Keith McMillen 12 Step

Chromatischer USB-Fußcontroller

  • chromatisches Keyboard-Layout (13 Tasten)
  • bis zu 5-stimmiger Akkord mit einer Taste spielbar
  • monophoner und polyphoner Aftertouch durch Fußdruck und Verschiebung des Druckpunktes
  • Pitchbending
  • mit Hintergrundbeleuchtung
  • Display
  • 2 Expansion Ports (1 Miniklinke 3,5 mm für Expression Pedal, 1 Mini-USB für Computer oder MIDI-Interface)
  • kompatibel mit iPad und anderen iOS-Geräten
  • Abmessungen: 108 x 452 x 25 mm

Weitere Infos

Anzahl der Taster 12
Anzahl der Pedale 0
Anzeige Ja
Anschluss für Expression Pedal Ja

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32 Kundenbewertungen
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4.3 /5
  • Bedienung
  • Features
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Features
Verarbeitung
Bedienung
Kann, was Andere nicht können, nett und teuer
Frank165, 30.08.2012
Ich hab lange gesucht: Ein Fußpedal mit dem sich Akkorde von einer DAW abrufen lassen. Klingt simpel und geht auch anders, indem man 3 strings auf einem synthesizer verschieden programmiert und mit einem MIDI basspedal ansteuert. Ist mir aber zu aufwendig und erfordert die Anschaffung eiens zusätzlichen Keyboards. Wir wollen in unserem Powertrio hin und wieder Chrus oder Begleitung unterm Solo oder markante Passagen mit Powerchords andicken. mal Hammondsound, mal klassische 70ies synthiesounds. Klingt einfach, Lösungen dafür gibt's aber kaum. Bis ich auf dieses Pedal gestossen bin.

Mit ein paar Handgriffen läßt sich jeder Taste der entsprechende Dur/Moll-akkord, 7er, 9er oder auch Powerchords zuweisen, die dann von einer DAW ausgegeben werden können (wir nutzen ein Mac Powerbook, das an unsere PA angeschlossen ist). Das Layout entspricht einer Keyboardtastatur ohne allerdings den Spielkomfort von Orgel Bassspedalen oder zum Beispiel dem Moog Taurus Pedal zu bieten. Kleine knubbelige Rechtecktasten, die eine rundliche Oberfläche haben. Wenn man nicht den "Sweet Spot" mit dem Fuß trifft, gibt es eine deutlich hörbare Verzögerung, die sich schon anhören kann, als ob der Fußkeyboarder völlig aus dem Takt gekommen ist. Auch die (programmierbare) Anschlagdynamik ist eher hakelig, da sich die Kraft, die auf die Pedale zu bringen ist, sehr schwer dosieren läßt. Der Widerstand der Pedale ist hoch, die Form nicht unbedingt "fußgerecht (s.o.)", die schwarzen Tasten snin schwer zu erreichen, ohne lustige Verrenkungen zu machen (wird bestimmt nett fürs Publikum beim Auftritt...) Daher bedarf es einiger Übung, bis auch deutlich rhythmische Passagen flüssig spielbar sind. Am ehesten funktionieren "Mellotron-Teppiche": Unrhythmische Klangteppiche, die sparsam eingesetzt werden. Brauchbar ist das Ding natürlich trotzdem und wir können das machen, was wir wollen. Es gibt allerdings einiges zu verbessern und so richtig wurde im Detail auch nicht nachgedacht. Der Preis ist hoch, aber es gibt halt kein direktes Wettbewerbsprodukt. Was ich mir wünsche? Ein McMillen 12 step im klassischen Basspedaldesign für den Abruf der Akkorde, zusätzlich mit leicht bedienbaren Fußtastern mit denen man schnell auf Dur/Moll/7er/9er/Powerchords umschalten kann. Dafür muß man jetzt immer mehrere Tasten nacheinander drücken und sich durch die Bänke schalten, wobei einige davon, bevor das neue setting eingestellt ist, noch Töne produzieren. Live ist ein Wechsel von Dur zu Mollakkorden oder von Powerchords auf chromatischen Betrieb so kaum möglich.

Fazit: OK das Ding, es gibt halt keine Alternativen
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Dr_bakterius, 02.02.2016
Ich wollte den 12 Step als Basspedal nutzen, um während des Gitarre spielens einzelne Basstöne von einem Synthesizer abzurufen. Die erste Überraschung kam, als ich feststellte, dass das Pedal keinen eigenen MIDI-Eingang hat. Man muss also erst den USB-MIDI-Adapter für über 40¤ dazu kaufen, um das Pedal über einem herkömmlichen MIDI-Port zu betreiben. Das muss natürlich keine Überraschung sein, wenn man die Produktbeschreibung vorher aufmerksam durchliest ;)
Positiv fällt auf, dass das Gerät einwandfrei verarbeitet ist. Absolut Road-tauglich, würde ich sagen.
Leider bin ich mit dem Gerät überhaupt nicht zurecht gekommen. Die Pads haben keinen Druckpunkt und müssen sehr stark betätigt werden. Da die Tasten der unteren Reihe nicht sehr weit aus dem Gehäuse herausragen, weiß man, sofern man beim spielen Schuhe trägt, nie ob man nun auf dem Gehäuse, oder auf der Taste steht. Naja, man hört es dann, aber wenn der Ton dann verzögert kommt, weil man nochmal nachsetzen muss, ist es schon zu spät.
Ich verwende nun ein herkömmliches MIDI-Pedal (Yamaha MPC10), welches für diese Zwecke hervorragend funktioniert, nur leider keine so schöne Aufteilung wie das 12Step besitzt.
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Toller Controller mit einigen kleinen Schwächen
Layo, 27.04.2015
Eigentlich wollte ich schon lange ein Midi-Bass Pedal zulegen, allerdings waren mir die Preise für dieses Rush-Experiment einfach zu teuer. Das 12Step von KeithMcMillen entspricht da genau meinen preislichen Vorstellungen und überrascht dazu noch mit einigen praktischen Funktionalitäten.

Die Hardware:
Die Hardware ist sehr robust und wirkt Bierresistent. Das beiliegende USB-Kabel hat eine ordentliche Länge (2-3m), außerdem ist noch eine praktische Tasche ud ein Adapter für einen externen Controller dabei. Lediglich das 4Zeichen LED-Display ist deutlich unterdimensioniert und wirkt wie ein Relikt aus den 80zigern. Angeschlossen leuchtet das 12Step wie ein Weihnachtsbaum, ganz dunkel wird es auf der Bühne also nie...

Der Editor:
Der tut, was er soll, leider lässt sich die Ober nicht größer skalieren. Ich betreibe das auf einem Surface3, da ist der Edito so klein, das ich ohne Brille kaum die richtigen Tasten des Displaykeyboards treffe. Jede der 13 Fusstatsen lässt sich nämlich über den Editor mit jeweils max. 5 Tönen belegen und das ganze als Set abspeichern. Dazu lassen sich noch Anschlagstärke oder Modulationseffekt via Pressure, Aftertouch oder Kippfunktion (wenn man nach dem Anschlag den Fuss auf der Taste nach vorne kippt). Diese Funktionen bleiben aber dem Fortgeschrittenen vorbehalten, als Einsteiger bin ich froh, wenn ich die richtige Taste in time treffe...

Die Bedienung:
Leider muss man für einen Programmwechsel 2 Fusstasten drücken, was ich nicht optimal finde. Ausserdem musste ich die Empfindlichkeit der Tasten deutlich erhöhen, damit das Gerät zuverlässig alle Tastendrucke umgesetzt hat. Ansonsten bietet das System sehr praktische Features wie die Legatokunktion, bei der die aktive Taste so lange gedrückt bleibt, bis eine andere Taste oder Stop(Select-Taste) gedrückt wird.

Fazit:
+ Tolles Preis/Leistungsverhältnis
+ unverwüstliche Hardware
+ Features wie Legato
- kleine Schwächen in der Bedienung (Editor, LED-Display, Programm Change)
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Nicht verwendbar auf der Bühne
Sven882, 17.07.2018
Ich war auf der Suche nach einem Midi-Fuß-Controller um zusätzlich zu Gitarre oder Klavier Basslinien mit den Füßen spielen zu können.
Die Midi-Orgelpedale sind relativ teuer, klobig und schwer weshalb ich mich für das McNillen 12 Step entschieden habe. Die Verarbeitung ist solide, das Board sehr schmal und transportfreundlich.
Leider bleibt mir ansonsten nichts positives zu sagen. Die Fußtaster sind derart schwergängig dass man nur in Glücksfällen einen Ton erzeugen kann. Mit anderem Schuhwerk und extrem festem Druck erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, aber die Fußtaster sind zudem sehr schmal. Bei allem Wohlwollen, dies hat auch nichts mit Üben zu tun. Ein Fuß-Midi-Board macht eigentlich nur für den Live-Einsatz Sinn, am PC zu Hause kann man sich auch ein günstiges Midi-Keyboard zulegen. Dafür ist das McNillen einfach nicht zu gebrauchen da kein Mensch auf dem Ding jemals flüssige Linien spielen wird.
Ich wollte manchen Rezensionen nicht recht glauben, vor allem zu dem Preis.
Die Software macht zudem ebenfalls Probleme unter iOS, auf der McNillen Homepage werden unnötige, komplizierte Lösungsmöglichkeiten angeführt (z.B. Änderung der Sprache in der Systemsteuerung, Neustart...) - dies hat mir nicht geholfen und ist auch nicht zeitgemäß.
Fazit: Finger weg von McNillen Produkten.
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Keith McMillen 12 Step
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