Fishman Aura Spectrum DI

DI Box

  • hochwertigste Studiomikrofon Simulation durch überarbeitete AURA Technologie
  • Ausgangssignal eines Steg- oder Schallloch-Tonabnehmers wird mit einem der zahlreichen Soundimages gemischt
  • 128 vorinstallierte AURA Soundimages für nahezu jedes akustische Instrument
  • 24 bit A/D/A-Wandlung
  • 32 bit interne Bearbeitung
  • stabiles, designorientiertes Metallgehäuse
  • Preamp mit symmetrischem XLR D.I. Ausgang
  • ausgestattet mit Volumen-, Blend- und Image Select-Regler
  • 3-Band EQ
  • regelbarer Kompressor
  • Effektloop über FX-Insert
  • automatische Feedback-Unterdrückung mit bis zu 3 Filtern und Phasenschalter
  • eingebautes chromatisches Stimmgerät mit Bypass und Mute Funktion
  • 16 frei belegbare Speicherplätze
  • speziell auf das Instrument abgestimmte Images können per USB-Schnittstelle aus der AURA Image Gallery III Software übertragen werden (im Lieferumfang enthalten)
  • Spannungsversorgung über externes DC-Netzteil oder 9V-Batterie (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • optionales Netzteil unter Artikel # 409939 erhältlich
  • Abmessungen (B x H x T): 134 x 54 x 143 mm
No JavaScript? No Audio Samples! :-(

Soundbeispiele

 
0:00
  • Dreadnought Images
  • Nylon Images

Weitere Infos

Modelling Ja
Inkl. Stimmgerät Ja
Expression Pedal Nein
Kopfhöreranschluss Nein
USB Anschluss Ja
MIDI Schnittstelle Nein
Batteriebetrieb Ja
Inkl. Netzteil Nein

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101 Kundenbewertungen
  • 5
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  • 3
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  • 1
4.5 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Nur wenn man die passende Gitarre hat...
30.06.2014
Das Konzept dieses Geräts ist toll und macht wenn man eine von Fishman unterstützte Gitarre hat, Sinn. Die Aura Image Gallery bietet einige Modelle im Westerngitarrenbereich und leider nur sehr wenige im Bereich Klassikgitarre. Und die vorhandenen Modelle sind quasi durch die Bank Hochpreisgitarren im 4 stelligen Bereich. Wer also seine Nicht-Profi-Gitarre mit diesem Gerät klanglich aufpeppen will, muss versuchen, in relativ umständlicher Manier (es passen nur 16 Custom Images auf das Gerät, die man selbst aufspielen kann - verfügbar sind hunderte in der Gallery) jedes verfügbare Gitarrenimage auszuprobieren, ob es mit der eigenen Gitarre klanglich passt. Man kann hier zwar nach Holz und co filtern, aber auch hierbei sind die Möglichkeiten relativ engeschränkt weil es auch nicht für jede bekannte Decken- / Bodenholz-Kombi Konfigurationen gibt.
Bei mir war das Ergebnis, dass ich kein adäquates Image finden konnte, das richtig zu meiner (nicht in der Aura Image Gallery vorhandenen) WesterngItarre passt. 95% waren klanglich unbrauchbar (es sei denn man möchte das als Effekt nutzen, dass die eigene Gitarre klingt wie durch nen Phaser gezogen) und die restlichen 5% klangen "Joa...besser als ein billiger Piezo, aber klingt trotzdem noch irgendwie künstlich".

Fazit: Wer eine Gitarre hat, die direkt von Fishman unterstützt wird, kann mit dem Gerät sicher Spaß haben. Oder wer eine Gitarre hat, die zufällig perfekt zu einem der Images passt. (Leider kann man vorab nicht die gesamte Liste auf der Fishman Seite einsehen, man muss sich erst registrieren bei Fishman und das geht nur mit vorhandenem Aura Spectrum Gerät)
Wenn das aber nicht der Fall ist (und ich denke, das wird einigen mit Gitarren im 3-stelligen Euro Bereich so gehen) würde ich eher raten, sich in Richtung "Tonabnehmer nachrüsten" zu orientieren.
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Gesamt
Robuster Helfer mit guten Klangeigenschaften
Janick, 07.11.2009
Ich benutze die AURA SPECTRUM DI jetzt knapp 4 Wochen. Zuvor hatte ich das Aura-Nylon-Pedal. Besonders gut gefaellt mir an dem Pedal die robuste Verarbeitung. Schwer, stabil, Buehnentauglich! Im Gegensatz zu den kleinen AURA-Schwesterpedalen verfuegt das SPECTRUM DI ueber einen zusaetliche XLR-Ausgang und einen Effekt-Loop. Darueber hinaus beinhaltet das Pedal ein gut ablesbares Stimmgeraet, einen 3-bandigen EQ (LO MI HI) sowie - sehr genial - einen gut arbeitenden Compressor.

Der eigentliche Kern des Pedal - die AURA Techologie - arbeitet wie in den kleinen Schwestern, nur dass hier alle Pedale sozusagen integriert sind. Mittels Switch (der mir ein bisschen zu klein ausgefallen ist) waehlt man zwischen den 8 Soundbaenken (Dreadnought, Orchestra, Concert, Jumbo, Nylon, 12String, Bluegrass, UserImages) mit jeweils 16 Presets. Die User-Bank kann mit eigenen Images belegt werden. Zur Verwaltung dieser Images ist eine einfach zu bedienende Software dabei. Allerdings lies sich diese sich erst durch einen Patch (Anruf bei Fishman) aktivieren. Laut Kundendienst von Fishman sind die ersten Pedale die verschickt worden sind, noch mit einem alteren Rom ausgestattet, welches durch den Patch aktualisiert wird). Nach dem update lies sich das Pedal via USB am Rechner konfigurieren.

Ueber den Sound des Pedals zu schreiben ist schwierig, da dass letztendlich Geschmackssache ist und die Presets sehr unterschiedlich klingen und natuerlich von der verwendeten Gitarre abhaengig sind. Allerdings ist die Auswahl sehr gross und ich habe sehr schnell meine Favoriten fuer Nylon und Dreadnought gefunden. Sogar meiner E-Gitarre kann ich ueber das Pedal einen passablen Acoustic-Sound abringen. Trotzem bleibt ganz klar zu sagen, dass meine Gitarre mikrofoniert nach wie vor besser klingt als mit dem Pedal. Aber wenn ich den Aufwand davon abziehe, bleibt ganz klar die Entscheidung fuer das Aura-Pedal. Und natuerlich das wichtigste: Mit dem Pedal klingt es erheblich besser als der Piezo-Sound der Gitarre. Im Mix mit mehreren Instrumenten denke ich gar nicht mehr ueber eine Mikrofonierung nach. Das Aura-Signal ist hier voellig ausreichend. Wuerde ich eine Solo-Acoustic-CD aufnehmen, kaemen Mikros zum Einsatz, aber das Aura als 2-Spur fuer den Mix.
Die ganz grosse Staerke des Pedals ist meiner Meinng nach der Buehneneinsatz. Es ist wirklich kein Mikro mehr notwendig. Jaques Stotzem spielt uebrigens auch ueber das AURA-System.

FAZIT: Das Pedal ist nicht ganz preiswert aber sein Geld wert. Alleine die Verwendung als DI-Box, FX-Loop, Compressor und EQ machen das Pedal sehr praktisch. Die Sounds sind meiner Meinung nach klasse. In diesem Sinne einfach antesten!
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Mehr Power - mehr Sound - mehr Spaß - aber: Achtung KEIN AFX Chorus verwenden.
Klaus-Dieter H., 21.08.2012
Auf der Suche nach einer DI-Box, mit der ich meinen Steelstringsound aufwerten wollte, bin ich auf das Aura Spectrum gekommen. Als Nutzer diverser hochwertiger Akustikgitarren sind meine Ansprüche recht hoch. Trotz sehr guter PA (Dynacord) und gutem Akustikamp (SR Technology Jam 150 Plus), war ich mit den verstärkten Sounds nie so wirklich zufrieden. Es fehlte mir einfach das gewisse Etwas, der Pep, oder Sweetspot, oder wie auch immer...

Das Aura Spectrum zwischen Gitarre und Akustikamp geschaltet, brachte sofort Abhilfe. Bereits ohne die Aura Images zu aktivieren, brachte allein die Nutzung der DI-Box eine Aufwertung des Sounds, was auch auf den sehr brauchbaren Equalizer zurück zu führen ist. Besonders ist hier der Compressor hervor zu heben. Eine weitere Verbesserung der Klangqualität bringt die stufenlos mögliche Zuschaltung eines beliebig wählbaren Aura Images. Dabei sind die im Gerät fest installierten Varianten bereits sehr brauchbar. Ich habe mir jedoch aus der Aura Image Gallery passend zu meinen Gitarren entsprechende Presets zusammen gestellt und nutze ausschliesslich diese. Sehr praktisch ist die Möglichkeit, auf das benutzerdefinierte Feld 16 Presets abzulegen. Man könnte somit theoretisch für 16 unterschiedliche Gitarren jeweils ein Preset ablegen. Oder im anderen Extremfall, für eine Gitarre 16 unterschiedliche Presets.

Die Aura Image Gallery beinhaltet bereits sehr viele Gitarrenmodelle; aber jedoch nicht alle. Gitarren aus deutscher Produktion fehlen vollkommen. Ein wenig ausprobieren führt jedoch auch hier zu hervorragenden Ergebnissen und macht darüber hinaus auch noch Spaß. So habe ich meiner Lakewood M-45 Custom eine Martin M-36 zugeordnet, das Image auf 60 % und das in der Lakewood eingebaute LR Baggs Anthem auf 40 % eingestellt. Und: das Ergebnis ist verblüffend gut.

Bei der Auswahl der Presets sollte man sich zumindest an seinem Gitarrentyp orientieren. Im Idealfall findet man seine Gitarre in den Images und kommt damit einer direkten hochwertigen Mikrofonabnahme seines eigenen Instrumentes sehr sehr nahe. Nach meiner Erfahrung machen diffuse Zuordnungen, wie z. B. Jumbo zu Orchestra keinen Sinn und führen auch nicht zu wirklich positiven Ergebnissen. Jedoch kann man durchaus eine ordentlich klingende Gitarre aus dem mittleren Preisbereich durch Zuordnung eines höherwertigen Images auch vom Klangergebnis aufwerten. So habe ich z. B. einer Breedlove Atlas Revival OM eine Lowden S25 beigemischt, was den Gesamtsound wesentlich verbesserte. Also, probieren geht über studieren. Warum nicht auch mal unkonventionelle Wege gehen.

Fazit: Das Fishman Aura Spectrum DI ist ein professionelles Gerät, das dem ambitionierten Gitarristen nicht nur bei der Suche nach dem besseren Sound wertvolle Dienste leistet, sondern darüber hinaus auch noch richtig Laune macht, sehr gut verarbeitet und einfach zu bedienen ist und sicher ein Meilenstein in der Entwicklung der Verstärkung akustischer Gitarren darstellt. Die produzierten Sounds sind, wenn man das Gerät zweckgemäß einsetzt, von sehr hoher Qualität. Direkte Mikrofonabnahmen haben sich für mich erledigt. Volle Punkte, Klasse.

NACHTRAG:
Nachdem ich nun mehrere Monate Erfahrung mit der Box gesammelt habe, muss ich hier auf etwas Wesentliches hinweisen: Die Fishman Aura Spectrum DI ist nicht oder nur sehr eingeschränkt zusammen mit dem Fishman AFX Chorus zu verwenden. Bei gleichzeitiger Verwendung bauen sich bereits bei moderater Lautstärke erhebliche Rückkopplungen auf, die auch durch die gängigen Massnahmen nicht in den Griff zu bekommen sind. Fishman sollte unbedingt in der Bedienungsanleitung auf dieses Manko hinweisen. Ich bin in die Falle getappt und habe dadurch einen Stressgig hinter mich bringen müssen. Also, entweder AFX Chorus oder Spectrum DI. Beides zusammen funktioniert nur im Proberaum. Wirds mal etwas lauter, wie das bei open air gigs der Fall ist, denkt man schon einmal daran, den Vorschlaghammer zu benutzen.
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Nicht wirklich der Bringer
Jess 69, 03.10.2013
Habe mich nach all den Bewertungen auf das "Wunderteil" gefreut. Also bestellt...

Ja, in der Tat: Sehr gut verarbeitet, macht wirklich einen soliden Eindruck! Nun habe ich mich in der Tat fast einen Monat lang mit dem Teilchen intensiv auseinander gesetzt. Eigentlich wollte ich es für Recordingzwecke nutzen. Mir gelang es aber nicht, einen wirklich überzeugenden Sound (auch mit den Presets) zu erzeugen. Ich muß dazu sagen, ich habe verschiedene Gitarren mit Pickups durchprobiert. Irgendwie klang es immer kühl und künstlich.
Nichts da, von wegen aufwändig mikrofoniert. Da versprechen die Hersteller eindeutig zuviel!
Richtig nervig wird es, wenn ein Kapodaster ins Spiel kommt... weia...
Mittlerweile sind Gitarren der neueren Generation schon mit so guten Pickups ausgestattet, das man sich getrost überlegen kann, sich für das Geld eine Midclass-Halbakustik Gitarre zu kaufen, denn im Klang kommt die meines Erachtens besser und man spart sich die nervige und ermüdende Rumprobiererei....
Habe das hübsche Teil schließlich zurück geschickt.

Fazit: Gute Verarbeitung. Für Recordingzwecke nicht geeignet. Klanglich einem gehobenerem Pickup System unterlegen.
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