Harley Benton JB-75 SB Vintage Series
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A
Ein Jazz Bass wie er sein sollte...
Anonym 18.11.2015
...aber nicht ganz ohne Fehler.
Darum vorweg die Stolpersteine, weswegen es einen Stern Abzug bei der Verarbeitung gibt.
Wie bei Harley Benton Instrumenten schon oft erwähnt, sind die Bünde nicht vernünftig entgratet, sondern wahrscheinlich nur schräg abgeknipst. Daher unbedingt nachbearbeiten, sonst kratzt es mächtig in der Handfläche, denn auch beim Verändern des Holzes wegen Luftfeuchtigkeit und Temperaturen, ändert es sich nicht.
Punkt 2 der Mängelliste betrifft die Chromabdeckung mit den Potis.
Es ist gut, wenn das Chrom mit einer Schutzfolie versehen wird.
Auch, wenn es eine recht dicke Klebefolie ist.
Die muss sich aber auch möglichst unkompliziert entfernen lassen, was hier nicht der Fall ist.
Alle Potis und die Buchse wurden nach dem Bekleben montiert, und die Muttern hielten die Dicke Schutzfolie ordentlich fest, wobei man die Rückstände noch stundenlang wegpopeln kann, wenn man nicht gerade die halbe Elektrik demontieren will.
Dann wären noch die minderwertigen Saiten, die einem schwarze Finger verpassen, und das trockene Griffbrett, was unbedingt geölt werden muss.
Aber das sind alles Kleinigkeiten, die zu einem Setup irgendwie dazugehören.
Ansonsten gibt es für mich an dem Bass so gar nichts zu meckern.
Er ist mächtig, so sind Jazz Bässe nun mal. Mit seinen 4,5 KG hängt er schwer an der Schulter, und gerade das macht ihn aus....das ist Vintage.
Man fühlt, wie der Klang durch ihn durchgeht, wie das Holz reagiert.
Er knurrt kräftig wenn es drauf ankommt, oder ist samtig weich wenn man am Tonregler dreht und auf den Halspickup geht.
Das Non plus Ultra ist aber, dass man kaum drum rum kommt zu slappen.
Dafür ist er wie geschaffen.
Die Wilkinson Pickups bringen einen schönen klaren Sound, da gibt es auch nichts zu meckern.
Die Lackierung war komplett fehlerfrei, und die Verarbeitung war völlig OK.
Er ist sein Geld wert, allemal, dafür gibt's von mir volle Punktzahl, außer bei der Verarbeitung.
Fazit, ich spiele seit 33 Jahren Bass, zuerst in der Band, dann nur noch für mich selbst...dafür ist er gut geschaffen.
Ich kann ihn nur weiterempfehlen, wenn man kleine Mängel selbst beseitigen kann.
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R
Mein erster E-bass
Rapdan 19.10.2021
Hallo....
Ich lerne seit drei Monaten fleißig Gitarre.
Damit ich auch nachts üben kann, ohne meine Nachbarn zu stören, wollte ich mir einen E-Bass zulegen und über Kopfhörer spielen.

Meine Wahl viel dann auf die HB JB-75 Vintage Series; ein E-Bass für unter 200€ mit durchgängig guten Bewertungen und (sehr) guten Test Ergebnissen.

Die Youtube Video Hör Probe, war auch überzeugend, dort kann man sich ein paar Tricks und Griffe abschauen.... Sehr hilfreich als E-bass Anfänger.

Die HB JB-75 Vintage Series E-Bass Gitarre wurde schnell geliefert und war nach dem auspacken schon gut gestimmt. Ich musste nur minimal nachstimmen.... Der Stimm Mechanismus kommt auch problemlos mit EADG Stimmung klar.
Alle Regler funktionieren und machen was sie sollen.
Die Sunburst Lackierung glänzt und funkelt schön.

Der grosse Nachteil aus den Tests ist für mich ein Vorteil... Das Gewicht....
Dieser E-Bass ist richtig schwer.
Da merkt man was man in der Hand hält.
Aber um damit lange zu stehen braucht man ein starkes Rückgrat.

Aus meiner Sicht eine klare Kauf Empfehlung....

Ich bin zwar Anfänger und kein Experte... Aber aus meinen Blickwinkel handelt es sich hierbei mindestens um einen hervorragenden Einsteiger Bass, mit viel akustischen Potenzial.
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M
Guter Anfängerbass mit miserablem Setup
Markus134 07.12.2013
Ich bin eigentlich kein Bassist, habe mir aber den JB-75 im Set zugelegt, um gelegentlich einen Basstrack einspielen, und auch mal ein paar Nummern in der Band spielen zu können, und besitze das Instrument nun seit ein paar Monaten.

Optisch ist das Instrument einfach eine Wucht! Ein paar unwesentliche Unsauberkeiten gehen für den Preis absolut in Ordnung. Die Stimmechanik ist simpel, aber robust, Sattel aus Plastik (nicht sehr hochwertig), die einfache Bridge dem Preis entsprechend, aber in der Funktion einwandfrei. Griffbrett und Bünde sind sauber gearbeitet und korrekt platziert. Die Pickups kann ich nicht wirklich beurteilen; als Singlecoils sind sie prinzipbedingt anfällig für Störungen, und wirken etwas billig. Die Potis sind OK und einwandfrei gelötet, aber inkl. der Leitungen nicht geschirmt, und beschränken sich auf getrennte Regler für beide Tonabnehmer und einen Klangregler. Die Reglerknöpfe sind aus billigem Plastik (aber das lässt sich zum Glück ja ändern), die Klinkenbuchse in Billigstausführung, trotzdem bisher keinerlei Probleme.

Das Setup dagegen: miserabel! Nachdem ich zuvor nie einen Bass in der Hand hatte, habe ich mich gewundert, wie hoch ich die Saiten trotz einwandfreier Halskrümmung stellen musste (> 8mm auf dem 12. Bund!), damit das Instrument einigermaßen saubere Töne ohne Geschepper von sich gibt, aber mir noch nicht viel dabei gedacht - die nötige Kraft besitze ich in den Fingern. Der Klang leidet dabei jedoch ziemlich, und schnellere Läufe werden schon recht schwierig.

Kürzlich hatte ich dann einen richtig eingestellten Bass in der Hand, und - oh Wunder - der spielte sich so wunderbar leicht, dass ich mir mein Instrument nochmals vorgenommen habe. Das Problem war die Halsneigung; nach unterlegen eines 0,3mm Shims (sowas sollte heutzutage bei einem Neuinstrument eigentlich nicht nötig sein; sicher auch keine geeignete Arbeit für Anfänger!) konnte ich die Saitenlage auf ~4mm/12. Bund reduzieren, und nun ist auch mein JB-75 einwandfrei spielbar und klingt dabei wesentlich besser, wenn auch nicht perfekt: für meine Ohren knurrt er entschieden zu wenig. Mit meinem neuen Squier Deluxe IV kann er sich nicht annähernd messen - dafür kostet letzterer aber auch fast das Dreifache; man kann für den kleinen Preis nun mal kein Profiinstrument erwarten.

So wie er jetzt ist, macht das Spielen damit wirklich Spaß. Als Anfängerinstrument ist er völlig ausreichend, wenn man keine zu hohen Erwartungen an den Klang stellt, und optisch einfach eine Augenweide. Ich bereue den Kauf nicht, hätte mich aber über ein ordentliches Setup ab Werk gefreut. Zumindest habe ich dadurch aber wieder etwas dazugelernt.
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A
klasse für das Geld
Anonym 16.07.2015
es ist ja schon ausreichend über das gute Stück geschrieben worden....
da ich selbst Bässe baue, fällt mir die Beurteilung natürlich leicht und andererseits eben auch schwer.
in jedem Fall ist der Harley für den Preis ein tolles, gut verarbeitetes und gut klingendes Instrument.
wer sich auskennt, kann mit etwas Arbeit auch was draus machen, was selbst im anspruchsvolleren Bereich mithalten kann.
Hals is top und fast ohne viel abzurichten gut einstellbar.
da habe ich bei wesentlich teureren Instrumenten bereits wesentlich schlimmeres erlebt ! :-)
wer mag, nimmt ggf noch andere Pick ups.
die Orginalen sind aber für den Preis des ganzen Instrumentes erstaunlich gut.
man bedenke, daß andere Picks ja schon mehr kosten als das ganze Instrument.
somit prima als Erstbass, Nächstbass oder tatsächliches Arbeitstier einsetzbar.
wäre er nicht viel zu schwer, würde ich ihn qualitativ sogar im Vergleich in einer wesentlich höheren Liga uneingeschränk empfehlen!
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D
Erstaunlich gutes Instrument
Dave77 23.09.2020
Eines vorneweg: ich habe nicht viel erwartet, ich wollte nur einen günstigen Bass zum rumnudeln und jammen haben. In Summe ist der Bass aber ein sehr ordentliches Instrument und hat eigentlich keine der in dieser Preisklasse erwarteten Schwächen. Für mich ist der Bass sowohl für den Heim- als auch den Bühneneinsatz tauglich.

Verarbeitung: es gibt nichts zu meckern, die Lackierung ist gut, nichts wackelt, keine(!) scharfen Bundenden, keine kratzende Bünde. Das Griffbrett und die Inlays sind ebenfalls gut verarbeitet. Top! Das hätte ich nicht erwartet! Man sieht zwar, dass der Body aus mehreren Teilen besteht, aber das juckt mich nicht, weil ich den Bass zum spielen und nicht zum anschauen gekauft habe. Optisch gefällt mir die Sunburst Lackierung und diese schaut klasse aus. Der Body ist allerdings kein Leichtgewicht. Schmächtige Menschen könnten damit ihre Probleme haben. Ich bin fast 2m groß, mir macht das nix aus, und endlich mal ne Klampfe die nicht wie eine Kindergitarre an mir ausschaut..

Mechaniken: Die Tuner sind für diese Preisklasse erstaunlich gut und halten auch lange die Stimmung. Hätte ich so auch nicht erwartet, Respekt. Auch die Buchse macht bisher keine Probleme. Die Potis sitzen gut und bombenfest. Die Potis haben einen angenehmen Widerstand beim Drehen und bleiben auch in der gewählten Position stehen.

Pickups und Sound: es sind zwei Pickups drin. Wie gut oder schlecht die klingen, kann ich schwer beurteilen, da fehlt mir einfach eine Referenz. Meinem Empfinden nach machen beide einen guten Job, ich kann keine Unausgewogenheit oder Schwächen feststellen, alles klingt rund und präzise. Wenn jeweils nur ein Pickup aufgedreht ist, gibt es das für Single-Coils typische Rauschen, es ist aber sehr leise und nur hörbar, wenn man nicht spielt. Sobald beide aktiv sind, ist das Rauschen weg. Der Tone Poti hilft dabei, die Höhen sauber zu dosieren und das Klangbild anzupassen. Man kann das Klangbild des Bass von knurrig bis samtweich schön einstellen.

Fazit: definitive Kaufempfehlung von mir! Wem der Name des Instruments nicht so wichtig ist, der sollte hier zugreifen. Als Einsteiger- oder Zweitbass ist das Instrument wirklich gut, bzw. ich werde damit sicherlich auch auf die Bühne gehen! Einziges Manko ist meiner Meinung nach das hohe Gewicht.
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L
Für den Preis echt klasse
Lukasr57 04.02.2020
Bin hauptsächlich Gitarrist, deswegen wollte ich nicht so viel Geld für einen Bass ausgeben. Harley Benton hat mich noch nie entäuscht, deshalb ist es kein Wunder, dass der Bass Preis leistungstechnisch echt unschlagbar ist. Der Sound ist absolut in Ordnung. Nicht mehr und nicht weniger. Pickups sind austauschbar, aber die standartteile sind schon echt gut.
Kaufempfehlung!
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A
Nix zu meckern
Anonym 02.04.2016
Hmm... Durch die anderen Testberichte und meinen Kontostand motiviert viel meine Wahl auf den Harley Benton Jazz Bass Vintage mit Palisandergriffbrett.

Die Lieferung sehr fix
Verpackung und Transportkasten stabil, das Instrument hatte wohl eine gute Anreise...

Auspacken.. und das Suchen nach dem Haar in der Suppe...
Irgendwas muß doch bei diesem Preis faul sein.

Ja, der Bass ist schwer und wuchtig.. gut, ich wollte ja auch was in der Hand haben..und da ich ihn am ehesten zuhause zum Recording brauche ist es kein Problem..
Sollte ich mal Gigs spielen werde ich halt vorher ein Sportstudio aufsuchen.

Alles abgesucht, keine Lackfehler oder Ähnliches gefunden.. die Bünde stehen auch nicht übers Griffbrett hinaus um meine Finger aufzuschlitzen (Wurde früher bemängelt)

Saitenlage passt gut. Knöpfe drehen sauber, auch die Mechanik.
Optisch ansprechend finde ich die Saitenreiter in Messing, das sieht schön aus.
Klar hätte ich gerne eine Kopfplatte die fenderiger aussieht, aber beim Spielen schaut man ja von oben drauf, und da sehen alle Kopfplatten eh gleich aus.

Dann stöpseln wir den Bass mal ein und freuen uns..
Ich kriege einen Haufen Sounds hin die mir gefallen und die Potis reagieren gut,, also nicht nur voll zu und voll auf, auch dazwischen finden sich schöne Klangfarben.

Das einzige was ich mich wirklich frage ist: Unter welchen Bedingungen wurde der hergestellt, haben die Arbeiter die den zusammengeklöppelt haben auch was daran verdient ?

Ich hoffe mal darauf dass sich Thomann seiner moralischen Verpflichtung bewußt ist und darauf achtet dass dieser tolle Bass und die anderen Instrumente der Hausmarke Harley Benton nicht von Kindern für kleines Geld gebaut wurden.

Was das Instrument betrifft kann ich nur volle Punktzahl geben.
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Ha
HB-JB75 SB Vintage Series
Horst aus S. 10.06.2013
Habe den Bass für einen Kollegen bestellt, dem er jetzt doch nicht gefällt - das Aussehen!?! Naja.
Jetzt zum Thema: Ich habe den Bass nur kurz ausgepackt, gestimmt und auf Funktion überprüft und folgendes dabei festgestellt: Verarbeitung bis auf kleinste vernachlässigbare Lackfehler sehr gut, die Einstellung war bestens, egal ob Halskrümmung, Saitenlage oder Justage der TA. Der Klang war gemessen an meinem Squier Jazz Bass mindestens ebenbürtig. Hätte ich nicht schon einige Bässe ware er definitiv in die Sammlung gekommen.

Für Anfänger, Fortgeschrittene oder Sammler eine absolute Kaufempfehlung.
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Gut gelungene Kopie
Old groovin`Aix 17.01.2014
Der HB JB-75 Vintage Series-Bass ist die perfekte Kopie eines Jazzbasses des bekannten amerikanischen Herstellers mit dem "F" im Namen.

Angedenk der Kosten, die ein Original nunmal mit sich bringt und unter Berücksichtigung der eigenen Spielkünste, bzw. Ambitionen, bedeutet die Anschaffung dieser gelungenen Kopie wenigstens den Flair des Originales!

Optisch in 3-Tone-Sunburst, Chrome Hardware, Ahorn-Hals mit Palisander-Griffbrett, sowie Block-Inlays in Diesem gehalten, ist der Eindruck im doppelten Sinne "gewichtig"!

Die aufgezogenen Daddario-Saiten schwingen über der 864er Mensur mit 20 Bünden und 38er Sattelbreite sehr lange nach. Die schlichte PB-Style-Mechanik ist leichtgängig und Stimmfest.

Zwei Singlecoil-JB-Pickups mit separaten Lautstärkepotis und in Verbindung mit einem gemeinsamen Tonregler reichen aus, um den Sound der 70er Jahre erklingen zu lassen.
So läßt sich eine klangliche Bandbreite von Dumpf bis Glockenklar für Rock, Blues, Jazz, usw. erzeugen.

Der Sound ist gewaltig, obwohl die Saiten D/G bei meinem Instrument etwas leiser erklingen als E/A. Hier ist evtl. ein Nachjustieren der Pickups nötig, oder ein Anpassen meiner eigenen Spielweise.

Fazit :

Dieser Harley Benton-Jazzbass ist für unter 130 € ein Knaller und für alle,die ihr Geld nicht mit Musik verdienen eine empfehlenswerte Anschaffung.
Mir bereichert er meine Sammlung und füllt darin eine klangliche und optische Lücke, denn jedem Instrument wohnt seine eigene "Seele" inne !

Der Kauf ist mehr wert,als die paar "Kröten",die man hierfür hinblättert ! ;-)
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P
Vollwertiger Bass für kleines Geld
Phlizz 15.07.2019
Ich habe mir den JB-75 SB, ehrlicherweise hauptsächlich aus Neugier bestellt, da ich schon drei Jazz Bässe besitze wovon einer ein Original aus den 70ern und einer ein recht aktueller USA Standard ist.
Der Harley Benton sieht ansprechend aus und die Holzauswahl und die Pickups klangen vielversprechend.
Verarbeitung
Echte grobe Fehler habe ich keine Gefunden, Etwas Holzstaub, Reste vom Sattel Feilen und das hintere Pickup Gehäuse war verspannt eingeschraubt und konnte sich nicht frei bewegen. Da Halseinstellung, Saitenlage (und damit auch Pickuphöhe) und Intonation bei mir immer zur Checkliste gehört wurden diese Kleinigkeiten praktisch nebenbei behoben. Die Lackierung ist makellos und das "Blackwood" Griffbrett macht zumindest optisch einen guten Palisanderersatz.
Bespielbarkeit und Klang
Der seidenmatte Hals ist entgegen der 70er Optik auf der schlanken klassischen Seite. Das Binding war sauber ausgeführt und scharfe Bundkanten somit kein Thema. Die Potis funktionieren haben aber ihren Regelbereich allesamt erst im letzten Drittel, man muss also mit Feingefühl arbeiten. Klanglich sind dem Bass die bekannten Jazz-Sounds von knurrigem Neckpickup, dem Slap-Sound beider Pickups ganz offen mit der typischen Frequenzauslöschung und der bauchige Solo-Neckpickup mit zurückgedrehtem Höhenblende absolut zu entlocken. Wie zufrieden man persönlich damit ist ist sicher Geschmacksache oder was man als "typisch genug" im Ohr hat.
Fazit: Für Homerecording, Proberaum und Live würde ich den Bass uneingeschränkt jedem der fragt zum Test empfehlen. Er ist so passend oder unpassend wie jeder andere Bass, je nachdem was man will und braucht man kann auch von einem 5000€ Instrument enttäuscht sein. Formal gibt es kein echtes Argument ihn nicht auszuprobieren. Ein großes ABER: für eine große Zielgruppe, nämlich junge Anfänger(innen) ist er mit dem bleischweren Eschekorpus eine echte körperliche Herausforderung!
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