ihn klanglich eine Stufe besser als das Axe2 bzw. die Aussage ist eigentlich Schwachsinn - das Ding klingt so gut, wie gut man das Profile eben hinbekommt. Vor allem aber finde ich es super - dass man nicht ewig herumtweaken muss, um einen super Sound zu bekommen. Ich lande zwar immernoch ab und zu zurück beim Amp, stelle dann aber recht schnell fest, dass die Ampzeiten eigentlich vorbei sind :D
Nachteil: Profile-ausprobier-sucht :-(
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Das beste was ich bis jetzt in Sachen Amp-"Faking" gehört habe
Stephan1543, 25.02.2014
Auch ich kann nur sagen: Es macht wirklich Spaß, mit dem Kemper zu spielen und er vermittelt einem das Gefühl, es mit einem richtigen Amp zu tun zu haben.

Update 2017: Ich habe den Kemper jetzt seit genau drei Jahren und bin immer noch überzeugt. Ich nutze ihn nach wie vor hauptsächlich zu Hause zum üben und für Demoaufnahmen - im Proberaum ist mir mein Röhrenamp lieber. Da mir die Schlepperei aber langsam auf die Nerven geht und ich auch nicht mehr auf die "Mikrofonierungskünste" der Tontechniker angewiesen wäre, überlege ich, ihn künftig für Auftritte zu verwenden.
Ich war anfangs skeptisch so viel Geld für einen "PC" auszugeben, der im Gegensatz zu einem Röhrenamp in ein Paar Jahren nichts mehr Wert ist. Aber ich habe dank dem Kemper:
- in den letzten Jahren definitiv mehr daheim mit Kopfhörern geübt, weil man keinen PC mit DAW und Plugins starten muss, sondern einfach den Kemper einschaltet, Gitarre einstöpselt und loslegen kann.
- viel über Gitarrensound gelernt, da ich viele Profile ausprobiert, damit aufgenommen und verglichen habe
- viel über Mikrofonierung gelernt, da ich viele eigene Profile gemacht habe und dabei dank A/B-Vergleich mit Fremdprofilen beim Profiling bereits sehr gut beurteilen konnte, was an meiner Mikrofonierung besser oder schlechter ist als beim Referenzprofil. Selbst wenn man nur einen Amp zur Verfügung hat, ist dies sehr interessant.

Die Bedienung ist weitgehend intuitiv gestaltet, inzwischen lassen sich dank RigManager Rigs auch schön am PC verwalten: Mann z.B. kann die Metadaten bearbeiten aber auch Rigs direkt von RigExchange ausprobieren ohne den USB-Stick bemühen zu müssen.
Linux bleibt leider außen vor - da der Kemper einen Ethernet Anschluß hat, wäre z.B. ein Web-Frontend wünschenswert.
Lobenswert ist, dass man inzwischen ein USB-Keyboard direkt am Kemper anschließen kann, um beim Profiling komfortabel Metadaten einzugeben.
Einen Punkt Abzug bei der Bedienung gibt's weil man nach einigen Funktionen ziemlich lange suchen muss. Andere Funktionen(Undo/Redo) sind zwar in der Anleitung beschrieben, aber funktionieren scheinbar nur teilweise oder erst mit kommenden Firmware-Versionen.

Features: Aber hunderte mitgelieferte Rigs, eine große Vielfalt an sehr gut klingenden Effekten(von Zerrpedalen wie Fuzz, über Modulationseffekte bis hin zu mehreren Hall- und Echo-Effekten und einer hervorragenden Raumsimulation für Kopfhörer), vielfältige Anschlussmöglichkeiten lassen fast keine Wünsche offen. Zukunftsfähigkeit wurde bei der Konstruktion lobenswerterweise auch bedacht - so ist z.B. ein Ethernet-Anschluss vorhanden, der momentan bei meiner Firmware scheinbar noch keine Verwendung hat. (Update 2017: Der USB-Anschluss hat inzwischen einen Zweck bekommen - s.o.)
Einen Punkt Abzug gibt es hier (2017 immer noch), weil mir die komplette Konfigurierbarkeit via PC fehlt und weil es scheinbar leider keine Möglichkeit gibt, die Sync-Clock-Source beim Anschluss via SPDIF zu wählen. Dadurch kann ich leider mein Audio-Interface nicht als zentrale Sync-Quelle nutzen und den Kemper nicht parallel zu meinem Focusrite Octopre(via ADAT) am Audio-Interface nutzen.

Klang: Wie toll er klingt und wie schön er zu spielen ist, darauf brauche ich nicht mehr groß eingehen, aber ich möchte mal die (verschmerzbaren) Defizite betonen:
Profiling: Beim genaueren Vergleich ist natürlich schon ein Unterschied zum original-Amp hörbar: Der Profiler klingt etwas kratziger und nicht so Rund wie der Referenz-Amp. Aber auch hier ist in den letzten Jahren einiges verbessert worden.
Vergleich: Er klingt um Welten besser als alle Software-Plugins, die ich bisher gehört habe - die klangen mir immer etwas zu dünn und/oder matschig im High-Gain-Bereich. Im Vergleich zu einem AxeFX(1) klingt er meines Erachtens nach um einiges wärmer und voller. AxeFX2/AX8 haben inzwischen ziemlich aufgeholt, aber der Kemper ist mir trotzdem lieber, auch wegen dem Profiling- statt Modeling-Ansatz.
Das beste, was meiner Meinung nach auf dem Markt ist, aber besser ginge es immer noch ;) Daher 4/5

Nun zu meinem größten Kritik-Punkt: Verarbeitung ...
+ Die Rackversion hat glücklicherweise ein Gehäuse komplett aus Metall
o die Anschlußbuchsen auf der Rückseite könnten etwas hochwertiger sein
- Die Regler an der Front sind wackelig und machen einen billigen Eindruck
Hier hätte ich mir bei dem Preis etwas besseres erwartet! Daher 2 Punkte Abzug.
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Features
Sound
Verarbeitung
Aha-Effekt oder ...unglaublich...
SM_D, 11.02.2017
Und schon bin ich im Thema. Auspacken, hinstellen, anschließen, einschalten, Gitarre dran und erst mal über Kopfhörer antesten. Die Bedienung erkärt sich oberflächlich von selbst und bedarf zum Testen kein Bedienungshandbuch.
Und ich muss sagen, ich habe vorher noch niemals über einen Kemper gespielt.

Praxis mit Ibanez RG320 FM:
Whow, das erste Rig (Sounds) klingt ja extrem gut, kaum zu glauben und dann noch das Spielgefühl eines klassischen Amps, ja auch Röhrenamps, in Ansprechgeschwindigkeit, Anschlagdynamik und Ausdruck. Ich muss mich zwingen meine Gitarre aus der Hand zu legen, weil ich nicht warmgespielt bin aber ein Anteil in mir nicht aufhören möchte weiter zu spielen. Ich bin irritiert...

Zwangspause, Kaffee machen, war vielleicht nur die übliche erste Euphorie, wie so oft bei neuem Männerspielzeug.

Ok, nach mal. Gleiche Rig: Ja, klingt genau so, wie ich es beim ersten Male empfunden hatte. Eine innere Instanz in mir schreit HURRA! So teste ich weitere Rigs und immer wieder stellt sich der gleiche Effekt ein: Ich muss mich wieder zwingen meine Gitarre aus der Hand zu legen, wenn ich keinen Schaden erleiden möchte. Ich bin wieder irritiert...

Ist das real oder mache ich mir etwas vor und morgen ist der Lack ab (Das Ohr sich dran gewöhnt und die Rigs dann als gewöhnlich eingestuft)?

Am nächsten Tag teste ich weiter, bin am Vortag nur ca. 20 Rigs weit gekommen, von ca. 140 voreingestellten und ca. 50 Rigs von der Kemperseite geladenen sowie den mitgelieferten Thomann USB-Stick mit noch mal ca. 120 Rig. Das nur mal so am Rande, auf was man sich da einzustellen hat--->Die Qual der Wahl!

Doch, wie ist es heute? Gefällt mir der Kemper immer noch...?
Ich schalte ein, der Kemper fährt gefühlte 60 Sekunden hoch, ich nehm ein Schluck Kaffee (Heilig Abend, morgens), schlage in die Seiten und freue mich des Lebens! Hurra, geil, kaum zu glauben! Mist, ich muss mich wieder zwingen meine Gitarre aus der Hand zu legen...

Ich suche mir jetzt bewusst Metal-Rigs aus und nehme eine alte Charvel mod. 3 auf Drop A.
Eine Sonne nach der anderen geht auf..., unglaublich viel Druck kommt sehr präzise rüber. So habe ich meine Gitarre noch nie gehört. Ich teste alle meine 6 Gitarren durch und jede wird durch den Kemper in ihrer Klangentfaltung einzigartig unterstützt. Jetzt drehe ich einfach mal ein wenig an den Reverbregeln: Eine weitere Sonne geht auf! Und nach etwas an Delayregeln, die über Potis sehr schnell und sich sehr genau einstellen lassen. Die nächste Sonne geht auf..., unglaublich!
Mist, wieder muss ich mich zwingen die Gitarre aus der Hand zu legen...

Hm, man soll ja auch Bass über den Kemper spielen können, da sind ein paar Bassrigs bei:
JA! Eindeutiges ja mit !!!. Ich teste alle meine Bässe durch und bin begeistert, restlos!

Über die Feiertage bis Neujahr habe ich alle Rigs durchgespielt, ausgiebig und stand vor dem Problem, ein Luxusproblem, was ich bis dato nicht kannte: Was will ich? Welche Rigs passen zu mir?

Über die Software Rigmanager (Kemper Webseite) habe ich eine Sicherung gemacht und über ein USB-Stick das aktuelle Operationssystem 5.x aufgespielt, was sehr einfach und komfortabel funktioniert (Bedienungsanleitung lesen). Dann habe ich das, was mir nicht so liegt gelöscht im Kemper. Damit liegen allerdings immer noch ca. 50 Rigs vor, die ich im Performmodus auf einzelne Bänke a 5 Slots einbinde und entsprechend meinen Vorstellungen hier editiere.

Ich verwende den Kemper ausschließlich für Homerecording und habe das für mich optimale Werkzeug bekommen. Ich spiele direkt über ein Frontend in den Rechner. Keine Mikrofonierung (kein Einfluss von Impulsantworten/Raumakustik), keine Wetterwehwehchen (Röhrenamps und ihre Zickereien) usw.. Kemper einschalten und der Sound ist wie gestern. So sollte das sein und so ist das auch. Auch nach fast zwei monaten bin ich immer noch total zufrieden und begeistert.

Vorteil:
Sound
Flexibilität (Gitarre/Bass)
Effekte in sehr guter Qualität
Einfache Bedienung
Rigaustausch über Kemperseite

Nachteile:
Suchtgefahr!
Hand-Arm-Schulterschaden, wenn man nicht aufpasst!
Was wird wohl aus den Röhrenampherstellern werden?
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Sound
Verarbeitung
Gute Alternative zum Amp schleppen....
Ralf.Sch, 09.03.2020
Ja, ich war auch skeptisch, ob der Kemper den guten alten Röhrenamp "ersetzen" kann. Und ja, ich habe auch ein paar Tage gebraucht um das Prizip des Kemper Amps zu verstehen. Aber hat man es dann verstanden- läuft es!!!! Der Kemper soll nämlich gar nicht den guten alten Röhrenamp ersetzen, nein richtig angewendet braucht man den nämlich noch um seinen Lieblingssound/sounds zu "profilen", um diese dann auf der Bühne, dank Kemper abrufen zu können. Und genau darum geht es-nicht per Computer Sounds zu imitieren, sondern seine eigene Sounds in einem kompakten Gerät mit (oftmals viel) weniger Gewicht live zu spielen. Und das macht der Kemper Amp aber mal so richtig gut! Der Kemper spaltet die Lager, aber ich glaube viele "Kemper- Gegener" habe entweder das Prizip nicht verstanden oder schleppen halt gerne ;-)
Ich würde ihn immer wieder kaufen!
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