IK Multimedia iRig Acoustic Stage

Mobiles Mikrofon mit Stage-DSP/Interface für akustische Gitarren

  • Clipmikrofon zum direkten Anbringen am Schallloch
  • DSP/Interface mit Feedback-Unterdrückung
  • 6 Presets mit unterschiedlichen Klangeinstellungen und USB-Anschluss für Computer / mobile Devices
  • Mikrofon Typ: MEMS
  • Richtcharakteristik: Kugel
  • Frequenzbereich: 15 - 20.000 Hz +/- 3 dB
  • max. SPL: 130 dB SPL
  • Signal-Rauschabstand: 101 dBA
  • maximale Korpusdicke: 4 mm
  • Mikrofonanschluss: 2,5 mm Monoklinke
  • analoger Aux-Eingang: 6,3 mm Monoklinke
  • Impedanz: 11 kOhm
  • analoger Ausgang: 6,3 mm Monoklinke
  • Impedanz 50 Ohm
  • USB-Anschluss: Micro-USB
  • Wandlung: 32 Bit / 48 kHz
  • USB-Class-Compliant
  • Stromversorgung: 2 AA-Batterien, USB
  • Abmessungen des Mikrofons: 31,7 x 32,2 x 18,8 mm
  • Kabellänge des Mikrofons: 1,5 m
  • Gewicht des Mikrofons: 20 g
  • Abmessungen des DSP/Interface: 101 x 72,3 x 23 mm (ohne Clip)
  • Gewicht des DSP/Interface: 99 g (ohne Batterien)

Lieferumfang:

  • iRig Acoustic Mikrofon
  • iRig Acoustic Stage DSP/interface
  • Gürtelclip
  • Transporttasche
  • 2 Batterien 1,5 V AA

Weitere Infos

Instrumentengruppe Konzertgitarre
Inkl. Preamp Ja

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31 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.1 / 5.0
  • Sound
  • Verarbeitung
21 Textbewertungen Alle Bewertungen lesen
Gesamt
Sound
Verarbeitung
Für Konzertgitarre Nylonstring ideal
20.03.2017
Viele Steelstringgitarren klingen bereits mit eingebautem Tonabnehmer schon ganz gut und mit dem iRig Acoustic Stage noch besser -
Aber bei Konzertgitarren ist es wirklich wichtig die resonante Charakteristik des Holzes wahrzunehmen.
Da ich nur Konzertgitarre spiele kam mir bisher das iRig Acoustic mit dem zugehörigen App am iPad sehr entgegen.
Live ist es aber doch besser zusätzlich den Piezzo Klang dazuzumischen - damit sind die Töne presenter, rückkopplungsärmer und man hat dennoch durch das Miksignal den Charackter einer Konzertgitarre.

Die Einstellungen - ich habe garnicht erst kalibriert denn ich kenne das vom App und das Resultat hat nir nicht so gut gefallen. Ich habe gleichmal die Einstellung Nylon, bright ausprobiert - war ganz ok aber
die Einstellung NUR bright gefällt mir für meine Spielweise mit der Konzertgitarre besser.

Was nirgens steht aber für mich erwähnenswert ist:
)Wenn man keine Klinke angeschlossen hat ist der Regler Mic/Klinke deaktiviert.
)Über USB kann man am Mac aufnehmen - Logic erkennt sofort iRig Acoustic Stage und ! es gibt nur einen Kanal.
Man kann also nicht Klinke und Mic getrennt aufnehmen.
Das hätte ich noch nett gefunden.
Aber egal ich kann ja das Klinkensignal über ein zweites Interface gleichzeitig aufnehmen.
)Was ich noch gerne gehabt hätte ist ein Stereokopfhörer Ausgang. Damit könnte man vom Mac das Signal wieder rausschicken samt Playback z.B.
)Die Einstellungen natural, bright warm... wirken übrigens auch auf das Klinkensignal und nicht nur Mic.

Was ich noch gerne probieren möchte ist das anschliessen am iPad über USB Kabel an einem Cameraconnection Adapter USB-Lighning.

Der Sound vom Mikrofon ist übrigens besser als vom iRig Acoustic, da dieses ein bisschen rauscht. Beim iRig Acoustic Stage nehme ich kein Rauschen wahr.

Mit Rückkopplungen hatte ich bisher mit dem herkömmlichen iRig Acoustic kaum Probleme da das lauteste auf der Bühne nur das Cajon war und der Monitor war nicht direkt auf das Mic gerichtet. Mit Drums im Proberaum stelle ich mir das schon etwas schwieriger vor. - mal sehen.

Also
Vorteile:
-Sehr leicht und einfach zu bedienen
-Sehr guter Klang!
-Direkte Verbindung mit Mac über USB und damit auch entlastung der Batterienspeisung.
-Für diese Qualität sehr günstig (sonst gibts Lösungen erst ab etwa 300 Euro)
Nachteil:
-Hätte gerne einen Kopfhörerausgang gehabt
-Keine Signalsplittung beim aufnehmen über USB
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Gesamt
Sound
Verarbeitung
Super Klang mit fragiler Schwachstelle
Volker1413, 23.09.2018
Wer kennt nicht das Problem im Home- oder Projektstudio mit der Abnahme der Akustikgitarre. Reine Piezo- und Magnettonabnehmer klingen irgendwie nach Plastik, unecht, zweidimensional ohne Tiefgang. Die Mikrofonabnahme mit auch hervorragenden Mikros ist oft ebensowenig zufriedenstellend da zuviel vom oft ungeeigneten Raumklang mit eingefangen wird, wass beim Mix dann Schwierigkeiten beim Einsatz eines zum Song passenden Hall bringen kann. Um den Raumklang zu minimieren müsste man so nah vor das Mikro das man oft mit demselben ins Nahkampfgefecht eintritt. Hier tritt nun das iRig Acoustic Stage auf den Plan. Das Grundkonzept ist freilich nicht nichts Neues, ein Mikro das im Schallloch der Gitarre, mit Kugelcharakteristik, den Sound sowohl der Saiten als auch des Korpusses einfängt. Falls vorhanden kann der Sound des gitarreneigenen Onboard Pickupsystems stufenlos beigemischt werden über einen dafür vorgesehenen Klinkeninput. Soweit sogut! Ähnliches gab es schon einmal von der Firma Shadow, ein Magneschallochpickup mit Mikro und Piezoanschluss. Dieser hatte den Vorteil das, ebenfalls ohne Veränderungen an der Gitarre , das gesamte System in der Gitarre verschwand und damit auch sicher vor Beschädigung war. Hier setzt IK Multimedia nun auf einen Outboard Preamp welcher am Gurt befestigt werden kann, mittels einer Kunststoffklammer. Das Mikrofon wird mit einem Handgriff im Schalloch befestigt und mittels des äußerst fragilen, dünnen und zu langem Kabel an dem Preamp angeschlossen. Ein weiteres Kabel, welches nicht beiliegt, kann nun den Output der Gitarrenelektronik mit dem Preamp verbinden. Zuletzt wird dann ein weiters Kabel, wahlweise USB oder Klinke, mit dem Preamp verbunden und stellt das Ausgangssignal dem Amp oder Rechner zur Verfügung. So verkabelt, plus meinen Kopfhörer, komm ich mir in meinem Studio vor wie ein Weihnachtsbaum mit Lichterkette. Nachdem mir beim hinsetzen erst mal der Preamp vom Gurt gerutscht ist und ich ihn gerade noch vor dem Absturz auffangen konnte war ich für die ersten Soundtests bereit. Es stehen sechs Soundpresets zur Wahl welche allesamt hervorragend klingen und welchen jeweils der Gitarrenpickup beigemischt werden kann. Die Aufnahmen profitieren zu 100% von diesem System. Der Korpus wird einwandfrei eingefangen. Die Aufnahmen brauchen nahezu keine Klangregeltechnischen Eingriffe mehr auch Kompressor ist nicht nötig. Der Raumklang reduziert sich auf ein Minnimum was den späteren Einsatz von Hallprogrammen erheblich erleichtert. Aufnahmen ohne Onboardpickup sind ebenfalls hervorragend! Auf die Bühne würde ich dieses System niemals mit nehmen da der Kabelsalat schon erheblich ist und das fest am Mikrofon befindliche Kabel so fragil ist das ein einziger Fehltritt ausreicht um das Mikrofon ins Nirvana zu schicken. Der Nachkauf des Mikrofons dürfte dann mit ca. 50 Euro zu Buche schlagen! Befeuert wird der Preamp mit zwei Mignonbatterien welche an der Rückseite, nach entfernen der Plastikklammer zur Gurtbefestigung, unter einem Kunststoffdeckel sitzen. Betrachtet man nun die Studiosituation währe eine Befeuerung mit Phantomspeisung nicht nur praktischer sondern auch Umwelttechnisch eleganter. Eine Unterbringung im Schalloch mittels Klemmbefestigung im Stil eines SH450 mit interner Verkabelung währe für einen unbeschwerten Livebetrieb unerlässlich. Wenn man ein vernünftiges Audiointerface sein eigen nennt ist auch der Micro USB-Anschluss, für den ebenfalls kein Kabel beiliegt, ein vollkommen Überflüssiges Gimmick. Für besagten Studiozweck allerdings ist das System absolut zu empfehlen, zumal es keine Produkte anderer Hersteller gibt die eine ähnliche Flexibilität aufweisen.
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