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Harley Benton Ultimate Drive

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Effektpedal

  • Für E-Gitarre
  • Overdrive
  • Regler: 1x Gainregler, 1x Tonregler, 1x Levelregler
  • Schalter für Low - und Highpeak
  • Maße (HxBxT): 38 x 64 x 118 mm
  • Betrieb mit 9V Batterie (# 417473) oder Netzteil (409939), beides optional erhältlich
Overdrive Ja
Distortion Ja
Fuzz Nein
Metal Ja
Erhältlich seit März 2011
Artikelnummer 256803
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85 Verkaufsrang

756 Kundenbewertungen

PM
Idealer Low-Gainer der den Charakter des Amps nicht verfälscht!
Parade Me 10.12.2015
Was ich gesucht habe:
Ein Pedal, das eine natürliche und satte eigen-Distortion hat und transparent ist (also bei der entsprechenden Einstellung exakt das Amp-Signal wiedergibt).
Ich brauchte etwas, dass meinen Amp bei Bedarf "anrauht", und das vor allem beim Spielen von Singlenotes, ohne den Charakter des Amps zu verfälschen.
Von BD-2 über TS bis zu einigen sog. Boutique-Pedalen habe ich einiges erfolglos ausprobiert. Das nächste auf der Liste sollte das OCD sein. Über Freekish und dem Hinweis in mehreren Foren, dass das Ultimate Drive ein Klon sein soll, gab ich der Kiste eine Chance.

Was ich mit dem Ultimate Drive gefunden habe:
Ein Pedal, das eine natürliche eigen-Distortion hat und transparent ist.
Ehrlich, die ganzen Lobpreisungen von hier bis zu den nerdigsten Pedal.Foren sind gerechtfertigt.

Der Sound:
Clean/Boost: Mit Tone ca. auf ein Uhr, Drive auf Null, "high" Setting und Level auf neun Uhr war bis auf ein leichtestes "anfetten" des Signals kein Unterschied zum Signal ohne Pedal zu hören. Mit Verstellen des Level-Potis kann man das Teil wunderbar als Cleanboost verwenden und mit dem Tone-Regler schön den Sound nach Bedarf kolorieren (was ich eigentlich nicht wollte/brauchte, aber beim Spielen mit dem Stegtonabnehmer meiner Tele war das dann doch ab und an sehr hilfreich - die scharfen Höhen wurden so frequenztechnisch "eingeebnet" und gezähmt).
Overdrive: Langsam reingedreht wurde das Signal lauter und es kam eine ordentliche Portion "Dreck" (positiv gemeint, dreckiger Overdrive) mit rein. Dabei blieb alles schön differenziert, es matschte nicht. Zusammen mit dem Overdrive des Amps, der dadurch gepusht wurde, wirklich eine angenehm rauhe, "dirty" Blues/Rock Zerre ohne in die Distortion-Ecke abzudriften.
OK, hier lag dann aber auch das Problem des Pedals, das auch andere schon hatten: die Gain-Reserven sind etwas zu großzügig bemessen. Ab elf bis zwölf Uhr passiert nicht mehr wirklich viel. Was ich oben beschrieben habe, spielte sich alles zwischen Null und ganz leicht aufgedreht ab. Ich kam nicht mal bis neun Uhr. Außerdem setzte der Drive sprungartig erst ein, nachdem man das Poti schon etwas aufgedreht hat; zwischen kein-Gain und diesem Sprung lag der heilige Gral unerreichbar vergraben. Bei dem Preis und den dadurch wohl qualitativ weniger hochwertigen Einzelteilen überrascht das allerdings nicht (darum ein Minus bei Verarbeitung). Die Lösung: Poti tauschen. Verbaut war ein 1000kOhm (linear!) Poti. Eingebaut habe ich ein 100kOhm audio taper Poti von Alpha. Perfekt. Der Sprung von Null auf Distortion wie beschrieben war weg und ich kann nun sehr genau wenig bis immer noch viel (entspricht ca.zehn Uhr mit dem Werkspoti) drive ansteuern. Jetzt bewege ich mich immer zwischen zehn bis zwei Uhr.

Fazit:
Mit ausgewechseltem Drive-Potentiometer ein Pedal, das weder Amp noch Gitarrensound verfälscht, als Booster oder Low-Gainer verwendet werden kann und dabei äußerst differenziert klingt und eine schön dreckige Eigenzerre mitbringt. Eigentlich genau das, womit Pedals in der obersten Liga beworben werden. Für den Preis sollte man das Pedal erstmal auprobieren, bevor man von Boutique zu Boutique tingelt.
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
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OH
Geheimtipp für Bassisten
Onkel Heidi 21.05.2020
Dieses Pedal klingt an passiven Bässen, idealerweise in Kombination mit einem gesplitteten Cleansignal, einfach nur fantastisch.
Die Verarbeitung ist wie bei allen Harley Benton Pedalen, die ich bisher gesehen habe, absolut gut. Gehäuse und Buchsen sind aus Metall, was in der Preisklasse nicht selbstverständlich ist. Nichts wackelt, die Potis drehen sich nicht zu leicht und der Fußschalter wirkt stramm und robust.
Der Gain-Regler wirkt irgendwann etwas limitiert, soll heißen, zwischen 2 Uhr und Rechtsanschlag ist kaum ein Unterschied wahrnehmbar, wenn das Voicing (Kippschalter) auf High steht. Auf Low hingegen ist weniger Säge und mehr Headroom vorhanden, was insbesondere am Bass, aber auch für crunchige Rhythmusgitarren sehr stark klingt.
Selbst wenn, je nach Output des jeweiligen Instruments, der Gainregler im High-Setting schon sehr früh sehr brachial zerren kann, so klingt das Pedal niemals dünn und kratzig.
Für eine harte Zerre bleibt hier stets eine gewisse Dichte und sehr musikalische Ansprache zu hören.
Das Tonepoti hat, anders als bei vielen Pedalen, einen sehr gut wahrnehmbaren Frequenzgang und erzeugt viele verschiedene Klangfacetten. Im Testsetup fand ich heraus, dass bei 9 Uhr ca. 500 Hertz betont wird, zwischen 10 und 12 Uhr ca. 800-1000 Hz, und bei 2-3 Uhr ca 2-3 Khz. Ein Bass-Cut ist vorhanden, allerdings in den Bereichen, in denen man verzerrten Bass sowieso im Proberaum und auf Bühnen dringend zurücknehmen sollte. Mischt man hier ein komprimiertes Cleansignal dazu, kann man richtig hochwertig klingen.
An der Gitarre konnte ich ebenfalls nichts negatives im Klang feststellen. Es klingt immer warm und trotzdem knusprig, wobei man auch leicht nasale Leadsounds zaubern kann, wenn man mag.
Das Gerät ist extremst preiswert, aber nicht billig!
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
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l
Auch zum Andicken von Synth&Drumcomputer
lost68er 08.06.2021
Weil ich aus meinen Synths aggressivere Töne herausholen wollte, eine analoge Distortion dafür aber nicht so recht taugt, habe ich mir den Ultimate Drive geholt. Nachdem ich bereits mehrere Harley Benton - Tretminen besitze weiß ich, daß das Preis-Leistungs-Verhältnis bei diesen Teilen fast immer stimmt. So auch hier: Meine Novation Circuit Mono Station klingt fetter und, bei aufgerissenen Drive-Regler, böse angezerrt. Ich musste nur die tiefen Frequenzen etwas rausnehmen. Auch die Arturia Drumbrute Impact, die clean einfach keinen "Druck" liefert und bei Einsatz der Geräte-eigenen Distortion schnell im Matsch versinkt, setzt sich mit dem Ultimate Drive endlich im Mix durch. Eigentlich klingt so ziemlich jedes Gerät besser oder zumindest kräftiger, wenn der Ultimate Drive im Insert steckt... Wenn ich mein Synth-Punk Zeug mal live spiele, brauche ich wohl einen Sixpack Ultimate Drives.... ;-)
Features
Sound
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J
DAS bessere OCD ?!
J.Schulze 23.08.2021
Verarbeitung:
Sehr solide, Potis laufen sauber und nicht zu leichtgängig, Gehäuse ist sehr stabil, nichts wackelt, nichts zu meckern.

Features:
3 Klangregler die genau wie beim OCD wirken.

Sound:
Ich habe vorher bereits ein OCD besessen (V. 1.7) und wollte einfach ein günstigeren Ersatz haben, der auch mal im Proberaum bleiben kann, ohne dass ein Verlust bei einem Einbruch allzu schlimm ausgefallen wäre. Was ich bekommen habe, war ein Sound der mein OCD vollkommen vom Board verdrängt hat! während mein OCD irgendwie immer leicht muffig und zu fett klang, hat dieses Pedal genau die Klarheit und Rauheit, die ich beim OCD gerne gehabt hätte. Habe kurzerhand mein OCD verkauft und mir noch ein 2. hiervon gekauft.

Fazit:
Auf jeden Fall testen für diesen Preis ein echter Kracher aufm Board !
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
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