Fender Locking Gitarrrenmechaniken chrome

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Locking Mechanikensatz für E-Gitarre

  • Orientierung: 6 Links
  • gestuft / staggered - 3 mit langen Schäften / 3 mit kurzen Schäften
  • Finish: Chrom
Farbe Chrom
Erhältlich seit August 2004
Artikelnummer 172942
Verkaufseinheit 1 Stück
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CS
Gut für die Stimmung, hat aber auch kleine Nachteile
Claudius S. 17.02.2013
Habe die Locking Tuner auf meine Mexico Strat montiert (Fender Blacktop). Der Einbau ist idiotensicher und geht ohne irgendwelche Modifikationen am Instrument vornehmen zu müssen.

Das Saitenwechseln geht etwas schneller, wenn man sich an den Mechanismus gewöhnt hat. Die Stimmung ist etwas konstanter durch diese Mechaniken geworden, obwohl es scheint als dauerte es etwas länger bis die Stimmung sich nach dem Dehnen der Saiten stabilisiert. Ist ja eigentlich auch egal obs ein paar Minuten länger dauert. Ich bin sehr zufrieden mit dem Zugewinn an Stimmstabilität.

Den String Tree auf (Mexico) Strats kann man entfernen, was deutlich zu besserer Stimmung beiträgt. Ich lasse die Saiten jetzt einfach über den String Tree laufen, was besser aussieht als dieses kleine Loch ohne String Tree.

Die hohe E Saite hat dann leer gespielt ein bißchen Spiel im Sattel, d.h. der Saitenteil auf der Kopfplatte schwingt leicht mit. Das allerdings in einem absolut vertretbaren Ausmaß. Man sollte sowieso die Saiten auf der Kopfplatte leicht dämpfen (mit Haargummi oder mit speziellen Dämpfern z.B. von Tesla). Dadurch verschwindet der Effekt bei der E Saite und alles ist gut.

Die Saiten lassen sich mit diesen Mechaniken etwas feinfühliger stimmen. Wer wie ich auch schon mal die Gitarre auf eine Tonart oder auch nur auf einen Akkord hin stimmt wird das zu schätzen wissen. Wer es mit dem Thema Intonation auf Gitarren genau nimmt muss ja ständig leicht tricksen ;) Mit den Locking Tunern macht das mehr Spaß.

Nachteile gibt es aber auch:

Manche Saiten vertragen es nicht mit der Mechanik arretiert zu werden. Bei einem Satz Thomastik Saiten hat sich herausgestellt, dass die Bassaiten durch das Arretieren so "beschädigt" werden, dass sie immer an der Mechanik kaputt gehen. Ich habe das Problem gegoogelt, andere berichten das selbe. Das Verhältnis von Kern und Mantel der Thomastik Saiten lässt das scheinbar nicht zu, es sei denn man wickelt die Saite regulär einige Male um die Mechanik, dann aber fällt der positive Effekt der Mechanik eigentlich weg. Man will ja möglichst wenig Wicklung, damit da sich nichts an der Stimmung verändern kann.

Bei den allermeisten weit verbreiteten Saiten (Daddario, Ernie Ball usw.) ist das aber kein Problem.

Das Problem kann aber auch bei diesen Saiten auftreten, wenn man oft die Stimmung wechselt oder die Saiten für kurze Zeit völlig entspannen möchte um z.B. irgendwas an der Brücke oder am Schlagbrett zu verändern.

Dann noch eine Sache: Es gehört schon zur Wahrheit, das bei den meisten Gitarren mit (großen) Stimmproblemen eigentlich der Sattel Schuld ist. Wenn der sehr gut ist, reichen auch reguläre Mechaniken aus. Der Punkt ist wohl, dass man die Mechaniken selber austauschen kann und den Sattel eher nicht. Der Austausch der Mechaniken bringt eine Verbesserung. Wer aber massive Probleme mit der Stimmung hat, sollte sich nichts vormachen und den Sattel überprüfen und austauschen lassen.

Fazit: Ich finde die Locking Tuner super. Die Stimmstabilität ist besser geworden, für Mexico Strats sehr empfehlenswert.
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Nicht für alle Fender-Modelle ohne Probleme geeignet
brded 25.08.2021
Ich hab die Tuner in meine Players-Series Strat von 2020 und in meine Mexico-Tele von Anfang der 90er (IIRC 1992) gebaut. Bei der Strat war alles kein Problem, aber bei der Tele waren die originalen Tuner anders befestigt. Ich musste einen Teil der alten Löcher für die Schrauben mit Holzpaste zuschmieren und für für die Nase neue bohren. Kann ich, also für mich war es kein Problem, aber ob sich das jeder zutraut, weiss ich nicht.

Also, wenn ihr die für eine ältere Fender bestellen wollt, schaut euch die alten Tuner sehr genau vorher an. Sonst ist Heimwerkerkunst angesagt.

Als Locking-Tuner tun sie genau, was sie sollen: erleichtern den Saitenwechsel und verbessern die Stimmstabilität - was sich in meinem Fall eigentlich nur bei der Strat wirklich bemerkbar macht, die Tele war vorher auch schon sehr stabil.
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N
Rocken mit Locken ...
Nessperse 09.10.2009
Die alte Fender Telecaster mußte überholt werden und dazu brauchte es auch neuer Tuner.

Ich hatte mich für diese Locking Tuner entschieden, da ich den Vorteil des Saitenlockings nutzen wollte. Gelockt wird durch die rückseitige Rändelschraube. Die Saiten werden nach dem einfädeln einfach mittels einer kleinen Kugel festgepreßt und können sich nicht mehr lösen. Danach wie gewohnt stimmen und fertig. Der Vorteil dieser Tuner liegt darin, das die frischen Saiten nach dem Aufziehen beim Bending (ziehen der Saiten beim Spielen), sich anfänglich nicht mehr verstimmen. Wem das zu nervig ist, sollte die Tuner unbedingt verbauen.

Das Preisleistungsverhältnis stimmt, die Tuner sind sehr edel, vielleicht ein wenig zu groß geraten, aber sie passen trotzdem. Der Einbau ging relativ leicht, allerdings sollte Mann/Frau, handwerklich ein wenig begabt sein.

Zuallererst werden die alten Tuner aus der Kopfplatte geschraubt. Da der Durchmesser der Tunerbohrungen bei der alten Telecaster noch 8,5 mm war, mußte hier vorsichtig, mittels eines Bohrers auf 10 mm aufgebohrt werden. Danach die frischen Bohrlöcher ein wenig entgraten.

Da die neuen Tuner nun nicht mehr mit kleinen Schlitzschrauben in der Kopfplatte befestigt sind, sonder mittels einer Gewindebuchse, müssen noch zwei kleine 3mm Bohrungen für die zusätzlichen Dorne der Tuner, in die Kopfplatte gebohrt werden. Ein wenig Tesafilm oder ähnliches neben die Bohrungen kleben und den Tuner dann sanft und ausgerichtet in die Bohrung pressen.

Nun zeichnen sich die Dorne im Tesafilm ab und die 3mm Sackbohrungen können genau an der Stelle gemacht werden, wie die Dorne sich abzeichnen. Nicht zu tief bohren, es sind wie gesagt Sackbohrungen und dürfen nicht durchgebohrt werden. Nun alle Tuner entsprechend der Numerierung (eI,hII,gIII,dIII,aIII,eIIII) einstecken, Unterlegscheibe drauf und mit der Gewindebuchse verschrauben. Fertig.

Alles in allem eine gelungene Veredelung.
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Neidfaktor
made1960 23.12.2013
Da will man bloss mal nett sein, an Freundins OLP Petrucci Signature die Saiten wechseln und was passiert? Dreh ich doch glatt eine der koreanischen Vollschrott -Klemmmechaniken ab. Also reumütig einen Satz Schallers für Baby's Baby geordert und verbaut. Vollkommene Begeisterung machte sich breit und aufkommender Neid wurde im Keim erstickt, denn es erfolgte eine sofortige Bestellung eines zweiten Satzes, diesmal für meine Fender Strat.
Von den in die Rändelschrauben eingeätzten 7's darf man sich nicht täuschen lassen, Fender steht (meist) für Qualität und so ordern die Jungs aus Corona ihre Tuners aus Good Ol' Germany, Heimat der Feinmechanik.
Die Schaller-Mechaniken drehen denn auch sowas von seidig präzise, dass es schon fast zuviel des Guten ist, die Übersetzung von 18:1 ermöglicht hertzgenaues Justieren, präziser gehts kaum noch.
Der Austausch war in wenigen Minuten erledigt, die original Bohrungen der Kopfplatte passten ebenso perfekt wie die Aufnehmer für die kleinen Dörnchen an den Rückseiten der Mechaniken.
Der Saitenwechsel wird mit Locking Tuners zum Kindergeburtstag, ist die Strat erstmal in Stimmung, hält sie diese Dank fehlender Wicklungen an den Mechaniken wesentlich länger als bei herkömmlichen Tunern, auch bei heftigem Whammy - Bar - Einsatz.
Zu alledem sehen sie auch noch richtig klasse aus und obwohl jetzt im Vergleich zu den Originalmechaniken ein paar Gramm mehr an Stratis Headstock anliegen, merke ich nichts von Kopflastigkeit.
Locking Tuners sind in Verbindung mit einem Graphitsattel und evtl eines Roller Spring Trees fast schon ein Pflicht - Update für alle Stromgitarren mit Jammerhaken.
Ich hätte dann einen Satz original Fender Wickelmechaniken günstig abzugeben, wo geht's zu ebay?
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