Harley Benton Block-800B

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Topteil für E-Bass

  • Leistung: 800 W @ 4 Ohm
  • Class-D Endstufe
  • 4-Band Equalizer
  • Smart Compressor
  • DI-Ausgang mit Pre/Post- und Lift/Ground-Schaltern
  • High/Low Schalter für aktive/passive Bässe
  • Stummschalt-Funktion
  • Tuner-Ausgang
  • Line Eingang mit Lautstärkeregelung
  • Kopfhörer-Ausgang
  • FX-Loop
  • Speaker Twist Lautsprecher-Anschlüsse - min. 4 Ohm
  • Spannungsversorgung: 100 - 240 V ~ 50/60 Hz
  • Abmessungen: 240 x 255 x 88 mm
  • Gewicht: 2,9 kg
  • passende Tasche: Art. 194575 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit April 2018
Artikelnummer 424520
Verkaufseinheit 1 Stück
Leistung 800 W
Equalizer 4-Band
Kompressor Ja
Limiter Nein
Effektprozessor Nein
Externer Effektweg Ja
Lautsprecheranschluss Speakon
Kopfhöreranschluss Ja
DI-Ausgang Ja
Tuner-Out Ja
Rackformat Nein
299 €
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Kompaktes, leistungsfähiges Basstopteil zum schmalen Preis

Das Harley-Benton-Block-800B ist nicht nur preiswert, sondern überzeugt vor allem durch die 800 Watt starke, ICE-Power-betriebene Endstufe. Dabei handelt es sich um eine Class-D-Endstufe, die sonst eher im teureren Preissektor angesiedelt ist. Aber damit nicht genug, denn das recht leichte und kleine Transistortopteil weist nämlich eine ganze Bandbreite an Features auf: zwei Speaker-Twist-Lautsprecheranschlüsse für mindestens 4 Ohm, ein FX-Loop, ein 4-Band-EQ für eine ausführliche Klangbearbeitung, ein XLR-DI-Out mit Groundlift und Pre/Post-Funktion sowie ein Tuner-Out und sogar noch einen intelligent arbeitenden Kompressor. Dazu gesellen sich Anschlüsse für einen Kopfhörer und ein Handy bzw. einen Mp3-Player, perfekt also zum Üben! Für ein schmales Budget bekommen Bassisten also einiges geboten.

Flexible Klangregelung und viel Headroom

Bei allen Reglern auf Zwölf erwartet Bassisten erst mal ein sehr klarer und neutraler Klang. Der Block-800B arbeitet rauscharm und bietet viel cleanen Headroom, er lässt sich höchstens kurz vor das Zerren fahren. Sollte die Endstufe doch anfangen zu clippen, wird dies durch eine kleine LED-Anzeige sichtbar. Noch mehr Kontrolle erhält man durch eine Mute-Funktion und einen High/Low-Schalter für aktive oder passive Bässe. Durch den 4-Band-EQ lässt sich der Klang großzügig bearbeiten. Damit wird ein Großteil der gewünschten Sounds abgedeckt. Sollte dies nicht reichen, greift der intelligent arbeitende Kompressor ein. Dieser lässt sich nach Belieben dazu schalten und verdichtet den Klang ohne Lautstärkeeinbußen. Mit den zwei Lautsprecheranschlüssen können dann die 800 Watt entfaltet werden, womit sie wohl jeden Gig ausreichend beschallen dürften. Praktisch für die Bühne sind zudem der Tuner-Out und der DI-Out, die entweder bearbeitet (Post) oder unbearbeitet (Pre) abgegriffen werden können.

Für jeden ein brauchbarer Nutzen

Bei Sparfüchsen wird das Block-800B ein besonderes Augenmerk erlangen. Dabei ist es völlig egal, ob es sich dabei um Anfänger handelt, die von so einer Leistung und Ausstattung bisher nur geträumt haben, oder um Profis, die einfach einen Zweitamp oder ein Back-up brauchen - jeder findet seinen Nutzen. Auf jeden Fall ist es für diejenigen perfekt geeignet, die vom Preis-Leistungs-Verhältnis am meisten profitieren wollen. Mit dem Block-800B erhält man ein Topteil mit viel Headroom und Bearbeitungsmöglichkeiten und man bekommt dank der Kopfhörer- bzw. Mp3-Player-/Handy-Anschlüsse neben dem idealen Bühnenbegleiter auch noch etwas für das entspannte Üben zu Hause. Außerdem ist der Preis für einen ICE-Class-D-Amp im Vergleich zu früher erstaunlich niedrig.

Über Harley Benton

Seit 1997 bedient die Marke Harley Benton die Bedürfnisse vieler Gitarristen und Bassisten. Neben einer umfangreichen Bandbreite an Saiteninstrumenten bietet die Hausmarke des Musikhauses Thomann auch jede Menge Verstärker, Lautsprecher, Effektpedale und weiteres Zubehör an. Insgesamt umfasst die Palette über 1.500 Produkte. Gefertigt von etablierten Herstellern, überzeugen alle Artikel von Harley Benton durch Qualität, Zuverlässigkeit und einen dennoch günstigen Preis. Durch die ständige Erweiterung des Portfolios, bietet Harley Benton so stets neue und innovative Produkte für den musikalischen Alltag.

Auf der Bühne, in der Garage, im Schlafzimmer

Man merkt: Das Topteil ist vielerorts einsetzbar. Zudem darf die ganze Band per Playback über das Handy mitspielen. Dem spontanen Jam in der Garage des Freundes steht durch die leichte Transportierbarkeit und den DI-Out außerdem nichts im Wege, wodurch auch die Lautsprecherbox zu Hause bleiben darf. Das schafft dann auch mal Platz auf etwas kleineren Bühnen. Und wenn es doch mal größer sein darf, sollten 800 Watt und zwei Lautsprecheranschlüsse mehr als genügen. Des Weiteren bietet die Auswahl an Anschlüssen einige Möglichkeiten für das Recording-Studio: Eine Lautsprecherabnahme mit mehreren Boxen sowie die Möglichkeit, den DI-Out dank der Pre- und Post-Funktion wahlweise vor oder nach dem EQ abzugreifen, sollte den Studioalltag flexibel gestalten.

31 Kundenbewertungen

22 Rezensionen

D
Kompaktes Kraftpaket mit sehr guter Vorstufe, Qualitätsendstufe und leisem Lüfter, aber insgesamt hoher Grenzfreqenz
Dennis79 15.04.2018
Kompaktes Kraftpaket mit sehr guter Vorstufe, Qualitätsendstufe und leisem Lüfter, aber insgesamt hoher Grenzfreqenz.

Ich nutze den Verstärker in einem Jazz-Rock Projekt mit einer 2x12" Box und spiele einen passiven P-Bass mit DiMarzio Pickups. Wegen der passiven Tonabnehmer habe ich einen Verstärker mit besonders hoher Eingangsimpedanz gesucht um einen möglichst brillianten Sound zu erhalten. Weiterhin sollte der Verstärker bei möglichst geringem Gewicht über hohe Leistungsreserven verfügen. Genau dies habe ich mit dem Block 800B mit seinen 800Watt an 4Ohm und einer Eingangsimpedanz von 1,5MOhm gefunden.

Die Leistung ist sicher auch für lautere Projekte mehr als ausreichend und im direkten Vergleich mit einem Markbass 250 (dieser hat eine Eingangsimpedanz von 500kOhm) klingt die Vorstufe klarer und brillianter. Positiv ist auch, dass ich trotz der hohen Empfindlichkeit keine störenden Nebengeräusche wie Rauschen feststellen konnte. Die DiMarzio Pickups in meinem passiven Bass liefern einen recht hohen Pegel womit so manche Vorstufen nicht klarkommen. Die Vorstufe des Block 800B kann die Pegelspitzen meines Basses jedoch problemlos verzerungsfrei verabeiten. Im Vergleich zum Markbass 250 und Tech 21 Verstärker, die ich zuletzt getestet habe, wirken die Bedienelemente und die Gehäusekonstruktion etwas einfacher aber durchaus wertig. Für meinen Einsatz bietet der Equalizer sinnvolle Eingriffsmöglichkeiten in einem nicht übertriebenen Regelbereich. Auch bei Vollauschlag übersteuert das Signal nicht. Den Kompressor habe ich leider noch nicht getestet, dies werde ich noch ergänzen. Meiner Meinung nach ist die Klangregelung des Markass 250 insgesamt etwas besser abgestimmt. Einen weniger guten Eindruck hinterlassen auch die Druckköpfe für Mute Pre/Post etc.., diese haben in der Front sehr viel Spiel und vermitteln fast keinen spürbaren Druckpunkt. Da die Funktion dennoch gegeben ist, stört mich dies nicht weiter.
Alles in allem überwiegen für mich bei dem Verstärker die Vorteile, so dass ich diesen weiter empfehlen werde.

Zur Technik und für Audiofreaks:

Durch die Lüftungsschlitze ist zu erkennen, dass tatsächlich eine High End ICEpower Endstufe vom TYP ICEpower700ASC verbaut wurde. Dieses Modul liefert laut Herstellerdatenblatt ohne zusätzliche Kühlmaßnahmen 700Watt für 300s an 4Ohm und dauerhaft 270Watt an 4/8 Ohm. Die Leistungsangabe von 800Watt wird vermutlich durch den Einsatz des Lüfters und ein zusätzliches Kühlblech auf dem Modul erreicht.
Hier hat Herley Benton defintiv ein leistungsstarkes High-End Endtufenmodul verbaut, für welches man dankenswerter Weise auch noch ein vollständiges Datenblatt mit detaillierten Leistungsangaben kostenlos im Internet erhält. Aus dem Datenblatt wird der Verdacht bestätigt, dass die Clipping-Anzeige nur eine Übersteuerung der Endstufe detektiert. Dies ist zum Schutz der Box sehr hilfreich, kann aber nicht zum Einpegeln der Vorstufe genutzt werden. Da ich die Anzeige für die Endstufe für durchaus sinnvoll halte, würde ich mir hier also eine zusätzliche LED für die Vorstufe wünschen.

Im Folgenden habe ich den Verstärker mit Hilfe der kostenlosen Messsoftware REW hinsichtlich des Frequenzganges genauer untersucht.
Mit der Software REW kann mit dem PC über ein Audiointerface an der Vorstufe oder/und Endstufe des Verstäkers für den gesamten Audiofrequenzbereich ein hinsichtlich Amplitude und Frequenz bekannter Sinuston angelegt werden. Misst man nun am Ausgang des Verstärkers (Achtung: Am Ausgang von Endtufen immer einen Trenntransfomator bzw. Massefilter und ggf. Spannungsteiler messen!), so kann man das Übertragungsverhalten des Verstärkers über den gesamten Audio-Frequenzbereich (20-20kHz) ermitteln. Bei dieser Messung, ist mir aufgefallen, dass der Verstärker über eine recht hohe Grenzfrequenz von 45Hz -3dB verfügt. Dies bedeutet, dass das Ausgangssignal bei 45Hz bereits um -3dB abgeschwächt wird. 45 Hz entspricht der Frequenz des Tones F# auf der E-Saite. Bei 30Hz wird die Verstärkung bereits um -6dB abgeschwächt, die Lautstärke also auf die Hälfte reduziert werden. Bassisten mit einer H-Saite (die Grundfrequenz der H-Saite berägt 30,9Hz) dürften dies sehr wohl bemerken. Um die E-Saite und H-Saite ungedämpft zu verstärken sollte ein Bassverstärker mindestens eine untere Grenzfrequenz von 20Hz haben.
Die untere Grenzfrequenz der ICEpower Endstufe liegt laut Datenblatt bei 1,5Hz, so dass ich annehme, dass der Grund für die hohe Grenzfrequenz in der Vorstufe zu suchen ist.
Sofern der Verstärker so wie der Block 800B über ausreichende Leistungsreserven verfügt, lässt sich die Absenkung der Bassfrequenzen mit einem Equalizer ausgleichen.

+sehr pegelfeste Vorstufe mit hochohmigen Eingang (1,5MOhm)
+sehr kompakt und leicht
+serieller Effektweg
+sehr leiser geregelter Lüfter, der ohne Last kaum zu hören ist bzw. komplett ausgeschaltet wird
+Mute-Schalter
+sehr druckvoller und klarer Sound
+zwei Speakon Kombibuchsen
+Durch die Lüftungsschlitze ist zu erkennen, dass es sich im eine ICE700 Endstufe handelt, welche laut Datenblatt nur mit 700Watt an 4Ohm angegeben wird. Wie die Leistungsangabe von 800Watt hier zu stande kommt, kann ich nicht nachvollziehen.
+detailliertes Datenblat für Endstufenmodul ICEpower 700ASC im Internet erhältlich

-die Clipping-Anzeige detektiert nur eine Übersteuerung der Endstufe und kann nicht zum Einpegeln der Vorstufe genutzt werden
-hohe Grenzfrequenz der Endstufe bei 45Hz (-3dB)
-Die Druckköpfe für Mute Pre/Post etc. haben in der Front sehr viel Spiel und vermitteln fast keinen spürbaren Druckpunkt.

Nachtrag am 16.09.2018.
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Auch nach Monaten Benutzung, bleibe ich bei meiner Empfehlung für den Verstärker.

Zum beschriebenen Hochpassfilter bei 45Hz möchte ich nur ergänzen, dass die Messung mit einem kalibrierten Übertrager durchgeführt wurde. Ein Einfluss des Trenntransformators auf die Messung des Frequenzverlaufs kann also ausgeschlossen werden.

Ob der Abfall bei 45Hz hörbar oder relevant ist muss jeder selbst entscheiden. Für die meisten Bassisten wird der Hochpassfilter vermutlich nicht relevant sein, da die Grenzfrequenz vieler Bassboxen ohnehin bereits bei 45Hz liegt.
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
27
5
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HK
Preis-Leistung unerreicht
Hans-Georg K. 04.06.2019
Nach Jahrzehnten der Schlepperei (Mesa Bass 400, Trace Elliot VA 350, Aguilar db 359 etc.) bin ich es leid und wollte es endlich leichter haben.
Also Class-D Amps, die es ja mittlerweile in großer Auswahl gibt.
Da taucht dann diese kleine Kiste auf, hat die erstmal wenig aufregende Aufschrift "Harley Benton" und behauptet 800 Watt zu haben. Tatsächlich ist hier die gleiche Endstufe von ICE verbaut, wie bei den dicken Amps von Aguilar, Darkglass und Glockenklang, die allesamt das 3 bis 4 fache des Harley Benton kosten.
Die Kiste klingt betrieben an Aguilar GS112 Boxen richtig gut, macht laut und wiegt gerade mal knapp 3 kg. Der 4 Band -EQ ist gut abgestimmt und erlaubt verschiedene Klangnuancen. Der Kompressor ist nicht schlecht, kommt aber an den Cali76 nicht ran. Macht aber nichts. Nach dem Anschalten ertönt leichtes Rauschen aus den Boxen, aber nicht wirklich störend. Der Ventilator läuft nicht dauernd und ist sehr leise. Super!
Das Alles kann doch nicht wahr sein?
Doch, ist es aber. Mir fällt kein Argument mehr ein, für die oben genannten Edelmarken das dreifache Geld anzulegen. Lieber noch ein Block 800B.
Mal sehen, wie er sich im Alltag bewährt.
Die Ablesbarkeit der Beschriftung ist wirklich sehr schlecht, aber die Anzahl der Knöpfe ist ja begrenzt und ich zumindest habe mir schnell gemerkt, wo was ist. Die Stellung der hellen Chickenhead-Knöpfe ist dafür super deutlich ablesbar.
Die kleinen Drucktasterchen sind gewöhnungsbedürftig aber es geht.
Das alles für schlappe 299,- ist unglaublich.
Stand jetzt: klare Kaufempfehlung!


Update 13.6.2019:

Ich habe den Amp mal mit zwei Preamps direkt in den Return Eingang betrieben:
- Ampeg Classic Analog Bass
- Aguilar db 924
Das funktioniert hervorragend! Beide Preamps kommen prächtig rüber! Der Charakter beider Preamps wird von der ICE Endstufe exakt wiedergegeben. Die etwas "langweilige" Vorstufe des Harley Benton spielt somit keine Rolle mehr…..Wer will, kann ja mal die Einzelpreise eines Aguilar Tonehammer Pedals und des Harley Benton Block800 addieren und das Ergebnis mit dem Preis des entsprechenden Aguilar Amps vergleichen..........
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
10
0
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D
Brüllwürfel!
DerRic 28.12.2020
Stimmt, Kraft hat der Zwerg wie verrückt!

Habe ihn an 2 Mark Bass Boxen 2x10 / 400W Traveller probiert und bemerkt, dass wohl richtig Power vorhanden ist, der Sound aber mit neutralem EQ zu wenig Tiefbassanteil hat (typisches Problem ohne 15" er im Setup). Darum kam der EQ zum Einsatz und da kam das Erwachen: Die Klangregelung reagiert sehr, sehr spät in Regelweg und ist für mein Empfinden vom Eingriffspunkt und Flankensteilheit her nicht sonderlich geschmackvoll.

Schade, sonst eine echte Alternative.
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
2
0
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W
Big Bang for the Buck,
Werner368 20.10.2020
insbesondere wenn man wie ich hauptsächlich die Endstufe benutzt.
Die Vorstufe ist von den Pegeln und Frequenzbändern etwas unglücklich ausgelegt; die Klangregler wirken um die Mittelstellung wenig, da darf man beherzt zugreifen.
Aber man bekommt halt für kleines Geld die beste von den gängigen Class D-Endstufen.
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
2
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