HoTone Ampero

Effektpedal für E-Gitarre

  • Modeling Dual-DSP Effektprozessor für bis zu 9 Effekte gleichzeitig
  • Unterstützung von zusätzlichen (Drittanbieter) Impulse Responses (IR Loader) mittels HoTone Editor
  • USB Anschluss zum Editieren der IRs/Effekte oder zur Verwendung des Ampero als USB Audio Interface
  • Drum Machine mit 100 Pattern
  • integrierter Looper mit 100 Sekunden Mono und 50 Sekunden Stereo Aufnahmezeit
  • Regler: Volume, Menu/Value
  • 3 Drehregler zur Touchscreen Bedienung
  • Effekt on LED
  • 4" Touchscreen Display mit 800 x 480 Pixel Auflösung
  • 4 Fußschaltertaster
  • Expression Pedal
  • 24 Bit Signal Processing bis 120 dB S/N Ratio
  • Stromverbrauch: 500 mA
  • Stromversorgung über 18 V DC Netzteil (im Lieferumfang enthalten)
  • Abmessungen (B x T x H): 320 x 147 x 46 mm
  • Gewicht: 1,4 kg

Hinweis: Batteriebetrieb wird nicht unterstützt.

Enthaltene Modelings:

  • 244 Effekte
  • 64 Amp Modelle
  • 60 Cab Modelle
  • über 100 Pedal Modelle
  • 198 Presets
  • Mikrofontyp und -Position Modeling
  • "Black Tech" Akustikgitarren Simulation

Anschlüsse:

  • Eingang: 6,3 mm Klinke
  • Aux In: 3,5 mm Klinke
  • Stereo Line Output: 2 x 6,3 mm Klinke
  • Stereo Out: 2 x XLR
  • EXP In: 6,3 mm Klinke TRS
  • MIDI In: 5-pin MIDI
  • Kopfhörerausgang: 3,5 mm Klinke
  • USB Port
  • Netzadapteranschluss (Hohlstecker Buchse 5,5 x 2,1 mm, Minuspol innen)

passendes Thon Case unter Artikelnummer 507331 erhältlich (nicht im Lieferumfang enthalten)

Weitere Infos

Bauweise Floorboard
Amp Modeling Ja
Drumcomputer Ja
Inkl. Stimmgerät Ja
Expression Pedal Ja
USB Anschluss Ja
Kopfhöreranschluss Ja
MIDI Schnittstelle Ja
Line Out Ja
Batteriebetrieb Nein
Inkl. Netzteil Ja

Ganzes Rig im preiswerten Modeling-Floorboard zusammengefasst

Modeling-Floorboards und Multieffektpedale sind beliebt und es gibt sie mittlerweile von den verschiedensten Herstellern. Darunter kann zwischen unzähligen Gitarren- und Bassverstärkern sowie Effekten ausgewählt werden - und das alles in einem kompakten und bühnenfreundlichen Gehäuse. Das Ampero von HoTone gehört genau in diese Sparte der sogenannten Bodengeräte und bietet dabei eine üppige Ausstattung, die so klein und preiswert wie möglich gehalten ist. Es bietet einen Modeling-Amp, ein Effektgerät, einen Looper und mehrere Lautsprechersimulationen auf der Basis von Impulsantworten in einem. Und für schnelle Audioaufnahmen ist sogar ein USB-Audio-Interface integriert. Damit ist es nicht nur bühnen-, sondern auch studiotauglich.

Speicherbare Vollausstattung

Das Ampero besitzt einen Dual-DSP-Effektprozessor. Die Effektkette mit neun Blöcken ist dabei vorbestimmt und logisch aufgebaut: Zeitbasierte Effekte kommen erst nach dem Verstärker, während Effekte, die das reine Gitarrensignal brauchen, bereits davor geschaltet sind. Im Angebot sind 64 Verstärkersimulationen und über 244 Effektvarianten, darunter auch Bassverstärker und Akustik-Preamps. Die Lautsprechersimulation erfolgt über 60 Impulsantworten mit 10 Speicherplätzen für eigene IR‘s. Eine Tuner und eine MIDI-Steuerung sind vorhanden, genauso wie ein USB-Anschluss, über den die Editor-Software verwendet und das Ampero als Audio-Interface genutzt werden kann. Daneben sorgen XLR-Ausgänge und die Auswahl zwischen verschiedenen Input-Impedanzen für die nötige Flexibilität beim Einsatz von z. B. Akustikgitarren. Das große Softtouchdisplay, fünf farbkodierte Fußtaster und ein Expression-Pedal sorgen für eine geradlinige und intuitive Steuerung.

Soundvielfalt im Griff

Das Ampero wendet sich an Gitarristen, die sich eine günstige All-in-one-Lösung für den Einsatz im Heimstudio, auf der Bühne und zum Üben wünschen. Dank der zahlreichen modellierten Verstärker, jeder Menge Effektvarianten und einer einfachen Bedienung gelangt man dabei stets zu schnellen Ergebnissen. Wer viel unterwegs ist und ein leichtes und kleines Rig braucht, ist mit dem Ampero besonders gut beraten, passt es doch in so gut wie jede Tasche. Und auch Anfänger kommen auf ihre Kosten, und zwar nicht nur, weil das Ampero recht preiswert ausfällt, sondern auch, weil es eine sehr simple Bedienung mit brauchbaren Werk-Presets einer vorgegebenen, logischen Effektkette besitzt. Das sorgt für weniger Verwirrung, genauso wie im Übrigen die Editor-Software, die die verschiedenen Amps und die Effekte in ihrem Aufbau und Nutzen genau erklärt.

Über HoTone Audio

HoTone Audio ist ein Unternehmen aus dem chinesischen Huan, das 2012 vom Gitarristen Guo Runbo gegründet wurde. HoTone Audio ist bekannt für kleine Effektpedale und Nanoverstärker für Gitarristen und Bassisten. Das Team dahinter steht für eine professionelle Expertise und auf technische Innovation ausgelegt. Die Produkte greifen deshalb vermehrt auf digitale Technologien wie DSP-Systeme, Modeling und USB-Verbindungen zurück, sind aber gleichzeitig erschwinglich und praktikabel, wodurch alle Musiker davon Gebrauch machen können.

Alles immer mit dabei

Das Ampero ist universell einsetzbar, z. B. bei der Komposition und bei der heimischen Ausarbeitung von Songideen - die Soundvielfalt und das integrierte Interface machen das möglich. Auch beim Üben hilft es, durch Features wie den AUX-In Playbacks abzuspielen. Oder es werden einfach gleich die internen Looper und die Drum-Machine mit Metronom genutzt - alles natürlich geräuschlos über den Kopfhöreranschluss. Auf der Bühne präsentiert sich das Ampero gleichermaßen flexibel. Dank der verschiedenen Anschlüsse kann es sowohl alleine als auch mit Verstärker genutzt werden. Praktisch ist zudem noch die Erweiterbarkeit durch ein Expression-Pedal oder einen externen Footswitch, genauso wie die Lock-Funktion, dank der ein versehentliches Verstellen von Presets verhindert werden kann, sollte es mal etwas ruppiger auf der Bühne zugehen.

Im Detail erklärt: Impulsantworten (IR’s)

Das Verfahren der digitalen Faltung nutzt sogenannte Impulsantworten (kurz: IR’s = Impulse Responses), hinter denen sich im Prinzip Informationen über den Frequenzgang einer Räumlichkeit oder eines Geräts verbergen. Diese werden über ein Testsignal ermittelt und am Ausgang gemessen. Über eine Rechenoperation wird ein Nutzsignal nun mit einer solchen Impulsantwort verschmolzen und dessen Frequenzcharakteristik dem Nutzsignal aufgeprägt. Die Faltung ist aufgrund moderner Prozessoren in Echtzeit möglich und wird insbesondere zur Simulation von Räumen oder Lautsprechern genutzt.

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4.7 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Kaufempfehlung
vokars, 06.02.2021
Das ist ja ein Schmuckstück. Werde ich das in einer verräucherten Kneipe mit "Publikumsverkehr" auf den schmutzigen Boden stellen? Naja anders als beim Ampero One hat der Ampero ja Midi und kommt mit einem Midi Controller wie der FCB1010 klar.

Die drei Schnellzugriff Regler können mit beliebigen Parametern je Preset belegt und dann per Midi gesteuert werden. Genau das braucht man, wenn man in der DAW beim Reamping die Parameter automatisieren will. Ich verwende einen kleinen Max Patch im Ableton Live, der die Automatisierung seiner Regler als Midi an den Ampero weiterleitet. Läuft. Z.B. um Gain für Strums runterzudrehen.

Wandler: Machen einen guten Eindruck. Reamping hinterläßt bei mir keine hörbaren Wandler Verluste mit einem RME Fireface 400. Thomann hatte mich vorher entsprechen beraten. Großes Lob!

Benutzerführung: Vorbildlich gelöst. Schöne Menueführung, Touchscreen funktioniert gut, man kann aber auch ohne Touchscreen sehr gut navigieren.

Effekte:
- Amps: Habe Marshall 50, Engl Powerball und Savage im Einsatz. Bin sehr zufrieden. Schon beim Vergleichen in der Röhre mit Helix, Profiler, ... hatte ich den Eindruck, daß der Ampero besser ist.
- Hervorzuheben sind die Kompressoren, Gates, Distortion Pedals und der Acoustic Refiner. Die Kompressoren klingen sehr gut bei einfacher Bedienung. Ebenso die Gates. Hall gefällt mir auch.
- Cabs: Ein schwieriges Thema. Alle Cabs, die ich ich kenne, kämpfen mit Resonanzen ("Dröhnen") durch frühe Reflexionen an den nah aufgestellten Mics. Die Ampero Cabs bewegen sich hier eher im oberen Bereich. Wirklich benutzen tue ich sie allerdings nicht mit Kopfhörer sondern nur beim Reamping, weil man für das Entdröhnen einen parametrischen EQ mit vielen Bändern braucht, den der Ampero nicht hat (nur Para EQ mit 4 Bändern oder graphischer EQ).

Man muß sich Zeit nehmen. Die Factory Presets präsentieren den Ampero weit unter seinem Wert. Cabs erstmal ausschalten und unbedingt EQ Korrekturen vornehmen, wenn Distortion eingesetzt wird. Geht nach Lehrbuch (Owsinski, ...) oder mit Tutorial Videos aus der Röhre. Nachdem ich das hinter mir habe, bin ich von dem Gerät wirklich begeistert.
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Kleiner Alleskönner
Brewski, 01.07.2020
Der Ampero ist nun seit einem halben Jahr bei mir. Ich spiele in einer Metalband Bass und zu Hause, z.Z. ohne Band, auch E-Gitarre. Der Ampero dient mir als eierlegende Wollmilchsau: Zu Hause spiele ich über Kopfhörer oder an der Stereoanlage darüber Bass und Gitarre, in Proberaum geht er über den DI ins In-Ear Monitoring und Live wird der dann noch zusätzlich ins Pult gehen, diese Feuerprobe steht noch an. Allerdings funktioniert er im Proberaum wunderbar, so daß ich mir nicht vorstellen kann, was live nicht funktionieren sollte.
Die kleine Kiste ist sehr gut verarbeitet, alle Knöpfe, Schalter und Potis fühlen sich hochwertig an. Einzig das Stromkabel wirkt etwas dünn, bei mir steckt der Ampero in einem Koffer, so dass es geschützt ist. Ihn oft "einfach so" auf eine Bühne zu stellen setzt Vorsicht voraus.
Vom Klang bin ich absolut begeistert, von Clean über Crunch bis High-Gain klingt in meinen Ohren alles sehr gut. Ich habe keinen Kemper oder ähnliches zum direkten Vergleich, allerdings
spielt unser Gitarrist einen Kemper. Bedenkt man den Preisunterschied, klingt der Kemper nicht um das 5-fache besser. Ich bin überzeugt, im Mix mit der ganzen Band kann man keinen Unterschied ausmachen. Stimmgerät ist gut, der Looper ist eine nette Zusatzfunktion und den Line-In möchte ich echt nicht mehr missen.
Der PC-Editor gefällt mir sehr gut, aber auch am Ampero selber kann man mit dem feinen Touchscreen gut an Sounds basteln, die Bedienung ist in beiden Fällen für mich selbsterklärend. Am PC-Editor werden sogar die Original-Pedale, Amps oder Boxen aufgezählt, auf denen die Simulationen basieren.

Natürlich gibt es auch ein paar Nachteile: Den Gain-Level über die Lautstärke an der Gitarre regeln geht natürlich nicht so gut wie an einem Röhrenamp, Delay und Hall werden beim Patchwechsel abgeschnitten, das kann bei langsamen Stücken schon stören. Das erwähnte Stromkabel; hier wäre es mir lieber gewesen, die Kiste ein wenig größer zu machen und einfach einen Kaltgerätestecker zu verbauen, zumal das Netzteil sowieso im Lieferumfang ist. Außerdem ist aufgrund der geringen Größe das Expressionpedal ziemlich klein und es gibt nur 4 Knöpfe, die beim Auf- und Abwärtsschalten der Bänke teils gemeinsam gedrückt werden müssen. Das kann man sich allerdings auch anders einstellen, oder die Patches geschickt legen, dass man nicht so oft während eines Songs die Bänke wechseln muss.

FAZIT: sehr gut durchdachtes Gerät mit allen Anschlussmöglichkeiten, die ich brauche, gutem Klang und riesiger Auswahl an Sounds - auch für Bass und Akustikgitarre. Das alles zu dem Preis und in so einem kleinen Gehäuse. Würde ich wieder kaufen, sollte er gestohlen werden.
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Features
Sound
Verarbeitung
Wie Line6 Stomp, bloß besser und 200 € günstiger.
chr1stoph, 17.07.2020
Ich hab vor ein paar Monaten den HX Stomp ausprobiert, und alle sagen, dass die HX-Reihe so in etwa das Beste bietet, was man in punkto Modeling plus IRs bekommen kann. Ganz ehrlich hat mir das nicht gut genug gefallen. Auch beim Stomp gibt es dieses eigenartige, süßliche Mittenklingeln, das man besonders bei High Gain Einzeltönen und Harmonics hört, das beim Röhrenamp niemals vorkommt und dem man "die Software anhört". Auch der Stomp ist obendrein nicht so dynamisch wie ein Amp. Und zwar nicht nur marginal, sondern auch für Otto Normalmucker sofort erkennbar. Aber dem gegenüber stehen viele coole Sachen - große Bandbreite cleaner und angezerrter Sounds, und die IRs machen nochmal einen Unterschied wie Tag und Nacht.

Ja, und all das hat auch der Ampero und ist darüber hinaus dank Expression Pedal, vier Fußschaltern, XLR-Ausgängen, Drumkit und Akustiksimulation schlicht und einfach besser. Ich nutze ihn momentan nur für Recording, über den USB Out direkt in den Rechner, und das funktioniert 1a. Es gibt häufige Firmware-Updates, die die von früheren Rezensenten bemängelten Dinge beseitigt haben und im letzten (3.8) das neue Feature eines geräteweiten EQs hinzugefügt haben; meine Hoffnung ist, dass das auch so weitergeht (ich würde mir z.B. mehr als 10 eigene IR-Speicherplätze wünschen). Das heißt: Wenn man mit dem anscheinend unumgänglichen Fakt leben kann, dass Modeling in einigen Bereichen einfach nicht rankommt an den echten Marshall, ist der Ampero bei weitem das beste Angebot in diesem Segment.

EDIT: Nach ein paar Monaten hab ich alles auf 5* verändert. Denn dank ein paar einfacher Tricks, die ich aus der Ampero-Facebook-Gruppe bekam, und ein paar guten IRs bin ich jetzt wirklich rundum 100% glücklich mit dem Sound.
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Sound
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Ganz nett
Ulrich5099, 14.02.2019
Ich habe als Hobbymusiker, die Historie der "Modeller" (u.a. von Korg, Vox, Zoom, Digitech, Line6, Boss etc.) ausgiebig nachvollzogen.
Neben meinem AX8 (Fractal Audio - leider nicht bei Thomann zu haben) den ich als Hauptgerät nutze bin ich auf der Suche nach einem zusätzlichen, etwas handlicheren Multi-Modeller. Dabei steht für mich insbesondere die Authentizität der Ampsimulation im Vordergrund, da ich auf der Bühne direkt in den Mixer einstöpsele.
Das Hotone MP-100 Ampero entspricht äußerlich meinen Vorstellungen. Größe und Optik passen absolut und die technischen Parameter und Kommentare im Netz ließen einiges erwarten (Helix LT - Killer!).
Also bestellt, umgehend geliefert von Thomann (tausend Dank an dieser Stelle, Ihr habt mich noch nie enttäuscht ...), ausgepackt und losgelegt.
Die Presets mit meiner Strat mal durchgezappt - wie fast immer: nichts Dolles dabei, auffällig vielleicht die relativ hohe Geräuschkulisse (trotz Geräuschminderung) bei Sounds mit höherem Gain! Kenn ich so (vergleichsweise von meinem Boss GT-1) nicht. Also ran ans "tweaking".
Einen JCM 800 eingestellt und mit verschiedensten Einstellungen und FX-Modulen aufgepeppt. Resultat: brauchbar.
Ich hatte mir schon etwas mehr erhofft. Gerade die Simulationen der Amps lassen doch zu wünschen übrig und bleiben, insbesondere was Dynamik betrifft deutlich hinter dem nur halb so teuren GT-1 zurück. Bei Letzterem kann ich bei stark zurückgedrehten bis voll aufgerissenem Volume-Poti an der Klampfe von definiert clean bis Zerre ohne "Matsch" abrufen. Beim Ampero bekomme ich diesen Umfang nicht hin, egal wie ich den Ampgain einstelle.
Die FX-Ausstattung ist beim Hotone wirklich üppig, allerdings hat auch hier Boss (mit dem bescheideneren Angebot an Effekten) klanglich die Nase aus meiner Sicht deutlich vorn.
Anschlüsse und Bedienbarkeit des Ampero sind gelungen. Großes Soft-Touch-Display mit eigentlich selbsterklärenden Bedienelementen und Beschriftung der Regler ersparen das Handbuch, was auch notwendig ist, sofern das Schulenglisch etwas eingerostet sein sollte. Ein deutsches Manual habe ich im Netz jedenfalls nicht aufspüren können.
Ich hätte mir etwas mehr Variabilität bei der Zuordnung der Fußschalter gewünscht. Die Möglichkeit bei 4 Tastern nur einen zur Schaltung von Effekten nutzen zu können ist genauso dürftig wie die fehlende Möglichkeit, mit dem CTRL-Taster neben dem ON/OFF auch Parameter der FX-Gruppe verändern zu können. Zusätzliche Schaltkisten will ich mir zur Minimierung des Equipments ja ausdrücklich ersparen.Auch habe ich keine Möglichkeit erspäht, in der Effektkette die Reihenfolge zu ändern, was manchmal sinnvoll ist. Auch hier hat der GT-1 das deutlich bessere Konzept.
Drumsektion und Looper sind nette Beigaben, für mich allerdings nicht essentiell.
Fazit: Es gibt hier im mittleren Preissegment ein optisch ansprechendes, handliches Teil mit teils guten Sounds und vielen Effekten.
Aus meiner persönlichen Sicht wird dieses allerdings hinsichtlich Sound und Variabilität vom Boss GT-1 deutlich getoppt, so dass ich von der (erfreulichen) MoneyBack-Garantie Gebrauch gemacht habe.
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