Hotone Binary Mod

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Effektpedal für E-Gitarre

  • 24 hochwertige Modulationseffekte
  • mit Stereo I/O und Expression-Pedal-Unterstützung
  • für authentische, klassische und inspirierende neue Original-Hotone Modulations-Sounds
  • Tap-Tempo-Funktion
  • Stereo I/Os
  • EXP-Buchse für Expression-Pedal-Steuerung
  • USB-Buchse für Firmware-Upgrades und Laden / Verwalten von Effekten über kostenlose Mac / PC-Software
  • 10 Presets - 5 Presets x 2 Bänke
  • OLED-Bildschirm mit übersichtlichem Display
  • Regler: E.Level - A - B - Depth - Rate
  • Drucktasten: Global - Save/Exit - Plus - Minus
  • 5 LED Regler
  • Fußschalter: Effect Bypass - Patch Tap
  • Anschlüsse: Stereo Input (6,3 mm Klinke) - Stereo Output (2 x 6,3 mm Klinke) - Expression Input (6,3 mm Klinke) - Netzteilanschluss (Hohlstecker Buchse 5.5 x 2.1 mm - Minuspol Innen) - USB Anschluss
  • Stromverbrauch: 200 mA
  • Stromversorgung über 9 V DC Netzteil (nicht im Lieferumfang enthalten - erhältlich unter Art. 409939)
  • Abmessungen (B x T x H): 121 x 72 x 47 mm
  • Gewicht: 340 g

Hinweis: kein Batteriebetrieb möglich.

Erhältlich seit Juli 2018
Artikelnummer 441601
Verkaufseinheit 1 Stück
Art des Effekts Vibe/Vibrato/Tremolo
Chorus 1
Flanger 1
Phaser 1
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21 Kundenbewertungen

18 Rezensionen

E
Zauberhaft verwupseln!
Eibensang 25.02.2019
Anders kann ich dieses Kuriosum kaum betiteln. Ich stieß durch Zufall darauf - die Beschreibung eines Nutzers im Netz hatte mich neugierig gemacht und einen guten Eindruck hinterlassen. Den macht das Gerät auch. Was tut es? Es vereint auf ungewöhnliche Weise 10 Modulationseffekte (genauer: 10 Varianten einiger solcher) in einem Bodentreter - von Chorus über Flanger, Phaser, Tremolo u.ä. bis hin zum Autowah (oder gar Ringmodulation) - die sich außerdem tiefer und detaillierter editieren lassen, als bei irgendeiner Fußhupe (zumindest solchen, die ich kenne) erwartbar.

Wobei sich hier schon auch Grenzen zeigen: Ich verwende das Gerät bisher nur im Studio (wo ich meine Git-Sounds technisch althergebracht aufnehme: mit klassisch mikrofoniertem Speaker). Im Bühnenbetrieb wäre mir die Bedienung einen Tick zu fummelig und das - obzwar gestochen scharfe - OLED-Display neun bis 13 Ticks zu klein (nuja, ich bin zwei Meter hoch und sehe nicht besonders gut). Die Detail-Beschriftung ist winzig wie auf einem Phonedisplay. Dafür zeigt das jedoch haarscharf genaue Zahlenwerte beim Drehen der fünf blau illuminierten Potis an - so lässt sich sehr präzise einstellen. Das Ergebnis lässt sich speichern und die Verteilung der Effektplätze beliebig verändern: Der Selbst-Orga auch wechselnder Lieblingsklänge und ihrer Parameter sind keine Grenzen gesetzt.

Die beschränkte Anzahl von zehn Soundvarianten in zwei Fünferbänken (das Umschalten von Bank A zu B oder umgekehrt erfolgt durch gleichzeitiges Betätigen beider Fußschalter - von denen sonst der eine ein- und ausschaltet und der andere die fünf Sounds der aktiven Bank durchsteppt) ist wie die Speisekarte eines Gourmet-Restaurants zu verstehen: als überschaubar knapp gehaltenes, dafür umso hochkarätigeres Angebot. Für mich heißt das: gezieltes Einsetzen und Verbiegen hervorragender Effekte eines spezialisierten Klangbereichs (statt endloses Scrollen in ebensolchen Möglichkeiten, was sich jedoch zumindest meiner Konzentration und Soundfindung als weniger förderlich erwiesen hatte).

Klarer gesagt: Das Ding ist eine Wucht. Es klingt fantastisch - für den Preis schon fast unglaublich. Ich habe schon Einzeltreter wieder rausgeschmissen, die das, wofür sie einzig standen - obwohl teurer als oder preislich gleichauf mit diesem Geschmackskistchen - nicht halb so überzeugend herbrachten wie dieses. Bereits die Presets sind vorzüglich - die Eingriffsmöglichkeiten machen es luxuriös, und die flotte Speicherbarkeit ist ideal.

Manches lässt sich ins Extreme biegen, so dass eine flott gespielte Akkordfolge nicht mehr nach Gitarre, sondern eher wie eine betrunkene Orgel klingt oder ein weicher Synthesizer - wobei das grüne Ding nichts simuliert oder dergleichen vorgibt, es lässt sich nur einfach viel anstellen, was vom gewohnten Klang entfernt. Es klingt fast alles weich, sanft, glockig und rund - nur der Ringmodulator (mit dem ich noch nicht viel anstellen mochte) kratzt und scheppert metallisch herum, wie es die Art seiner Art ist. Ich habe bisher auch nur Cleansounds "verwupselt" - wobei hier natürlich auch sanfte Eingriffe oder Effekte sehr schöne Ergebnisse bringen.

Live brauche ich etwas weniger Vielfalt und parametrische Details, im Studio aber nicht mehr: wobei sich das Teil für beide Welten eignet. Es ließe sich auch sagen: Es bietet live größere Vielfalt als andere Modulationsspezialisten, was sich ggf. immer noch bequem fußschalten lässt - und bei Aufnahmen studiogerechte Qualität bei spätestens dort bester Bedienbarkeit.
Eine Fußpedalbuchse hat es außerdem, auf die sich beliebige Parameter routen lassen, was zusätzliche Ausdrucksvarianten direkt im Spiel ermöglicht.

Fazit: Moduliere deinen Sound mit nur einer Kiste in hoher Qualität und mit umfassenden Möglichkeiten, die sich gut und schnell finden, einstellen und speichern lassen. Großes Kino für, wie ich finde, sehr moderaten Allerweltspreis.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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1
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H
Modulationeseffekte - gut und günstig
Henning29 18.02.2019
Auch wenn ich Modulationseffekte eher selten nutze, wollte ich

- mehrere davon in einem Gerät haben (um Platz auf Board zu sparen)
- auf guten Sound nicht verzichten und
- nicht so viel ausgeben.

Nach mehreren Fehlversuchen (z. B. Mooer Mod Factory Pro, Line 6 M5) konnte ich mit dem HoTone Binary Mod jetzt alle drei Bedingungen erfüllen. Gutes Gerät!

24 überwiegend gut klingende Einzeleffekte, die sinnvoll regelbar sind; von den 10 Presets sind für mich 5 brauchbar. Das ist eine gute Ausbeute.

Das Gerät ist auch wertig verarbeitet und schaltet sauber,

Er braucht tatsächlich die angegebene 200 mA; ist also mit meinem Power Plant jr leider nicht zu betreiben ... habe jetzt also doch wieder ein weiteres Netzteil ... trotzdem: würde ihn wieder kaufen!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
1
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S
Für den Preis ein Hammer
Stonebone 14.01.2020
Eigentlich spiele ich fast ausschließlich Jazz und suchte schon seit Längerem einen Flanger, um dem Sound (im Wesentlichen clean) dezent etwas mehr Räumlichkeit zu verleihen. Mein Ziel wäre ein Stereo Setup, aber derzeit spiele ich nur über einen Verstärker. Daher habe ich auch zumeist Mono getestet. Mein Setup war dabei eine G&L Strat in einen Fender The Twin (Blackface aus den 90-ern) über einen Attenuator auf Zimmerlautstärke gebracht. Wilde Schwurbeleffekte oder fette Zerre in Kombination mit Jet Plane Flanging sind meine Sache nicht; wer sich dafür interessiert, wird sicherlich in anderen Bewertungen fündig.

Testreferenzen waren eine Stereo Electric Mistress und ein alter Stereo Chorus Flanger von tc electronic, wie gesagt: größtenteils mono.

Das HoTone Binary Mod kann ziemlich vieles und ist dabei sehr variabel einstellbar. Zu den meisten Sounds kann ich leider nicht viel sagen, da mir eine passende Referenz fehlte (ich sucht ja nur einen Flanger und dachte, den gibt's ja hier auch dazu). Im direkten Vergleich zu den waschechten Flangern war der Sound des Binary Mod jedoch deutlich schwächer: keine ausgeprägte Charakteristik und nur geringe Räumlichkeit. Allerdings war auch mein Eindruck, dass gerade der Flanger ein sehr spezieller Effekt ist, bei dem sich Multieffektler eher schwer tun. Die anderen Effekte klangen auf jeden Fall zumindest für meine Ohren besser.

Nicht getestet habe ich den Editor; hier hatte ich nur in einschlägigen Videos und Reviews gesehen, dass da noch Einiges geht.

Wenn man noch gar nicht so genau weiß, was man in Richtung Modulation braucht und weder viel Platz auf dem Board noch viel Budget zur Verfügung hat, ist das Teil großartig. Für meine speziellen Wünsche passte es leider nicht so gut.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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K
Digitaler alleskönner
KKadl 02.03.2020
Mit der Idee einen Alleskönner in Sachen Modulation zu kaufen, habe ich mir dieses Pedal bestellt.
Bedienung:
Wer viel mit digitalen Geräten Arbeitet kennt es wahrscheinlich aber die Auswahl an Effekten ist in jedem Fall sehr groß.
Die Darstellung am Display ist klein, aber wenn man nah genug dran ist trotzdem gut lesbar. Für meinen Geschmack kann man bei einigen Effekten fast zu viel Einstellen (zB EQ). Am besten man nimmt sich Zeit und speichert sich gleich mal ein Paar Effekte ab - on the fly macht das zumindest mir eher wenig Spaß! Kompliziert ist die Bedienung zum Glück aber nicht.

Verarbeitung:
Die Pots und das Gehäuse sind zwar, sehr klein aber wirken trotzdem gut verarbeitet. Die Pots drehen übrigens durch was mich allerdings bis jetzt nie gestört hat (macht bei Presets ja auch Sinn keine fixe Stellung zu haben. Ein größeres Minus gebe ich aber bei den Buchsen, die wirken leider doch eher billig.

Sound:
Für den Preis bin ich mit dem Sound sehr zufrieden. Im direkten vergleich mit einem analogen Mod-Pedal (Electric Mistress) klingt es dann aber doch etwas "leblos", bzw. einfach digital.

Platzsparend und praktisch ist das Pedal auf jeden Fall und wird deshalb auch behalten!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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