Fostex HP-A4

Kopfhörerverstärker und D/A-Wandler mit USB Schnittstelle

  • USB2 0-Standard mit bis zu 24 Bit / 192 kHz PCM Audio
  • DSD mit 2,8 / 5,6 MHz (DoP oder ASIO)
  • Frequenzbereich: 20 bis 80000 Hz +/- 3 dB (1kHz, 32 Ohm loaded, 100 mW, FS 192kHz)
  • Hochauflösende Audiowiedergabe über "FOSTEX Audio Player"-Software
  • USB Bus-powered
  • asynchroner Datentransfer über USB-Schnittstelle
  • wählbarer Digitalfilter
  • Kopfhörerausgang mit schaltbarer Grundverstärkung
  • analoge Ausgänge Cinch und S/PDIF Ein- und Ausgang (optisch) ermöglichen Betrieb als Stand-Alone-Wandler und Line-Vorverstärker
  • MicroSD-Slot für künftige Firmwareupdates
  • Abmaße: 113 x 34 x 155 mm
  • Gewicht: ca. 500 g
  • für Windows XP SP2 (XP 64-Bit wird nicht unterstützt), Vista, 7,8 und MacOS X 10.6.1 oder neuer
  • inkl. USB Kabel und 4 Gummipads

Weitere Infos

Anzahl der Kanäle 2
AD-Wandlung Nein
DA-Wandlung Ja
Max. Auflösung 24 bit
Max. Abtastrate 192 kHz
S/PDIF-Schnittstelle Ja
AES/EBU-Schnittstelle Nein
ADAT-Schnittstelle Nein
Word Clock Nein
Anzahl der analogen Eingänge 0
Anzahl der analoge Ausgänge 2
Kopfhöreranschluss Ja

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22 Kundenbewertungen
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4.8 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Verarbeitung
Sound
Nicht nur außen hui!
13.11.2014
Lassen Sie sich ja nicht von der Tatsache irritieren, dass der A4 sich seinen Saft lediglich über USB holt. Ich hätte es nicht für möglich gehalten aber mit der Gain-Funktion aktiviert hat der kleine Kasten genug Kraft, um auch einen 250 - 300 Ohm KH anzutreiben. Einzig der Bass könnte dadurch etwas dünner werden aber für Modelle mit 45 - 200 Ohm ist er wirklich top!

Achtung! Wenn man eher auf sanfteren, warmen und dunklen Sound steht: Finger weg! Der A4 ist eher "hell" durchsichtig aber dennoch einigermaßen kräftig in den Bässen abgestimmt. Wenn man jedoch einen eher dunkel angestimmten Kh wie den B&W p7 o.ä. besitzt und genau diese Eigenschaft etwas ausgleichen möchte, müsste der A4 perfekt sein!

Verarbeitungstechnisch ein absolutes Tipprodukt muss ich sagen. Greift sich sehr robust und fertig an und keinesfalls so plastikmäßig wie der Denon Da-300 zum Beispiel.

Zum Klang: Wie bereits erwähnt, etwas höhen- und mottenbetont aber überhaupt nicht in einem negativen Sinn, eher im Gegenteil. Er liefert einen sehr durchsichtigen,klaren Klang und trotz der etwas hervorgehobenen Höhen fallen sie keineswegs störend auf sondern fühlen sich leicht seidig an.

Ebenso die Mitten. Gesang wird äußerst natürlich, klar und aber trotzdem samtig wiedergegeben.

Einziger Kritikpunkt (wenn überhaupt) wären die Bässe, welche für MEINEN Geschmack zwar punktgenau einschlagen aber fast schon etwas zu schnell und hart einschlagen. Da hätte ich mir etwas mehr Volumen gewünscht aber im Vergleich zum Bass des Denon Da-300 darf man dann doch nicht meckern.

Alles in allem ein tolles, handliches Gerät, dass einen super Klang liefert ohne ungut aufzufallen!

Absolute Kaufempfehlung für diesen Preis!
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Features
Verarbeitung
Sound
Gut und praktisch
21.03.2016
Ich hatte mir damals den Fostex HP-A4, O2/ODAC Combo und den NAD D1050 angehört und dann den Fostex genommen.
Mir ging es hauptsächlich um das Antreiben meiner Kopfhörer, jedoch wollte ich das Gerät auch als DAC für meine Anlage benutzen.
Klanglich am Kopfhörerausgang schied der NAD als erstes aus, er klang im Vergleich zu den anderen beiden weniger detailiert, aber er hat recht viel Power(Wahrscheinlich kein sehr guter Kopfhörerverstärker drin, als DAC für die Anlage echt gut!). Zwischen dem Fostex und dem O2/ODAC war es schon schwerer, der Fostex spielt etwas "leichter", während der O2 mehr Grundton und ein stimmiges Klangbild aufwies. Klanglich standen sie für mich auf gleicher Höhe, auch wenn sie leicht unterschiedliche Eigenschaften haben.
Der Grund für den Fostex war dann seine Flexibilität. Ich kann über einen Knopf zwischen Kopfhörer und Anlage umschalten und ihn bei Bedarf mal mit aufs Sofa nehmen, da er über USB betrieben wird.
Dadurch hat er allerdings auch eine geringere Maximalleistung. Bei den bis jetzt von mir getesteten Kopfhörern (Beyer DT770 Pro 80 Ohm, AKG K712 Pro, Beyer T90, Shure DT1540) hat es noch gut ausgereicht, aber bei schwerer zu treibenden Kopfhörern sollte man sich der begrenzten Leistung bewusst sein.

Was mir nach knapp 2 Jahren auffählt, ist, dass der Lautstärkeregler beim Drehen knistert. Da hätte ich mir bei dem Preis ein etwas hochwertigeres Poti gewünscht.

Insgesamt bin ich wirklich zufrieden mit dem Gerät.
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Super Sound - schlechter Treiber-Support von Fostex
Arne M, 30.01.2018
Ich habe einen mobilen, bus-powerd Kopfhörerverstärker gesucht um mobil in Sequoia am Schnitt von Produktionen zu arbeiten. Ich selbst arbeite als Tonmeister in der E-Musik und habe größtenteils Klassik auf dem Tisch, als Hintergrund für den Leser.
Klanglich gefällt mir der HP-A4 sehr gut. Ich betreibe folgende Kopfhörer damit: Beyerdynamic DT 1770 (250 Ohm), Beyerdynamic DT 1990 (250 Ohm) und AKG K 712 (ca. 60 Ohm).
Alle spielen sauber und obwohl der Amp bus-powered läuft, gibt es kaum wahrnehmbare Schwächen. Gerade die 1770 und 1990 treibt er spielend vorran.
Mit dem RME ADI 2 Pro im Studio kann er aber nicht mithalten, aber auch preislich eine andere Liga und nicht bus-powered.
Kommen wir zur größten Schwäche:
Die größte Schwäche ist nichtmal das Gerät selbst. Im Moment funktioniert der Download der Windowstreiber auf support.Fostex nicht. Nur auf der Japanischen Seite kann man, mit viel Glück und etwas Japanisch, den Treiber downloaden. Dieser wird beim ausführen von Avira, Bitdefender oder dem windows-eigenen Defender gesperrt oder gelöscht.
Nach kurzem Stirnrunzeln habe ich die Treiber trotzdem installiert. Alles funktioniert super. Trotzdem, ich habe ein großes Fragezeichen dazu im Kopf und der Support hat seit Wochen keine Antwort auf meine Frage.
_____________________________________________________________
Kurzer Nachtrag: Der Treiber ist auf der europäischen Seite weider verfügbar, alles wunderbar!
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Linuxtauglicher DAC für neue Horizonte
01.10.2016
Das Gerät hält, was es verspricht. Es funktioniert zur generellen Wiedergabe Plug and Play, spielt in allen Wiedergabemodi inklusive DSD-Direktwiedergabe sowie Eingabemodi und befeuert meinen Sennheiser HD 650 mit 300 Ohm Impedanz bis auf leisere Lautsprecheramplituden, sodass man den Kopfhörer in einer Probe auch mal als Metronom missbrauchen kann.

Das wenige Negative:

1. Die Drehreglerposition ist etwas schwer zu erkennen.
2. In Windows 10 rauscht die Ausgabe bis man die Energieeinstellungen auf Höchstleistung stellt. Man könnte auch einzeln die USB Optionen umstellen.
3. DSD Wiedergabe funktioniert dort vermutlich nur über Kaufsoftware.

Kaufkriterien

Kaufkriterium war für mich die Kompatibilität zur vorhandenen Hardware. Es unterstützt genau Kopfhörer bis 300 Ohm Impedanz und hat sowohl S/PDIF Ausgabe, die ich über meinen Schreibtisch-PC nutze, als auch USB fürs Notebook.

Die Ausgabemodi waren kein Kaufkriterium, da alle hörbaren Frequenzen bereits durch 44,1 KHz Sampling Rate abgedeckt werden. Hochwertige Produktion ist entscheidender für das Ergebnis, obwohl man dank des Hypes bei DSD Musikanbietern relativ günstig meist hochwertige PCM-Aufnahmen abgreifen kann.

Tonqualität

Da es mein erster DAC ist, kann ich an dieser Stelle nur erwähnen, dass sich der Kauf eines guten DAC lohnt. Beim Wiederhören der Audio-CD Sammlung hatte man schon das eine oder andere Aha-Erlebnis, wenn nie zuvor gehörte Hintergrundinstrumente das erste Mal auffielen. Getestet wurde anschließend mit je zwei Audio-DVDs und DSD Dateien (64 und 128). Diese waren natürlich gut, aber wie schon gesagt nur in punkto Aufnahmequalität hervorstechend und mit den Era CD Aufnahmen vergleichbar.

Verarbeitung

Das kleine Metallkästchen ist robust, transportabel und sieht insgesamt sehr hochwertig verarbeitet aus. Der SD-Card Slot ist nur für Firmwareupdates gedacht. Das Gerät spielt über S/PDIF bis 192 KHz PCM ab. DSD ist nur über USB Eingabe unterstützt. Dafür können ihm diese roh geschickt werden. Die Interpretation übernimmt der DAC.

Bedienung

Es gibt vier Schalter und einen Drehregler. Der Drehregler könnte vielleicht eine etwas markantere Positionsmarkierung haben.
Die äußeren beiden schalten die Eingabe- und Ausgabemodi um.
Der Filter scheint nur bei DSD Wiedergabe einen hörbaren Unterschied zu machen. Ich konnte mich nicht entscheiden, welchen ich besser fand.
Der 10 dB Gain klingt bei normaler Audioquelle wie erwartet lauter. Gibt man ihm einen Sinus (440 Hz zum Stimmen), wechselt die Ausgabe beim Einschalten interessanterweise in einen Sägezahn. Ich bin kein Informationstechniker, also ist mir der Grund nicht bekannt.

Treiberunterstützung

Die Konfiguration lief unter Linux reibungslos. Zum Umschalten genügt nach Austausch der Zeile "rate <GewünschteSamplerate>" das Speichern der ALSA Konfigurationsdatei. Hierbei wird das Gerät für Musikspieler kurz unerreichbar. Es genügt, den Player zur Wiederaufnahme der Wiedergabe zu animieren, damit das Gerät zur neuen Rate wechselt. ALSA beruht auf dem gleichen Prinzip wie die ASIO Windows-Treiberschnittstelle von Steinberg, da sie beide die Audiohardware ohne zwischengeschaltete Softwareebenen ansprechen.

Für die DSD-Wiedergabe nutzt man mpd und findet die Konfigurationsbeschreibung (kleinere nötige Anpassungen werden beschrieben) bei der Distribution Audiophile Linux. Hier sollte man aufpassen, jegliche sonstige Audioausgaben zu unterbinden, da diese die im exklusivem Hardwarezugriff befindliche Karte zu unschönem lauten Knacken veranlassen. Es reicht, die Standardausgabe auf die integrierte (Mainboard-)Karte zu setzen, da für die DSD Wiedergabe ohnehin USB benötigt wird.

Das in die Windows 10 VM per USB passthrough durchgereichte Gerät lief erst nach Abschalten des Energiesparmodus (Energiesparplan=Höchstleistung) rauschfrei, da das Gerät offenbar zu wenig Strom bekam. Das selbe Problem hatte ich mit dem ebenfalls hier gekauften Audiointerface ESI U46 XL bereits unter Windows XP, auch wenn ich diesen Lösungsansatz damals nicht gefunden habe und es mit Linux tadellos läuft. Die DSD Wiedergabe mittels ASIO Treiber ließ sich kostenlos mit foobar2000 nicht bewerkstelligen. Theoretisch wäre es vielleicht mit der Kaufsoftware von Fostex gegangen, für die ich aber keinen Kaufgrund finden konnte.

Praktisch fand ich an dieser Stelle, dass man mittels der Umschaltung zwischen S/PDIF und USB zwischen der Audio Wiedergabe des Gast- und Gastgeberbetriebssystems umschalten kann. Das spart mir die Audiohardwareemulation, denn je weniger Softwareebenen zwischen Gerät und Betriebssystem liegen, desto besser.

Edit: Nicht unterstüzte Unicode-Zeichen ersetzt.
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