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Harley Benton MA-500 vintage sunburst

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E-Mandoline

  • Korpus: Linde
  • geschraubter Hals: Ahorn
  • Griffbrett: Amaranth
  • Dot Griffbretteinlagen
  • Halsprofil: Rounded V
  • Creme-Bindings
  • 20 Bünde
  • Mensur: 350 mm
  • Sattelbreite: 28 mm
  • Double-Action Trussrod
  • Tonabnehmer: 2 Single Coils
  • Regler: Volume, Tone
  • 3-Weg Schalter
  • Hardware: Chrom
  • DieCast Mechaniken
  • Saitenstärke: .011 - .014 - .025w - .039w
  • Farbe: Vintage Sunburst Hochglanz.
  • passendes Gigbag: Art. 152480) (nicht im Lieferumfang enthalten)
Art E-Mandoline
Farbe Sunburst
Korpus Linde
Decke Keine
Hals Ahorn
Tonabnehmer Ja
Inkl. Koffer Nein
Inkl. Gigbag Nein
Erhältlich seit April 2009
Artikelnummer 220549
111 €
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
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10 Verkaufsrang

89 Kundenbewertungen

5 36 Kunden
4 34 Kunden
3 11 Kunden
2 5 Kunden
1 3 Kunden

Features

Sound

Verarbeitung

A
Reichlich Macken - hoher Spaßfaktor
Anonym 01.03.2016
Ich habe mir die MA-500 zugelegt, um auch in der ?2. Tageshälfte? sozialverträglich spielen zu können. Leider ist das Angebot an E-Mandolinen sehr überschaubar. Bei den Alternativen im unteren Preissegment (bis 600¤) hatte ich den Eindruck, dass diese mehrheitlich aus einer gemeinsamen Herstellung stammen. Insofern war die Wahl nicht wirklich schwer.

Um es vorweg zu nehmen: Trotz unbestreitbarem Spaßfaktor kann man für 111¤ natürlich kein Premium-Instrument erwarten. Für Anfänger ist dieses Instrument [ohne Bearbeitung durch einen Gitarrenbauer] nicht geeignet. Wer bis hierher noch nicht abgeschreckt ist, den interessiert vielleicht noch folgendes:

Verarbeitung:
Das Instrument ist industriell gefertigt und entsprechend gut verarbeitet. Mein Exemplar hat ein paar kleinere Macken (Farbfehler auf der Rückse, Schlagbrett-Folie merklich beschädigt). Bei einem hochwertigeren Instrument hätte ich das vermutlich bemängelt.

Mechanik und Stimmung
Die Mechaniken sind recht einfach, funktionieren aber. Der Stift, auf dem die Saiten aufgefädelt werden, wackelt. Die einzelnen Mechaniken sind unterschiedlich leichtgängig und sprechen unterschiedlich an. Erstaunlicherweise wird die Stimmung trotzdem einigermaßen gut gehalten.

Saitenhalterung
Die Saiten werden um die Brückenelemente herumgeführt und paarweise durch ein Loch gefühlt. Dadurch hakeln die Saiten beim Stimmen und man muss iterativ nachstimmen. Wenn mal eine Saite reißt, kann es erforderlich sein, auch die zweite Seite zumindest zu lockern. Ein derart abenteuerliches Prinzip habe ich zuvor noch nicht gesehen; aber man lernt ja nie aus ;-)

Brücke und Bundreinheit
Mensur/Bundreinheit und Saitenhöhe lassen sich jeweils paarweise einstellen. Die Schrauben zur Mensureinstellung sind unterschiedlich gut gearbeitet; am Ende hat die Einstellung aber funktioniert. Die Saitenhöhe lässt sich mittels zweier kleiner Imbus-Schrauben einstellen. Die Befestigungs-Schrauben der Brücke sind nicht versenkt. Das führt dazu, dass sich die E-Saite nicht optimal einstellen lässt. Mit ein Bisschen Biegen und Fummeln kann man aber eine doch brauchbare Einstellung hinbekommen.

Saitenabstände
Die Abstände der Saiten sind deutlich geringer als bei anderen Mandolinen; in Richtung Korpus sind die Abstände der Saitenpaare deutlich höher. Das ist zunächst eine kleine Umgewöhnung. Letztendlich erleichtert es das Spielen dann aber.

Pickups, Schalter und Regler
In einer höheren Lautstärke sind die Signale schon deutlich verzerrt/vermatscht. Beim hinteren Pickup wird die E-Saite deutlich schwächer abgenommen. Der Schalter ist etwas unglücklich angebracht. Hier muss man sich eine etwas andere Handhaltung angewöhnen; geht aber.

FAZIT
You get what you pay for! Nach etwas Einstellarbeit ist das Instrument jetzt gut bespielbar. Es macht Spaß darauf zu spielen, und ermöglicht das Spielen in der 2. Tageshälfte. Ob der Einsatz jemals über den Übungsbetrieb hinaus gehen wird, kann ich heute noch nicht beurteilen.
Features
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FP
Lehrgeld gezahlt
Floyd P. der II 01.07.2021
Ja, eigentlich beschwert man sich nicht, wenn man China-Gadgets kauft…
Also von Anfang an: Alles worüber ich nicht meckere, geht so halbwegs.
Ich wollte eine Mandoline, die man auch mal in der Nacht noch mit Kopfhörer etc. schön leise spielen kann.
Die Saiten die drauf sind gehen, aber eigentlich auch nicht, weil: Ich mag einfach lieber geschliffene Saiten, die man aber kaum mit nem Balls-End bekommt. Um meine Lieblingssaiten drauf zu bekommen muss man kreativ sein und wundert sich dabei zwangsläufig über die Kreativität, die andere bei der Anbringung der Saiten bei dem kleinen Instrument von Haus aus hatten. Die Saiten werden so seitlich an den hinteren Spannschrauben der Stege durchgezogen, dass es Alles irgendwie krumm zieht und eine vernünftige Auflage fast unmöglich ist. Mit den beiden Schrauben zur Höhenverstellung kann man dann alles noch krummer hinfummeln. Wer sich sowas hindenkt, hat schon was am Kasten… (persönliche Meinung natürlich, soll keine Beleidigung sein).
Ich hab dann einfach ne alte Fahrradspeicher durch alle Seiten-Loops der geschliffenen Saiten gefädelt und diese hinter die Saitenhalterung geklemmt, damit mal was voran geht – einzelne Saiten wechseln ist jetzt eben nicht so einfach möglich.
Dann die Saitenlage – na ja, für ein E-Instrument ist die Lage schon kriminell hoch, da drückt man sich die Finger wund. Aber es sind ja Stellschräuble genug dran. Schnell verstellt und dann die Schieflage (siehe oben) versucht zu korrigieren und man kann spielen. Leider nicht auf jedem Bund, da auch mal einer soweit übersteht, dass bei einer vernünftigen Saitenlage der 10-te Bund erklingt, wenn man den 7-ten gedrückt hat. Dabei fällt auf, dass hier mit „viel Mühe“ unglaublich schmale und niedrige Bunddrähte verwendet werden, weitab von jedem mir bekannten Instrument (außer der anderen HB-Mandoline). Eine normale Bundfeile greift einfach nur ins Leere. Zudem ist da so wenig Material, dass man sich nicht traut, da auch noch was wegzufeilen. Also eine Kompromissstellung finden, wo es so halbwegs geht. Suboptimal.
Tonabnehmer und Schalter und Drehknöpfe etc funktionieren soweit man es erwarten kann.
Jetzt hing die kleine Telecaster-Mandoline mal für 4 Wochen an der Wand und die Saitenlage ist wieder katastrophal, es wird ein „Bananenhals“. Ich kann ja mal versuchen, da was einzustellen, bin gespannt was dabei rauskommt.
Also etwas mehr gezahlt und etwas Besseres bekommen, würde sich schon lohnen, aber es gibt wenig am Markt. Einfach eine günstige normale Mandoline mit Tonabnehmer (keine billige!) mit Kunstharz ausgießen und gut ist? Leider keine Kaufempfehlung, es sei denn als Wandschmuck. Lehrgeld gezahlt!
Nachtrag 01: Halsstab eingestellt, aktuell ist die Saitenlage wieder akzeptabel - es hat so gewirkt, als wäre der Halsstab überhaupt nicht angezogen gewesen - wer macht sowas? Sie ist wieder im Rennen...
QM-Check sieht aber anders aus liebe Thomänner-innen!
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G
Amüsantes kleines Teil
Guchot 02.10.2013
Ich habe mir die kleine Harley Benton ursprünglich gekauft um leise über Kopfhörer üben zu können.

Das klappt auch hervorragend, ist aber nicht das einzige das die Kleine kann. Wie immer war das Paket vom Thomann extrem schnell da. Also auspacken und loslegen. Leider flog mir direkt beim ersten Stimmen eine der A-Saiten um die Ohren.

Das Ballend hatte sich gelöst. Allerdings bekam ich nach Rückfrage sofort einen neuen Satz von Thomann zugeschickt. Eins hoch für den Service. Dabei zeigte sich aber direkt ein Problem. Die kleine Tele braucht Saiten mit Ballend, die nicht in dem Umfang zu kriegen sind wie solche mit Loopend. Das zeigte sich daran das ich einen Satz 0.11er bekam, anstelle der originalen 0.10er. Einmal gestimmt kann man theoretisch sofort loslegen, man sollte sich aber die Zeit nehmen und die Saitenlage sowie die Oktavreinheit über die kleinen Reiter einzustellen.

Ich habe die Saitenlage so weit wie möglich runter geschraubt und nun ist sie angenehm, obwohl sie für meine Verhältnisse noch etwas flacher sein könnte. Aber ich habe immer extrem flache Saitenlagen eingestellt, den meisten anderen sollte die erreichbare Höhe genügen. Die Oktavreinheit ist auf jeden Fall gegeben.

Der Klang... schwierig... zumal mir die Vergleichsmöglichkeiten fehlen. Mit einer akustischen Mandoline hat die kleine HB auf jeden Fall genausoviel gemeinsam wie eine Strat mit einer Westerngitarre. Nicht viel. Trotzdem macht es Spaß das Ding durch den Verstärker zu jagen und ordentlich zu zerren ;-)

Mein persönliches Fazit: Spaß macht sie, die Kleine. Die Verarbeitung ist ordentlich und der Klang für meine Küche ausreichend. Ihren Preis ist sie auf jeden Fall wert :-)
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F
Kleines Gerät -große Erfahrung
Fassy' 26.01.2021
Die ist wirklich klein. Das war mein erster Gedanke, und da war die Mandoline noch im Karton.
Der Korpus ist klassisch schön, gut verarbeitet und macht für den Preis richtig Eindruck. Das gleiche gilt für den Kopf samt Mechaniken und den Hals mit Halsstab. Die Saitenhalter-Brückenkombi funtioniert und ist gut verarbeitet. Für mich trotzdem gewöhnungbedürftig. Die Elektronik macht leider einen komplett anderen Eindruck. Beim ersten anspielen über einen Verstärker ist mir eine erhebliche Berührungsempfindlichkeit in der Nähe des Halspickups aufgefallen. Aber auch das typische Brummgeräusch für Singlecoils. Das Brummgeräusch hört auf, sobald der Lautstärkepoti voll aufgedreht ist. Egal welche Pickupkombination gewählt wurde.
Die Berührungsempfindlichkeit konnte ich ganz abstellen, in dem ich den Stabmagneten unter dem Halspickups wieder fixiert habe. der hilt nur noch magnetisch. Die schönen Chrom-Knöpfe für Lautstärke und Ton scheinen mit einer Madenschraube fixiert, sind aber auch ohne Schraube fest und insgesamt ein Stück mit der weissen Abdeckung (genietet). Pickups und 3-Wege-Schalter sind verschraubt.
Trotzdem ist die Mandoline eine Kaufempfehlung wert. Die Basis ist verdammt gut für den Preis und durch die Bauart hat man viele Möglichkeiten der Verbesserung oder Anpassung.
Für den Spaß gibt es fünf Sterne :-)
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