Harley Benton DNAfx GiT Mobile
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B
Schönes Spielzeug zum Üben!
Beerpirate 24.07.2022
Ein Modeling Amp, nicht wesentlich größer als mein Autoschlüssel, kann das was sein?

14 teils Röhrenverstärker sollen da drin stecken? Sicher nicht und dennoch das kleine Ding macht Spaß. Die Handhabung ist einfach, ein Knöpfchen für die verschiedenen Verstärkertypen, einer für Tonvariationen und einer für verschiedene Effekte, das ganze wird dann gesteuert über zwei weitere (Pfeil auf und ab) Taster, die die benannten Bereiche steuern. Verschiedenfarbige LED´s zeigen an welchen Verstärkertyp, bzw. welchen Effekt man gerade spielt oder miteinander mischt.

Die dargestellten Verstärkertypen sind von diversen klassischen (Röhren-)verstärkern inspiriert. Klingt das Teil wirklich so wie diese Verstärker – ich weiß es nicht, denn ich habe keinen der ins Gerät programmierten Verstärker je auch nur angetestet, aber es würde mich sehr wundern und nach Röhre klingt das für mich natürlich nicht. Einen solchen Anspruch kann man aber glaube ich bei dem Preis auch nicht ernsthaft haben. Zum Üben ist, was man hört durchaus ordentlich. Die cleanen Sounds sind angenehm, die crunchigen Parts gehen teils sehr gut und zerrig zur Sache. Einzig die Nachahmung einer akustischen Gitarre gelingt m.E. nicht, diese Einstellung klingt interessant aber nicht nach wirklicher akustischer Gitarre (wo sind die Mitten?).

Die Einstellungen für die Tonvariationen, naja da gibt es doch einen Poti auf der Gitarre, macht aber nix.

Die Effekte sind deutlich wahrnehmbar und man hat etwas zum Spielen.

Man kann das Gerät im Jack Socket und um ein weiteres Gelenk drehen, das wirkt zunächst etwas instabil und fummelig, ist aber praktisch, da man zwischen den auf der einen und der anderen Seite verbauten Tastern schnell wechseln kann. Es macht Sinn vorab zu prüfen ob die Buchse an der Gitarre fest eingeschraubt ist, da ansonsten das Gedrehe die Buchse weiter lösen kann.

Die Blue Tooth Konnektivität für ein Play Along funktioniert problemlos und quasi sofort.

Man braucht keine externen Batterien, da man über USB lädt - praktisch. Wie lange eine Aufladung hält, habe ich noch nicht ausprobiert.

Über den Kopfhörerausgang hatte ich das Ganze auch an einen akustischen Gitarrenverstärker angeschlossen. Das geht, macht aber nicht wirklich Sinn.

Fazit: Zum Üben mit Kopfhörer ohne jemand anders zu Stören – Einwandfrei!

Würde ich den fast doppelt so hohen Preis für das ähnlich gebaute Gerät von Fender ausgeben – Nein!
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C
Preis/Leistung passt!
Calmar 26.06.2022
Ich habe im Vorfeld einen Fender Mustang Micro getestet und bin auf den Geschmack gekommen.
Begeistert hat mich die Ultra-Kompaktheit in Kombination mit BT-Streaming (Jamtracks YT). Gleichzeitig abgeschreckt hat mich die Starre in der Effektsektion. Als Delay-Fan kann ich es kaum aushalten, wenn die D-Time fix im Preset ist ;-) Mit dieser Ambivalenz habe ich wieder Abstand von dem Teil genommen, auch wegen des Preises über Hundert. Trotzdem hat er mich nicht losgelassen, irgendwie.

Und dann tauchte hier der Quasi-Klon von Harley-Benton auf - für fast den halben Preis im Vergleich. Da war klar: Nehmen.

Gesamt: 5 Sterne
Zur Materialqualität und Verarbeitung lässt sich nichts Negatives sagen, finde ich alles preisgerecht.. Das, worauf es mir ankommt, funktioniert gut: Ein paar Brot-und-Butter-Sounds für den Jam mit YT-Jamtracks über Bluetooth. Verbindung sauber und stabil. Alles passt soweit.

Bedienung: 3 Sterne
Das ist das Ergebnis eines Workflow-Vergleichs mit der Fender-Variante. Der Mustang Micro hat für AMP, EQ und FX jeweils zwei Plus-/Minus-Buttons. Für das direkte blinde Umstellen hat mir das gut gefallen.
Der DNAfx GiT Mobile funktioniert da anders. Für AMP, EQ und FX gibt es jeweils einen Button zur Auswahl. Diesen muss man zunächst drücken, um die Sektion zu aktivieren (entsprechende LED wird heller), dann kann man über zwei andere Buttons an anderer Stelle durchschalten. Ist weniger elegant. Für manche ist das bestimmt kein Thema: Ich bin aber viel am Hin- und Herschalten. Für mich ist dieses Ding ein Experimentier-Tool. Wenn ein Jamtrack läuft und ich meine Licks entwickle, möchte ich die schnell "von Takt zu Takt" soundmäßig verändern. Wer sich eher am Anfang einen Sound zurechtlegen und dabei bleiben möchte, hat mit diesem Punkt weniger Probleme.

Features: 3 Sterne
Das ist gefühlt der deutlichste Abstrich - also zuerst nur 2 Sterne. Und vor allem betrifft es den Delay-Effekt. Dieser ist für meine Bedürfnisse der wichtigste Effekt, aber aufgrund der nicht anpassbaren Delay-Zeit häufig unbrauchbar. Ich hätte mir zumindest noch einen Regler (wie das Volume-Rad) dafür und auch für andere FX-Parameter (Tremolo) gewünscht.
Und ich vermisse eine kleine Smartphone-App, über sich via BT mehr eingreifen lässt. Ist natürlich ein Kostenfaktor, ist mir klar. Allerdings hat Nux mit seinem Mighty Plug gezeigt, dass das auch günstig geht.
Nun kommt aber noch ein Feature-Stern hinzu für die Audio-Interface-Funktion. Ich habe auf meinen iPhone alles Mögliche für eine komplette Gitarrenkette plus Looper. Das kann ich mit dem DNAfx GiT Mobile und einem USB-Kabel nutzen, super.

Fazit:
Nach der Abwägung der o.g. Punkte kommt dann noch das, was insgesamt wieder zu 5 Sternen führt: Größe und Mobilität! Smartphone ist schon in der Hosentasche und der DNAfx GiT Mobile passt "wie ein Feuerzeug" fast unmerklich noch dazu. Ich saß mit dem Teil schon Stunden an Seen, Flüssen und Straßen...
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S
Guter Klang für nächtliches Üben oder Reisen
Stischer 28.08.2022
Um auch auf Reisen nicht aus der Übung zu kommen, habe ich bisher einen Vox Amplug (1. Generation) und einen Valeton RushHead Max verwendet. Die beiden machen einen soliden Job, doch so richtig konnte mich ihr Klang nie überzeugen. Aus diesem Grund habe ich mir zusätzlich den Harley Benton DNAfx GiT Mobile bestellt.

Verarbeitung

Der DNAfx kommt in einem handlichen Format daher, welches fast genau dem Amplug entspricht. Aufgrund des justierbaren Klinkensteckers vom DNAfx ist dieser am Ende insgesamt kompakter als der alte Vox Amplug und der Valeton RushHead, bei welchen die Klinke fest im 90° Winkel absteht.

Das Kunststoffgehäuse macht einen soliden Eindruck. Die Knöpfe haben einen satten Klick. Das Scharnier der Klinke einen hohen Widerstand, so dass das Gerät nicht frei herumbaumelt, wenn es an der Gitarre hängt. Im Vergleich mit den Konkurrenten muss es sich nicht verstecken und schlägt sogar den Amplug. Wer aufgrund des Preises Abstriche befürchtet, kann diesen Punkt beruhigt von der Liste nehmen.

Bedienung

Die Bedienung ist einfach und schnell verstanden, wenn man einmal die richtige Vorgehensweise herausgefunden hat. Die mitgelieferte Anleitung ist hier etwas kurz, die längere zum Download verfügbare Version sollte sich mindestens einmal angeschaut werden. Hier sind auch mehr Details zu Amps und Effekten vorhanden. Hat man einmal alle Verstärker seinen Wünschen entsprechend angepasst und dies auch abgespeichert, so benötigt man in den meisten Fällen nur noch die beiden Knöpfe zum Wechsel des Amps. Effekte oder Ton fasse ich nur noch selten an.

Die Verbindung mit Bluetooth zum Einspielen von Backing Tracks funktioniert ohne Probleme. Der DNAfx taucht einmal als Kopfhörer und einmal als Bluetooth Gerät im Menü des Smartphones auf. Einfach den Kopfhörer Eintrag auswählen und man kann ihn wie jeden anderen Kopfhörer verwendet. Der zweite Eintrag ist laut Anleitung zum Recording bestimmt. Ich finde es angenehm, dass man nicht eine zusätzliche App installieren muss, um diese Funktion zu nutzen oder irgendwelche Einstellungen an den Verstärkern vorzunehmen. Ein AUX Eingang, wie ihn die Konkurrenten haben, wäre das i-Tüpfelchen gewesen. So ist man auf Bluetooth beschränkt, was den Anschluss an älteren Laptops zum Abspielen von Tracks erschwert.

Klang

Der Vox Amplug und der Valeton RushHead Max liefern einen soliden Klang, welcher aber gerade bei mehr Verzerrung auseinanderfällt. Der DNAfx hingegen klingt über alle Amp Modelle hinweg gut. So gut, dass ich ihn der Einfachheit halber auch zuhause anstelle meines etwas aufwendigeren Setups mit Röhrenverstärker und Cab-Simulator für nächtliche Übungssession einsetze. Natürlich klingt ein teurer Röhrenverstärker besser, aber der kleine DNAfx kämpft über seiner Gewichtsklasse. Es ist bei allen Verstärkern zu erkennen, was die Vorlage war und die Effekte klingen überraschend gut. Ich habe Übungsverstärker mit mehr als dem doppelten Preis gehört, welche nicht so gut klangen.

Die stufenweise Einstellung von Tone ist nicht so flexibel wie bei der Konkurrenz, aber für mich ausreichend. Die einzelnen Verstärker erlauben keine Anpassung von Gain, der Volume Poti an der Gitarre kann dies allerdings kompensieren. Alle Verstärkermodelle reagieren auf eine Reduzierung der Lautstärke des Eingangssignals und der Klang verliert an Verzerrung. Nimmt man bspw. den Marshall Plexi Klon, so hat dieser einen guten Hardrock Sound, etwas am Volume Poti gedreht und es wird ein angenehm crunchiger Klang daraus.

Fazit

Es ist faszinierend, wie viel Klang man inzwischen aus solch einer kleinen Box bekommt. Ich habe den Kauf keinesfalls bereut, vor allem wenn man betrachtet, was man alles für den Preis bekommt. Der Aufpreis gegenüber Vox Amplug und Valeton RushHead ist gerechtfertigt und es lohnt sich zur Harley Benton Version zu greifen. Jedem der einen Verstärker im Hosentaschenformat für Reisen oder den Einsatz zuhause sucht, kann ich den DNAfx nur empfehlen. Ich hatte nach dem Auspacken viel Spaß damit.
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L
Genial!
Logicfuzzy 02.09.2022
Ich hatte schon länger mit dem „Original“ der bekannten amerikanischen Gitarrenschmiede geliebäugelt. War mir aber zu teuer. Jetzt ist das H.B.-Teil vom Thomann erhältlich für einen deutlich günstigeren Tarif. Also bestellt, eingestöpselt (mit t-Bone EP-2 in Ears) und was soll ich sagen: Genial!
Mit einem minimalen Setup kann man sich jetzt mal eben seine Klampfe schnappen und rumklimpern, ohne jemanden zu stören!
Die Sounds gefallen mir gut und sind für meine Übe-Zwecke völlig ausreichend! Um jeden kleinen Effekt-Parameter einstellen zu können, ist so ein Teil natürlich nicht das richtige. Die Effekte sind mehr oder weniger fest vorgegeben und müssen so genommen werden, wie sie sind. Aber sie sind für meinen Geschmack gut austariert und vermutlich für jeden was brauchbares dabei. Es gibt ja ne ganze Menge zur Auswahl.

Was mich positiv überrascht hat: Das Gerätchen funzt auch mit aktiven Tonabnehmern von Akustikgitarren. Ich kann meine alte Yamaha-Silent, die von sich aus nur Hall hat, und meine Godin-Nylon Gitarre, die nix an Effekten eingebaut hat, genauso gut betreiben. (Man muss nach dem Üben halt nur das Effekt-Gerät rausziehen, damit sich die Batterien der Gitarre nicht entleeren.)

Das einspielen von Musik über Bluetooth klappt auch problemlos.

Das einzige, was ich mir jetzt noch wünschen würde, wäre eine Bluetooth SENDE-Option in dem Gerät für einen Bluetooth-In-Ear Kopfhörer. Wenn man das latenzarm hinbekäme, wäre man komplett kabelfrei...
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Spielzeug
Bellgrave-1 01.08.2022
Es funktionierte genau 3x. In Worten dreimal. Die Bedienung ist mit einer Lupe OK. Die einzelnen Farben für die gewählten Amps, Tone und FX sind halbwegs unterscheidbar. Leider ist jetzt beim dritten Mal spielen die Miniklinkenbuchse scheinbar intern von der Platine gebrochen. Hab gerade im Urlaub kein X-Ray Mikroskop dabei. Aber genau für diesen Zweck wurde es gekauft. Ich werde versuchen es jetzt auf Garantie zu tauschen, sonst eben 60€ in den Sand gesetzt.
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super Gerätchen
Murks 29.08.2022
Mit dem Kopfhöhrer auf dem Sofa, im Vorzelt, villeicht sogar auf der Rückbank im Auto;-), mit nem Kabel in den Aux in meiner Akkubox und fertig für kleine Jamsessions. Akku reicht zum bissle üben und wenns am Strand länger geht gibts ja Powerbanks.
Wünschen würde ich mir noch die Möglichkeit für Kabelloses Hörvergnügen mit Kopfhörer( -2 Sterne).
Ich gebe es nicht mehr her !
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M
Super praktisches Gerät!
Mooniaque 11.10.2022
Das Bedienungskonzept und die Optionen lassen etwas "Luft nach oben", sonst aber ein sehr praktisches Gerät, mit dem das kurze Zwischenspiel ohne echten Verstärker sehr viel mehr Spaß macht als rein "unplugged". Der Sound ist in Anbetracht dessen, was man realistischerweise erwarten kann, hervorragend, auch sonst überzeugt das Teil im Großen und Ganzen sehr. Angesichts des niedrigen Preises ein tolles Gerät, klare Kaufempfehlung.
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Tolles Teil
ATZler 05.11.2022
SO 1 DING hätte ich mir vor ca 45 Jahren in meiner Schülerband gewünscht. Hammerteil. Bestellt, um einfach mal SCHNELL die Klampfe zu nehmen; bisserl herumdudeln. NICHT erst den Gerätefuhrpark einschalten und die Wartezeit nutzen - bevor die FW geladen ist und die Geräte betriebsbereit hochgefahren sind - nochmal nen Kaffee aufzubrühen. Akku-Betriebszeit ist mehr als ausreichend. Bluetooth hab ich noch nicht probiert. Schnell fand ich aus der überschaubaren Menge von Amps und Effekten meine Lieblinge. Über die Farben der LEDs ist es mir NICHT möglich, einen jeweilige Amp / Effekt direkt auszuwählen bzw mich dort hin-zu-klickern. Das Manual mit den gedruckten Muster-Farben ist hier ebenfalls wenig hilfreich. Basisfarben der LEDs wie sattes Rot oder Blau oder Grün sind die einzigen Anhaltspunkte. ABER EGAL, 2-3x weitergeklickt, schon passt der Effekt bzw Amp. AUCH DESWEGEN EGAL, weil das Ding sowieso an der Gitarre wo steckt, wo man eh nicht den richtigen Durch(Hin)blick hat. Werd mir noch ein ca 50cm langes Patch-Verlängerungskabel besorgen damit dieses Ding nicht direkt an der Git-Buchse eingestöpselt wird. Klettband an dieses Mobil und Gitarrenkorpus, schon ist es besser geschützt und bedienbarer. Die einstellbare Headphone-Lautstärke ist etwas zu gering für meinen 250 Öhmchen-Kopfhörer. Hier wär ein 32 Ohm-Headphone sicher die bessere Wahl. Über USB-C das Tablet connected um dort Backing-Tracks ablaufen zu lassen und zum 8 millionsten male das Smoke-on-the-water Riff zu dudeln.
Jetzt muss ich aufhören zu Kommentieren, dieses DING wartet, benutzt zu werden.....
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j
Genial gut + vom Kopfhörer abhängig
jke 27.09.2022
Ich hatte erst meine Zweifel, ob dieser mobile Gitarrenverstärker so gut sein würde. Bisher habe ich drei andere mobile Gitarrenverstärker getestet (einen ganz alten von Harley Benton mit 9V Block, einen Vox Amplug AC30 und einen Billigstecker für 15 EUR) und die sind alle Müll gegen dieses Teil. Die Bedienung ist gut, der Klang astrein, es wackelt nichts. Als Kopfhörer verwendete ich hier bisher Half-In-Ears von Apple (die MD827), weil sie schön hell klingen und alle Mitten und Höhen gut abbilden. Die Aufladefunktion finde ich auch gut (rot = lädt, grün = fertig geladen), weil der hohe Stromverbrauch bei den Geräten mit 2xAAA bisher immer nervig war. Auch die Lautstärkeregelung mit einem großen Rad ist top. Zum Vergleich mit dem Modell von Fender kann ich leider nichts sagen.

Bluetooth: Das klappt auf Anhieb hervorragend. Ein Jam Track bei YouTube ausgewählt und via Bluetooth vom Smartphone als Hintergrundmusik eingespielt. Ohne viel Einstellungsgedöns. Perfekt.

Die Aufnahmefunktion (USB-C-Kabel an den Rechner) muss ich noch ausprobieren. Hier fände ich eine Ausgabe über Bluetooth auch toll, aber das hätte wohl zu viel Latenz und würde den Rahmen sprengen? Anfang hatte ich auch gehofft, das Bluetooth würde sich auch etwas auf Soundausgabe beziehen. Aber es ist nur ein Line-In BT.

Toll wäre natürlich auch noch ein Looper bzw. eine Aufnahmefunktion für 60 Sekunden oder so. Gibt es leider noch nicht, wären mir dann aber 20-30 EUR Aufpreis wert.

Zwei Kritikpunkte noch, die das Gerät für mich trotzdem nicht abwerten: 1. Ich finde den Preis etwas hoch für so ein Gerätchen. 20 EUR günstiger fände ich noch attraktiver. Aber hier hat man sich wohl an dem Konkurrenzprodukt orientiert. 2. Die Bedienungsanleitung (zweiseitig, zweisprachig) ist sehr, sehr dürftig. Es wird nichts zur Bedienung erklärt und man wird auf die Onlineversion verwiesen. Was dann auch ok ist, nur erklärt diese die Bedienung auch eher nur dürftig. Da hätte man noch mehr ins Detail gehen können - auch auf der 2seitigen BDA, die dem Gerät beiligt.

Die Verpackung ist bis auf einen Schaumstoffrahmen relativ ok, also nur aus Pappe. Das Gerät selber ist gut verarbeitet, es wackelt nichts, der Kunststoff schön fest und wertig.

Ich habe mir nach einiger Herumprobiererei noch den Superlux HD681 Kopfhörer dazu gekauft, weil ich dann irgendwann gemerkt habe, dass es doch auch ganz wesentlich auf die Klangausgabe ankommt und man sich das mit einem "falschen" Kopfhörer auch verfälschen kann. Das ist vermutlich auch einer der Gründe, wieso Thomann das Gerät hier mit einem vergleichbaren Einstiegsmonitorkopfhörer anbietet. Würde ich es nochmal kaufen, dann vielleicht ebenso im Bundle mit einem guten Kopfhörer.

Also, etwas günstiger wäre das Teil hier noch attraktiver, aber ich würde es mir bei Verlust direkt wieder kaufen und daher bekommt es von mir 5 Sterne.
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UF
Macht viel Spass
Ulrich Fi 22.01.2023
Ich habe das Harley Benton DNAfx GiT Mobile im Bundle mit the t.bone HD 200 Kopfhörer erworben.

Was mir in den Bewertungskriterien fehlt, ist ein Preisleistungsquotient. Denn für das, was man für das Bundle zahlt, ist das, was geliefert wird, wirklich erstaunlich. Und insgesamt mehr, als ich erwartet hatte.

Harley Benton DNAfx GiT Mobile
Features, Sound und Verarbeitung sind - was ich nach drei Tagen Betrieb beurteilen kann - einwandfrei. Das einzige, was mir Sorgen macht, ist der Akku mit fortschreitender Lebensdauer, aber das muss die Zukunft erst zeigen. Bei der Bedienung habe ich einen Stern weggelassen, weil sie einfach ein wenig umständlich (nicht kompliziert) ist. Allerdings halte ich das Bedienungskonzept für sehr überlegt - mehr ist bei einem Gerät, das nicht einmal Scheckartengröße hat, einfach nicht machbar. Die Lösung, die Amp- und FX-Modi mit farbigen LED zu kennzeichnen, halte ich für genial: gut zu merken und auch bei trübem Licht gut erkennbar.

t.bone HD 200 Kopfhörer

An anderer Stelle wurde über den Kopfhörer m.E. ungerechtfertigt rumgemeckert. Bei der vorliegenden Preislage ist das nicht gerechtfertigt. Der Kopfhörer sitzt ordentlich, der Sound ist (in Kombination mit dem DNAfx GiT Mobile) nicht zu beanstanden, und das Kabel mit ca 3 m Länge mehr als ausreichend.

Zusammenfassend: das Bundle macht einen Riesenspaß, die Ehefrau und die Nachbarn freut's auch.
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Harley Benton DNAfx GiT Mobile