Harley Benton Marquess-5 Sunburst Stain

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5-Saiter E-Bass

  • Progressive Serie
  • Korpus: Sungkai
  • Decke: Riegelahorn
  • 5-streifiger geschraubter Hals: Ahorn / Padauk
  • Griffbrett: Amaranth
  • weiße 6 mm Dot Griffbretteinlagen
  • Halsprofil: Modern C
  • Mensur: 889 mm (35")
  • Griffbrettradius: 406 mm (16")
  • Sattelbreite: 45 mm (1,77")
  • schwarzer Graphitsattel
  • 24 Jumbo Bünde
  • Tonabnehmer: 2x 5ST Humbucker
  • aktive G&B Elektronik mit EQ
  • 2 Volumeregler
  • Treble- und Bassregler für 12 db Boost/Cut
  • Sung-Il BB008 HT Steg - Saitenabstand: 17 mm
  • JinHo JB-150 Mechaniken
  • Chrom Hardware
  • Werksbesaitung: Olympia .045 - .125
  • Farbe: Sunburst Stain
Erhältlich seit Juni 2021
Artikelnummer 496324
Verkaufseinheit 1 Stück
Farbe Sunburst
Korpus Esche
Hals Ahorn/ Padouk
Griffbrett Amaranth
Bünde 24
Mensur Extra Longscale
Tonabnehmerbestückung HH
Elektronik Aktiv
Inkl. Koffer Nein
Inkl. Gigbag Nein
249 €
Alle Preise inkl. MwSt.
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Ready To Rock

Harley Benton bietet mit den Instrumenten der Marquess-Serie dem ambitionierten Bassisten die ultimativen Werkzeuge für Rock und Metal. Hier passt einfach alles, sowohl der Look als auch der Sound. Der Marquess-5 bringt alle Features mit, die ein moderner Metal- bzw. Rockbass haben muss. Das beginnt bei den Tonabnehmern und geht über die aktive Elektronik bis hin zum Radius des Griffbretts oder die Anzahl der Bünde. Die fünfte Saite ermöglicht auch, den Soundumfang in die tiefere Richtung zu erweitern. Das auffällige Design zeigt sofort an, wohin die Reise geht und ist garantiert auf jeder Bühne ein Hingucker.

Moderner Metalbass

Den Korpus aus Sungkai schmückt eine Decke aus Riegelahorn, dessen Maserung durch das transparente Finish schön zur Geltung kommt. Aus fünf Streifen (Ahorn- bzw. Padouk) besteht der Hals, dies sorgt für eine entsprechende Stabilität und Unempfindlichkeit gegen klimatische Veränderungen. Das Amaranthgriffbrett bietet dem Spieler 24 Bünde, ganz so wie es bei einem modernen Metal-Bass sein sollte. Mit seinem 16"-Radius ist das Griffbrett sehr flach und kommt Spieltechniken wie Plektrum, Tapping, Slap etc. entgegen. Die Doppel-Humbucker-Konfiguration liefert einen kräftigen Output und den erwarteten Sound mit mehr Attack an der Bridge und mehr Low-End am Hals. Mit der aktiven 2-Band-Klangregelung (Bässe und Höhen) lässt sich der Sound noch den eigenen Vorstellungen anpassen.

Für Fans von Schwermetall

Zweifellos ist der Harley Benton Marquess-5 mit seinem Design und den fünf Saiten spezialisiert auf Rock, Hardrock, Heavy Metal und alle Artverwandten. Daher spricht er natürlich in erster Linie Bassisten an, die in diesen Gefilden unterwegs sind. Mit den Humbuckern und der aktiven Klangregelung ist er aber sehr wandlungsfähig und kann durchaus auch andere Stilistiken bedienen. Das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis macht den Marquess-5 auch für Einsteiger interessant, die gleich zu Beginn keine Kompromisse machen möchten. Hat man schon einen Bass und ist noch auf der Suche nach einem 5-Saiter mit Charakter abseits des Mainstreams, so findet man mit dem Harley Benton Marquess-5 ebenfalls eine attraktive Option.

Über Harley Benton

Seit 1998 bedient die Marke Harley Benton die Bedürfnisse vieler Gitarristen und Bassisten. Neben einer umfangreichen Bandbreite an Saiteninstrumenten bietet die Hausmarke des Musikhauses Thomann auch jede Menge Verstärker, Lautsprecher, Effektpedale und weiteres Zubehör an. Insgesamt umfasst die Palette über 1.500 Produkte. Gefertigt von etablierten Herstellern, überzeugen alle Artikel von Harley Benton durch Qualität, Zuverlässigkeit und einen dennoch günstigen Preis. Durch die ständige Erweiterung des Portfolios, bietet Harley Benton so stets neue und innovative Produkte für den musikalischen Alltag.

Massive Power für verschiedene Settings

Aus einem E-Bass alleine kommt bekanntermaßen noch kein Ton heraus. Um sich Gehör zu verschaffen, braucht man daher noch Spielgefährten. Idealer Partner für den Harley Benton Marquess-5 ist ein Combo-Verstärker, der Amp und Box in einem Gehäuse vereint und so leicht zu transportieren ist. Die Palette reicht hier vom kleinen Übungscombo für zu Hause bis hin zu solchen, die auch genügend Wumms für eine Band haben. Da nahezu alle Rock- und Heavy-Basssounds mehr oder weniger verzerrt sind, sind natürlich auch Effektpedale wie Overdrive, Distortion oder Fuzz spannende Optionen. Der mächtige Output des Marquess-5 ist hier sehr gut geeignet, solche Pedale auch wirklich mit dem nötigen Pegel zu befeuern.

2 Kundenbewertungen

2 Rezensionen

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Positive Überraschung
Pete 090268 10.07.2021
Der Marquess-5 Sunburst Stain Bass, war ein absoluter Spontankauf, weil mein (fast neuer) Ibanez 5 Saiter schon seit Wochen zur Reperatur beim Hersteller ist. Thomann kann da nichts dafür, aber bisserl blöd war das schon, grade jetzt wo der Probebetrieb nach langer Corona Pause mit meiner Cover-Band wieder los ging.
Unser Gitarrist hat sich eine Harley Benton Gitarre für schlappe 159 Euro gekauft und ich war von der Gitarre total begeistert. Top Verarbeitung, absolut markellos und der Sound im Bandgefüge im Blindversuch nicht von der ca. 15x so teueren Les Paul zu unterscheiden.
Also bestell ich halt mal schnell einen "günstigen" Bass. Die extravagante Form, die Lackierung gefallen mir recht gut. Die 35 Zoll Mensur war sozusagen "Bedingung" (ich finde der eine Zoll Unterscheid tut den tiefen Saiten generell gut - bei jedem Bass)

Das Auspacken:
Der Bass ist in einem Karton relativ sicher verpackt. Erste Hürde also schon mal überwunden: Kein Transportschaden. In den Saiten steckte ein Thomann Kärtchen, dass darauf schließen lässt, dass offensichtlich tatsächlich nochmal jemand bei Thomann (???) an dem Instrument eine "Qualitätskontrolle" durchgeführt hat.

Die Verarbeitung:
Auf den ersten Blick sind keine Mängel feststellbar. Der Hals ist gerade eingestellt. Die Saitenhöhe wäre OK und auch spielbar aber in den unteren Lagen schnarren die Saiten ... aber immerhin ist der Bass nach Stimmen quasi spielbar.
Der Korpus selbst ist absout fehlerfrei lackiert auch mit Lesebrille und gegen das Licht - kein Kratzer, keine Unregelmäßigkeiten im Lack. Das gilt auch für die Kopfplatte und den Hals selbst.
Der Hals ist quasi matt lackiert. Das Holz ebenfalls markellos. Das Griffbrett und die Bünde sind ebenso nahezu perfekt verarbeitet. Einzig am Griffbrett selbst finde ich bei genauen Hinsehen 2 -3 Stellen, die etwas unregelmäßig sind. Das fällt nicht wirklich auf und wir sind hier schon in der Rubrik "Jammern auf aller höchsten Niveau".
Alle Schrauben, die fest sein sollten, waren fest.
Da steht also der Harley Benton Marquess vom Erscheinungsbild und der Verarbeitungsqualität teureren Instrumenten nichts nach. Der Mythos Harley Benton gekauft und 2x ausgetauscht, bis das Instrument OK war, gilt nicht mehr!

Wie klingt er denn nun?
Erster Test: Ins Mischpult mit Kopfhörer.
Positiv fällt auf: Es gibt kein hörbares Rauschen auch wenn beide Tonabnehmer und beide Klangregler voll aufgedreht sind.
Die Einstellmöglichkeiten sind schnell durchprobiert. Wenn die beiden EQ-Regeler in der rastenden Mittelstellung bleiben und beide Regler für die Tonabnehmer voll offen sind, kann man mit ca. einer Vierteldrehung einen der beiden Tonabnehmer "ausblenden" und so den anderen dominant klingen lassen. Ob nun einer der Volume Regler nur halb oder komplett zu ist macht kaum einen Unterschied.
Die Möglichkeiten mit dem Steg Tonabnehmer eher knurrende Sounds und mit dem Halstonabnehmer mehr sattere Sounds einzustellen funktioniert. Beide Regler voll offen ergibt einen relativ ausgewogenen Sound, der für die meisten Rock-Standards gute Dienste leisten dürfte. Das Ganze lässt sich dann mit dem 2 Band EQ bisserl aufpeppen. Der Bass EQ ist ziemlich mächtig (macht einen ordentlichen Wums) Der Höhenregler im Vergleich fast zurückhaltend, nicht übertrieben krispelig, aber trotzdem effektiv.
Da drängt sich doch gleich der Gedanke auf: Schade - wenn man jetzt noch etwas in den Mitten bei vielleicht 700 Hz eingreifen könnte... wäre gar nicht so schlecht. Aber hier sind halt die Grenzen.

Ein Blick in das Elektronik Fach verät mir auch, die verbauten Komponenten sind nicht hochwertig. Die Bauteile sind auf einer SMD Platine bestückt. Alle Elektronikkomponenten - die 4 Potis, die Buchse und die Verkabelung dürfte in der Herstellung weniger als 10 Euro kosten (ich bin Elektroingenieur und kann das sehr gut beurteilen!) Die Lötstellen sind OK und mein Gedanke, ob ich mir das evtl. noch genauer anschauen möchte, wird abgelöst durch eine laute innere Stimme, die da sagt: "Never touch a running system!"

Fazit: Zuschrauben! Es funktioniert, es rauscht nix.
Es klingt erstmal nicht schlecht: Der Bass ist aber definitiv kein Slap- Bass und auch kein Instrument um mittig säuselnde Jazz-Klänge zu zaubern. Da fehlt dann die Mittenbetronung oder auch das gezielte Absenken der Mitten beim Slappen. Ich spiele zum Playback von ein paar Songs aus dem Programm meiner Rock-Coverband. Da sind schon auch mal verschiedene Nuance im Sound gefragt, vieles spiele ich mit Finger, einiges auch mit Pektrum. Das ist erstmal alles sehr OK und ich komme gut zurecht.

Der Bass ist definitiv in die Instrumentenfamilie aufgenommen. Ich behalte ihn - weil er ist wirklich gut und sein Geld auf jeden Fall wert.
Die Form übrigens ermöglicht, dass man den Bass ganz wunderbar und sicher einfach hinstellen kann (auf Teppech und den Hals z.B. an der Tischkante angelehnt) Ah.... war das vielleicht schon die Absicht bei der Formgebung? Das ist eine wirklich inovative Idee.

Dann hab ich mich auch gleich dran gemacht und Hals, Seitenlage und Bundreinheit nochmal eingestellt. Bei der Gelegenheit auch die Saiten runter genommen, Bünde poliert, Griffbrett geölt usw.
Das Einstellen der Brücke ist einfach und effektiv. Die einzelnen Reiter werden durch 2 Innensechskanntschrauben an den beiden Schenkeln der Brücke quasi leicht zusammengpresst.
Wenn dann Hals und Saitenlage optimiert sind, spielt sich der Bass ganz wunderbar.
Ich habe mich sofort mit dem Marquess angefreundet.
Bin gespannt, wie er sich in der Band durchsetzt. Bei den Rock Nummern wird er einen guten Job machen - da habe ich gar keinen Zweifel.
Ansonsten werde ich demnächst auch schon mal wieder Saiten bestellen. Auch wenn die Werksbesaitung so initial sich gar nicht so schlecht anfühlt und auch knackig klingt, aber ich denke da wird es nochmal einen Unterschied zu meinen bevorzugten DR High Beams geben.

Mein Fazit:
Ich spiele seit 40 Jahre Bass und Gitarre und bin der Meinung, dass man im fortgeschrittenen Alter sich auch mal ein "Premium" Instrument gönnen kann. Aber ganz ehrlich: Der Harley Benton Marquess steht so manchen Edelbass nicht viel nach. Natürlich beeinflussen in höheren Preissegmenten wertigere Hölzer, Tonabnehmer, Elektronik usw. den Preis. Aber von der Verarbeitung, dem Grundcharakter und der Idee für diese Serie gibt es nichts zu meckern. Für wenig Geld bekommt man hier einen wirklich tollen Rock-Bass.
Features
Sound
Verarbeitung
8
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