G Lab SD-1 Smooth Delay

Effektpedal

  • Smooth Delay Klassisches Delay
  • two ranges of delay TIME setting: from 50 ms to 640 ms and from 100 ms to 1280 ms
  • true Bypass
  • Regler für Feedback, Bass, Treble, Time und Level
  • Schalter für Effect und Tap Tempo
  • an der Seite Regler für Input Gain - Effect Level
  • Anschlüsse In und Out Klinke, Control Out, Midi in und thru, 9V DC 0,1 A
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Soundbeispiele

 
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  • Clavinet
  • Delay
  • Rotary

Weitere Infos

Analog Nein
Delayzeit 1280 ms
Tap-Funktion Ja
Batteriebetrieb Nein
Inkl. Netzteil Nein
16 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.5 / 5.0
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
10 Textbewertungen Alle Bewertungen lesen
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Ein Schatz im Verborgenen - Geheimtipp?
ReinhardF, 28.08.2013
Ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich den G Lab SD-1 und seine Möglichkeiten wahrgenommen habe. Irgendwie scheint das Gerät neben den Strymons, dem Flashback oder auch dem Deep Blue Delay und dem T-Rex Replica ein gewisses Mauerblümchendasein zu fristen. Inzwischen kann ich sagen - zu Unrecht.

Ich hatte bislang hauptsächlich ein altes Boss-DM2 Analog-Delay aus den 80-iger Jahren im Gebrauch, das ich vor ein paar Jahren gründlich mit sehr hochwertigen Bauteilen renoviert hatte, was nicht nur die Effektqualität nochmals verbesserte, sondern auch den Bypass, der ja - wie bei vielen Boss-Geräten (und nicht nur bei denen), das Signal doch merklich beeinträchtigte.

Was ich suchte war:
Ein Delay, das
1. den alten DM-2 Sound liefert, der sich so perfekt und unaufdringlich in den Gitarrensound einfügt - besonders beim Sol mit Overdrive.
2. längere Delay-Zeiten bietet als beim DM-2.
3. eine Tap-Tempo-Funktion hat
4. eine Klangregelung hat, die den Charakter des Effektsignals in weiten Bereichen präzise einstellbar macht.
5. auch modernere Sounds wie z.B. bei Andy Summers (Police) oder the Edge (U2) ermöglicht.
6. Last - but not least: Transparenter Bypass und keine Schwächung/-verfärbung des Originalsignals.

Der letzte Punkt ist für mich ein Killerkriterium und ich bin in dieser Hinsicht so wählerisch, das mindestens 80 % aller Geräte (auch der hochpreisigen) von vornherein für mich ausfallen.

Das G Lab SD-1 Smooth Delay hat mich nicht zuletzt in dieser Hinsicht voll überzeugt. Das Signal wird weder im Clean Sound noch im Overdrive gedämpft oder verfärbt. Es kommt lediglich der Effekt hinzu und den kann man mit der Klangregelung tatsächlich in sehr weiten Bereichen präzise einstellen.
Es gibt einen Höhen- und einen zusätzlichen Bassregler, sowie jeweils einen Wahschalter, mit dem man den Wirkungsbereich der beiden Regler einstellen kann.
... und es funktioniert: Mit starker Höhenabsenkung, mittlerer Bassabsenkung und dem Smooth-Schalter erhält man genau den alten Sound des DM-2 und das auch mit längeren Delayzeiten und mit Tap-Tempo. Man kann das Delay also präzise auf die Achtel oder Viertel des Songs legen und die Post geht im Solo ab.

Regelt man etwas mehr Höhen dazu, bekommt man perfekte Mark Knopfler Sounds (sofern die passende Gitarre dabei ist) aber auch.

Mit mehr Höhen und Bässen kommt man dann immer mehr in den moderneren Bereich und in Bereiche , das Delay als deutlicher, im Vordergrund stehender Effekt verwendet wird. Der Klangcharakter des Smooth Delay bleibt dabei aber immer schön im "organisch, natürlichen"-Bereich und wird - nach meiner Erfahrung - keineswegs steril oder kühl, wie es in einer anderen Bewertung kritisiert wurde.

Weitere sehr gute Funktionen sind
- die präzise Einstellbarkeit des Input-Levels, was die Verwendung auch in hochpegeligen (mehr als 4 dB Line-Level) Effektwegen erlaubt oder hinter Overdrive-Pedals mit sehr hohem Output.
- die Beleuchtung der Regler und die gummierte Oberseite der beiden Hauptregler, die man daher auch mit dem Fuß drehen kann.
- die MIDI-Funktion, die aber z.Z. für mich nicht von Bedeutung ist.

Was man nicht bekommt sind Modulations- und Bandeier(-flutter, aging etc.) -Effekte.

Die verarbeitung macht einen sehr, sehr soliden Eindruck und in Anbetracht der Features und der Klangqualität ist der Preis gerechtfertigt.

Im Vergleich zu den Strymons ist der Strombedarf mit knapp 100 mA sehr moderat, was mir die Anschaffung eines neuen Netzteils erspart hat. Im Vergleich zum El Capistan finde ich das G-Lab SD-1 unkomplizierter in der Bedienung (keine Zweitfunktionen der Tasten) und flexibler in der Klangregelung. Für meinen Geschmack klingt es auch natürlicher/unauffälliger als das El Capistan. Das kann man natürlich auch anders sehen, wenn man ein Delay nicht als Soundverfeinerung sondern als vordergründigen Effekt einsetzt. Im Vergleich zum Deep Blue Delay ist das G-Lab SD 1 sehr viel flexibler, hat Tap-Tempo und längere Delay Zeiten.

FAZIT: Das G-Lab SD 1 erfüllt alle meine obigen Anforderungen. Wer keine Modulation und Bandaging,-flutter Effekte braucht und dafür auf sehr, sehr gute Signal- und Effektqualität mit effektiver Klangregelung Wert legt, sollte sich das SD-1 ganz oben mit auf seine Liste setzen.

P.S.: Nachdem ich das G Lab 1 beim Recherchieren im WEB zwar gesehen aber dann doch zunächst von meiner engeren Auswahl gestrichen hatte, bin ich durch eine telefonische Beratung durch einen Thomann-Mitarbeiter wieder als Alternative zu ihm zurückgekommen. Nochmals Danke für den Hinweis - sonst hätte ich mein neues "Schätzchen" wohlmöglich am Rand vernachlässigt.

Nachtrag: Inzwischen habe ich einen Effektweg mit Line-Pegel (+ 4dB) in meinem Amp eingebaut und verwende das SD-1 dort. Dort klingt es nicht nur noch besser, sondern es paßt dort auch vom Pegel her besser hin, denn es ist für hohe Pegel ausgelegt ( bis + 8dB) und kann damit deutlich mehr Pegel verarbeiten, als die allermeisten Delay-Effektgeräte.
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Delay pur - so wollte ich es, jetzt habe ich es
Coulbri, 23.08.2015
Drei Delay-Pedale hatte ich mir von Thomann zu schicken lassen.
- T-Rex Play Back 60th Anniversary
- Visual Sound V3 Single Tap und
- G Lab SD-1 Smooth Delay

Das T-Rex war zuerst mein heimlicher Favorit, ich habe es "nur" wegen des,für mich zu lauten, Umschaltgeräusches = Knacken zurückgesendet.
Aber die ganzen positiven Bewertungen konnte und wollte ich nicht einfach ignorieren weshlab ich das G Lab SD-1 Smooth Delay mitbestellt habe. Nun, und hätte es mich nicht überzeugt, wäre es halt Retour gegangen.
Das Visual hatte ich zunächst als mein 2. Favoriten angesehen. Und viel hat auch nicht gefehlt, das Tap-Divide per Poti einzustellen gefiel mir besser als das vom G-Lab und die Möglichkeit der Modulation war auch sehr reizvoll aber letztlich doch nicht ausschlaggebend.
Nach einigen direkten Vergleichen ist es doch das wesentlich teuere aber immer noch preiswerte G-lab geworden, wegen der
- präziseren Klangregulierung
- das Taptempo wird per Leuchte angezeigt
- zusätzliche Gain Input und Level-Einstellmöglichkeit
- keilförmigen Gehäuseform und
- die Nuance mehr an Klangneutralität
haben den Ausschlag gegeben.
(Die Möglichkeit der Midi-Steuerung sind für mich bislang bedeutungslos.)
Die Tap-Divide Einstellung per Drehpoti wäre mir wesentlich lieber gewesen, weshalb ich bei der Bedienung eine Stern abgezogen habe.
Diese Effektpedal fügt dem Gitarrensignal "nur" Delay pur hinzu. So wollte ich es, und jetzt habe ich es.
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