IK Multimedia UNO Drum

Analog/PCM-Drumcomputer

  • 6 echte analoge Stimmen für Kick, Snare, Clap und Hi-Hat
  • 12 PCM-Stimmen mit 54 Samples
  • frei kombinierbare Analog- und PCM-Klänge mit 11-stimmiger Polyphonie
  • Drumsounds über zahlreiche Parameter wie Level, Tune, Decay etc. editierbar
  • analoge Verzerrungs- und Kompressionseffekte
  • 12 Pads mit je zwei Velocity-Zonen
  • 3 Performance-Effekte Stutter, Zufall und Roll
  • Speicherplatz für 100 Pattern und 100 Drumkits
  • 64-Step-Sequenzer mit 8 automatisierbaren Paramatern pro Schritt
  • Echtzeit- oder Step-Recording
  • bis zu 64 Pattern lassen sich im Song-Mode verketten
  • MIDI über USB und Miniklinken-DIN-Adapter
  • komplette MIDI-Implementation aller Parameter sowie Clock
  • Stromversorgung über 4x AA Batterie oder Micro-USB-Anschluss
  • Audioeingang 3,5 mm Stereominiklinkenbuchse mit Monosummierung
  • Audioausgang 3,5 mm Stereominiklinkenbuchse mit Monosummierung
  • Abmessungen: 256 x 150 x 49 mm
  • Gewicht: 0,4 kg (ohne Batterien)
  • inkl. Micro-USB auf USB-Kabel, 2 MIDI-Adapter von Miniklinke auf DIN-Buchse und 4 AA Batterien

Weitere Infos

Klangerzeugung Analog, Samplebasiert
Pads 12
Effekte Ja
Bass Nein
Display Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 1
Kopfhöreranschluss Ja
Netzbetrieb Ja
Batteriebetrieb Ja
10 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.5 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Kleiner kompakter Drumcomputer mit Schwächen
Matthias671, 06.06.2019
Den UnoDrum habe ich gekauft, um schnell und einfach Drum-Loops zu spielen und keinen Rechner laufen zu haben.

Er ist leicht und kompakt, passt in fast jede Tasche, kann also gut mitgenommen werden.
Er hat 100 verschiedene Sounds, die man noch ein wenig verbiegen kann.
Mit Batterien kann er unterwegs gespielt werden.
Und man kann ein anderes Gerät anschließen, um es auch mit dem UnoDrum zu hören.

Soweit so gut.

Aber:
Der UnoDrum hat ein sehr deutliches Grundrauschen. Per Kopfhörer hört man es sofort. Über eine PA wird es auch schnell sehr deutlich.
Das ist inakzeptabel.

Mit Batteriestrom hält der Unodrum nur knapp 2 Stunden lang aus - das finde ich viel zu wenig.

Nur mit einem Mini-USB-Anschluss muss er mit Netzstrom versorgt werden. Ein viel zu kurzes USB-Kabel ist dabei. Das soll man immer dafür nutzen, aber es reicht nicht einmal vom Tisch bis auf den Boden.
Ein Netzadapter ist nicht dabei. In dem Manual steht auch nicht, wie stark das USB-Netzteil sein soll. So habe ich zwei meiner USB-Netzteile damit verbraten.
Warum zieht das Ding soviel Strom? Und warum steht das nirgendwo?

Für MIDI stehen nur 2,5mm Klinkenstecker zur Verfügung. Es gibt zwar zwei Adapter auf DIN-Stecker - aber warum werden nicht 3,5mm Buchsen verbaut? Platz dafür wäre ja.

Im Live-Spielbetrieb ist der UnoDrum leider nicht gut zu spielen, weil die Pads zu dicht beieinander sind und die Folientatstatur für meine Finger nicht passend "anspringen".
Warum man bei den wichtigsten Pads ein grau auf schwarz genommen hat - das wissen wohl nur die Designer - optimal ist anders.

Das Metronom ist schlecht zu hören und konnte von mir auch nicht in der Lautstärke verändert werden - So taugt es leider nichts.

Angeschlossene andere Instrumente sind viel zu leise. Es gibt keine Möglichkeit die Lautstärke zu erhöhen.
Schöne Idee - klappte mit meinen Instrumenten leider nicht.

Für knapp 300,- gibt es 100 verschiedene Drum-Sounds und 100 Speicherplätze.
Weil es aber hörbar rauscht und live schlecht zu spielen ist - leider doch zu teuer.
Schade - die Leichtigkeit und die kompakte Größe sind schon praktisch.
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Drumcomputer Reloaded
Sambatel, 06.01.2020
mir gefällt der Uno Drum, klassischer Drumcomputer ohne grossen Schnick-Schnack, portabel und einfache Bedienung ohne Menüs, mache damit eher klassiche Synthesizer/Ambient/Downbeat Musik und bin zufrieden insgesamt weil:

einfache Bedienung, klassische Programmierung via Sound anwählen + via Lauflicht Steps (16x) setzen, hat Division und Swing (Tipp: 67%) , Patterns und Kits einfach zu speichern, Song Mode vorhanden, "ersetzt" dank zusätzlicher Gratis-sounds via Download auf Hersteller Webseite seltene Drumcomputer, welche teils auch Effekt-Sounds bieten, kann dank Midi-Out auch ganz einfach andere Soundquellen mit Midi-In steuern, zum Beispiel ein Nord-Drum, Sampler, usw.

Sounds lassen sich nicht extrem verbiegen, eigentlich nur Tunen und im Decay (Ausklang) anpassen, schade aber kein Problem, es ist kein Synthesizer wie z.Bsp. wie Elektron Analog Rythm.

Für Live-Zwecke gibt es Tap-Tempo und Mute, sowie Stutter- und Roll-Effekte, mit ein wenig Übung und eher sparsamem Einsatz passt dass schon, ist aber nicht der Hammer finde ich, da kann die Roland MC 101 bessere Live-Effekte mit Pitch, Drop, etc.

Via Software kann man Sounds und Patterns am PC editieren (Achtung, Windows 7 wird nicht supported, muss 8/10 sein, habe da viel Zeit verloren...)

Der Sound ? Finde ich gut, die Kicks haben Bauch, kann Analog klingen, kann aber anders, und ein paar Sounds, vor allem die Werksounds, sind schon sehr alte Schule

Anschluss:
Profi-Einsatz mit 3.5mm Anschluss eher fraglich, aber man könnte zum Beispiel einen Booster verwenden oder via Equalizer aufpeppen, Midi-In/OutAnschluss via mitgeliefertem Kabel. Leider keine Einzelausgänge, nur Mono 3.5mm, dafür noch einen Line-In für andere Soundsquellen oder MP3 Player etc.

Nicht so toll:
kein richtigen Drumpads, nur Folientasten, es geht schon auch live zum einspielen, aber naja...

Speicher:
gerade mal Platz für 4-5 Kits fand ich am Anfang fast schon zu wenig, es sind dann 1xUno Original-Analog plus 4 weitere Kits mit jeweils 2 Kicks,1x Snare,/Closed/Open/HH, Clap/2xTom/Rim/Cowbell/Ride/Cymbal), -> gerne hätte ich die Kits oder sogar die Sounds einzeln ausgewählt ! Aber es gibt nur die Kits im Komplett-Set, daher mein Abzug bei den Features, wünschte mir hier eine flexiblere Klangsbibliothekverwaltung, vielleicht geht dass mal per Editor

Mein Fazit:
Toller Sequenzer, mit Swing und Division sehr groovy, mittlerweile sehr gute Soundbibliothek, fast kein Menü-Diving, vielleicht ewas wenig Soundspeicher, keine eigenen Samples, nur fixe Soundsets, Tune und Decay vorhanden, aber es ist ja auch kein Synthesizer, kein Reverb/Delay, einfach ein klassischer, handlicher und in Preis/Leistung toller Drumcomputer mit allem was es braucht um selber in sehr kurzer Zeit einen Groove/Song zu machen
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Excellent!
countrymet, 17.12.2019
Unglaublich User-friendly Interface, pure analog Klang und PCM Samples klingen auch sehr transparent, weich, dynamisch und durchsetzend genug in jeder Music egal ob Studio oder Live in mono Betrieb! Letzte Firmware und neue Drum Anthology Libraries einladen ist ein Muss! Dann klingt es besser als alle Roland Boutique, Akai Rhytm Wolf oder Arturia usw. Und mit einem USB Power-Hub Netzadapter ist es dann auch ohne Brummen und Netz-Störungen!
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