Friedman Amplification BE-OD

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Effektpedal

  • Overdrive
  • authentischer Friedman Röhrenverstärker-Klang
  • Regler: Volume, Gain, Tight, Bass, Treble and Presence
  • True Bypass
  • Stromversorgung über 9 V-DC Netzteil (Koaxial Anschluss - Minuspol innen, nicht im Lieferumfang enthalten, passendes Netzteil erhältlich unter Art. 409939)
  • made in USA
Erhältlich seit September 2016
Artikelnummer 395410
Verkaufseinheit 1 Stück
Overdrive Ja
Distortion Nein
Fuzz Nein
Metal Nein

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186 Kundenbewertungen

121 Rezensionen

CK
Ultimativ! Badass! Brit HiGain!
Christopher Klimek 10.12.2016
Jo. Bin genauso geflasht, wie so viele andere User im Netz.

Ich hab sehr viel Hoffnung in die Bestellung diesen Treters gesetzt, da ich lange auf der Suche nach 'nem guten, amtlichen HiGain-Pedal war. Richtung Britsch. Grob so 70er-90er.

Da es lange Hype unter den Herstellern war, "Plexis in a pedal" (meist eher Typ JTM45) noch und nöcher auf den Markt zu schmeißen, sah ich für mich kaum mehr Chancen, einen straighten, tighten halbwegs "modernen" und natürlichen HiGain-Zerrer zu finden.
Es wurden lange keine Treter in dieser Gain-Kategorie vorgestellt (mit Anspruch auf "Amp-like" tone).

Tretergrundlage ist bei mir ein komplett cleaner Fender Blues DLX.
D.h. der OD-Treter muß aus eigener Kraft einen neuen Kanal/Gundsound schaffen.

(Der Eddie VH Treter ist für mich z.B. kein ernsthafter Treter dieser HiGain-Riege. Zerrcharakter und Frequenzwiedergabe spiegeln nicht den Preis, den der Hersteller aufruft.)
Suhr Riot und Ratte hatte ich schon vor Jahren getestet und ausgeschlossen, da sie mir zu Distortion-mäßig stählern oder fuzzy(Ratte) klangen. JHS AT war mir auch nicht crunchy genug. ....wie schon andere Feedbacker schrieben: Für Soloanwendungen geeignet aber Rythmus macht kein Spaß.

Ich orientiere mich - was Overdrive-Sounds angeht - stark an Marshall Amps.
Hab früher JCM800s und 900er sowie einen JCM2000 DSL50 gespielt.
Mittlerweile ist der alte JMP (via G12H30 55HZ) eines Freundes meine Overdrive-Referenz. (nur halt arg laut!)

D.h. ich mag eine gewisse rauhe, erdige Tightness.
Ich mag sowohl den low-medium-Gain-Crunch der Rythmus Sounds des "Back in Black"-Albums, als auch unteren bis mittleren HiGain-Bereich, in dem sich Slash bei Guns'n' Roses bewegt.

Gain darf für mich auch gern mal die Reserven der 80er und 90er haben. Also deutlich und bissig.

Pearl Jam, Rage against the Mashine, Guns'n Roses, Alice in Chains, ....

Der Charakter eines Master-Vol.-Marshalls, der Preamp-Gainreserven hat, aber einen GEWISSEN TEIL des Growls durch die Endstufe generiert. D.h. Master-Volume auf "13-14 Uhr" für Rythm, auf 14 - 15:30h für Lead Sounds.

Jo,
und genau DIESEN Sound - zwischen hot rodded JCM800/JCM900 ; auf dem Grat zwischen Vorstufenzerre und Endstufensättigung (ohne Endstufenkontrollverlust)..
........................................ BRINGT der BE-OD.
YEAH.
:)

Wirklich AMAZING.
Der Treter ist echt tastefull in seiner rauhen Gangart.

Sein Charakter entfaltet sich richtig ab etwa dezent-bis-mittlerer Proberaumlautstärke.
Auf Open-Air-Bühnen-Level..... der WAHN.

Egal, ob ihr das HiGain-Overdrive oder "Distortion" nennen wollt: der BE-OD macht es AMP-like.

Bogners Xtasy Red war mir zu "VOLL" klanglich, der Burnley ebenso.
Carl Martin' Plexi Lead Singl Channel pedal auch.....

Der BE OD kann wirklich rough und trocken AUFGERÄUMT klingen. Hat Kontur - hat Kanten.
Und dabei klingt er immer nach großen Boxen!!

Den Grat zwischen Sättigung und Tightess bestimmt man selber via Stromversorgung (9-18V) und "Tight"-Regler.

Der Be-OD hat SEHR viel Gain.

Aber mit internal Gain-Trim auf 10 Uhr, externem Gain-Regler auf 8-9-Uhr und Tight auf 14:30 bis 16 Uhr (und ggfs Speisung via 10-12 Volt), klingt der BE OD echt rauh klassisch.
Also - klassisch im Sinne von JCM800 Master Vol oder Silver Jubilee in Slash-Einstellung.

Klingt prima vor Fender Blues DLX/Deville Amps (Hot Rod DLX/Deville), ebenso wie vor älteren Vox Amps. Verträgt sich top mit alten Celestions oder den Klassikern der Heritage Serie.
(nicht getestet mit AC30 CC oder AC30C Serien-Verstärkern)

Wer den BE-OD lieber nachgiebiger und sustainreicher mag, hat viele Stellschrauben:
- Speisung mit 9V
- Tight-Regler auf 12 Uhr oder weiter nach links
- Gain aufdrehen
- intern. Gain-Trim aufdrehen
- Bass aufdrehen.

Metal und Stoner Kram macht der BE OD entsprechend auch mit links und Lächeln.

Die Volume-Regelung ist beim BE-OD sehr angenehm: Level-Knopf auf 12-13 Uhr führt wirklich zu ausgeglichenem Level mit Bypass-Level.

Chords, Riffs, Soli .... lassen sich alle wunderbar mit ein und derselben Einstellung spielen. Wer Solopassagen lieber gerne eine Spur mehr "wet" hat, kann einen dezenten Cleanboost vornedran schalten.

Einziger Kritik-Punkt:
Die Friedmänner haben's mit dem BE-OD-Bassanteil etwas sehr gut gemeint. ;)

Es wummert nicht. Alles ist tight.
Aber es schlicht "'n bissl viel".
Fast schon "Sub-Bass" (Techno/PA-Jargon) oder "DEEP/Resonance"-Switch-like.

(Basswiedergabe hab ich gegengecheckt mit Analogman KOT, Boss OD-3, MXR Wylde Overdrive (1. Version), KORG OVD-1 (80ies) & Egnator Goldsmith Overdrive. Letzterer arbeitet und KLINGT übrigens einfach nur WUNDERBAR !! Unbedingt antesten.)

Damit der BE-OD-Sound jetzt wirklich auch für die ganze Band und für den Mischer passt, hab ich 'n alten blauen MXR 6 Bänder EQ hinter den OD-Circuit des BE-ODs geschaltet. Nachträglich ins BE-OD-Gehäuse installierte serielle FX-Loop zwischen "FROM OD-Circuit" und dem "blue Switch".
EQ: 100HZ dezent abgesenkt, 400, 800HZ, teils 1.6 KH dezent angeschoben.

Perfekte Hörbarkeit, kein Bass-Overload.
Top. Zufrieden.
Danke an den Friedmann,
danke an die Thomänner!!


Nachtrag, Nov. 2017:
Friedman's neue Dirty Shirley (Pedal) macht den classic Rock Job jetzt sogar noch einfacher, und hat sogar Mittenregler on board!!! Voll cool.

** Empfehlung:
- BE-OD
- Dirty Shirley
- Egnater Goldsmith Overdrive
******!! TESTEN !!******

Und dann einfach entscheiden, welcher mit eig'ner Spielweise & Geschmack am besten harmoniert. :)

Wer doch im marshallesquen Rythm und Solo-Spielfeld nach anderen Nuancen sucht, check: Cmat Mods Browny (sehr transparent/crisp/schnell/lebendig. SRV Anwendungen möglich!!!), Marvel Drive (klassische AC DC, Free, bis Hardrock-Sounds. Sehr solierfreudig/unterstützend(Tappers welcome) und kein bißchen hart/harsch. Klingt schon auf Zimmerlautstärke wie AC DC von Vinyl. Plug'n Play.), ggfs von Rockett Audio das "Animal" Pedal (sehr trocken erdig, gedeckt, unaufdringlich, kräftig. Hat eher "gemütliche" Rythm Skills. KEIN schnelles Attack "SRV würde verzweifeln", dafür geschmackvoll langsames GROWL).

Viel Spaß
und finish your "Suche". Start Übing and playing again!!
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
24
10
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g
Der beste Marshall-Zerrer auf dem Markt! Punkt!
guitar-caballero 28.01.2019
Der Friedman BE-OD ist nicht einfach ein Overdrive, so wie der Name das vorgibt. Das Teil ist mehr oder weniger ein kompletter Marshall-Preamp mit eingebautem Marshall-Sound. Ich besitze ein sehr großes Arsenal an Boostern, Overdrives, Distortion- und Fuzz-Boxes, ets pp. der unterschiedlichsten Prägung. Aber wirklich keine dieser kleinen - und auch größeren - Kisten reproduziert den Marshall-Sound so authentisch. Ich habe über einen guten Freund Zugang zu einer ganzen Anzahl an Vintage-Verstärkern, darunter auch einige sehr gute Marshall Vintage-Amps, so dass ich mich mit Marshall-Sounds wirklich auskenne. Dieser Treter ist unter all den vielen Marshall-Clones das absolute Sahne-Häubchen. Dazu kommt, dass das gute Teil sehr druckvoll ist und sehr dynamisch auf den Anschlag und das Volume-Poti der Gitarre reagiert und dabei immer unglaublich weit vorne im Mix steht. Das kennt man von weit aufgedrehten Marshall-Amps ohne Master-Volume. Die klingen eben auch nur so gut, wenn sie weit aufgedreht sind. Und dann kommt auch der einzige Nachteil ins Spiel: Der BE-OD verursacht immer ein gewisses Grundrauschen (noise floor). Das kann man zwar etwas zügeln, indem man den internen Trimpot für das Gainniveau zurücknimmt, da der voreingestellte Wert für meine Verhältnisse zu hoch liegt. Aber das Grundrauschen ist grundsätzlich immer vorhanden. So wie bei den guten alten und weit aufgedrehten Vintage-Marshall-Amps. Mich persönlich stört das nicht, für mich zählt der Sound und der ist einfach genial!
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
4
0
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s
Friedman ist überbewertet
sysform 11.07.2020
Es geht um Marshall / Strat Vintage Sound!
Als Pimper für Marshall Plexi nicht geeignet. Als eigenständiger Plexigenerator sehr gut.
Das Teil geht nicht mit 9V Batterie sondern nur mit Netzteil. Für den Preis muss ein Netzteil im Lieferumgang enthalten sein. Das Gerät hat sooooviiiel Boost- und Drivereserve, dass du damit einen trockenen Fender zum glühen bringst. Ist für das reine boosten eines Marshall Plexi viel zu krass. Maximale Potistellung von Booster und Drive zwischen 1 - 1,5. Alles was darüber liegt, matscht den Amp zu.
Die 3-fach Klangregelung und der Tightregler arbeiten sehr wirkungsvoll. Das Signal lässt sich dadurch sehr gut anpassen.
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
3
0
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Pa
...wenn nicht Friedman draufstehen würde?
Patriot aus Nh 16.05.2019
Bitte nicht glauben das man damit den BE-Sound eines Friedman Röhrentopteils gekauft hätte! der hört sich dann schon noch um einiges "besser" an. Annäherungsweise jedoch geht der synthetische Klang dieses Bodentreters sicher mehr als alle anderen in diese Richtung. Die Distortioneinstellung über ein Poti im Gehäuse reicht ganz locker in Kreissägegefilde (grausam), wenn man das Poti auf 9Uhr dreht reicht das locker mit einem PAF für Hardrocksounds. Alles in allem nicht der Brüller für den Preis - da gibt es besseres.
Features
Sound
Verarbeitung
Bedienung
2
0
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