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Headrush FRFR-112 Active Monitor

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Aktive Full Range / Flat Response Gitarren Box

  • speziell für Modeller-Amps und Multi-Effekte geeignet
  • Contour EQ Schalter zur Verbesserung matschig klingender Bühnen-Mixe
  • durch Wedgegehäuse und Stativflansch sowohl als Bodenmonitor als auch auf einem Stativ verwendbar
  • Bestückung: 1 x 12" Custom Lautsprecher und 1,4" Neodymium Hochtöner
  • Leistung: 2000 W
  • Frequenzgang: 46 - 22.000 Hz (±3 dB)
  • Anschlüsse: 2 x XLR/6,3 mm Klinken-Kombieingänge mit unabhängigen Lautstärkereglern und Clip Indikatoren
  • XLR Lineausgang
  • Ground Lift Schalter
  • 5 Tragegriffe
  • Abmessungen (B x H x T): 605 x 354 x 350 mm
  • Gewicht: 16,3 kg
  • Farbe: Schwarz
Belastbarkeit 2000 W
Gewicht 16,3 kg
Erhältlich seit Juni 2018
Artikelnummer 432240
Lautsprecher Bestückung 1x 12"
379 €
443,99 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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2 Verkaufsrang

48 Kundenbewertungen

OB
Flat aber fett
Old Bernie 31.03.2019
Ungefähr acht Wochen nach der Bestellung hat die Headrush FRFR 112 Aktivbox ihren weiten Weg aus China zu mir gefunden. Nach den Erfahrungen der ersten Wochen möchte ich meine Eindrücke hier schildern. Ich gliedere meine Betrachtungen in vier Abschnitte: meine Erwartungen (die Theorie), Verarbeitung/Bedienung, der Spieleindruck und das Fazit.
1.Erwartungen
Ich plane die FRFR Box in Kombination mit meinem Line6 HELIX alternativ zu meinem Röhrenverstärker zum Üben , für Proben und vielleicht für kleine Gigs einzusetzen. Von einer Full-Range Flat-Response Aktivbox erwarte ich, dass im massgeblichen Frequenzbereich von 50Hz bis 20 KHz alle Frequenzen mit gleicher Amplitude verstärkt werden. Insbesondere sollte keine Resonanz auftreten, die das Spektrum verbiegen würde. Solange die Box diese Eigenschaften hat, sollte das Material, aus dem die Box gefertigt ist, wurscht sein. Kritik an dem Plastikgehäuse der Headrush Box im Vergleich zu resonanten aus Holz gefertigten Boxen, die in manchen Reviews geübt wird, kann ich daher nicht nachvollziehen. Entscheidend ist vielmehr, dass der Frequenzbereich zwischen 12-Zoll Tieftöner und dem 1,4-Zoll Hochtöner möglichst glatt ohne Beulen im Frequenzspektrum dargestellt wird. Idealerweise sollte sich die Box in dieser Hinsicht wie ein Studiomonitor benehmen und die von mir mit Kopfhörer eingestellten Presets an meinem Modeller (Line6 HELIX) ohne grosse Veränderungen wiedergeben.
2.Verarbeitung/Bedienung
Die Box macht einen sehr soliden Eindruck und sieht gut aus. Der 12-Zoll Lautsprecher braucht natürlich Platz- aber trotzdem wirkt die Box kompakt.Mit 16 kg hält sich das Gewicht in Grenzen. Ein Härtetest mit meinem auf B-flat gestimmten Bass ergibt, dass nichts klappert oder scheppert. Allerdings konnte ich mit Rücksicht auf meine Familie und meine Nachbarn die Lautstärke nur auf etwa 30% ausfahren. Bei einer liegenden Aufstellung als Boden-Monitor zeigte sich, dass die Zugentlastung meiner geraden XLR-Stecker auf den Boden drückten und damit ein Biegemoment auf die Buchsen in der Box ausübten. Der mitgelieferte Netzstecker ist gewinkelt und macht deshalb kein Problem. Ich habe mir jetzt bei Thomann gewinkelte XLR Patches besorgt (XLR angled/male) und damit das Problem umgangen. In der Aufstellung als Boden-Monitor sind die Bedienelemente an der Rückseite schwer zugänglich, zum Einstellen der Lautstärkepotis muss man die Box immer kippen. Ich benutze beide XLR-Eingänge und führe damit die Stereo-Ausgänge des Helix in der Box zu einem Mono-Signal zusammen. Damit kann ich beide Kanäle von Backing-Tracks wenigstens in Mono wiedergeben. Die beiden jeweils mit einem Poti einstellbaren XLR-Eingänge sind damit ein sehr nützliches Feature der Headrush Box, dass bei etlichen teureren Mitbewerbern fehlt ! Bei dieser Verschaltung könnte es aber zu Phasenüberlagerungen bei Stereoeffekten kommen. Wer wirklich Stereoeffekte nutzen will, muss sich gleich zwei Boxen kaufen. Die reine Musikwiedergabe von Backingtracks hat bisher einwandfrei funktioniert, das bedeutet auch, dass die Frequenzwiedergabe nach dem Höreindruck tatsächlich linear/flat zu sein scheint.
Wie die Firma Headrush es laut Manual schafft, mit einer Eingangsleistung von 800W eine RMS Ausgangsleistung von 1000W zu erzielen, bleibt mir bei meinen beschränkten naturwissenschaftlich/technischen Kenntnissen rätselhaft. Ich habe den Headrush Support um eine Erklärung gebeten, wie diese wundersame Leistungsvermehrung gelingen kann.
3.Spieleindruck/Sound
Ich lege los mit meiner Les Paul mit einem einem einfachen HELIX Preset, das auf dem Line6 2204 Mod Amp-Modell basiert und weitgehend dem Set-Up meines Marshall Mini Silver Jubilee entspricht ( mit Tube Screamer, Delay, Reverb und 4x12 T75 Marshall Box). Das HELIX Preset habe ich über den Kopfhörer abgestimmt und lasse es unverändert. Nachdem es zunächst ziemlich schrill rübergekommt, nehme ich die Höhen mit dem Poti an der LP etwas raus und bekomme einen fetten Sound. Als nächstes kommt der unvermeidliche direkte Vergleich mit dem Röhren-Amp und der echten Marshall 4x12 Box als Referenz. Natürlich ist mir klar, dass ich mit diesem direkten Vergleich schief liege, weil ein komplettes mikrofoniertes Modell mit einer puren Box verglichen wird. Aber genau um diesen Vergleich gehts uns doch oder? Kopfhörer, Headrush-Box und Marshall-Original klingen ähnlich aber nicht gleich ,oh Wunder ! Die Unterschiede bewegen sich aber im Bereich von Nuancen der jeweiligen lautstärkeabhängigen Höreindrücke, der Raumakustik und der Position relativ zum Abstrahlkegel der Marshall oder der FRFR Box. Der Abstrahlkegel des Hochtöners in der Headrush Box scheint dabei ziemlich eng zu sein. Mit dem üblichen Rumprobieren bekomme ich jeweils einen Sound hin, der mir persönlich gefällt. Bitte lyncht mich nicht! Das Original bleibt das Original, das Echte und Wahre bleibt der Röhrenverstärker! Andererseits klingt , jedenfalls für meine Ohren, die Kombination aus HELIX/Headrush FRFR Box richtig gut und authentisch. Anders als beim Röhren-Orginal erzielt man den gewünschten Sound weitgehend unabhängig von der Lautstärke, was in viele Fällen sehr grosse praktische Vorteile bieten sollte. Die Headrush Box zeigt kaum wahrnehmbares Eigenrauschen. Der Klangcharakter anderer Profile (Mesa-Boogie, Fender, Hiwatt) kommt klar erkennbar durch.
4. (Vorläufiges) Fazit
Die Headrush FRFR Box liegt im Preis deutlich günstiger als fast alle Mitbewerber- aber letztlich muss der Sound stimmen. Soweit ich das für meinen Geschmack und meine Vergleichsmöglichkeiten beurteilen kann, ermöglicht die Headrush FRFR 112 Box einen guten und authentischen Sound. Der Verstärker ist recht rauscharm. Die Anordnung der XLR-Boxen und der Bedienelemente ist nicht optimal. Trotzdem macht das Design insgesamt einen guten und soliden Eindruck. Für alle bestimmungsgemässen Anwendungsfälle sollte die Box mehr Lautstärke liefern können als genug und gesund ist, egal wie die angebliche Ausgangsleistung zu interpretieren ist. Meine Erwartungen an eine FRFR Box werden daher voll erfüllt. Die Langzeiterfahrungen muss man natürlich abwarten.
Features
Sound
Verarbeitung
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S
Warum sind die Volume-Regler versteckt?
Soulthilo. 21.11.2021
Ich nutze die Box mit einem Grandmeister 40 und füttere sie mit dem Red-Box-Signal welches ich auch an den FOH-Mischer weiter gebe.
Die Stratsounds kommen wirlich sehr gut rüber - clean und auch crunchy. Heavy ist eh kein Problem, weil die Box über eine ordentliche Portion Bass verfügt.
In der Kategorie Verarbeitung habe ich einen Stern abgezogen, weil die Kunstoffoberfläche sehr empfänglich für Kratzer ist. Zum Schutz kann ich die Hülle ‚Thomann Cover Mackie Thump 12A/12BST‘ empfehlen. Headrush seblst bietet ja keine an, diese passt aber auch.
Bei den Features habe ich einen Stern abgezogen, weil bei der Verwendung als Bodenmonitor - und das ist ja gerade die coolste Position für die Anwendung als Gitarrenbox - die Lautstärkeregler nicht wirklich zugänglich sind. Es kommt ja doch mal vor, dass man mal nachregeln möchte und dann muss man sehr unkomfortabel die Box kippen oder drumherumturnen. Das wurde bei anderen Aktivmonitore besser gelöst.
Features
Sound
Verarbeitung
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T
Beste entscheidung!
Troxas 17.05.2021
Ich war schon länger am überlegen ob ich mich diese Gitarren Box zulege oder nicht. Da ich jetzt komplett auf Modeler umgestiegen bin, war die Wahl eine FRFR Speaker zu kaufen, eigentlich schon klar. Die Hauptfrage war dann nur noch, welche?
Über Headrush hatte ich bisher viel gutes gehört und kann das nun auch selber bestätigen.
Der Sound ist wunderbar. Ich habe alle meine Sounds über Kopfhörer programmiert und musste nicht einmal ein Regler umdrehen. Es ist schon sehr bemerkenswert was die Technologie heute alles kann.
Zur Transport, habe ich mich jetzt eine Menge platz gespart, gegenüber mein Half Stack.
Mit dieser Box werde ich noch eine Menge Spaß haben.
Kann ich sehr weiterempfehlen
Features
Sound
Verarbeitung
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Ba
Brauchbar für wenig Geld
Boris aus G. 28.02.2020
Einsatzgebiet: zu Hause und Bühne mit meinem Helix LT
Meine Schwerpunkte: Sounds zu Hause erstellen, auf der Bühne ausreichend Lautstärke, guter Klang. An Anschlußmöglichkeiten reichen mir zwei Eingänge.

Zum Klang: Hier frage ich mich, ob FRFR einfach nur ein Marketing-Gag ist. Jede PA-Box sollte doch in die Richtung gehen - und doch gibt es klanglich große Unterschiede. Und auch bei dieser Box bedeutet FRFR nicht, dass sie mit einem Studiomonitor gleichzusetzen ist! Für diesen Preis ist der Sound aber ok - mehr auch nicht. Der Bass ist zu mächtig und für meine Ohren ein wenig zu undifferenziert. Es gibt keine Möglichkeit an der Box dies zu ändern! Mir gefällt auch nicht der Hochtonbereich, welcher bei einigen Zerr-Gitarrensounds zu schrill und zu "künstlich" klingt. Im Zusammenspiel mit Playbacks oder anderen Instrumenten habe ich immer das Gefühl, meine Gitarre verschwindet und ich muss sie lauter drehen. Ebenso fehlt mir ein wenig der "Druck" bei bestimmten Sounds. Warum diese Box so viel in den Tests gelobt wird, ist mir schleierhaft. Sie hat echte Schwächen im Mittenbereich und verschönert den Sound durch zu viel Bass und Höhen. Laut kann sie allerdings.

Verarbeitung: Sieht robust aus, keine augenscheinlichen Verarbeitungsfehler. Leider ist die Oberfläche sehr kratzempfindlich.

Fazit: Wer wenig Geld hat, kann sie kaufen. Ich werde mit dieser Box nicht glücklich, daher zurück zu Thomann. Wer nur ein paar Euros mehr drauflegt, hört sich mal die Yamaha DBR10 an. Die macht in Sachen Sound und Differenzierbarkeit in meinen Ohren alles besser (auch ohne FRFR-Siegel).
Features
Sound
Verarbeitung
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