Squier Bullet Mustang HH IMPBL

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E-Gitarre

  • Korpus: Linde
  • einteiliger Hals: Ahorn
  • Griffbrett: Lorbeer (Indian Laurel)
  • Mensur: 610 mm
  • Sattelbreite: 42 mm
  • 22 Medium Jumbo Bünde
  • Tonabnehmer: 2 Standard Humbucker
  • 1 Volume- und 1 Tonregler
  • 3-Wege Toggle Switch
  • Chrom Hardware
  • Hardtail Steg
  • Standardbesaitung: Fender 250L .009 - .042 (Art. 133191)
  • Farbe: Imperial Blue
Erhältlich seit März 2018
Artikelnummer 430057
Verkaufseinheit 1 Stück
Farbe Blau
Korpus Linde
Hals Ahorn
Griffbrett Indian Laurel
Bünde 22
Mensur 610 mm
Tonabnehmerbestückung HH
Tremolo Nein
Inkl. Koffer Nein
Inkl. Gigbag Nein
Grundbauform Mustang
Decke Keine
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129 €
179,99 €
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Bekannt und doch fremd

Die Squier Bullet Mustang ist eine Neuauflage eines fast vergessenen Fender-Klassikers aus den 60er Jahren. Die Ur-Mustang kam 1964 auf den Markt und war die letzte Gitarre, die der Gründer Leo Fender noch selbst mitentwickelte. Die Squier-Version der Mustang ist als E-Gitarre für Einsteiger ausgelegt und entsprechend kostengünstig. Optisch macht die Squier Bullet Mustang allerdings alles andere als einen Low-Budget-Eindruck: Das exotische Fender-Modell sorgt mit seiner Mischung aus bekannten Formen und Seltenheit schnell für Interesse. Der Hardtail-Steg macht die Bullet Mustang äußerst stimmstabil.

Doppelte Spulen

Während der Korpus der Original Mustang aus Pappel gefertigt war, greift man bei der Squier Bullet Mustang auf Lindenholz zurück. Dadurch kann der Preis der Gitarre niedrig ausfallen und man bekommt ein angenehm leichtes Instrument. Ungewöhnlich für Fender und Squier ist die Tatsache, dass die Bullet Mustang ab Werk mit zwei Humbuckern ausgestattet ist. Diese Tonabnehmer liefern mehr Output als die Single Coils, für die Fender bekannt ist und neigen deutlich weniger zu Rauschen und anderen Störgeräuschen. Wer allerdings klassischen Fender-Sound sucht, ist wahrscheinlich mit den Single Coils besser bedient. Die Tonabnehmer durchlaufen einen 3-Wege-Schalter, der den Hals-, den Steg- oder beide Pickups auswählt.

Ein Mustang für den Anfang

Die Fender Squier Bullet Mustang ist eine sehr gute GItarre für die ersten Gehversuche an der elektrischen Saite und dank ihrer kurzen Mensur auch für kleine Finger geeignet. Hier erhält man ein Instrument mit Fender-Feeling und aufregender Optik für knapp über 100€. Ebenso ist die Bullet Mustang keine Gitarre, die nach ein paar Jahren ihren Zenit überschritten hat. Durch ihre Humbucker-Pickup Bestückung ist die Mustang auch etwas für die härteren Genres. Wer also seine Fühler auch in Richtung Hard-Rock und Metal ausstrecken möchte, findet in der Bullet Mustang eine Gitarre, die wenig rauscht, weniger zum Feedback neigt als Single-Coil-Gitarren und einen hohen Output hat.

Über Squier

Fender ist ohne Zweifel einer der legendärsten Hersteller von Gitarren und Verstärkern. Gegründet wurde die Firma 1946 durch Namensgeber Leo Fender († 1991), der der Musikerwelt mit seinen innovativen Ideen zu etlichen neue Impulsen verhalf. Seine Entwürfe Tele- und Stratocaster, Jazz- und Precision-Bass sind nicht nur Klassiker, sondern bis heute stilprägend unter Musikern verschiedener Genres. Squier als Firma gibt es übrigens schon seit dem 19. Jahrhundert; sie belieferte Fender von Anfang an mit Saiten, bevor sie 1965 von Fender aufgekauft wurde. Unter dem Namen Squier lässt Fender seit 1982 die ikonischen Gitarren- und Bassmodelle der Marke zu einsteigerfreundlichen Preisen produzieren.

Auf vielen Hochzeiten

Wer gerade anfängt, E-Gitarre zu spielen, weiß oft noch nicht genau, in welchem Genre er mal unterwegs sein wird. Da ist es gut, gerade für den Anfang eine Gitarre zu haben, die in vielen Richtungen eine gute Figur macht, sowohl optisch als auch klanglich. Die Squier Bullet Mustang punktet mit ihrem zeitlosen Äußeren und ihrer modernen Humbucker-Bestückung. Wer diese Gitarre als erstes Instrument hat, muss sie so schnell nicht austauschen. Und wenn man dann doch den Schritt zu einer Premium-Gitarre macht, ist die Bullet Mustang ein mehr als würdiges Backup-Instrument, egal welches Genre es mal werden soll.

71 Kundenbewertungen

62 Rezensionen

S
Wäre beinahe zurück gegangen
S_Hennig 04.04.2020
Ich habe einige billige Gitarren von Harley Benton und den äquivalenten Marken anderer Musikhäuser gekauft, ebenso schon einige Gitarren auf dem Gebrauchtmarkt. Wenn ich dort so ein Griffbrett bekommen hätte, hätte ich eine neue Gitarre sofort zurück geschickt oder von einer gebrauchten 20% vom Preis abgezogen.
Die Gitarre kommt mit einem Laufzettel, auf dem angegeben ist, dass Herr oder Frau Budanito das Setup übernommen hätte und Herr oder Frau Aguno das Finish.
Tja.
Finish: Die Gitarre kam mit Schmutzflecken am Hals und am Pickguard (unter der Schutzfolie), es gab eine kleine Druckstelle am Kopf, das Griffbrett war nicht behandelt, die Bünde waren rau wie ich es noch nie gesehen habe und die Saiten waren korrodiert. Dass die Bundstäbe scharfe Kanten hatten versteht sich da praktisch von selbst.
Setup: Die Gitarre war nicht oktavrein, der Hals war so krumm, dass eine ganze Umdrehung am Trussrod gefehlt hat (ich habe noch nie mehr als eine Vierteldrehung nachstellen müssen) und die Saitenlage war in der oberen Stratosphäre.
Das Pickguard ist lieblos geschnitten, an den Schnittkanten hängen noch Späne, egal, hauptsache die Gitarre geht raus.
Ich habe fast eine Viertelflasche Lemonoil verwendet und alles nach bestem Vermögen eingestellt, gefeilt, poliert und jetzt ist die Gitarre spielbar.
Um ehrlich zu sein: sogar gut spielbar.
Der Steg ist aus billigem Plastik, aber er funktioniert problemlos. Die Mechaniken sind nichts besonderes, aber die Gitarre lässt sich ohne Schwierigkeiten stimmen und -- das ist für mich etwas besonderes -- nachdem ich die Oktavreinheit eingestellt habe, hat die Bundreinheit auch recht gut gestimmt. Eine Gitarre, bei der der erste und der zwölfte Bund funktionieren, das ist, glaube ich, in dieser Preisklasse eher selten.
Die Potis tun ihre Arbeit. Was mir gut gefällt ist dass sie beide einen wesentlichen Verstellbereich haben. Man kann wirklich am Klang herumfummeln, es ist nicht so, dass nur an einem Ende des Stellbereichs irgend etwas passieren würde.
Ich mag die Humbucker, weil sie eben keine eingebaute Kompression haben. Man kann sehr gut über die Spielweise Dynamik hineinbringen. Für manche Musikgenres und manche Verstärker ist das vielleicht nicht gewünscht, aber mir gefällt es. Ansonsten eben einen Kompressor davorschalten.
Mein Hughes & Kettner mag die Gitarre übrigens nicht besonders, mein Vox liebt sie.
Derzeit gibt es noch ein kleines Problem mit der g-Saite, die hält die Stimmung nicht, aber natürlich waren die Schrauben an der Mechanik nicht angezogen. Ich habe sie nachgezogen und beobachte das jetzt.
Die Gitarre ist leicht, handlich, angenehm zu spielen und das Blau ist sehr,... blau.
Fazit:
DAS IST KEINE GITARRE FÜR ANFÄNGER.
Das liegt nicht an der Gitarre sondern an der Verarbeitung. Die Gitarre kommt absolut roh zum Kunden. Ein Anfänger ist mit einem anderen Hersteller oder auf dem Gebrauchtmarkt viel besser bedient.
Wenn man die notwendigen Nacharbeiten gemacht hat, bekommt man eine Gitarre, die sich dynamisch spielen lässt und die inspiriert, weil man jederzeit ein Feedback zur Spielweise bekommt.
Ich bin mit dem Instrument zufrieden (falls die Stimmprobleme gelöst sind), aber ich ärgere mich, dass ich die Gitarre erst spielbar machen musste, weil beim Hersteller ca. 10-25 Min. Arbeitszeit eingespart wurden.
Features
Sound
Verarbeitung
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j
Erfreulich!
joecar4 26.06.2021
Als Bassist, der auch gerne mal zur Gitarre greift (ja, so rum geht's auch), hatte es mir dieses Teil irgendwie angetan, auch aus nostalgischen Gründen...

Der erste Eindruck war ziemlich gut, alles war da wo es hingehört, die Gitarre funktionierte und war out of the box erstaunlich gut spielbar, so gut, dass ich bis jetzt kein großes Bedürfnis für ein korrektes Setup habe. Hier also schon mal Glück gehabt.

Erste kleine Enttäuschung: das Pickguard ist, anders als die Abbildungen zeigen, nur einlagig, aber na ja. Auf den zweiten Blick war etwas Arbeit an den Bundenden nötig, ein paar vorsichtige Hiebe mit der Feile reichten; das relativ trockene Griffbrett und den (ansonsten sehr angenehmen und gut gefertigten) Hals habe ich mit Ballistol behandelt für den extra Seidenglanz...

Die Bünde sind erwartungsgemäß sehr rau aber durch den Spielbetrieb deutlich glatter geworden. Alles in allem für meine eher kleinen und bassgewohnten Hände ein sehr gut spielbarer Hals. Shortscale hilft natürlich auch.

Die Mechaniken laufen ordentlich, nachdem sie in der Gängigkeit eingestellt wurden, trotzdem verstimmt sich die Gitarre recht schnell, hier wird vermutlich als erstes nachgebessert. Der Sattel ist okay, die Brücke ist einfach aber funktionell, das Einfädeln der Saiten ist etwas tricky, eine Pinzette hilft hier (die man natürlich immer bei sich hat...).

Ein Blick in die Elektronik offenbart kleine Pods, aber eine saubere und ordentliche Verlötung, das Fach ist tatsächlich vermutlich mit Abschirmlack ausgepinselt. Die Potis laufen leicht und regeln recht gut, wobei mir die Tonblende etwas abrupt erscheint; trotzdem sind nette Soundnuancen möglich.

Der Sound hat mich doch überrascht. Die nebengeräuscharmen Humbucker liefern clean an der Bridge einen klaren und scharfen, kräftigen aber nicht zu schrillen Ton, der Halspickup ist lauter und runder, bluesiger; die Kombi irgendwo dazwischen mit einem leicht hohlen (und für mich) jazzigem Ton. In jedem Fall brauchbar.
Mit dezentem Overdrive treibt das alles noch besser, auch ein Chorus steht hier gut zu Gesicht.

Fazit: erfreulich! Ich nehme die Gitarre gerne zur Hand und finde die Sounds inspirierend. Mehr verlange ich gar nicht...
Features
Sound
Verarbeitung
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M
Marty44 08.11.2020
Diese Gitarre ist meine Zweitgitarre neben meiner Cort Z42 (vor vielen Jahren für ca. 400 Euro gekauft). Der Grund für den Kauf der Bullet Mustang war (a) die gute Basis zum Modden und (b) die kurze Mensur (habe kleine Hände) und (c) die -auch im Original- wirklich sehr schöne Lackierung.

Wie viele hier schon geschrieben haben: Im Auslieferungszustand ist die Gitarre nicht spielbar. Seitenlage schlimm, Mechaniken nicht festgezogen, Hals krumm, Bünde nicht bearbeitet. Darauf hatte ich mich mental eingestellt. Worauf ich nicht vorbereitet war: Die Aussparungen für die Pickups im Pickguard sind unsauber, sodass die Polepieces nicht unter den Saiten liegen. Das ist ärgerlich. Auch die Elektronik war schlecht verlötet, es gab einige kalte Lötstellen. Die Brücke hatte den bekannten Fehler mit den Schrauben, die die Saiten berühren. Auch ist in der Stock-Bridge das Einfädeln der Saiten extrem kniffelig, weil die kleinen Löscher direkt unter den Schrauben sitzen.

Also: Es gab viel zu tun, ich habe mit Ausnahme von Body, Hals und Elektrik so ziemlich alles ausgetauscht. Jeht geht es einigermaßen und die Gitarre lässt sich gut spielen, ist leicht und eignet sich gut für rockige und punkige Sounds. Aber nix für Anfänger und Leute, die nicht gerne "Hand anlegen" und geschickt sind. Wahrscheinlich ist es schlauer, in Preisklasse ab 200 Euro nach einer bessere Gitarre zu schauen. Da macht man im Zweifel den besseren "Schnapper" und kann nach etwas kleinen Einstellungsarbeiten loslegen. Bei meiner Bullet Mustang wurde mir hingegen schonungslos vor Augen gefürt, woran bei sehr günstigen Gitarren gespart wird.

Update November 2021:
Nachdem ich jetzt die Gitarre ein Jahr weiter umgebaut und intensiv gespielt habe, muss ich sagen, dass sie mir immer besser gefällt. Ich habe zwei P90 Pickups eingebaut sowie Pickguard, Brücke, Sattel und Mechaniken ausgetauscht. Keine teuren Parts, sondern günstige Markenprodukte. Jetzt macht sie eine Menge Spass. Für den Spielspaß gebe ich ein paar Sterne mehr. Wer also viel Zeit und etwas Geld in die Gitarre investiert (und weiß, was er macht), wird mit einem gut zu spielenden Instrument mit guten Sounds belohnt.
Features
Sound
Verarbeitung
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TP
Eine großartige Gitarre für diejenigen, die nicht viel ausgeben möchten
T. P. S. 08.05.2020
Dies ist die zweite Gitarre, die ich gekauft habe und ich bin sehr zufrieden damit. Die Humbucker-Tonabnehmer klingen gut und das Gesamtgefühl der Gitarre ist großartig. Die Lackierung ist wunderschön, sie hat ein helles galaxienblaues Finish mit kleinen Partikeln im Inneren. Der weiße Pickgourd war nicht richtig geroutet worden, da es einige Reste und merkliche Biegungen gibt, aber insgesamt ist es okay. Der Hals ist glatt und hat ein schönes Holzgefühl und die Stimmwirbel halten ziemlich gut.

Insgesamt ist dies eine sehr gute Gitarre, eine großartige Ergänzung für jedermanns Sammlung und ein Beweis für die erstaunlichen Gitarren von Fender
Features
Sound
Verarbeitung
2
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