Furman PL-Pro DMC E

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Power-Conditioner und Stromverteilung

  • mit LED-Rackbeleuchtung dimm- u. ausziehbar sowie Eingangs-Spannungsanzeige LC-Display
  • 16 A Gesamtlast (3680 Watt max.)
  • USB-Ladeanschluss für Multimediageräte oder USB-Leuchte
  • wartungsfreier Überspannungsschutz
  • 10 rück- und 1 frontseitiger IEC-320-Anschlüsse mit zentralem Schalter vorne
  • SMP (Serie Mode Protection) liefert wartungsfreien Überspannungsschutz
  • Transienten- und Überspannungen werden innerhalb < 1 Nanosekunde erfasst, absorbiert und abgeleitet
  • LIFT (Linear Filtering Technology) bietet masseschlussfreie Geräuschdämpfung (10 dB @ 10 kHz, 40 db @ 100 kHz, 100 dB @ 10 MHz)
  • rückseitiger BNC-Anschluss für Schwanenhalslampe (12 V, 0.5 A), von der Front schaltbar
  • Abmessungen: 19" / 1 HE
  • Einbautiefe 26,7 cm
  • Gewicht: 4,6 kg
Erhältlich seit Januar 2009
Artikelnummer 220494
Verkaufseinheit 1 Stück
Anzahl der Ausgänge 11
Lampenanschluss Ja
Spannungsanzeige LCD
Bauart 19", 1 HE
Gesamtlast 16 A
799 €
1.068,62 €
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D
Besser und langfristig gesehen auch günstiger als eine Elektronik-Versicherung
Dantschge 07.02.2011
Ich habe mir in den vergangenen drei Jahren Musikequipment (Digitalmischer, Mikrofone, Effektgeräte, Soundprozessoren, Aktivboxen, etc.) im Wert von ca. 20.000,- € gekauft und mich kürzlich nach einer Elektronikversicherung dafür umgeschaut. Da ich normalerweise mein Equipment im Einsatz nicht aus den Augen lasse, benötige ich die Diebstahls-Komponente der Elektronikversicherung nicht. Außerdem bezahlt diese in den Nachtstunden bei unbewacht geparktem Fahrzeug auch nichts.

Und gegen Blitzschlag bzw. Überspannungen und Einstreuungen kann man sich mit einem Furman optimal schützen. Ich hoffe, ja nicht, dass dieser jemals etwas zu tun kriegt, aber gerade im Außeneinsatz auf Generator-gespeisten Open-Air-Veranstaltungen kann man sich nicht immer auf die Qualität des gelieferten Stromes verlassen. Bei älteren Hausinstallationen ist ebenfalls mit allerlei Störungen auf dem Stromnetz zu rechnen. Auch die Gewitterhäufigkeit und -stärke hat bei uns in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Und da kommt der Furman ins Spiel und gibt einem ein beruhigendes Gefühl, wenn man irgendwo "in der Wildnis" unterwegs ist oder bei drohendem Gewitter nicht gleich alles ausstecken kann oder möchte.

Bei der persönlichen Auslegung seines Furman sollte man mal die Anschlussleistungen aller Geräte, die man darüber versorgen möchte, zusammenzählen und kommt dann schnell auf den Trichter, dass eine 10A-Absicherung evtl. nicht ausreicht, um auch noch die Leistungsverstärker (hier meine Aktivboxen: je Box 450W RMS bzw. 900W Peak-Leistung, die ja irgendwoher ihren Strom dafür bekommen müssen) abzusichern. Deshalb bin ich auf die 16A-Variante des Furman gegangen, mit der ich mein komplettes elektronisches Musikequipment gegen ungute Spannungszustände absichern kann.

Auch zu Hause schließe ich über den Furman mein Studio-Equipment samt Computer an, um alles gegen Überspannungen aus dem Stromnetz abzusichern, da ich gelegentlich die Geräte unbeaufsichtigt weiterlaufen lasse und dann ein besseres Gefühl bei plötzlich aufkommenden Gewittern habe. Einmal hab ich schon live miterlebt, dass der Furman die Netzverbindung gekappt hat. Mir selber wäre es nicht aufgefallen bzw. ich hätte überhaupt nicht mit einer Spannungsschwankung gerechnet aufgrund des damals aktuellen Wettergeschehens.

Nach dem Auspacken überzeugt erst mal das stattliche Gewicht des Furman davon, dass wertige Leistungs-Elektronik verbaut ist. Das 16A-Anschlusskabel darf man nicht verschmeißen, das gibt's nicht gleich an jeder Ecke zu kaufen, weil der Kaltgerätestecker ganz anders aussieht, als die übliche 10A-Variante. Deshalb gibt es auch zwei Metallklammern, mit denen man das Anschlusskabel dauerhaft gegen herausrutschen sichern kann.

Die 10A-Ausgangsbuchsen passen genau und halten die Ausgangskabel zuverlässig fest. Zu sehr daran zerren sollte man aber nicht. Das Bedienen des 16A-Hauptschalters des Furman vermittelt - wie die gesamte Konstruktion - die Sicherheit, die ich bei dem Wert des angeschlossenen Equipments bisher vermisst habe. Da sollte jetzt nichts mehr schief gehen.

Die Digitalanzeige ist ja beim Furman PL-Pro DMC E automatisch dabei und informiert einen, was mit dem Stromnetz los ist (aktuelle Netzspannung) und vor allem wieviele Ampere durch den Furman fließen, um ihn bzw. die Steckdose, an der er hängt, durch die angeschlossenen Geräte nicht zu überlasten.

In der bisherigen Einsatzzeit (wie gesagt, er läuft bei mir eigentlich ständig, weil ich ihn auch zu Hause im Studio benutze) hat sich der Furman erst einmal bei einem Gewitter bemerkbar gemacht, als dadurch vermutlich leichte Spannungsschwankungen im Netz entstanden sind. Ansonsten hatte er noch nicht viel zu tun. Alles sehr beruhigend.
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L
Nichts Nachteiliges festgestellt.
Lutzi 21.06.2011
Für meine Veranstaltungstechnik wollte ich mehr Sicherheit. Vor allem Schutz vor Überspannungen und einen guten Netzfilter. Gereizt hat mich auch die Spannungs- und Stromanzeige.

Ich mache Veranstaltungen bis ca. 500 Personen, Karaoke und DJ Service. Über das Rack wird nun alles versorgt. An Scheinwerfern habe ich nur LED Versionen. Dennoch habe ich mich hier für die 16A Variante entscheiden, um genug Reserven zu haben. Allein die PA wird mit einem Maximalstrom von 6A angegeben (trotz 1500W Leistung laut Fohhn).

Der Furman kam schnell und ordentlich verpackt. Im Paket eine Beschreibung (gleich weggelegt, erst mal probieren und dann lesen ;-) ), und das 16A Kabel. Vorsichtshalber hatte ich mir bereits 2 16A Kaltgeräteanschlüsse und mehrere 10A Kaltgerätestecker besorgt. Die 10A Stecker dann für Netzteile etc. mit Kabeln konvektioniert. Das beiligende 16A Kabel ist nicht praktisch, es ist starr und hat schon viele Knickstellen. Ich hab' mir dann ein längeres Gummikabel dazu gemacht. Dann ist es perfekt. Das beiliegende dient als Ersatz, denn 16A Kaltgeräteanschlüsse sind eher rar.
Der Furman ist indes kein Leichtgewicht, aber das war klar. Da die Stecker nach hinten rausstehen, braucht's ordentlich Tiefe, aber bei mit hat's gereicht. Nach erfolgreichem Einstecken der Stromverbraucher hat alles wunderbar funktioniert. Jetzt habe ich auch einen Hauptschalter für alles. Ein paar Veranstaltungen habe ich erfolgreich damit absolviert.

Interessant war es, zu erfahren, dass mein gesamtes Equipment inklusive PA, Notebook, Monitoren bei Vollast nur maximal 2,6A zieht :-O Ich vertraue mal dem Furman. Das sind nur 600W. Meist bewegt es sich deutlich darunter, zwischen 1,2 und 1,8 A. Das hätte ich nicht gedacht.

Die Rackleuchten geben ein warmes Licht, sehr praktisch. Beim Ein-/Ausfahren scheuert's allerdings irgendwie nicht so schön. Die Überspannungsfunktion kann man wohl schlecht testen, ich muss darauf vertrauen, dass es im Notfall funktioniert. Der Furman gleicht ja keine Spannungsunterschiede aus, aber das macht nichts, es hängen überall Schaltnetzteile dran, die das sowieso korrigieren.

Ich meine, dass der Sound noch etwas feiner geworden ist. Störungen konnte ich keine feststellen, aber die Fohhn PA ist von Haus aus schon nicht für Störungen anfällig. Insgesamt gesehen habe ich mit dem Furman einfach ein gutes Gefühl, und zudem macht er im Rack einfach was her, welches ja bei mir meistens auf dem Tisch steht.
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R
Lohnender Kauf in Sachen Schutz und Klang
Ralf398 25.06.2015
Ich habe meinen Furman PL-Pro DMC E gestern erhalten und setze ihn für die Stromverteilung meiner Hifi- und Video-Geräte ein.

Zum Klang:
Bevor ich den Furman anschloss habe ich eine Live-Blu-Ray angesehen und angehört. Als dann das Paket kam, habe ich den Furman und die Geräte gleich angeschlossen.
Unglaublich was sich da am Klang ändert.
Jetzt ist die Auflösung viel höher, noch vorhandene Schärfe verschwindet.

Zur Verarbeitung:
Der Furman ist solide verarbeitet und leicht genug, dass er in ein Rack eingebaut werden kann. Ich hatte da erst meine Zweifel. Das 16A-Anschlusskabel sitzt fest im Anschlussstecker. Wenn man dann noch die mitgelieferten Bügel einsetzt und verschraubt, dann sitzt der Anschluss bombenfest.

Zu den Features:
Die Spannungsanzeige gefällt mir gut. Sie ist in drei Stufen dimmbar. Die Genauigkeit ist schwer zu prüfen ohne geeichte Messgeräte zum Vergleich, aber ich denke sie zeigt 3-4 Volt zu viel an. Zudem kann sie auch den Strom in Ampere anzeigen.
Die Rackleuchten sind Dimmbar und geben ein gutes Licht ab, allerdings nur nach unten. Man muss den Furman also am besten oben im Rack verbauen, was aber kein Problem ist, da er so gut wie keine Wärme abgibt.

Fazit:
Der sauberer Strom durch die guten Filter des Furmans lohnt sich klanglich und der gute Schutz lohnt sich im Falle eines Falles sowieso.
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Wi
Seit 3 Jahren zuverlässig im Dauerbetrieb!
Was ist so schwer &quot;Nicknames&quot; mehrfach zu akzeptieren? 20.07.2022
Hatte zuvor den M-10x E für die HiFi-Anlage gekauft. Ziel war eigentlich die Steckdosenleisten hinter dem Rack wegzubekommen aber auch die Sicherheitsfunktionen um die teuren Geräte zu schützen. Das ich dann Adapter für die Stromanschlüsse brauchte war lästig aber dank dieser sowie selbst gefertigter und in der Länge angepasster Kabel kein Problem. Womit ich aber im Leben nicht gerechnet hätte war eine von der ersten Sekunde an verbesserte Klangqualität. War zuvor der Bühnenaufbau eigenartig mittig mit Instrumenten besetzt, so daß es nicht selten nach Mono-Ton klang, waren nun Instrumente, wenn auch selten aber auch ausserhalb der Stereo-Dreiecks zu hören. Instrumente lösten sich besser von den Lautsprechern, das Geschehen wirkte stabiler und damit ruhiger, Fein- wie Grobdynamik nahmen zu. Ein Unterschied wie von Mittel- zu Oberklasse. Der Fairness halber muß ich aber zugeben, daß die Vorbesitzer des Hauses Anpassungen am Schaltschrank der Sicherungen vorgenommen hatten, so das nun mehr Verbraucher auf einer Sicherung liegen als vermutlich ursprünglich der Fall war. Dementsprechend dürften auch mehr Einstreuungen bei mir anliegen. In meiner Begeisterung wagte ich mir kaum vorzustellen, was der deutlich teurere PL-Pro DMC E vielleicht noch alles herausholen könnte, wurde aber "entäuscht". Eine weitere Klangsteigerung gab es nicht, dafür aber die zusätzliche LIFT-Technik und Beleuchtung und ein leider nicht vollständig abschaltbares Display. Schlechter wurde es aber auch nicht! Der einzige echte Unterschied den ich ausmachen konnte war beim Röhren-Kopfhörerverstärker. Was ich auch anstellte ich hörte immer ein unstetes Rauschen. Starteten Downloads so kam sogar noch ein leises, unregelmäßiges Sirren dazu. Nachdem ich den Powerline-Adapter auf eine andere Phase verlegt hatte war dieses Sirren schonmal weg. Das Rauschen aber blieb, wenn auch etwas leiser, trotz des M-10x E. Beim PL-Pro DMC E hingegen reichte es zwischen den beiden Stromanschlüssen wenigstens einen freien Platz zu lassen, dann war es nochmals leiser. Ganz weg war es aber erst, als ich den Schutzleiter für den KH-Verstärker abklemmte. Ab da war Ruhe!
Wenn wir schon beim Thema Stromversorgung und Klang sind, dann möchte ich auch klarstellen, daß die HiFi-Hersteller mit ihren Fantasiepreisen absolut selbst Schuld sind an der harschen aber auch teilweise unsachlichen Kritik, ob Strom überhaupt Einfluß auf den Klang nehmen kann. Wer für passive Steckdosenleisten mit 4 Anschlüssen ab 500€, Stromkabel 1000€ und HiFi-Conditioner 4000€ und mehr verlangt um manchmal nur ein halbes Dutzend Geräte anzuschließen, der hat diese harten Worte auch für seine Geldschneiderei verdient!
Was die etablierten HiFi-Magazine betrifft, habe ich hier einen wesentlichen Grund geliefert warum "sauberer" Strom doch helfen kann. Weil störende Einflüsse in das Netz den Klang verschlechtern können! Man sollte meinen die Autoren der Testberichte, die nicht selten ihre Redaktionräume in Industrie- bzw. Innenstadtgebieten haben, wüssten das und würden für aussagekräftige Testberichte entsprechende Vorkehrungen in den Testräumlichkeiten aber auch entsprechende Hinweise in den Tests selbst sorgen.
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