Fostex PM-SUBmini 2

Aktiver Subwoofer

  • geschlossene Bauweise
  • Lautsprecher: 5" (13 cm) Woofer
  • Ausgangsleistung (bewertet): 50 W
  • Frequenzbereich: 40 - 150 Hz
  • Übergangsfrequenz: 60 Hz - 150 Hz variabel
  • S/N Ratio: 80 dB(A)
  • Eingänge: Cinch (stereo)
  • Eingangsimpedanz: >10 kOhm
  • Leistungsaufnahme: ca. 15 W (<0,5 W im StandBy)
  • Enthaltenes Zubehör: Netzkabel (2 m), Audiokabel (Cinch auf Cinch 1,5 m)
  • Abmessungen (B x H x T): 200 x 185 x 233 mm
  • Gewicht: ca. 3,4 kg

Weitere Infos

Bestückung 1x 5"
Leistung 50 W
Frequenzgang 40 Hz – 150 Hz

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81 Kundenbewertungen
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4.7 /5
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Features
Sound
Verarbeitung
Die beste Optimierung meines kleinen Home-Studios
re-amper, 08.03.2020
Ein kurzer Überblick zu meiner Situation: wie viele Musiker habe ich nicht allzu viel Platz für meine Home-Recording-Aktivitäten. Ein recht großer Schreibtisch mit Monitor in der Mitte und zwei Monitor-Boxen daneben. Hier kommen zwei passive Behringer B2030P zum Einsatz. Ich hatte mir extra diese etwas größeren Modelle ausgesucht, um auch den Bassbereich hören zu können. Zunächst standen die Boxen auf Holz-Keilen mehr oder weniger direkt auf dem Tisch. Eine Bassverstärkung über die Tischplatte und die Wand direkt hinter dem Schreibtisch führte dazu, dass der Bass nicht so ganz schwach wirkte.
Nachdem ich allerdings akustisch besser entkoppelte Tisch-Stative unter den Boxen habe, war der Bass doch deutlich schwächer bis kaum zu hören. Besonders tiefe Bässe waren natürlich gar nicht vorhanden.

Nun stellte sich die Frage: andere/bessere Monitor-Boxen mit größerem Tieftöner? Eine Folge des Mastering-Podcasts mit Ian Shepherd und Jon Tidey behandelte zufällig die Frage rund um den Bass und dort kam eine klare Empfehlung für einen Subwoofer im Studio. Dabei soll nicht das Ziel sein, einen bombastischen Bass zu hören, sondern einfach nur das Frequenzspektrum nach unten hin zu erweitern, wo die Nahfeld-Monitore einfach nicht mehr abliefern.

Also machte ich mich auf die Suche nach Subwoofern. Preislich war ich flexibel, schaute mir die üblichen Kandidaten z. B. von Yamaha und anderen namhaften Herstellern an. Die meisten von denen sind allerdings sehr groß, haben weiterhin Bassreflex-Systeme, die durchaus störende Luftstrom-Geräusche produzieren können. Hauptsächlich machte ich mir aber Gedanken, wo so ein großer Subwoofer stehen könnte. Unter dem Schreibtisch wäre die Abstrahlung der tieffrequenten Schallwellen vermutlich nicht ideal. Sie müssten an meinen Beinen vorbei bis hinter meinen Sitzplatz, dort von der Wand reflektiert werden, dann nochmal an der Wand vor mit usw... Nein, das schien nicht sinnvoll.
Schließlich stieß ich auf diesen vergleichsweise sehr kleinen Fostex-Subwoofer. Er ist klein genug, dass er in ca. 1 Meter Entfernung von meinen Ohren schräg neben mit auf einem Regal stehen könnte. Die meisten Bewertungen klangen dann auch sehr vielversprechend und so wagte ich das Experiment.

Wie üblich wurde das Teil von Thomann flott geliefert und schon beim Auspacken machte sich ein zufriedenes Grinsen auf meinem Gesicht breit: der Subwoofer ist wirklich sehr ordentlich verarbeitet. Das Außenmaterial wirkt hochwertig, die beiden gerasterten Potis fühlen sich wertig an und vom optischen Erscheinungsbild her muss sich der kleine aber doch recht schwere Würfel nicht verstecken. Soweit so gut. Als nächstes: der Anschluss an den Verstärker...

Der Subwoofer ist ja ein aktives Gerät, welches einfach das Audio-Signal über zwei Cinch-Anschlüsse bezieht. Die beiden weiteren Cinch-Anschlüsse sind den Eingängen direkt parallel geschaltet. Wer hier also etwas von einer Frequenzweiche schreibt, die die angeschlossenen Stereo-Monitore mit Signal ohne Bassanteil versorgt, der irrt. Es steht auch so in der Artikelbeschreibung: eine Frequenzweiche gibt es für die Ausgänge nicht. Insofern spielt es auch keine Rolle, ob die Stereo-Monitore an den Subwoofer angeschlossen werden oder an einem anderen Verstärker oder Audio-Ausgang.

In meinem Setup kommt ein guter alter Stereo-Vollverstärker von Kenwood zum Einsatz, der die passiven Behringer-Monitore antreibt. Damit der Subwoofer gemäß Stellung des Lautstärkereglers in gleichem Maße lauter oder leiser angesteuert wird, habe ich ihn einfach an den Kopfhörerausgang des Kenwood-Verstärkers angeschlossen. Das funktioniert hervorragend. Man findet im Internet zahlreiche Diskussionen zu Anschlussoptionen von Subwoofern. Puristen streiten sich dabei um puristische Aspekte, während viele andere Experten bestätigen, dass die meisten dieser Betrachtungen irrelevant sind in der Praxis.

Erster Höreindruck? Wow, das kleine Würfelchen hat Potential! Die Abstimmung der Crossover-Frequenz sowie der Lautstärke in Relation zu den Monitor-Lautsprechern funktioniert in einem sehr weiten Regelumfang. Anfangs tendiert man dazu, den Bass etwas zu laut einzustellen. Ich habe mir eine Vielzahl unterschiedlicher Songs in meine Playlist gepackt, die aus hochwertigen Produktionen stammen. Dabei sollte man durchaus verschiedenste Genres berücksichtigen. Mein Ziel war dann, den Bass so einzustellen, dass der Gesamt-Höreindruck bis in den Bassbereich ausgeglichen ist. Die Bässe sollten gut hörbar sein, jedoch sollte nicht er Höreindruck von übermäßig betonten Bässen entstehen. Bis ich damit endgültig zufrieden war, vergingen einige Tage stundenlangen Musikhörens und Anpassens.
Für mich war bei diesem Justierungsvorgang immens wichtig, dass ich den Subwoofer schnell ein- und ausschalten konnte. Der Fostex PM-SUBmini 2 verfügt leider nicht über einen Fußschalter-Anschluss, den manch großer Bruder hat. Mit diesem lässt sich der Subwoofer schnell mal auf "Bypass" schalten, sodass man das Signal ohne Subwoofer hört. Ich habe hierfür eine passive A/B-Umschaltbox im Einsatz. Ein Drehregler erlaubt mir, dem Subwoofer schnell mal das Signal abzudrehen. Mit Hilfe dieses Hin- und Herschaltens kann man sehr gut bewerten, ob man wirklich nur die fehlenden Bässe mit dem Woofer hinzufügt oder ob man den Sound insgesamt zu "fett" macht. Auch nach einigen Monaten schalte ich gerne manchmal den Subwoofer auf diese Weise ab, um zu hören, wie es ohne klingt.

Wie klingt er denn nun tatsächlich?

Ich kann nur bestätigen, was man in anderen Bewertungen finden kann: er ist sehr "tight", die Bass-Impulse tönen sehr direkt aus dem Gerät. Wie beschrieben steht das Teil ca. einen Meter schräg rechts vorn von meinem Kopf in Ohrhöhe auf einem Regel. Ich habe noch schallentkoppelnde Füße darunter angebracht, sodass möglichst keine Schwingungen über den Regalboden verstärkt werden. Ich konnte in den ersten Wochen gar nicht aufhören zu grinsen und euphorisch von dem neuen Hörerlebnis zu berichten. Der kleine Fostex ist für ein Home-Studio-Setup auf so kleinem Raum wirklich ideal. Vom Lautstärkepotential wäre da noch sehr viel mehr drin. Bei mir steht der Regler nur ungefähr zwischen 10 Uhr und 11 Uhr. Höhere Lautstärken macht er tadellos mit und endlich höre ich auch tiefe Toms beim Schlagzeug und der Bass einer Band füllt tatsächlich die unteren Frequenzen so aus, wie es gedacht ist. Ohne diesen Bereich in der Vergangenheit ordentlich hören zu können, hatte ich dort lieber vorsichtig abgemischt. Heute fühle ich mich diesbezüglich sicherer und kann den Bassbereich endlich auch zuverlässig beurteilen und mischen.

Ich will nicht behaupten, dass dieser Subwoofer den absoluten Sub-Bass-Bereich adressieren kann. Kommt er bis 20 Hz runter? Eher nicht. Ist das wichtig? Für mich nicht!

In meiner Abhörsituation hat er sich als die beste Investition zur Verbesserung heraus gestellt. Vorher hatte ich gegenüber Subwoofern ein eher gespaltenes Verhältnis, denn meistens werden sie doch nur zum effektvollen "Anfetten" des Sounds verwendet. Richtig dosiert allerdings können sie eine generell gute Abhöreinrichtung signifikant verbessern.

Auf fehlende Merkmale wie die fehlende Frequenzweiche für nachgeschaltete Stereo-Monitore und den fehlenden Anschluss eines Schalters für den Bypass kann ich hinsichtlich des Preises gut verschmerzen. Gefreut hätte ich mich sehr über beides. Schließlich habe ich mir den schaltbaren Bypass ja mit meiner passiven A/B-Umschaltbox hinzugefügt. Dass die Studio-Monitore weiterhin mit dem vollständigen Frequenz-Spektrum angesteuert werden, muss ich hinnehmen. Allerdings habe ich nicht den Eindruck, dass meine Behringer-Monitore in der Hinsicht irgendwie überlastet wären. Ich habe deren Bassreflex-Öffnungen allerdings noch mit mittelmäßig festem Schaumstoff verschlossen, was deren Basswiedergabe herabsetzen soll. So "kümmern" sie sich wirklich nur noch hauptsächlich um den Mitten- und Höhenbereich. Hierzu findet man im Netz ebenfalls zahlreiche Informationen, falls das den einen oder anderen interessieren sollte.

Fazit: ohne Subwoofer will ich mir das gar nicht mehr vorstellen und er zaubert mir immer wieder ein zufriedenes Grinsen ins Gesicht. Ganz klare Kaufempfehlung!
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Sound
Verarbeitung
Kleines Zimmer, dann ist der SUBmini genau der Richtige.
12.07.2016
Hallo zusammen,

man kann sagen, dass ich sehr lange auf der Suche nach einem geeigneten Subwoofer war.

Kurz zur Chronologie:

Vorab sollte auch erwähnt wird, dass die Raumakustik extrem wichtig ist, welche in meinem Zimmer nicht perfekt ist. Trotzdem wurden alle Subs unter den gleichen Rahmenbedingungen getestet.

1. Canton SUB 600: Menge Kraft, extrem unpräzise und untrocken gespielt. Egal welche Phase-Einstellung und Lautstärke gewählt wurde.

2. Presonus Temblor T10: Viel besser als der Canton, allerdings hat mir ein wenig die Trockenheit gefehlt und er ist für mein Zimmer einfach zu groß.

3. ADAM Sub7: Verglichen zu den Vorgängern der beste Sub, spielt sehr präzise und knackig, Fernbedienung ist genial. No-Go, bei tiefen Stücken und leicht erhöhter Lautstärke tritt ein lautes Knarren auf.

4. Fostex PM-SUBmini 2: Super klein und handlich. Liefert einen trockenen Bass mit Präzision, bei meiner gewählten Lautstärke noch keinerlei Probleme mit Verzerrungen gehabt. Kostet knapp 150¤, das ist eine Kampfansage.

Ich betone nochmals, bei kleinen Zimmern spielt der Sub einfach klasse und das zu dem Preis. Selbst wenn alle 4 getesten Subs den selben Preis hätten, würde ich wieder zu dem Fostex greifen.
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Unglaublicher tiefer Bass für diese Grösse ...
Holger8111, 22.01.2018
...stellte ich fest.
Welche Zeit man sich nehmen sollte: Subwoofer bei mittlerer Lautstärke etwas einspielen lassen. Am beste 1-2 Stunden am Tag über eine längere Zeit.
Am Anfang kickte er schon ganz gut, es fehlte aber etwas an Durchsetzungskraft.
Nach 2 Wochen klingt er noch voller. Ob es der Speaker ist oder die Endstufe oder beides?
Egal. Manche sage es sei Voodoo o. Einbildung. Beim Bassspeaker glaube ich aber doch, dass eine Einspielzeit etwas bringen kann.
Zurück zum Fostex:
Ideal für Subbassunterstützung in Zimmerlautstärke.
Ich nutze ihn zur Unterstützung meiner Presonus Erin 4.5.
wow, was für ein saftiger Sound jetzt. Kann mich gar nicht satthören.
Bringt bis 45 u. Mit Abstrichen bis knapp 40 Hz noch hörbaren Druck.
LS- Pegel, Grenzfrequenz einstellbar, ebenfalls Phasendrehung.
Wichtig: Die Satelliten Boxen auf etwa 80Hz Hochpass einstellen. Der Sub kann ruhig etwas tiefer bei 60- 70 Hz stehen, da Filter relativ flach ausgelegt.
Ausprobieren oder ausmessen.
Der Einzige Nachteil, er klingt so sauber u. Trocken, dass man ihn gerne etwas zu laut stellen möchte. Dann bei erhöhter Zimmerlautstärke verzert er aber keider schnell. Hier ist auch die Endstufe im Grenzbereich u. LED flackert. Und das chassis schon mächtig am Hopsen. Klar, 5? u. kl. Gehäuse. So ganz lässt sich die Physik NICHT überlisten.
Am besten Pegelsteller auf knapp Mittelstellung.
Beim starken Stereo Eingangssignal 0 DB am PC/ DAC Ausgang- je nach Musik/bzw. Abmischung/ Kompression der Aufnahme -hat man so die max. Lautstärke.
Die Satelliten entsprechend leiser stellen. Bei mir zufällig auch fast Mittelstellung des LS Reglers.
Also, kein Partysubwoofer, sondern ein kl. Hifi-oder Studio- Sub, für geringe bis mittlere Lautstärken zum Musikgeniessen oder auch sehr gut als Ergänzung für kleine Homestudio- Aktivboxen, bei denen es unter 70Hz meist sehr dünn wird im Bass.
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Für spezielle Fälle
stefg, 25.06.2018
Vorab: "Nur" 3 Sterne nicht wegen der Produktqualität (die ist super) sondern wegen der Widersprüche im Produktdesign.
Meine Idee für den Einsatz war, je einen kompakten 5-Zöller als Anschub-Hilfe unter die (überirdisch guten) JBL LSR305 zu stellen und so quasi eine Miniversion eines klassischen 2x15"/2" PA-Systems zu emulieren.
Es ist tatsächlich erstaunlich, wie tief und tight der kleine "Bummswürfel" zur Sache geht. Gerade der Verzicht auf ein Bassreflex-Design hilft, das keine matschigen Schlabberbässe entstehen, sondern ein gut definiertes Low end. Es gibt absolut keine Unklarheiten, wann genau der Drummer die Kickdrum betätigt hat...
Das o.g. Setup funktioniert so weit ganz gut, allerdings muss man sich über die physikalischen Grenzen des Systems klar sein. Ich habe den SUBmini überschätzt...
Bei Pegeln im Bereich "Hintergrund-Mucke" bis "ich will noch mit jemand reden können" funktioniert das sehr schön, auch wenn natürlich aufgrund der unterschiedlichen Prinzipien (geschlossener SUBmini/ LSR305 Bassreflex) etwas Phasenproblematik auftritt.
Aber bei "Jetzt-mal-zur Sache"-Pegeln stößt der Winzling schnell an seine Grenzen und fängt an zu komprimieren, wenn die Woofer in den LSR's gerade erst beginnen, richtig frei zu atmen. OK, war'n Versuch wert... Unterm Strich ist mir ein *Paar* PM-SUBmini zu teuer für das Gebotene, und ich sehe mich doch lieber nach einem größeren Mono-Sub um. Da reicht dann einer, und der strapaziert vermutlich das Budget weniger als 2 Stück von den SUBminis
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