Thomann Europe Dulcimer D1211

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Dulcimer

  • laminierte Fichtendecke
  • laminierter Lindenrücken
  • Hals und Zargen aus Ahorn
  • Breite Obersattel: ca. 3,2 cm
  • Spielmensur: ca. 61,5 cm
  • untere Breite: ca. 15,8 cm
  • Korpuslänge: ca. 67,3 cm
  • Gesamtlänge: ca. 76,5 cm
  • Höhe inkl. Steg: ca. 7 cm
  • Zargenhöhe: ca. 4,8 cm
  • Stimmung: d, a, d', d'
  • Abmessungen: 78 x 16 x 7 cm
  • inkl. Tasche
Erhältlich seit Dezember 2007
Artikelnummer 138895
Verkaufseinheit 1 Stück
Instrument Dulcimer
Anzahl der Saiten 4
Stimmung d a d´d´
inkl. Stimmschlüssel Nein
inkl. Tasche Ja
inkl. Füßchen Nein
inkl. Stativ Nein
Mensur 615 mm
Decke Fichte laminiert
Boden Linde laminiert
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98 €
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G
Mittelaltermusik!
Georg991 04.09.2014
Ich suchte ein Instrument, auf dem ich einige Stücke aus meinem mittelalterlchen Repertoire spielen kann, das optisch besser daherkommt als die Gitarre.
Das Dulcimer als Weiterentwicklung des mittelalterlichen Scheitholzes erschien mir da eine gute Wahl.
Also bestellte ich dieses preiswerte Instrument (es ist ein Hora-Dulcimer). Wie immer fix geliefert. Ich hatte gleich bessere Saiten mitbestellt, je einen Satz Martin bzw D'Addario.
Das Istrument ist absolut sauber verarbeitet. Sieht schick aus, ist schön klein, die Tasche ist prima.

Saitenlage: ich benutze das Dulcimer für mittelalterliche Musik und ab und zu für schottische und irische Songs. Dabei setze ich die traditionelle Spielweise ein, also auf der doppelchörigen Melodiesaite wird die Melodie gespielt, die anderen beiden Saiten dienen als Bordunsaiten. Ich setze also keine Griffe ein, wie es heute sonst gerne getan wird. (Wobei ich auch sagen muss: wenn ich Griffe benutzen möchte, dann nehme ich Gitarre, Ukulele oder Mandoline, nicht jedoch das Dulcimer. Nur mal so am Rande erwähnt.) Bei dieser traditionellen Spielweise (jedoch ohne Noter) ist eine superflache Saitenlage nicht erforderlich. Die Saitenlage dieses Dulcimers ist gut, ich habe keine Schwierigkeiten, auch längere Zeit zu spielen.

Sound: laut ist das Instrument nicht. Man kann es problemlos daheim spielen, ohne dass sich Nachbarn beschweren. Der Klang ist angenehm, ich habe noch die Werkssaiten drauf, die sind also nicht so schlimm, dass ein sofortiger Austausch zwingend notwendig wäre.

Zusätzlich habe ich mir ein spezielles Dulcimer-Kapodaster gekauft, das momentan leider nicht im Thomann-Angebot ist, ich kaufte es beim Spezialhändler für Dulcimer und Dulcimerzubehör. Für mittelalterliche Musik ist so ein Kapo erforderlich, im ersten Bund angebracht, erhalten wir e-Moll und können dann nahezu alle mittelalterlichen Lieder spielen. Für schottische und andere Volksmusik bleibt das Kapo ab. (Anm: anfangs kann man sich ein Behelfskapo aus einem Holzstab und einem festen Gummi basteln, das tut es für den Anfang auch).

Mein Fazit: dieses preiswerte Dulcimer habe ich bei Treffen vom Mittelalterclub jetzt stets dabei und kann dann authentische Musik spielen, auf einem Instrument, das mittelalterlich aussieht und klingt. Wer ebenfalls ein Instrument fürs Mittelalterhobby sucht, ist mit diesem Dulcimer gut bedient.
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AL
Wunderschön
Astrid L. 27.03.2010
Das ist ein wirkliches kleines Schätzchen. Superbundrein. Klasse Spieltraktur. Gute, leichtgängige Mechaniken. Superniedlicher Klang - übarraschen voll für das kleine Ding. Außerdem unglaublich dankbar. Habe es schon auch unter nicht so idealen Wetterbedingungen Open Air gespielt und es nimmt wirklich fast nichts übel. Hält auch sehr gut die Stimmung (ist ja nicht so selbstverständlich) . Die Verarbeitung ist top.
Die Saiten, die ab Werk drauf sind, klingen nicht so besonders - am besten gleich neue drauf machen, das gibt dann nochmal eine ganz angenehme Überraschung ; )

Lautstärke: dies ist natürlich per se ein zierliches Instrument. Aber z.B. für die Gesangsbegleitung - auch bei zwei kräftigen Stimmen - ist es gut geeignet.

Klangwelt: eignet sich von der Charakteristik her meiner Meinung nach super für Celtic Folk oder Mittelalter. Klingt auch mit dem Geigenbogen gestrichen ganz wunderbar - unbedingt ausprobieren ; )

Läßt sich nach meiner Erfahrung mit gutem Klang und ohne das Instrument zu strapazieren von C-G-C bis D-A-D stimmen.

Tipp: habe mir vom Gitarrenbauer unten und oben am Korpus einen Gurtknopf setzen lassen, so kann man sie auch umhängen und sie spielt sich so auch total angenehm - hängt wie ein Brett. (Allerdings muß man die Knöpfe richtig setzen - ich hätte es von mir aus falsch gemacht). So kann man sie auch sehr gut mit dem Bogen gestrichen spielen.

Noch ein Tipp für N I C K E L A L L E R G I K E R:
Die Firma Pyramid stellt mit Tombak oder Stahl umsponnene nickelfrei Saiten her, die jeder Musikladen bestellen kann.

Habe etwas stärkere Saiten auf dem tiefen C, bzw. D aufgezogen, als die die Hora drauf hatte, so ist der Gesamtklang runder.

PS: Hart-Koffer findet man für das Scheitholz praktisch nicht. Ich habe mir einen gebaut. Es paßt aber in eine Geigen-Tasche / Softbag für E-Geige.
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J
Preiswerter Einstieg mit Suchtpotential
Josef684 31.03.2013
Auf der Suche nach einem etwas <mittelalterlichem> Instrument bin ich auf diesen Trumscheitnachfolger gestossen. Der erste Satz Saiten war nach 4 Wochen zum Austausch reif, was aber bei dieser Preisklasse wirklich keinen Beinbruch darstellt. Mangels Vergleichsmöglichkeiten würde ich den Sound ab Werk mit durchaus befriedigend bewerten, die Saitenlage war OK, ledigich in der letzten Woche hielt diemittlere, auf A gestimmte Saite nicht mehr so gut die Stimmung und neigte auch zum schnarren. Der Dulcimer war mein erstes diatonisches Instrument, die damit einhergehenden Limitierungen fielen mir nicht negativ auf, die Beschränkungen waren eindeutig meine spielerischen Fähigkeiten. Mit Zupftechnik ergibt sich eine schöne Bandbreite markt und lagerfeuertauglicher Lieder.

Fazit: Für den Preis absolut empfehlenswert, gute englische Tutorials im Web verfügbar.
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M
Eigentlich klasse Dulcimer, aber das bestellte Instrument war nicht spielbar
Matthias246 09.01.2012
Ich habe zwei von dien Dulcimer das erste hatte ich direkt bei Thomann im Laden gekauft, das war absolut einwandfrei.

Das zweite hatte ich mir schicken lassen, und es war nicht spielbar, die Saitenlage war nicht spieltauglich die Verarbeitung nicht wirklich gut, Brücke und Sattel waren sehr schlecht eingepasst.

Ich habe das Instrument selbst in einen Spielbaren zustand versetzt, wobei so etwas eigentlich nicht sein sollte und Thomann da wirklich mehr Sorgfalt bei der Eingangskontrolle walten lassen sollte (das war nicht das erste Instrument welchen in einem nicht spielbaren Zustand von Thomann zu mir kam).
Das Instrument an sich ist (wenn spielbar) absolut klasse, Klang ist echt erstaunlich!

Für den Preis absolut empfehlenswert
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