IK Multimedia UNO Synth

Analoger Synthesizer

  • monophoner Analogsynthesizer mit Step-Sequenzer, Arpeggiator und Effektsektion
  • klassischer Aufbau mit 2 VCOs und Rauschgenerator, Multimodefilter, Verstärker, 2 Hüllkurven und LFO
  • VCOs mit Wellenformen Dreieck, Sägezahn und Rechteck mit variabler Pulsbreite
  • Multimodefilter mit 12 dB/Okt. Flankensteilheit und Low-, High- und Bandpasscharakteristik sowie Verzerrer und Hüllkurve
  • LFO mit Sinus, Dreieck, Rechteck, Sägezahn aufsteigend und abfallend sowie Random und S&H
  • vielseitiger 16-step-Sequenzer
  • Arpeggiator mit 10 Abspielmodi, Hold-Funktion und 4 Oktaven Tonumfang
  • integrierte Effektsektion mit Delay, Dive, Scoop, Vibrato, Wah und Tremolo
  • Multitouch-Keyboard mit 27 Halbtönen
  • 13 einstellbare Skalen
  • MIDI über USB und Miniklinken-DIN-Adapter
  • Editor- und Library-Software für Mac und PC
  • komplette MIDI-Implementation aller Parameter sowie Clock
  • 20 nicht überschreibbare Werksounds und 80 Nutzerspeicherplätze
  • Stromversorgung über 4x AA Batterie oder Micro-USB-Anschluss
  • Audioeingang: 3,5 mm Stereominiklinkenbuchse mit Monosummierung
  • Audioausgang: 3,5 mm Stereominiklinkenbuchse mit Monosummierung
  • Abmessungen: 256 x 150 x 49 mm
  • Gewicht (ohne Batterien): 0,4 kg
  • inkl. Micro-USB auf USB-Kabel, 2x MIDI-Adapter von Miniklinke auf DIN-Buchse und 4x AA Batterie
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Soundbeispiele

 
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Weitere Infos

Bauweise Desktop
Anzahl der Stimmen 1
Tonerzeugung Analog
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out
Speichermedium Keine
USB Anschluss Ja
Effekte Ja
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 1
Digitalausgang Nein
Display Ja

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13 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.2 / 5.0
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
8 Textbewertungen Alle Bewertungen lesen
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Leichtester Synthy mit kleinen Abzügen
Psychomorphosis, 25.07.2018
Ersteindruck:
-Der Hype der Firma ist nicht so ganz gerechtfertigt-
Der Uno-Synth kommt als echtes leichtgewicht daher. Mit dem Gewicht macht es sogar meinem Smartphone Konkurrenz. Die Potis sind extrem leichtgängig, aber sitzen fest.
Für den Preis ist relativ viel drinnen. Trotz einfacher und selbsterklärender Bedienoberfläche wurde die Anleitung auch entsprechend kurz gehalten. Schade. Das im Video (von IK Multimedia) gezeigte "Shift recording" habe ich in der Anleitung nicht gefunden. Bzw. Wird es in der Anleitung sehr ungenau beschrieben. Was ich vor kurzem entdeckt habe (und so auch nicht in der Anleitung fand): wenn man weder Sequenzer noch Arp einsetzt können Noten in dem Man "hold " drückt, wird die Note unendlich gehalten und höre Noten werden dann auch dem Glide entsprechend rauf "geglidet ".

Sound:
Der Sound kann zwischen krass wummernden Bass bis zu kreischendem Acid und auch Knallende Percussions sind dank Noise möglich . Die Poti Zuordnung im OSC Bereich finde ich persönlich etwas gewöhnungsbedürftig. Eine OSC1-TUNE1-OSC2-TUNE2 Anordnung hätte mir besser gefallen . Das Filter ist sehr schön und klingt ordentlich.
Nachtrag: dank dem Editor sind nun auch mehr Soundeinstellung möglich die sich so nur mit dem Synth nicht machen lassen können.

Bedienung:
Die Bedienung ist in Ordnung. Allerdings ist die gemeinsame Poti Zuordnung für alle Bereiche sehr hinderlich für Impro-stunden und warscheinlich auch schwer live tauglich. (Nach einiger Einarbeitung kann man schon bisschen impro Sachen machen, jedoch muss man sich immer auf die gewünschte Einstellung klicken. )
Nachtrag: durch den Editor wird die Bedienung deutlich vereinfacht, da es möglich ist auch ohne DAW den Synth über ein USB MIDI Controller fernsteuern zu lassen.

ADSR: (Das Gerät wird als Stand alone benutzt)
Die ADSR sind ein echter Wehrmutstropfen für mich. Auch wenn man bei Produkten die dermaßen von einer Firma gehypet werden (...Als wäre der Einbau von 2 Oszilatoren etwas nie dagewesenes), klar ist das dem nicht so ist.
Statt wie die Werbung erhält man keine ADSR die man auf den Filter und/oder die Lautstärke legen kann. Nein man bekommt eine AD für das Filter und eine ADR für die Lautstärke. Warum wurde hier gespart?
Nachtrag: die ADSR Kurven lassen sich nun im Editor editieren.

Für wen ist der Synth?
Der Synth eignet sich hervorragend als Slave im Midi Fluss und ist Fokussiert auf PC Nutzer.
Durch das extrem kurze USB Kabel ist der Synth immer Computer nah oder an einer anderen USB Schnitt Stelle die den Synth mit Strom versorgt verbunden. Die Wahre Stärke kann der Synth nur über MIDI oder den Editor ausspielen. Die Stand alone Nutzung ohne den Editor ist zwar möglich, jedoch ziemlich Stark eingeschränkt.


Abschließend:
+guter Sound
+Bedienung relativ einfach
+Gute Einstellungsmöglichkeiten der Parameter im Step-Edit
+Fast alle Parameter lassen sich fernsteuern über MIDI oder USB MIDI- dank Editor sogar ohne DAW.
-Teilweise wird Sound im sequ leiser wenn die letze Note keine Pause ist und geht schließlich aus. (Problem wurde mit Update gefixt)
-ungenaue Anleitung (relativ schwammig formuliert)
- kein "Ttanspose" der Sequenz möglich (vor allem wenn man eine Bass Sequenz hat die man nach den 16 Steps eine Oktave Runter setzen will (jetzt durch das Pitch-rad im Editor quasi Möglich.
-Eingeschränktes Live Spiel durch Verwendung der Selben Potis
-Muss nah am PC stehen (Sehr kurzes USB Kabel über das der Synth Strom zieht. )
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Go-anywhere Synth
Pete Midi, 07.08.2018
Ich war schon gerade dabei für einen zweiwöchigen Fahrradurlaub zu packen, als das Thomann-Paket ankam. Also habe ich den Uno Synth kurzentschlossen noch mit in den Packtaschen verstaut, was auch kein Problem war, denn das Teil ist wirklich "ultra-portable". Kopfhörer und USB-Powerbank nehme ich eh mit, also alles dabei für die kleine Jam-Session zwischendurch. Und es hat sich gelohnt, denn der analoge Sound ist wirklich gut und macht in Verbindung mit dem eingebauten Sequencer/Arpeggiator und dem Digital Delay auch über einen längeren Zeitraum Spaß. Das Delay kommt leider nur mit fest voreingestelltem Feedback und nur in mono. Sehr gut macht sich der Filter Drive Parameter, der den Sound von zahm bis brachial variieren kann. Nun zum Bedienkonzept, das offenbar schon für Verwirrung gesorgt hat. Denn es lässt sich nur eine Auswahl von 20 Klangparametern über die Edit-Matrix direkt am Gerät editieren. Für meine Begriffe ein guter Kompromiss, der das Format kompakt und die Bedienung übersichtlich hält. Dem zum Opfer gefallen sind dann z.B. auch der direkte Zugriff auf Pulsweitenmodulation und einige Hüllkurvenparameter. Dafür braucht es einfache Midi Control Changes, die auch im Manual dokumentiert sind. Ja, die beiden Hüllkurven für Filter und Amplitude sind tatsächlich vollständig in ADSR ausgeführt, aber eben nur die Hälfte der Parameter ist direkt am Gerät editierbar. Insgesamt ein gelungener erster Analoger von IKM mit hoher Stimmstabilität. Im Vergleich zu den günstigeren Volcas ein vollständigerer Standalone-Synth, der sich für meinen Geschmack auch über die eingebaute 2-Oktaven Folientastatur, insbesondere in Verbindung mit dem Arpeggiator ganz gut spielen lässt (YT: go-anywhere synth). Der Korg Monologue bietet noch mal mehr Klangmöglichkeiten und einen Filter-Input für externe Signale, die beim Uno-Eingang leider am Filter vorbeigehen. Aber den Monologue hätte ich auf keinen Fall mit aufs Rad geschnallt.
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