Fostex HP-A3 Kopfhörerverstärker und D/A Wandler

Kopfhörerverstärker und D/A-Wandler

  • mit USB Schnittstelle
  • verarbeitet Audiodaten eingangsseitig mit 24 Bit / 96 kHz
  • internes PLL-Netzteil für stabile Spannungsversorgung
  • für alle gängigen Kopfhörertypen
  • AK4390 D/A-Chip von AKM
  • 32 Bit Auflösung
  • selektierte Kondensatoren und Operationsverstärker für Audiobetrieb
  • Eingangswahl USB / Digital (optisch TOS-Link)
  • Ausgangswahl Kopfhörer / Analog (Cinch)
  • einsetzbar als D/D-Konverter (USB auf optisch)
  • handelsüblicher USB-Netzadapter erlaubt PC-unabhängigen Betrieb (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • USB buspowered
  • class compliant - es werden die Treiber vom Betriebssystem genutzt
  • für Windows und MacOS X
  • Maße (B x H x T): 108 x 140 x 35 mm
  • Gewicht: 450 g
  • inkl. USB Kabel

Weitere Infos

Anzahl der Stereokanäle 1
Lautstärkeregelung pro Kanal Ja
Anzahl der Eingänge 2
Rackformat Nein
25 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.7 / 5.0
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
15 Textbewertungen Alle Bewertungen lesen
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung

Kleiner japanischer Wunderkasten

whitewolfmusic, 15.11.2015
Ich habe einen passenden USB DAC für meinen Shure SRH-1840 gesucht, um von fest verbauten Soundkarten unabhängig zu sein und das Potenzial der Kopfhörer auch mobil voll nutzen zu können.

Obwohl der HP-A3 schon ein etwas älteres Gerät ist und teurere Nachfolger und Alternativen hat, habe ich mich nach einiger Recherche doch hierfür entschieden. Vor allem, weil dem HP-A4 ein "neutralerer" Klang zugeschrieben wurde, was für mich mit einem ohnehin schon super neutralen Kopfhörer nicht von Vorteil wäre und wohl in einem dünnen, digital-bissigen Klang enden würde.

Der Fostex HP-A3 ist beeindruckend gut und robust verarbeitet, in einer Zeit kostenoptimierter Wegwerfprodukte ist das eine Augenweide. Perfekte Spaltmaße und Oberfläche, angenehm schwer und wertig in der Hand. Bilder und Videos des Innenlebens im Netz zeigen auch ein vorbildliches Maß an Präzision. Der HP-A3 ist eines der Geräte, die noch in Japan selbst gefertigt werden, das merkt man ihm an.
Die mitgelieferten Klebefüßchen sind natürlich eine kleine Sparmaßnahme, die aber leicht zu verzeihen ist bei dem Preis. Man sollte sie sehr sorgsam anbringen, denn sie lassen sich nicht wirklich wieder lösen. ;)

Die Bedienung ist selbsterklärend, einen Punktabzug gibt es für die etwas seltsame Gestaltung der beiden Modusknöpfe an der Front und deren leicht unintuitive Beschriftung. Hatte vor lauter Vorfreude beim ersten Testen nicht darauf geachtet und wunderte mich, dass das Gerät stumm blieb.

Das Wichtigste ist der Klang, und mit dem bin ich rundum glücklich. Alle Frequenzen sind kraftvoll und haben punch, nichts fehlt, beißt oder wird überbetont. Keine Störgeräusche, kein Rauschen. Der verbaute DAC hat einen herrlich räumlichen sound und separiert die einzelnen Instrumente derart gut, dass man jedes Detail eines Instruments heraushört, wenn man einfach darauf achtet. Kurzum, das Teil klingt spitze und ist jeden Cent mehr als wert. Ich habe DACs für 1000 Euro gehört, die schlechter klangen.

Einen dicken Bonuspunkt gibt es von mir noch für die unkomplizierte Linux-Kompatibilität out of the box.

Eine Sache bitte vor dem Kauf beachten: Hochohmige Kopfhörer dürften das kleine USB-powered Kästchen überfordern, nachdem was ich so gelesen habe.

Ansonsten: Absolute Kaufempfehlung!

Nachtrag: Mittlerweile betreibe ich an dem Gerät auch die kleinen iLoud Micro Nahfeldmonitore per Kabel. Der analoge Ausgang und die Möglichkeit, ganz einfach an der Vorderseite zwischen Kopfhörer und Analog umzuschalten sind ein Segen in meinem kleinen Heimstudio! Nach wie vor - und Jahre später - ein tolles Gerät.
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Verarbeitung

Mehr braucht es nicht!

06.01.2017
Ich wollte für meinen neuen Sennheiser HD 650 die Möglichkeit haben an jedem meiner PCs mit gleicher Quali Musik hören zu können. Auf der Suche nach einem reinen Kopfhörerverstärker ohne zusätzliche Gimmicks, einzig beschränkt auf einen guten DA-Wandler und eine gute Verstärkereinheit, bin ich bei dem Fostex HP-A3 gelandet. Ich war zwar skeptisch, ob die reine USB-Stromversorgung und die automatische Treiberinitialisierung nebst Bug-freiem Betrieb wirklich geht, aber es geht und es geht sau gut! Zur Verarbeitungsqualität muss ich nicht mehr viel sagen. Besser geht es bei dem Preis nicht und noch haptischer macht einfach keinen Sinn!

Einfach USB einstöpseln und kein weiteres Netzteil oder weitere Verkabelungen - toll! Klar kann man optisch via Toslink gehen und USB nur als Stromversorgung nutzen, aber wozu, wenn man eh am PC hören will? P.s. es geht mit 3m passiver USB Verlängerung nicht, wohl aber sehr gut über 15m aktive USB Verlängerung von Delock!
Zur USB Stromversorgung: Ich kenne den Lastzustand, in dem die Stromversorgung meines Prozessors maximales Ripple des Versorgungsstroms verursacht. Das ist beim Onboard Sound dann auch deutlich hörbar, schlägt aber überhaupt nicht beim Fostex HP-A3 durch! Das Teil bleibt absolut unbeeindruckt davon!

Der Treiber unter Windows7 64bit: Es wird automatisch ein Treiber installiert (ohne Treiber CD oder Internet), der voreingestellt ist auf 96kHz Abtastrate und sonst auch nichts anderes zulässt. Wer also einen Film schaut oder einfache Software nutzt, wird in der Regel über diesen Treiber das Windows interne Upsampling bekommen. Wer zusätzliche Plugins unter dem Winamp nutzt, wie zum Beispiel Asio4all, der sollte vorher z.B. mit HQSoftProc auf 96kHz sampeln und dann den Treiber direkt ansprechen.

Bei der Variante, die ich nutze, lasse ich foobar2000 auf 96kHz Sampeln (ultra Mode) und dann via Wasapi, eingestellt auf 24bit, auf den Fostex-Treiber direkt zugreifen. So umgeht man das Resampeln von Windows.

Zum Klang: Das Teil klingt wie diverse Testberichte es auch schon gesagt haben, absolut neutral. Da ist wirklich der Frequenzgang mit einem Lineal gezogen, so wie es sein soll. Auflösungstechnisch kann ich nur sagen; ein winzig besser als bei den anderen beiden Wandlern, die ich bis jetzt hatte (EMU 1212m, EMU 1616m). Der Vergleich zu der Onboard-Soundlösung des ASRock Z97 Extreme 4 mit Realtek ALC1150 und TI NE5532 OPs ist beeindruckend und das Extreme 4 ist sicher schon um Längen besser als die meisten Laptop- und sonstigen Onboard-Lösungen.

Zur Wahl der Kopfhörer als Spielpartner des Fostex HP-A3: Es geistern Meinungen im Netz, der Kopfhörerverstärker hätte nicht genügend "Power" und dann sind da ja die diversen Meinungen zu höherohmigen Kopfhörern. Ja, je höher die Impedanz des Schallwandlers, desto niedriger ist die abzugebene Leistung eines Amps. Aber entscheidend ist immer noch der Wirkungsgrad!

Fostex gibt die Leistung bei 32 Ohm mit 100mW an, bei 300 Ohm mit 20mW. Das bedeutet, er liefert bei 300 Ohm 2,45V, welche bis 32 Ohm auf 1,79V absinkt. Hier liegt also der mögliche Maximalpegel. Höherohmige Kopfhörer (>300 Ohm) werden also sicher bis 2,45V versorgt. Auf der Seite von Innerfidelity kann man für sehr viele Kopfhörer die Messdaten als pdf anschauen und dort findet man auch 2 Werte, aus denen man auf die erreichbare Lautstärke schließen kann a) "Volts RMS required to reach 90dB SPL:" b) "Power Needed for 90dB SPL". Lässt man die Powercompression erst mal außer Acht, kann man aus der Überlegung "3db mehr SPL = Verdoppelung der Leistung" auf den maximalen SPL bei ~2,45V hochrechnen (U=Wurzel(R*P)). Rechnet man ein bisschen rum, stellt man fest, dass ein Sennheiser HD 650 mit etwa 111db am Fostex trotz 600 Ohm Impedanz deutlich lauter ist als ein Beyerdynamic DT 880 mit 250 Ohm, der die 108db wohl kaum erreichen wird. Ein Grado SR325e mit 32 Ohm wird allerdings bei 1,4V schon 120db laut. Gemäß Datenblatt wäre ein AKG K712 Pro (~70 Ohm) auch nur bis etwa 108db SPL aussteuerbar

Mein Fazit: Wer eine möglichst einfache Lösung sucht um seinen Kopfhörer ohne viel Zusatzverkabelung an unterschiedliche PCs anzuschließen und zwar so, dass es immer gleich gut klingt, der sollte zugreifen. Extremlauthörer sollten meinem Rechenbeispiel folgen und schauen, ob ihnen die Leistung reicht.
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