Harley Benton Custom Line Nashville-Steel

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Westerngitarre

  • Custom Line
  • massiver Mahagonikorpus mit Riegelahornfurnier
  • mehrlagiges Binding
  • Mahagonihals
  • Jatobagriffbrett
  • Dot Griffbretteinlagen
  • Mensur: 648 mm
  • Sattelbreite: 43 mm
  • 21 Bünde
  • Steg aus Walnuss
  • Sattel und Stegeinlage aus Knochen
  • Dual Action Halsstab
  • DLX-Mechaniken
  • Tonabnehmer: Piezosystem am Steg und Lipstick Single Coil am Hals
  • Preamp mit Hybrid Blend-System
  • Besaitung: Daddario EXL110 Strings (Art. 104555)
  • Farbe: Flame Black Burst Hochglanz
Form Single Cut
Farbe Sonstige
Korpus Mahagoni
Hals Mahagoni
Griffbrett Jatoba
Bünde 21
Mensur 648 mm
Tremolo Nein
Akustik Tonabnehmer Piezo
Inkl. Koffer Nein
Inkl. Gigbag Nein
Erhältlich seit Dezember 2017
Artikelnummer 418881
Bauweise Thinline
Decke Keine
Boden und Zargen Mahagoni
Cutaway 1
Sattelbreite in mm 43,00 mm
Tonabnehmer 1
Anschluss Klinke
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38 Kundenbewertungen

M
Erstmal durchatmen. Ich bin begeistert!
Mikelodeon 30.10.2021
Ich stehe vor der Rente, nur noch ein paar Tage, dann ist es soweit. Damit dann keine Lange Weile aufkommt, belebe ich eine Leidenschaft neu, die 30 Jahre geruht hat. Ich habe fast 20 Jahre Gitarre gespielt, dann aber die Lust verloren, weil Beruf und Familie mir auch keine Gelegenheit mehr dazu gaben. Nun geht es wieder los und ich habe bereits einige Gitarren non Harley Benton gekauft und war bis jetzt immer sehr zufrieden. Mit E-Gitarren bin ich ausgerüstet und ich brauchte jetzt noch eine Western-Gitarre und eine Konzert-Gitarre. Beide Gattungen sind in meinem Besitz, aber die Jahre haben ihren Tribut gefordert und das Spielen ist anstrengend geworden weil ich einen Bauch bekommen habe. Also Harley Benton Custom Line Nashville-Steel bestellt, dann wegen der langen Lieferzeit Zweifel bekommen und ich bin kurz vor der Stornierung gewesen, weil mir die Farbe überhaupt nicht gefällt. Ich finde Holz (Akustik-Gitarre) und Schwarz passt nicht, weil Holz warm ist und Schwarz nichts hat was mit Holz zu tun hat, außer wenn es verbrannt ist. Dann habe ich sie ausgepackt und war von der Haptik und der Farbe doch sehr angetan. Dann darauf gespielt und ich bin restlos begeistert. Sie klingt gut, ist bequem und doch gutaussehend. Nicht unbedingt für einen Teenager (optisch), aber für einen Senior eine tolle Begleiterin. Ich gebe sie nicht wieder her.
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Sound
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P
Klasse Pickup-Sound
Panne 19.11.2021
Ziel des Erwerbs:
Westerngitarre üben ohne Lärmbelästigung, die vorhandene vollmassive (geil klingende) Gitarre ist abends zu laut. Priorität ist der elektrische Sound -> Kopfhörer. Preis ist ein Thema.

Das Nashville-Steel Modell habe ich zufällig auf der HB Webseite entdeckt. Von der Papierform passt das genau auf meine Anforderungen, also gleich bestellt => Ausprobieren.

Die Verarbeitung der Gitarre ist aus meiner Sicht keine Stärke dieser Gitarre. Die Lackierung ist an verschiedenen Stellen fehlerhaft, von Vorne ist davon allerdings kaum etwas zu sehen. Den Mechaniken würde ich ein ausreichend geben, mal schauen wie lange die funktionieren. Die Bundierung und der Sattel sind einwandfrei gearbeitet. Eine Batterie wird mitgeliefert, allerdings eingeschweißt im Batteriefach => Elektrik funzte nicht. Ein Hinweis darauf wäre hilfreich gewesen. Nach "Auspacken" der Batterie ist alles ok.

Akustisch klingt die Gitarre boxig, pappig, sie ist deutlich leiser als meine OOO, aber immer noch lauter als eine ES335. Mit etwas Disziplin beim Anschlag auch spät ruhestörungsfrei spielbar.

Der Piezo-Sound ist über alle Saiten gleichmäßig laut => der Steg ist gut gearbeitet. Richtig gut klingt das Teil allerdings erst mit Phosphor-Bronze Saiten und beim Zusammenwirken von Lipstick und Piezo Pickup. Da kommt ein richtig ansprechender Klang raus, ich hebe mit dem EQ minimal die Höhen an und senke die Bässe ab, den Mix-Regler lasse ich in der Mitte => perfekt. Mit den Schrauben auf der Korpus-Rückseite lässt sich der Lipstick-Pickup auf eine praxisgerechte Höhe bringen, damit die Balance stimmt.

Eine Nutzung als E-Gitarre kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, auch mit E-Gitarren Saiten nicht. Das wird zwar von HB so angepriesen, taugt aber noch nicht mal zur Akkord-Begleitung.

Aus meiner Sicht ist die Nashville-Steel eine Akustikgitarre und so eingesetzt macht sie auch eine gute Figur, wenn es auf den elektrischen und nicht auf den akustischen Klang ankommt. Mit den oben geschilderten Verarbeitungsmängeln kann ich leben, da die Funktion nicht beeinträchtigt wird.

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Kauf.
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R
Tolles Instrument für kleines Geld
Rauschgenerator 21.10.2021
Als erstes einmal vorneweg, ich kann einige Kritiken hier nicht nachvollziehen. Kaufen die Leute dieses Instrument wirklich um HiGain Sounds am Fullstack zu spielen oder um outdoor am Lagerfeuer ein Dutzend Freunde zu beschallen ???

Ich habe die Gitarre gekauft um sie auf der Bühne für ein paar Stücke in meiner Rock Band zu spielen und mir eine Ovation oder ähnlich einfach für 4 - 5 Nummern zu teuer ist.
Siehe da, an der PA ist das Teil wirklich tauglich. Gerade da spielt sie ihre Vorteile aus, durch den kleinen Klangkörper gibt es auch bei hohen Lautstärken kein Feedback Problem.
Die Spielbarkeit ähnelt sehr der einer E Gitarre (was auch an der Besaitung liegt) und ist schlichtweg einfach angenehm.
Auch das integrierte Stimmgerät tut seinen Dienst super. Sehr Praktisch empfinde ich die Möglichkeit der Phasenumkehr.
Als etwas gewöhnungsbedürftig betrachte ich die Klangreglung die gefühlt "seitenverkehrt" ist, was bedeutet das sich links der Schieberegler für die Höhen befindet und rechts die Basseinstellung.
Mit dem Blendregler für den Wechsel zwischen magnetischem und Piezopickup muß man einfach spielen und sich das passende suchen...

Da wären wir aber auch schon beim Kritikpunkt. Der magnetische Pickup ist in meinen Augen im Verhältnis zum Piezo viel zu leise, beim direkten überblenden von Piezo zu Magnet hört man deutlich den Lautstärkesprung (Verhältnis ca 70:30) da ich aber nur den Piezo benötige spiel das für mich keine große Rolle.

Übrigens wurde ich schon öfters nach Gigs von Musikern, Technikern und Zuschauern nach der Gitarre gefragt, da das Instrument so klasse klingt erwarten viele einen Nobelhobel oder ein Einzelstück, aber keine HB für 250€ :)
Ich spiele sie übrigens mit einem Headrush GB direkt ins Pult und gebe nur ein paar FX (Chorus, Compressor, Hall) dazu.

Für mich ein herrausragendes Instrument für den Preis, aber die Leute die Metal spielen wollen oder eine Jumbo fürs Lagerfeuer brauchen sollen sich lieber nach etwas anderem umsehen. Die Gitarre ist für die Bühne gebaut (oder zu Hasue im stillen Kämmerlein zum üben)
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V
La Cithara omniparens! Oder Eine für Alles!
Volker1413 26.02.2018
Die Harley Benton Custom Custom Line Nashville-Steel ist eine Gitarre die einem mehr Erstaunen abringt als ihr Nieschendasein vermuten lässt. Vergleichsprodukte sind auf dem Markt kaum, und wenn dann in sehr viel höheren Preisregionen (Crafter 900-1200 euro und Taylor ca.2300 euro), zu finden. Es stellen sich einem also sofort die Fragen "ist sie ein Billigprodukt? Sowie wer kann das brauchen und wozu?"

Die erste Frage kann mit einem klaren nein beantwortet werden. Die Macher der Gitarre hatten sicher einen erschwinglichen Preis im Fokus aber die Qualität hat dabei nicht gelitten. Große Markennamen bezüglich der Hardware sucht man freilich vergeblich, die Funktion der Mechaniken ist jedoch einwandfrei. Die Elektronik, welche der von Crafter fast wie ein Ei dem anderen gleicht, verrichtet feinfühlig und rauschfrei ihren Dienst und das präzise Stimmgerät spricht flink an. Die Pickups sind bestens aufeinander abgestimmt um damit sämtliche Nuancen zwischen Jazzgitarrensound, Akustik und E-Gitarre erstellen zu können.

Bei der Auswahl des Models gibt es im Vergleich zu teuren Marken gewisse Einschränkungen. Um es mit Henry Ford zu sagen: "Sie können jede Farbe haben solange es schwarz ist!"
Die Lackierung ist jedoch tadellos ausgeführt.

Die Gitarre ist eine Hollowbody Konstruktion aus Mahagonie mit einer äußerst geschmackvollen, bookmatcht, Riegelahorndecke auf welcher eine akustikstyle Bridge die Saiten aufnimmt. Dies beschert der Gitarre einen echten Akustikklang, welcher unverstärkt gut hörbar ist, und elektrisch verstärkt die Gitarre mit allen Vor- und Nachteilen einer Hollowbody ausstattet. Da der Korpus von seinen Maßen her eher einer E-Gitarre entspricht ist die Gitarre erfreulich handlich und leicht. Das rein akustische Volumen ist daher aber eher gering und keinesfalls Basslastig, dafür aber differenziert. Damit ist sie bestens geeignet zum Üben auch zu später Stunde.
Der perfekt eingeleimte Hals aus Mahagoni beheimatet ein, mit Cremebinding eingefasstes und bestens abgerichtetes, Griffbrett aus, hm.... ja woraus ist das denn, Roseacer? Hier schweigt sich das Internet aus und die Fangemeinde mutmaßt. Es handelt sich auf jeden Fall um eine Handelsbezeichnung, die sich Thomann hat eintragen lassen, für ein wie auch immer geartetes Material. Zu den offensichtlichen Eigenschaften kann man sagen es scheint außreichend hart zu sein ist von dunkelbrauner Farbe mit holzartiger gleichmäßiger Maßerung. Das Griffbrett trägt die sauber eingearbeiteten und polierten 21 Medium Jumbobünde sowie die Dotinlays. Zur Kopfplatte hin schließt ein randlos sauber eingesetzter Knochensattel ab. Die Saitenlage ab Werk ist bestens eingestellt und die Bespielbarkeit des Halses wunderbar.

Dank der 11er Daddario E-Gitarrensaiten und der perfekten Einstellung lässt sich die Gitarre Butterweich spielen. Damit kann man die Gitarre eigentlich jedem, vom Anfänger bis zum Pro, empfehlen. Insbesondere die ersten Barre-Griffe zu üben ist oft ein hartes Geschäft das hier sicher leichter fällt.

So und nun anstöpseln an den Amp. In meinem Fall ein Modellingamp da ich als einziger Gitarrist in der Band schnell auf unterschiedlichste Sounds zugreifen will. In dieser Kombi ist die Gitarre unschlagbar. Zunächst ein Akustiksound dann ein Highgain Solo und zurück auf Akustik. Mit dieser Gitarre ist das kein Problem, einzige Schwierigkeit das "umschalten" von Mixsound auf Magnettonabnehmer muss am Mixfader der Elektronik geschehen und kann nicht einfach mit einem Switch, wie gewohnt, gemacht werden. Bei 100% und Mittelstellung sicher kein Problem aber bei Zwischenstellungen eher schwierig. Der E-Gitarrensound hat durchaus eigenen Charakter unter vorsichtiger Zumischung des Piezos gewinnt mann ausreichend Höhen um dann mittels Eq zu nivellieren und einen guten Bridgepickupsound zu simulieren. Auch böse Metallriffs daß die Membranen tanzen sind möglich dabei zeigt sich ein ordentliches Attack. Aber auch das Sustain kommt nicht zu kurz im Gegenteil je nach Bühnenlautstärke dürften, dank Hollowbody, Sustain und Feedbackorgien a la Ted Nugent mühelos zu realisieren sein. Flagiolets fliegen geradezu von selbst aus der Box so dass die Ohren flattern. jetzt Cleansound Jazzgitarrenstyle. nach kurzem einstellen mit der Elektronik smoth and crunchy, immer mit einer Portion Holz im Ton da es ja kein Massivbau ist. Kombiniert man nun solch eine Gitarre mit dem Boss GP 10 sind die Möglichkeiten und Sounds sicher endlos.

Für Wen ist diese Gitarre nun gut? Also ich würde sagen für jeden, denn diese Gitarre bringt alles hervor was Du hineinsteckst. Anfänger können prima damit üben. Musiker die mehr als einen Sound brauchen innerhalb eines Stücks sind damit bestens bedient. Gitarristen die nicht zu jeder Session die dicke Berta in der U-bahn rumziehen wollen ebenfalls. Einzig und allein der Lagerfeuergitarrist wird wohl ob der geringeren Lautstärke nicht so glücklich sein.

Zusammenfassend kann man sagen wir haben es hier mit einer tadelos verarbeiteten und außergewöhnlichen Gitarre zu tun für außergewöhnliche Musiker die auch außergewöhnliche Situationen damit bewältigen und das zu einem außergewöhnlich günstigen Preis!
Da wird die Konkurenz wirklich ausergewöhnlich alt aussehen! :-)
Features
Sound
Verarbeitung
3
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